Willkommen im JOBSUMA-Blog

8. November 2009

JOBSUMA - die erste bundesweite Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen & Young Professionals hilft Euch dabei, mit wenigen Klicks einen Überblick über den Stellenmarkt in Deutschland zu bekommen und schnell das richtige Praktikum, einen Nebenjob oder den ersten Job nach dem Studium zu finden.

Der JOBSUMA-Blog will Euch über Themen rund um die Bewerbung und den Berufseinstieg informieren.

Welche Unterlagen gehören zu einer vollständigen Bewerbung? Was kann ich mit meinem Abschluss in welcher Branche verdienen und wie funktioniert eigentlich ein Assessment-Center? Wie kann ich mich richtig auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten und wie führe ich Gehaltsverhandlungen? Fragen über Fragen, die im JOBSUMA-Blog beantwortet und diskutiert werden sollen.

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Anregungen!

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In den Augen des Personalers sind alle Bewerber gleich

31. August 2010

Unter der Federführung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), die dem Bundesfamilienministerium unterstellt ist, nehmen fünf Unternehmen am Pilotprojekt zum anonymisierten Bewerbungsverfahren teil. Mit von der Partie sind die Deutsche Post, die Deutsche Telekom, L’Oreal, Mydays und Procter & Gamble. Ein Jahr lang werden die beteiligten Unternehmen anonymisierte Bewerbungsverfahren testen, also ohne Foto, Namen und Angaben zum Alter, Geschlecht, Herkunft und Familienstand.

Das Pilotprojekt soll im Herbst 2010 starten und zwölf Monate durchgeführt werden. Der Versuch Pilotprojekt wird während der gesamten Dauer wissenschaftlich begleitet und anschließend ausgewertet. Andere europäische Staaten wie Schweden, Frankreich, Belgien und Großbritannien haben solche Modellversuche bereits begonnen beziehungsweiseabgeschlossen.

Nach Ansicht von Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, sollte deutschlandweit ein einheitliches, anonymisiertes Bewerbungsverfahren gelten, um eine allgemeine Chancengleichheit zu gewährleisten. Sie verweist auf eine beim IZA erschienene Studie von 2010, wonach die Angabe eines türkisch klingenden Namens die Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch für einen Praktikumsplatz verringert – im Durchschnitt um 14 Prozent, bei kleineren Unternehmen sogar um 24 Prozent. Bei der IZA-Untersuchung (Institut zur Zukunft der Arbeit) wurden Bewerbungen für Praktikumsplätze verschickt. “Wir gehen davon aus, dass die Diskriminierungsquote bei Stellenausschreibungen – vor allem im niedrigqualifizierten Bereich – deutlich höher liegt”, sagte Lüders. “Aber es kann nicht sein, dass Bewerberinnen und Bewerber oftmals nur auf Grund ihres Namens oder ihres Alters keine erste Chance erhalten. Entscheidend für die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber sollte nur die Qualifikation sein. Wir brauchen in Deutschland eine neue Bewerbungskultur.”

Ich freue mich auf Eure Kommentare und bin gespannt, was die Leser des JOBSUMA-Blogs von der anonymisierten Bewerbung halten.

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Hochschulabsolventen einstellen ja – höhere Einstiegsgehälter nein

25. August 2010

Die aktuellen Jobperspektiven sind für Hochschulabsolventen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zwar gut, aber sie müssen mit einer höheren Konkurrenz rechnen. Das ergab eine  Arbeitgeber-Umfrage des Karrierenetzwerks CareerBuilder. 22 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in den nächsten zwölf Monaten Hochschulabsolventen entstellen wollen, 78 Prozent hingegen wollen mit der Einstellung neuer Arbeitnehmer warten. 23 Prozent der Unternehmen, die Einstellungen planen, gehen davon aus, dass die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen auf dem Niveau von 2009 liegen werden. Nur neune Prozent glauben, dass die Einstiegsgehälter steigen werden. Allerdings glaubt die Mehrheit (35 Prozent) der  einstellungswilligen Arbeitgeber, dass die Einstiegsgehälter von Absolventen niedriger sein werden als 2009. Die Umfrage wurde im April und Mai unter mehr als 130 Führungskräften aus unterschiedlichen Branchen durchgeführt.

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Aus der Krise lernen: Masterstudiengang „Finance and Financial Regulation“ in England

22. August 2010

Nicht nur die Politik ist mit der Bewältigung der Folgen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise der letzten Jahre beschäftigt – auch ein neuer und brandaktueller Masterstudiengang der renommierten Newcastle University in Nordengland befasst sich mit diesem Thema.

Der in diesem Herbst zum ersten Mal angebotene „Master of Science in Finance and Financial Regulation“ legt seinen Schwerpunkt dabei auf die Frage nach der Rolle, die den beiden Themen Regulierung und Kontrolle bei der Wiederherstellung des Vertrauens und der Stabilität in Bezug auf die globalen Finanzmärkte zukommt. Der Studiengang ist an der Newcastle University Business School angesiedelt, wird jedoch in Zusammenarbeit mit der Newcastle Law School durchgeführt, so dass neben wirtschaftswissenschaftlichen auch juristische Aspekte ihre Berücksichtigung finden.

Insgesamt hat dieser auf ein Jahr ausgelegte Studiengang eine Wertigkeit von 180 ECTS, die im Rahmen von Pflicht- und Wahlmodulen sowie einer abschließenden Masterarbeit vergeben werden.  Über die Pflichtmodule werden Themen wie Finanztheorie, Unternehmenspolitik und  juristische sowie behördliche Regulierungstechniken abgedeckt.  Die Wahlmodule bieten den Studenten dann die Möglichkeit, einzelne Themen weiter zu vertiefen, die sie besonders interessieren. Angeboten werden unter anderem Kurse wie „International Finance“, „Credit Risk Modelling“, „International Money and Banking“ oder auch „Retail and Investment Banking“.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium im Bereich BWL, Finanzwirtschaft oder Jura. Darüber hinaus müssen deutsche Bewerber anhand eines standardisierten Sprachtests wie des IELTS oder TOEFL ihre Englischkenntnisse nachweisen.

Die Gebühren für diesen Masterstudiengang betragen derzeit GBP 8,320. Die für englische Verhältnisse günstigen Lebenshaltungskosten in Nordengland sowie die im Vergleich zu deutschen Masterstudiengängen kürzere Studiendauer, die einen früheren Berufseinstieg ermöglichen, machen diese Mehrkosten jedoch mehr als wett, zudem für das Studium auch eine Förderung durch Auslands-BAföG beantragt werden kann.

Gastbeitrag von  Alexandra Michel von College Contact

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Ready – steady – go! Deutsche Absolventen sind bereit für internationale Karriere

17. August 2010

Laut einer Umfrage von stepstone und der Intelligence Group zeigen deutsche Fach- und Führungskräfte im weltweiten Vergleich eine hohe Mobilitätsbereitschaft. Befragt wurden mehr als 66.000 Fach- und Führungskräfte in mehr als 40 Ländern. Die beliebtesten Städte für einen internationalen Jobwechsel sind laut Umfrage London, New York, Sydney, Paris und Dubai.

Besonders mobilitätsbereit sind laut stepStone junge Akademiker zwischen 20 und 30 Jahren.  Das liegt vermutlich daran, dass die Generation Internet mit den grenzenlosen Möglichkeiten der Internetsuche aufgewachsen ist und diese auch ausgiebig zur Jobsuche nutzt. Wurden vor drei Jahren Suchmaschinen wie Google noch wenig zur Jobsuche genutzt, geben heute 49 Prozent der befragten an, diese auch zur internationalen Jobsuche zu nutzen. So ist der Einstieg in eine internationale Karriere bedeutend einfacher geworden. Man findet weltweit schnell die Karriereseiten und Jobangebote von Unternehmen sowie Jobsuchmaschinen und Stellenbörsen.  Ebenso schnell  kann man sich online bewerben.

Insgesamt sind 79 Prozent der deutschen Fach- und Führungskräfte sind bereit aus beruflichen Gründen ins Ausland zu gehen. Vor drei Jahren zeigten lediglich 71 Prozent diese Bereitschaft. 58 Prozent der Teilnehmer der Umfrage können sich sogar vorstellen, länger als fünf Jahre im Ausland zu arbeiten.

Die gesamte Studie bietet  StepStone zum Kauf an.

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Masterstipendien zu vergeben

6. August 2010

Die Leuphana Graduate School bietet Studenten, die sich ab dem Wintersemester 2010/2011 für einen konsekutiven Masterstudiengang an der Universität Lüneburg einschreiben, verschiedene Fördermöglichkeiten.

Herausragend qualifizierten Masterstudierenden, die sich im Wintersemester 2010/2011 in einen der konsekutiven Masterstudiengänge einschreiben, stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Aktuell vergibt die Leuphana Graduate School jedes Jahr bis zu 20 Masterstipendien. Diese Decken die Studienbeiträge von 500 Euro pro Semester für das Masterstudium ab. Bewerbungen für ein solches Stipendium können Masterstudenten der Leuphana bis Ende November 2010 einreichen.

Im Rahmen des EU-Großprojekts Innovations-Inkubator-Lüneburg vergibt die Graduate School darüber hinaus Masterstipendien zu spezifischen Themenbereichen. Die Höhe der Masterstipendien beträgt monatlich 800 Euro für bis zu 24 Monate. Die Bewerbungsfrist hierfür ist der  31. Oktober 2010. Weiter Infos gibt es hier.Leuphana

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Masterstudiengänge gründlich checken!

6. August 2010

Du hast Deinen Bachelor-Abschluss in der Tasche. Eigentlich ging das viel zu schnell, denn jetzt steht schon die nächste wichtige Entscheidung an: Welches Masterprogramm ist für Dich das richtige? Doch wer hat schon den Durchblick im Dschungel der Master-Studiengänge. Im besten Fall kennt man die Programme der eigenen Hochschule. Inzwischen gibt es einige gute Websites, auf denen man themen-  oder standortspezifisch nach Master-Studiengängen suchen kann.

Wichtig sind darüber hinaus aber eine Reihe von Qualitätskriterien, anhand derer man checken sollte, ob das Masterprogramm, für das man sich entscheidet, auch hält, was es verspricht. Die Deutsche Bildung, der Spezialist für partnerschaftliche Studienförderung, hat eine Master-Checkliste entwickelt, die es Dir einfacher macht, die Qualität von Masterprogrammen zu beurteilen und eine Entscheidung zu fällen, die Du hinterher nicht bereust.

Ist das Masterprogramm qualitätsgeprüft?
Wichtig ist die Akkreditierung des Masterprogramms. Wenn die Akkreditierung vorliegt, kannst Du sicher sein, dass der Studiengang nach europäischen Qualitätsstandards geprüft wurde. Ein weiteres Plus ist, wenn die anbietende Hochschule eine staatliche ist. Das kommt bei zukünftigen Arbeitgebern sehr gut an, weil die Anzahl von neuen privaten Instituten und Akademien, die Masterstudiengänge anbieten nahezu unüberschaubar geworden ist. Gemeint sind damit allerdings nicht die staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland.

Wie sind die Studienbedingungen?
Als nächstes solltest Du die Studienbedingungen genau unter die Lupe nehmen. Dazu zählt in erster Linie das quantitative Verhältnis zwischen Dozenten und Studenten. Masterprogramme haben oft eine fachliche Vertiefung zum Ziel. Daher ist der Kontakt zu Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern ausgesprochen wichtig. Darüber hinaus trägt die Ausstattung wie die Bibliothek und ausreichende Computer-Arbeitsplätze zum reibungslosen Ablauf des Studiums bei.

Ist das Programm sein Geld wert?
Bei Masterprogrammen im Ausland, aber auch an vielen Hochschulen in Deutschland, fallen Studiengebühren an. Diese sind unterschiedlich hoch und reichen von den „normalen Studiengebühren“, die auch für Bachelor-Studiengänge anfallen bis hin zu fünfstelligen Euro-Beträgen pro Semester.  Rechne die Kosten durch und setze diese ins Verhältnis zur Qualität vergleichbarer Programme. Nicht immer garantieren hohe Gebühren auch ein qualitativ hochwertiges Studium.

Welchen Ruf hat die Hochschule?
Abhängig von Ihren beruflichen Zielen kann auch das Renommee der Hochschule zu Deinem beruflichen Erfolg beitragen. Rankings allein sagen noch nichts über ein gutes Studium aus. Aber es ist unbestritten, dass einige Hochschulen für bestimmte Fachrichtungen einen ausgesprochen guten Ruf genießen, der auch die Entscheidungen von Personalverantwortlichen beeinflusst. Zum Ruf einer Fachrichtung an einer bestimmten Hochschule tragen natürlich auch die  Professoren etwas aus. Unterrichtet im Masterprogramm vielleicht auch eine echte Koryphäe des Fachgebiets?


Hat sich das Programm schon bewährt?

Relevant ist ebenfalls, wie lange ein Masterprogramms schon durchgeführt wird. Ist das Programm ganz neu, muss noch mit Schwächen in der Konzeption gerechnet werden. Besteht das Programm schon seit mehreren Jahren, wurden Schwächen eventuell schon beseitigt und es gibt Erfahrungswerte von Absolventen. Vielleicht haben sich diese schon in einem Alumni-Netzwerk zusammengeschlossen und Du kannst Kontakt zu Absolventen dieses Masterprogramms aufnehmen.

Zulassungsvoraussetzungen genau unter die Lupe nehmen!
Jedes Masterprogramm hat bestimmte Zulassungsvoraussetzungen. Oft können nur Bachelor-Absolventen einer bestimmten Fachrichtung an Masterprogrammen teilnehmen. Wie viele Credits man für ein Masterprogramm nachweisen muss, hängt davon ab, ob man vorher ein dreijähriges oder vierjähriges Bachelorstudium absolviert hat. Wird ein bestimmtes Praktikum als Zulassungsvoraussetzung verlangt und wie sieht das hochschulinterne Auswahlverfahren genau aus?

Wenn Dein Wunsch-Masterprogramm alle Kriterien der Checkliste  erfüllt, kannst Du Dich guten Gewissens dafür bewerben.

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MBA-Studenten schrauben finanzielle Erwartungen zurück

26. Juli 2010

Wer die Kosten und Mühen eines MBA-Studiums auf sich nimmt, strebt meistens eine steile internationale Karriere und ein überdurchschnittliches Gehalt an. Welche Erwartungen MBA-Studenten 2010 haben und wer ihre Top-Arbeitgeber sind hat Universum Communications ermittelt. Dafür wurden mehr als 2.000 Studenten von MBA-Studiengängen an 75 MBA-Schulen befragt. In 7.028 Einzelbewertungen gaben die befragten MBA-Studenten Auskunft über Ihre Karriere-Pläne nach Beendigung des MBA-Studiums.

Karriere-Ziel Nummer eins ist eine internationale Karriere. Dieses Kriterium lag bei der letzten Befragung 2009 noch auf Platz vier. Wenn es um die Kriterien Gehalts- und Aufstiegsmöglichkeiten geht, so steht für die MBA-Studenten die langfristige Karriere-Entwicklung im Vordergrund. Wichtig ist für sie, dass ihre Stelle eine gute Referenz im Lebenslauf darstellt und sich positiv auf ihre weiteren Karriereschritte auswirkt. Auf der Werteskala folgt direkt danach der Wunsch nach einer Führungsposition und einem attraktives Grundgehalt. Dabei sank die generelle Gehaltserwartung deutlich auf 54.809 Euro gegenüber dem letzten Jahr (62.446 Euro).

Das Arbeitgeber-Ranking zukünftiger MBA-Absolventen findet Ihr hier.

Company 1, Company 2 and Company 3 are Ideal Employers for Country X’s Main Field of Study Students, e.g. “Google, Apple and Microsoft are Ideal Employers for UK’s Business Students

MBA-Studenten schrauben finanzielle Erwartungen zurück

Wer die Kosten und Mühen eines MBA-Studiums auf sich nimmt, strebt meistens eine steile internationale Karriere und ein überdurchschnittliches Gehalt an. Welche Erwartungen MBA-Studenten 2010 haben und wer ihre Top-Arbeitgeber sind, hat Universum Communications ermittelt. Dafür wurden mehr als 2.000 Studenten von MBA-Studiengängen an 75 MBA-Schulen befragt. In 7.028 Einzelbewertungen gaben die befragten MBA-Studenten Auskunft über Ihre Karriere-Pläne nach Beendigung des MBA-Studiums. Karriere-Ziel Nummer eins ist eine internationale Karriere. Dieses Kriterium lag bei der letzten Befragung 2009 noch auf Platz vier.


Wenn es um die Kriterien Gehalts- und Aufstiegsmöglichkeiten geht, so steht für die MBA-Studenten die langfristige Karriere-Entwicklung im Vordergrund. Wichtig ist für sie, dass ihre Stelle eine gute Referenz im Lebenslauf darstellt und sich positiv auf ihre weiteren Karriereschritte auswirkt. Auf der Werteskala folgt direkt danach der Wunsch nach einer Führungsposition und der Wunsch nach einem attraktives Grundgehalt. Dabei sank die generelle Gehaltserwartung deutlich auf 54.809 Euro gegenüber dem letzten Jahr (62.446 Euro).

Das Arbeitgeber-Ranking zukünftiger MBA-Absolventen findet Ihr hier.

http://www.universumglobal.com/IDEAL-Employer-Rankings/The-European-MBA-Survey.aspx

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Profil zeigen bei der Jobsuche

20. Juli 2010

Viele Unternehmen suchen in sozialen Netzwerken gezielt nach Profilen, um sich vorab über potenzielle Mitarbeiter zu informieren.  Wer genau weiß, worauf Personaler achten, kann sich mit einem optimierten Profil bei XING, Facebook und Co. ins rechte Licht rücken.

Das persönliche Online-Profil wird im Zusammenhang mit der Jobsuche immer wichtiger. Immer mehr Personaler bedienen sich bei der Sichtung neuer Arbeitnehmer der Internetrecherche. Langfristig gesehen werden soziale Netzwerke zu einem der wichtigsten Recruiting-Kanäle gehören. Wer seinen Jobeinstieg oder seine weitere Karriereplanung aktiv gestalten will, kommt daher an Sozialen Netzwerken nicht vorbei.

Der erste Eindruck zählt
Wie bei den Bewerbungsunterlagen und im Vorstellungsgespräch gilt auch beim Onlineprofil: Der erste Eindruck zählt.  Das Foto im Online-Profil sollte von einem professionellen Fotografen gemacht sein und den eigenen Zielen entsprechen. Wenn Du aktuell auf Jobsuche bist, ist ein Bewerbungsfoto angebracht  und kein Party-Schnappschuss in feucht-fröhlichem Ambiente.

Gib Deinem Profil eine persönliche Note! Berufserfahrung  und Fachkenntnisse sollten zu einem harmonischen Gesamtbild verschmelzen und mit den Angaben in Deinem Lebenslauf übereinstimmen. Hebe Dein Spezialwissen in bestimmten Bereichen hervor. Dabei kann es sich um Studienschwerpunkte, Praktika – oder falls vorhanden – Berufstätigkeiten handeln. Angaben in den Kategorien „Ich suche“ oder „Ich biete“ sollten präzise formuliert werden. Du suchst beispielsweise nicht nur Kontakte, sondern Kontakte zu Beratern aus der IT-Beratung.

Wie im Lebenslauf, solltest Du auch Dein Online-Profil dazu nutzen, um auf ehrenamtliches Engagement oder die Mitgliedschaft in einer sozialen Organisation hinzuweisen.  Die Erwähnung von Hobbys ist eine weitere Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erwecken. Außerdem erleichtern Themen wie Sport und Musik die Kontaktaufnahme und ermöglichen Anknüpfpunkte für ein erstes Gespräch. Auch hier so konkret wie möglich sein. Sport klingt nichtssagend, eine konkrete Sportart hingegen sagt viel über Deine sogenannten Softskills aus.

In den meisten sozialen Netzwerken gibt es eine Rubrik „Werdegang“, in den Du die wichtigsten Stationen aus Deinem Lebenslauf eintragen kannst. Diese Angaben zeigen potenziellen Arbeitgebern, welches Know-how Du mitbringst. Hierbei reichen die fünf letzten Stationen aus. Auch die Mitgliedschaft in „Gruppen“ in sozialen Netzwerken macht Sinn und beeinflusst die Attraktivität Deines Bewerberprofils. Besonders gut kommt bei potenziellen Arbeitgebern die Mitgliedschaft in Gruppen an, die etwas mit Deinem Beruf, Schwerpunkten Deines Studiums und im Profil erwähnten Hobbys zu tun haben.

Kontakte pflegen
Pflege Deine Kontakte!  Karteileichen sollte man regelmäßig aussortieren. Es kommt auf die Qualität Deiner Kontakte an und nicht auf die Quantität. Ein Business-Netzwerk lässt sich am besten mit Leuten aufbauen, die man bereits kennt. So kann man ehemalige Kollegen und Schulfreunde aktivieren oder auch das E-Mail Verzeichnis abgleichen. Hyperaktivität ist bei der Kontaktpflege nicht angebracht: Kontakte sollte man gezielt und bei konkreten Anlässen anschreiben und nicht ständig mit Nachrichten nerven, die keine Relevanz haben.

Übersicht ist wichtig
Achte bei Deinem Onlineprofil auf möglichst konkrete Angaben und die richtige Schreibweise. Deine Kontaktdaten sollten leicht auffindbar und übersichtlich angeordnet sein. Zu den Keywords Deiner beruflichen Angaben gehören Schlagworte zu Studienschwerpunkten genauso wie zu Deiner Berufserfahrung. Das erleichtert auch Headhuntern, die soziale Netzwerke routinemäßig zur Recherche geeigneter Kandidaten nutzen, auf Dein Profil aufmerksam zu werden.

Was Personalverantwortliche über Online-Profile denken, erfährst du bei der Deutschen Bildung, dem Spezialisten für  Studienförderung und Studienfinanzierung

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Deutsche Personalchefs sind optimistisch

14. Juli 2010

Die Personalchefs deutscher Unternehmen rechnen in der zweiten Jahreshälfte 2010 mit einem wachsenden Bedarf an Mitarbeitern. Das ergab eine Umfrage der DEKRA Arbeit Gruppe unter mehr als 300 Personalentscheidern von Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit. Im Vergleich zum Vorjahr blicken die Personalchefs optimistisch in die Zukunft. 35 Prozent der Befragten gehen von einem erhöhten Einstellungsbedarf aus; im Vorjahr rechneten zum gleichen Zeitpunkt  nur 9,2 Prozent mit einem steigenden Bedarf an Mitarbeitern.

Gleichzeitig hat sich Gefahr drohender Entlassungen erheblich reduziert. Zwar sind die Auswirkungen der Finanzkrise für 41 Prozent der befragten Personalentscheider noch spürbar, doch nur jedes zehnte Unternehmen rechnet in der zweiten Jahreshälfte 2010 mit einer Reduzierung der Mitarbeiterzahl. Die Gründe hierfür werden nicht nur auf die Wirtschaftskrise zurückgeführt, sondern 19,6 Prozent der Befragten machen den Fachkräftemangel dafür verantwortlich. Das heißt, sie würden gerne Absolventen einstellen, wenn es sie dann gäbe. 15 Prozent machen die unflexiblen arbeitsrechtlichen Bedingungen in Deutschland für eine schleichende Mitarbeiterreduktion verantwortlich.

Wie im letzten Jahr setzen die Personalentscheider auch weiterhin auf größtmögliche Flexibilität und alternative Beschäftigungsmodelle. Rund 37 Prozent entscheiden sich daher für befristete Arbeitsverträge bei neuen Mitarbeitern. 53 Prozent geben an, mit Zeitarbeitnehmern sehr gute Erfahrungen gemacht zu haben. Daher setzt jeder vierte Personalchef auch zukünftig auf die Zusammenarbeit mit qualifizierten Personaldienstleistern.dekra_Umfrage

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