Willkommen im JOBSUMA-Blog

8. November 2009

JOBSUMA - die erste bundesweite Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen & Young Professionals hilft Euch dabei, mit wenigen Klicks einen Überblick über den Stellenmarkt in Deutschland zu bekommen und schnell das richtige Praktikum, einen Nebenjob oder den ersten Job nach dem Studium zu finden.

Der JOBSUMA-Blog will Euch über Themen rund um die Bewerbung und den Berufseinstieg informieren.

Welche Unterlagen gehören zu einer vollständigen Bewerbung? Was kann ich mit meinem Abschluss in welcher Branche verdienen und wie funktioniert eigentlich ein Assessment-Center? Wie kann ich mich richtig auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten und wie führe ich Gehaltsverhandlungen? Fragen über Fragen, die im JOBSUMA-Blog beantwortet und diskutiert werden sollen.

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Anregungen!

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Weniger Stellenanzeigen im Frühjahr

6. May 2012

Von Januar bis April ist die Anzahl der Stellenanzeigen für Studenten und Absolventen in einigen Bereichen zurückgegangen. Das zeigen die Suchergebnisse von JOBSUMA, Deutschlands erster Jobsuchmaschine für akademische Nachwuchskräfte.

Wer auf www.jobsuma.de „Ingenieur“ in die Suchleiste eingibt, findet derzeit etwa 48.300 Jobs. Das sind vier Prozent weniger als im Januar dieses Jahres. Daraus allein lasse sich aber nicht auf einen Trend am Arbeitsmarkt schließen, erklärt JOBSUMA-Vertriebsleiter Michael Stephan: „Wir beobachten, dass einige Arbeitgeber zu Jahresbeginn verstärkt Stellenangebote schalten, weil Studenten Absolventen und Young Professionals zu Beginn des Jahres sich in Jobbörsen verstärkt nach Jobs oder Praktika oder Unternehmen für ihre Abschlussarbeit  umschauen.“ Daher gab es für junge Ingenieure im Januar die meisten Stellenangebote in den vergangenen sechs Monaten.

Für für Wirtschaftswissenschaftler mit Interesse an Vertrieb, Marketing und Controlling findet JOBSUMA derzeit sogar 12 Prozent weniger Jobs als zu Jahresbeginn. Für alle drei Bereiche gab es im Januar fast 55.000 Stellenausschreibungen. Inzwischen ist diese Zahl auf etwa 49.000 zurückgegangen.

Beim Suchbegriff „Informatik“ hingegen blieb die Zahl der Jobs auf Jobsuma in den vergangenen Monaten nahezu konstant. Sowohl im Januar als auch im April konnten Studenten und Absolventen, die Software entwickeln oder Systeme warten wollen, auf jobsuma.de etwa 29.000 Stellenanzeigen finden.

Insgesamt findet JOBSUMA derzeit aus einem Gesamtvolumen von ca. 1,3 Millionen Stellenanzeigen in Online-Jobbörsen, Karriere-Portalen und auf Unternehmens-Websites die passenden Jobs für den akademischen Nachwuchs. Daher müssen Studenten und Absolventen auf Jobsuche Firmennicht mehr selbst eine Stellenbörse nach der anderen und dutzende Firmenwebsites durchforsten, um passende Praktika, Werkstudentenjobs oder die erste Anstellung als frisch gebackener Akademiker zu finden. Die Jobsuchmaschine Jobsuma übernimmt diese Aufgabe und filtert gleichzeitig die Anfrage. Aufgelistet werden nur Jobs, die für Studenten und Absolventen interessant sind.

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Einstiegsgehälter für Absolventen können sich sehen lassen

2. May 2012

Was zahlen Arbeitgeber Absolventen bestimmter Fachrichtungen, was verdienen Praktikanten und haben Unternehmen einen höheren Bedarf an Absolventen gegenüber dem Vorjahr? Die Personalvermittlung alma mater befragte von November 2011 bis Februar dieses Jahres 1.015 Unternehmen aus 22 Branchen in der ganzen Republik, welche Absolventen ihnen wie viel wert sind, wie hoch die Vergütungen für Praktikanten sind, wie Absolventen für Abschlussarbeiten entlohnt werden und ob Unternehmen einen höheren Einstellungsbedarf haben als 2011.  

Das Durchschnittsgehalt für akademische Berufseinsteiger liegt über alle Branchen und Funktionen hinweg bei 42.000 Euro. Die Auswertungen nach Funktionen zeigen, dass die Einstiegsgehälter in der Fertigung mit 44.000 Euro pro Jahr und in der Forschung und Entwicklung mit 43.500 Euro im Jahr am höchsten sind. In allen ausgewählten Funktionsbereichen liegt der Median bei 40.000 Euro. Die Verdienstmöglichkeiten im Marketing, Personalwesen und als Trainee sind am schlechtesten. Für diese funktionen liegen die Einstiegsgehälter knapp fünf Prozent unter dem Durchschnitt.

Welchen Einfluss hat die Unternehmensgröße auf das Gehalt?
Wie im letzten Jahr kommt die Befragung zu dem Ergebnis, dass Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern am besten bezahlen. In Konzernen liegt das Einstiegsgehalt bei 44.025 Euro, in Kleinunternehmen verdienen Absolventen im Schnitt 8.000 Euro weniger.

Welche Branchen zahlen am besten?
Mit einem Median von 46.000 Euro zahlt die Fahrzeugindustrie die besten Einstiegsgehälter. Gefolgt wird die Automotive-Branche von den Branchen Elektrotechnik und Maschinenbau. Verlierer sind der Öffentliche Dienst mit 36.000 Euro und die Medien-Branche mit 33.000 Euro. Das Schlusslicht bildet die Tourismusbranche mit einem Durchschnittlichen Anfangsgehalt von 27.000 Euro.

In welchen Regionen wird wie viel verdient?
Die Spitzenzahler sind nicht, wie vielleicht erwartet, die Arbeitgeber in Bayern und Baden-Württemberg – die beiden südlichen Bundesländer stehen an zweiter und dritter Stelle. Berufseinsteiger verdienen in  Niedersachsen und Schleswig-Holstein am meisten. Der Durchschnittswert aller vier Bundesländer liegt bei 42.000 Euro. Vergleicht man die Einstiegsgehälter in unterschiedlichen Metropolen nach akademischen Abschlüssen, so verdienen Bachelorabsolventen in Wiesbaden mit 41.000 Euro besonders gut, während Master- und Diplom-Absolventen in Frankfurt am Main am meisten verdienen können. Die geringsten Einstiegsgehälter für Absolventen aller Abschlüsse werden in Düsseldorf, Mainz und Köln bezahlt.

Bachelor oder Master? Welche Abschlüsse bevorzugen Arbeitgeber?
Das gute alte Diplom ist nach wie vor der gefragteste Abschluss, aber die Wertschätzung von Bachelor- und Masterabsolventen scheint zu steigen, denn immerhin 76 Prozent der befragten Unternehmen wollen Bachelor-Absolventen einstellen und 79 Prozent bevorzugen Master-Absolventen. Für welche Positionen Unternehmen welche Abschlüsse bevorzugen geht aus der aktuellen WiWo-Umfrage hervor. Insgesamt sind die Einstiegschancen für Absolventen sehr gut. 95 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, einen steigenden oder zumindestens gleich bleibenden Bedarf an Absolventen habe. Das ist eine Steigerung von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Was können Praktikanten verdienen?
Die Vergabe von Praktika liegt bei Arbeitgebern hoch im Kurs -  die Tendenz ist gegenüber dem   letzten Jahr steigend. 88 Prozent der Unternehmen vergeben Praktikantenstellen. Genau wie im   vergangenen Jahr bieten 76 Prozent der Unternehmen Abschlussarbeiten an. Ein Praktikant verdient   im Schnitt 605 Euro pro Monat und für Abschlussarbeiten bezahlen Arbeitgeber durchschnittlich  675  Euro.

Die Auswertungen der Befragung nach Studienabschlüssen findet Ihr auf Zukx – campus 2 company; die vollständige Studie ist zum Download auf  www.alma-mater.de  online.

Heute findet die Jobsuchmaschine JOBSUMA bundesweit 8.400 Angebote für Abschlussarbeiten und mehr als 18.000 Praktika – ideal für die Suche nach dem passenden Praktikum und der richtigen Abschlussarbeit.

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Hochschulranking, Arbeitsmarkt für Bachelor und Master und Fachkräftemangel

22. April 2012

Auch in diesem Jahr hat die WirtschaftsWoche ein Hochschulranking veröffentlicht. Basis für dieses Ranking ist die Befragung des Recruiting-Dienstleisters, access Kelly OCG, und der Beratungsgesellschaft Universum Communications und mehr als 500 Personalverantwortlichen. Das Besondere an diesem Ranking: Nicht Professoren und Studenten bewerten Fachbereiche und Fakultäten an Fachhochschulen und Universitäten, sondern Personaler. Aus Sicht von Recruitern werden Hochschulen in erster Linie im Hinblick auf die Arbeitsmarkttauglichkeit – im Fachjargon Employability – ihrer Absolventen bewertet. Daher ist nachvollziehbar, dass Personalverantwortliche die Hochschulen besonders gut bewerten, von denen sie besonders brauchbare Praktikanten und Absolventen für ihr Unternehmen einstellen konnten.

Die Spitzenplätze belegen seit Jahren die gleichen Hochschulen, Abweichungen gibt es nur wenige. So haben alle erstplatzierten Unis gegenüber 2011 ihren Platz verteidigen können. Kontinuierlich verbessern konnte sich die Frankfurt School of  Finance & Management, die im Bereich Wirtschaftswissenschaften 2009 noch auf Platz elf lag und inzwischen als Hochschule gehandelt wird, die sich schon im nächsten Jahr unter den Top 5 wiederfinden könnte. Das Gleiche gilt für den Informatik-Bereich der FH Dortmund. Dieser hat sich in den letzten beiden Jahren von Platz 14 auf Platz 4 vorgekämpft. Das vollständige Ranking könnt Ihr bei der WirtschaftsWoche  ansehen; eine Selektion nach Fächern ist ebenfalls möglich.

Wie Personaler den Arbeitsmarkt für Absolventen beurteilen
Die befragten Personalverantwortlichen sehen den Arbeitsmarkt für Absolventen optimistisch. Mehr als die Hälfte glaubt, dass in drei Jahren der Arbeitsmarkt noch besser sein wird als gegenwärtig. Nur sieben Prozent glauben, dass die Arbeitsmarktsituation sich verschlechtern wird.  Umso besser: Denn je größer die Nachfrage von Arbeitgeberseite nach qualifizierten Akademikern wird, desto größer ist die Auswahl an Stellenangeboten und Arbeitgebern für Berufseinsteiger.

Wo ist der Absolventen-Mangel am größten?
In diesem Punkt kommt die Umfrage zum gleichen Ergebnis wie die Statistiken vieler Fachverbände und Wirtschaftsinstitute:  Es mangelt ganz gehörig an Elektroingenieuren und Informatikern. Mehr als 60 Prozent der befragten Personaler geben an, den momentanen Bedarf an Absolventen dieser Studienfächer nicht mehr decken zu können.


Wie sind die Einstiegsmöglichkeiten für Bachelor- und Masterabsolventen?
Was die Einstellungsfreudigkeit von Recruitern gegenüber Bachelor-Absolventen betrifft, wirkt sich die Bologna-Reform für Absolventen mit Bachelor-Abschluss ganz klar nachteilig aus. Nur ein Viertel der Umfrageteilnehmer möchte Positionen für Spezialisten mit Bachelor-Absolventen besetzen. Ähnlich sieht es für Stellen für Projektmanager und Trainees aus. Die befragten Personaler bevorzugen Absolventen mit Masterabschluss – dabei spielt keine Rolle, ob der Mastertitel an einer Fachhochschule oder einer Universität erworben wurde. Sachbearbeiterstellen besetzen rund 60 Prozent der Personaler gerne mit Bachelor-Absolventen. Ihre Zurückhaltung, Bachelor-Absolventen in Managementpositionen beruflich durchstarten zu lassen, begründen die Personaler in erster Linie mit dem Mangel an Praxiserfahrung und in zweiter Linie mit dem jungen Alter. Meiner Meinung nach ist in diesem Punkt die Umsetzung der Hochschulreform der Schuss nach hinten losgegangen. Denn ein gewichtiges Argument für die Bologna-Reform war damals, dass Absolventen in Deutschland im europäischen Vergleich viel zu alt seien.

Wer gerade nach einem Traineeprogramm, einem Praktikum, einem Unternehmen für die Abschlussarbeit oder dem ersten Einstiegsjob nach dem Studium sucht, recherchiert am effektivsten mit Hilfe der Jobsuchmaschine für Studenten und Absolventen JOBSUMA. Heute findet JOBSUMA 1.356.000 Jobs

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Bewerbung 2012: Experten bewerten Bewerbungs-Trends

16. April 2012

Setzen sich anonymisierte Bewerbungen durch, erregen Bewerber positive Aufmerksamkeit mit Bewerbungsvideos und suchen Personaler wirklich häufig nach Informationen über Bewerber in sozialen Netzwerken? Der Studienfinanzierer Deutsche-Bildung befragte mehr als 100 Recruiting-Experten und Personaler nach ihrer Einschätzung der Recruiting-Trends 2012.  

Soziale Netzwerke haben das Kommunikationsverhalten grundlegend verändert. Auch bei der Suche nach neuen Mitarbeitern nutzen Arbeitgeber zunehmend die interaktiven Möglichkeiten des Web 2.0. Aber wie nutzen Profis auf Kandidatensuche soziale Netzwerke? Fast die Hälfte nutzt soziale Netzwerke regelmäßig, um sich nach guten Mitarbeitern umzuschauen. Die Karriereplattform XING steht dabei ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Weniger als ein Viertel behauptet, solche Seiten gar nicht zu nutzen.

Videos stoßen auf verhaltene Akzeptanz

Bewerbungs-Videos haben sich noch nicht durchgesetzt aber fast 15 Prozent der Personal-Experten finden sie immerhin  gut, während 30 Prozent sich unschlüssig sind. Für die meisten Branchen scheinen sie eher nicht in Frage zu kommen.  Die freien Kommentare der Umfrageteilnehmer deuten darauf hin, dass Videos vor allem in der Kreativszene ein angemessenes Bewerbungs-Tool sind. Auch die Meinung zu Bewerbungs-Homepages ist durchwachsen. Die Hälfte möchte sich damit nicht befassen, viele sind unschlüssig. Bewerbungsflyer hingegen ersetzten nicht die vollständige und aussagekräftige Bewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf, werden aber als „Bewerbungs-Visitenkarte“  für Recruiting-Messen und Firmenkontaktgespräche positiv bewertet.

Telefoninterviews sind auf dem Vormarsch. Über die Hälfte der befragten Personen nutzen dieses Instrument, um sich einen ersten persönlichen Eindruck von Kandidaten zu verschaffen, die aufgrund ihrer Bewerbungsunterlagen geeignet zu sein scheinen.  Online-Assessment-Center hingegen werden sehr selten zur Vorauswahl von Bewerbern eingesetzt.

Dass die klassische Bewerbung nach wie sehr beliebt ist, zeigt sich in der kompletten Umfrage. Lediglich die Versandart wandelt sich: Die postalische Bewerbung ist vom Aussterben bedroht. Die meisten Personaler möchten die Dokumente – wenn auch mit allen klassischen Elementen – online erhalten. Auf Arbeitszeugnisse legen deutsche Personaler übrigens nach wie vor sehr viel Wert. Doch auch die im angloamerikanischen Raum sehr verbreiteten Referenzen gewinnen an Akzeptanz.

Absage für den Europass

Hast Du schon mal einen  standardisierten Europass-Lebenslauf gesehen? Er gibt ein nicht besonders schönes Format vor, das international sein soll. Von diesem Formular ist abzuraten, da sie wenig Spielraum für individuelle Akzente lässt und von den meisten Experten nicht geschätzt wird. Fast 60 Prozent der Befragten sind gegen den Europass, nur knapp 20 Prozent sprechen sich klar dafür aus.

 

Wie steht es mit der anonymen Bewerbung?

Durch ein aktuelles Pilotprojekt der DGB (Dachverband der Gewerkschaften), an dem sich mehrere große Unternehmen beteiligen, sind anonyme Bewerbungen im Gespräch. Sie sollen die Chancengleichheit für Migranten, Frauen, ältere oder weniger fotogene Bewerber erhöhen. In der Praxis werden sie laut Umfrage von Deutsche-Bildung aber mit Skepsis betrachtet. Zwar würden anonyme Bewerbungen den Blick auf die Qualifikation lenken und machen die Kandidaten objektiv vergleichbar. Dies geht allerdings eindeutig zu Lasten der   Individualität der Bewerbungen und Bewerber haben keine Möglichkeit mehr, die Bewerbung als Selbstvermarkungs-Instrument zu nuten, indem sie  etwa Alleinstellungsmerkmale gegenüber Mitbewerbern hervorheben können. Mit fast 80 Prozent spricht sich der Großteil der Befragten weiterhin für ein Foto aus. 68 Prozent wollen auch die Nationalität erfahren. Lediglich die Konfession, die früher oft noch in den Lebenslauf mit aufgenommen wurde, interessiert heute nur noch knapp fünf Prozent der Befragten. In den freien Kommentaren der Umfrage äußern die Teilnehmer Bedenken, ob sich die persönlichen Informationen wie Alter und Herkunftsland  nicht ohnehin aus den chronologischen Daten im Europa-Lebenslauf ableiten lassen oder spätestens im Vorstellungsgespräch zum Tragen kommen.

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Zehn Mythen der Bewerbung

9. April 2012

Ute Blindert, Geschäftsführerin von Zukx – campus2campany, hat zehn weit verbreitete Irrtümer zum Thema Bewerbung kurz und prägnant zusammengefasst. Vor wenigen Tagen ist die Sommersemester-Ausgabe  ihres Magazins  Zukx – Ingenieure  erschienen.  Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe beschäftigt sich mit den Karriere- und Einstiegs-Möglichkeiten für Ingenieure in der Forschung und Entwicklung. Zukx Ingenieure wird bei vielen Firmenkontakt-Gesprächen an Hochschulen, auf Recruitingmessen und bei Career Centern von Hochschulen verteilt.  Wer schon mal einen Blick riskieren will, kann es hier online lesen.

 

1. Der Lebenslauf darf nur eine Seite lang sein.
Es ist überhaupt kein Problem, wenn der Lebenslauf eines Absolventen zwei Seiten lang ist. Hier gilt die Devise: So ausführlich wie nötig, so knapp wie möglich. Halten Sie alles in der gewohnten Tabellenform, arbeiten Sie mit Gedankenstrichen und Stichworten. Aber jede Station im Lebenslauf sollte zeigen, was genau Sie gemacht haben und was Sie können.

2. Details stehen in den Zeugnissen und können dort nachgelesen werden.
Leider ein Irrtum. Denn im Durchschnitt nehmen sich Recruiter zwischen zwei und drei Minuten Zeit für Ihre Unterlagen. Da muss jeder Punkt sitzen. Daher in Lebenslauf und Anschreiben Lust auf mehr machen. Wie das geht? Siehe Punkt 1.

3. Ein Deckblatt kommt besonders gut an.
In Zeiten von Online-Formularen und E-Mail-Bewerbungen sind Deckblätter eher überflüssig. Investieren Sie die Zeit lieber in einen gut gestalteten Lebenslauf und Anschreiben.

4. Auf einer Dritten Seite kann ich mich besonders gut präsentieren.
Vergessen Sie die Dritte Seite. Eine dritte Seite ist nur dann sinnvoll, wenn Sie wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht haben, eine Projektliste erstellen oder einen ungewöhnlichen Punkt in Ihrem Lebenslauf erklären möchten.

5. Bewerber werden gegoogelt.
Es kann schon sein, dass manche Recruiter die Zeit nehmen und einzelne Kandidaten googlen. Bei Berufseinsteigern kommt das allerdings selten vor, Personaler haben gar nicht die Zeit dazu (s.o.). Das heißt aber nicht, dass Sie nicht sensibel mit Ihren Daten umgehen sollten. Denn wer weiß, wie sich alles entwickelt und spätestens, wenn es um Top-Positionen geht, wird Ihre (Online-)Reputation geprüft.

6. Ich sollte zeigen, dass ich offen für möglichst viele Positionen bin.
Sie haben Studium Marketing, Controlling und Personal gehört und trauen sich jetzt alles zu? Vor allem, weil Sie befürchten, den Einstieg beim Traumunternehmen nicht zu schaffen? Bewerber, die kein Profil entwickeln und keine klare Vorstellung von ihren Fähigkeiten und Zielen haben, werden keine Top-Kandidaten. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken und suchen Sie den passenden Job dafür! Dann werden Sie auch gut sein. Und wer gut ist, hat auch gute Chancen auf den Aufstieg!

7. Fürs Vorstellungsgespräch muss ich mich so schick anziehen wie möglich.
Ein klares Jein! Das Vorstellungsgespräch sollte mit Sorgfalt geplant werden und dazu gehört auch die Wahl der passenden Kleidung. Passend heißt vor allem, sich an dem Dresscode der Branche zu orientieren. Banker ziehen sich sicher anders an als Software-Entwickler, aber etwas schicker als im Alltag sollte es schon sein. Das heißt für Informatikerinnen eben auch, dass es beim Interview ruhig etwas schicker sein darf, auch wenn der Chef dann eventuell legerer angezogen ist als man selbst. Eine gute Richtschnur: Wie würden Sie Ihr Unternehmen beim Kunden präsentieren?

8. Ich darf nicht erzählen, dass ich mich noch bei anderen Unternehmen bewerbe.
Geht´s noch? Wer alles auf eine Karte setzt, handelt doch unklug und wer will solche Kandidaten? Sie befinden sich im Bewerbungsprozess und können das auch so kommunizieren. Das gibt Ihnen auch die Möglichkeit, sanften Druck auszuüben: “Ich habe ein Angebot von einem Ihrer Mitbewerber erhalten. Ihr Angebot interessiert mich aber mehr. Wann kann ich mit einer Antwort rechnen?” Und: Je mehr Alternativen Sie sich erarbeiten, umso besser.

9. Eine niedrige Gehaltsvorstellung hilft mir, einen Job zu bekommen.
Nein. Gehen Sie lieber mit einer angemessen hohen Forderung in die Gehaltsverhandlung. Lassen Sie sich Luft zum Verhandeln. So hat auch Ihr Verhandlungspartner einen Erfolg zu verbuchen und beide gehen zufrieden aus dem Gespräch. Wenn Sie wissen, dass das Unternehmen nicht so gut bezahlt wie zum Beispiel größere Unternehmen, können Sie auch über Weiterbildungen, Gutscheine, Versicherungen etc. verhandeln.

10. Viel hilft viel. Ich bewerbe mich bei so vielen Unternehmen wie möglich.
“Ich habe schon 200 Bewerbungen verschickt, und keiner möchte mich einstellen.” Wenn Ihnen so etwas passiert, sollten Sie ernsthaft nachdenken. Denn so kann keine Bewerbung individuell aufs Unternehmen abgestimmt werden und wird schnell als beliebig wahrgenommen. Lieber gezielt bewerben auf wirklich passende Positionen. Und wenn Sie viele Einladungen erhalten, dann aber kein Vertragsangebot, sollten Sie an Ihrem Auftritt feilen.

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Coaching zu Karriere und Bewerbung per Webinar

5. April 2012

Webinare sind in, auch im Zusammenhang mit den Themen Bewerbung und Karriere. Die Vorteile sind klar: Man lernt dazu, muss sich nicht vom heimischen Rechner wegbewegen und oft finden Webinare in den frühen Abendstunden statt, damit Studenten und Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, teilzunehmen . Man meldet sich einfach an. Wem das Thema dann doch nicht zusagt, kann sich jederzeit ausklinken . Ein weiterer Vorteil: Man bleibt den anderen Teilnehmern gegenüber anonym. Oft genügt zur Anmeldung nur die Angabe der Emailadresse. Noch etwas vergessen? Ach ja, in den meisten Fällen ist die Teilnahme an einem Webinar kostenlos, denn das Webinar als solches ist ein beliebtes Marketing-Tool geworden. Kein schlechtes, wie ich meine, denn für die Teilnehmer überwiegen die Vorteile. Als Teilnehmer benötigt man einen ganz normalen Computer ohne technischen Schnickschnack. Wichtig ist ein qualitativ hochwertiger Kopfhörer, eine Webcam ist kein Muss. Ich finde allerdings, dass die Qualität von Webinaren mit der Teilnehmerzahl steht und fällt. Oft wird es chaotisch und ein wenig unübersichtlich, wenn ein Webinar eine hohe Teilnehmerzahl hat.

Melanie Vogel, die Initiatorin des Messe/Kongresses Women & Work bietet auch im April spannende Webinare zu Karriere- und Bewerbungsthemen an.

Your international CV
Montag, 23. April | 18 – 19 Uhr
After having seen thousands of CVs of graduates and young professionals, we have collected some points which we feel might be helpful to candidates who are not very experienced in writing a CV, especially for international applications. CV writing is not an exact science, however, there are things which you should pay attention to. Often your CV is the precursor to an interview – this presentation will show to you what to focus on.

Erfolgreich bewerben ist (k)eine Kunst
Dienstag, 24. April | 18-19 Uhr
Eine ansprechende Bewerbung öffnet die Türen in das Personalbüro des Wunscharbeitgebers und ist ein wichtiger Schritt in den Berufsstart. Was aber gehört alles in eine Bewerbung und wie kann ich mit meiner Bewerbung aus der Vielzahl der Mitbewerber herausstechen?
Ziel des Webinars ist es, die Teilnehmer gezielt auf die Anforderungen des
Bewerbungsprozesses vorzubereiten. Jeder Teilnehmer lernt, eine inhaltlich und formal ansprechende Bewerbung zu erstellen.

Woran erkennt man einen attraktiven Arbeitgeber?
Mittwoch, 25. April | 18-19 Uhr
Arbeitgeber-Rankings gibt es wie Sand am Meer, doch so wirklich richtig schlau wird man aus vielen nicht, zudem auch nicht alle Unternehmen in diesen Rankings gelistet werden, sondern immer nur “die üblichen Verdächtigen”. Woran also erkennt man einen attraktiven Arbeitgeber? Wie kann man sich als Bewerber sicher sein, den für sich optimalen Arbeitgeber gefunden zu haben? Das Webinar hilft, Antworten zu finden.

Work-Life-Balance: Karriere leben!
Donnerstag, 26. April | 18-19 Uhr
In unserer schnellebigen, technologiesierten Welt, sind Geld und Karriere für viele nicht mehr oberstes Ziel ihres Berufslebens. Der Wunsch nach Work-Life-Balance, ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Privatleben, rückt zunehmend in den Fokus. Das Webinar gibt einen Einblick in das Thema “Work-Life-Balance” und hilft Strukturen zu schaffen, um Karriere leben zu können.

Karrierefaktor Networking
Freitag, 27. April | 18-19 Uhr
Networking ist eine ganz besondere Art, systematisch Kontakte zu anderen Menschen zu knüpfen, sie lebendig zu halten und Beziehungen im persönlichen und/oder beruflichen Alltag zu pflegen. Basis des Networking ist der direkte Austausch und der persönliche Kontakt mit Menschen, die einem beruflich neue Impulse geben können oder die eigenen Interessen teilen. Das Webinar setzt sich zum Ziel, den Teilnehmern die wichtigsten Networking-Techniken zu vermitteln.

Über Kommentare, was Ihr von Webinaren haltet freue ich mich!

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Lebenslauf 2.0 – oder wie sieht der CV der Zukunft aus?

25. March 2012

Kann man alle wichtigen Informationen für den Lebenslauf auf einer Seite übersichtlich und zeitgemäß darstellen, wenn man weder besonders kreativ ist noch mit Grafik-Programmen umgehen kann? Man kann. Karriere-Beraterin Svenja Hofert hat einen Lebenslauf im Web 2.0-Stil erdacht, der sich sehen lassen kann.  Mir gefällt er sehr gut, weil er übersichtlich ist, ins Web 2.0-Zeitalter passt und Inhalte gut visualisiert.  Svenja Hofert vier unterschiedlich gestaltete CVs zum Download im Fanbereich ihrer Facebook-Seite an.  Wer eine der Vorlagen benutzen möchte, muss das Copyright beachten. Außerdem ruft Svenja Hofert dazu auf, weitere kreative Lebenslaufmuster einzureichen, die sie dann mit Einverständnis der Verfasser in ihrem Blog vorstellen möchte.

Wie sich das Thema Online-Bewerbung entwickelt, bleibt spannend und geht sicherlich genauso schnell wie die Entwicklung von XING, Facebook und Co. Wahrscheinlich wird der Lebenslauf in nicht allzu ferner Zukunft die QR-Codes der Webprofile  des Bewerbers beinhalten. Oder man schickt dem Personaler einfach eine App, sollte das App-Programmieren irgendwann günstiger werden. Ob Personaler sich dann mehr Zeit nehmen als durchschnittlich drei Minuten pro Bewerbung?

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Kleider machen Leute – auch im Bewerbungsgespräch

22. March 2012

Die Arbeitswelt ändert sich rasant. Alte Standards sind im Umbruch.  Begriffe wie flexible Arbeitszeitmodelle, arbeiten im Homeoffice und von unterwegs dank modernster Technologien, Work-Life-Balance und viele mehr schwirren durch die Medien. In vielen Branchen hat sich auch die Kleiderordnung grundlegend verändert. Wer keinen Kundenkontakt hat, kann sich oft so kleiden, wie er sich wohl fühlt. Ausgenommen sind  Banken und Versicherungen. Auch in der Beratungsbranche gilt die Anzug- beziehungsweise Kostümpflicht.

Gilt das auch für das Vorstellungsgespräch? Kann man sich zum Beispiel als IT-Experte bei einem Start-up-Unternehmen in Jeans und Knitterjackett vorstellen oder als Bewerberin bei einer hippen Agentur in Minirock und T-shirt? Die Antwort lautet rigoros nein. Egal wie locker es im Berufsalltag am Arbeitsplatz zugeht, Anzüge sind für Männer im Vorstellungsgespräch Pflicht. Frauen haben schon mehr Auswahl bei der Kleidung: Sie können sich entweder für einen Hosenanzug  entscheiden – Kombinationen sind bei Ladies erlaubt –  oder für ein Kostüm.  Achtung bei der Rocklänge: Der  Rock sollte nicht kürzer sein, als eine Hand breit über dem Knie.  Oberteile sollten keinen Blick in ein tiefes Dekoltee ermöglichen. Lieber in gepflegter Business-Kleidung ein wenig overdressed beim Vorstellungsgespräch erscheinen, als sich durch unpassende Kleidung direkt ins Off kicken. Wer es schon bis zum Vorstellungsgespräch geschafft hat,  ist für das Unternehmen von seinen Qualifikationen her und dem Eindruck, die er mit seinen Bewerbungsunterlagen vermittelt hat, grundsätzlich interessant. Da wäre es doch schade, wegen unpassender Kleidung aus dem Bewerbungsverfahren auszuscheiden.

Der erste Eindruck zählt. Das gilt nach wie vor. Innerhalb weniger Minuten entscheidet Ihr Gesprächspartner rein emotional, ob er Sie sympathisch findet oder nicht. Das geschieht unbewusst und ist nicht beeinflussbar.  Dieser Eindruck manifestiert sich über die Ausstrahlung, Mimik und Gestik. Unvorteilhafte oder unangemessene Kleidung spielt  dabei auch eine nicht unerhebliche Rolle.

Allerdings ist nicht empfehlenswert, sich für das Vorstellungsgespräch zu verkleiden. Wer als Frau nie einen Rock trägt, fühlt sich wahrscheinlich nicht richtig wohl, wenn sie im Kostüm im Vorstellungsgespräch sitzt. Diese Bewerbersituation an sich führt bei den meisten Menschen sowieso zu einer gewissen Nervosität. Wenn man dann noch Kleidung trägt, in der man sich unwohl fühlt, wird der Stress nur noch größer. Der Wohlfühlfaktor spielt gerade für das Vorstellungsgespräch eine große Rolle. Wer sonst nur lässige Kleidung trägt, muss sich nicht unbedingt einen schwarzen Nadelstreifenanzug mit Weste zulegen. Wichtig ist, dass Sie authentisch sind und sich so geben wie Sie sind. Wer sich verstellt, wird von erfahrenen Recruitern schnell enttarnt. Das gilt auch für die Kleidung.  Wer sich eingezwängt oder beengt fühlt, bringt das durch seine Körperhaltung in jedem Fall zum Ausdruck. Wie gut, dass die Mode heutzutage eine große Bandbreite bietet, dass jeder ein Business-Outfit finden kann, dass zur Persönlichkeit passt.

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Frauen stimmen ab: “Wir wollen in Führung”

20. March 2012

“Wollen Frauen überhaupt Führung übernehmen?” Diese Frage taucht in der aktuellen Diskussion um die Quote immer wieder auf. Eine neue Initiative will nun Schwung in die Debatte bringen und Wirtschaft und Politik mit handfesten Zahlen in eine neue Richtung unterstützen.

“Wir sind es leid und finden, nicht die Frage OB Frauen führen wollen, sondern WELCHE Frauen dieses Ziel haben und WIE VIELE es sind, müssen wir jetzt in den Fokus stellen, um dieser leidigen Diskussion ein Ende zu bereiten und weiter handeln zu können” so die Botschaft der beiden Initiatorinnen Melanie Vogel und Astrid Braun-Höller.

Unter dem Link http://www.womenandwork.de/abstimmung/ können alle Frauen in Deutschland hier mit ihrer Abstimmung Flagge zeigen und dokumentieren, dass sie in Führung gehen wollen oder schon Führungsverantwortung haben und noch höher hinaus wollen.

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