Archiv für die Kategorie „Berufseinstieg“

Willkommen im JOBSUMA-Blog

Sonntag, 8. November 2009

JOBSUMA - die erste bundesweite Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen & Young Professionals hilft Euch dabei, mit wenigen Klicks einen Überblick über den Stellenmarkt in Deutschland zu bekommen und schnell das richtige Praktikum, einen Nebenjob oder den ersten Job nach dem Studium zu finden.

Der JOBSUMA-Blog will Euch über Themen rund um die Bewerbung und den Berufseinstieg informieren.

Welche Unterlagen gehören zu einer vollständigen Bewerbung? Was kann ich mit meinem Abschluss in welcher Branche verdienen und wie funktioniert eigentlich ein Assessment-Center? Wie kann ich mich richtig auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten und wie führe ich Gehaltsverhandlungen? Fragen über Fragen, die im JOBSUMA-Blog beantwortet und diskutiert werden sollen.

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Anregungen!

In den Augen des Personalers sind alle Bewerber gleich

Dienstag, 31. August 2010

Unter der Federführung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), die dem Bundesfamilienministerium unterstellt ist, nehmen fünf Unternehmen am Pilotprojekt zum anonymisierten Bewerbungsverfahren teil. Mit von der Partie sind die Deutsche Post, die Deutsche Telekom, L’Oreal, Mydays und Procter & Gamble. Ein Jahr lang werden die beteiligten Unternehmen anonymisierte Bewerbungsverfahren testen, also ohne Foto, Namen und Angaben zum Alter, Geschlecht, Herkunft und Familienstand.

Das Pilotprojekt soll im Herbst 2010 starten und zwölf Monate durchgeführt werden. Der Versuch Pilotprojekt wird während der gesamten Dauer wissenschaftlich begleitet und anschließend ausgewertet. Andere europäische Staaten wie Schweden, Frankreich, Belgien und Großbritannien haben solche Modellversuche bereits begonnen beziehungsweiseabgeschlossen.

Nach Ansicht von Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, sollte deutschlandweit ein einheitliches, anonymisiertes Bewerbungsverfahren gelten, um eine allgemeine Chancengleichheit zu gewährleisten. Sie verweist auf eine beim IZA erschienene Studie von 2010, wonach die Angabe eines türkisch klingenden Namens die Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch für einen Praktikumsplatz verringert – im Durchschnitt um 14 Prozent, bei kleineren Unternehmen sogar um 24 Prozent. Bei der IZA-Untersuchung (Institut zur Zukunft der Arbeit) wurden Bewerbungen für Praktikumsplätze verschickt. “Wir gehen davon aus, dass die Diskriminierungsquote bei Stellenausschreibungen – vor allem im niedrigqualifizierten Bereich – deutlich höher liegt”, sagte Lüders. “Aber es kann nicht sein, dass Bewerberinnen und Bewerber oftmals nur auf Grund ihres Namens oder ihres Alters keine erste Chance erhalten. Entscheidend für die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber sollte nur die Qualifikation sein. Wir brauchen in Deutschland eine neue Bewerbungskultur.”

Ich freue mich auf Eure Kommentare und bin gespannt, was die Leser des JOBSUMA-Blogs von der anonymisierten Bewerbung halten.

Aus der Krise lernen: Masterstudiengang „Finance and Financial Regulation“ in England

Sonntag, 22. August 2010

Nicht nur die Politik ist mit der Bewältigung der Folgen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise der letzten Jahre beschäftigt – auch ein neuer und brandaktueller Masterstudiengang der renommierten Newcastle University in Nordengland befasst sich mit diesem Thema.

Der in diesem Herbst zum ersten Mal angebotene „Master of Science in Finance and Financial Regulation“ legt seinen Schwerpunkt dabei auf die Frage nach der Rolle, die den beiden Themen Regulierung und Kontrolle bei der Wiederherstellung des Vertrauens und der Stabilität in Bezug auf die globalen Finanzmärkte zukommt. Der Studiengang ist an der Newcastle University Business School angesiedelt, wird jedoch in Zusammenarbeit mit der Newcastle Law School durchgeführt, so dass neben wirtschaftswissenschaftlichen auch juristische Aspekte ihre Berücksichtigung finden.

Insgesamt hat dieser auf ein Jahr ausgelegte Studiengang eine Wertigkeit von 180 ECTS, die im Rahmen von Pflicht- und Wahlmodulen sowie einer abschließenden Masterarbeit vergeben werden.  Über die Pflichtmodule werden Themen wie Finanztheorie, Unternehmenspolitik und  juristische sowie behördliche Regulierungstechniken abgedeckt.  Die Wahlmodule bieten den Studenten dann die Möglichkeit, einzelne Themen weiter zu vertiefen, die sie besonders interessieren. Angeboten werden unter anderem Kurse wie „International Finance“, „Credit Risk Modelling“, „International Money and Banking“ oder auch „Retail and Investment Banking“.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium im Bereich BWL, Finanzwirtschaft oder Jura. Darüber hinaus müssen deutsche Bewerber anhand eines standardisierten Sprachtests wie des IELTS oder TOEFL ihre Englischkenntnisse nachweisen.

Die Gebühren für diesen Masterstudiengang betragen derzeit GBP 8,320. Die für englische Verhältnisse günstigen Lebenshaltungskosten in Nordengland sowie die im Vergleich zu deutschen Masterstudiengängen kürzere Studiendauer, die einen früheren Berufseinstieg ermöglichen, machen diese Mehrkosten jedoch mehr als wett, zudem für das Studium auch eine Förderung durch Auslands-BAföG beantragt werden kann.

Gastbeitrag von  Alexandra Michel von College Contact

Ready – steady – go! Deutsche Absolventen sind bereit für internationale Karriere

Dienstag, 17. August 2010

Laut einer Umfrage von stepstone und der Intelligence Group zeigen deutsche Fach- und Führungskräfte im weltweiten Vergleich eine hohe Mobilitätsbereitschaft. Befragt wurden mehr als 66.000 Fach- und Führungskräfte in mehr als 40 Ländern. Die beliebtesten Städte für einen internationalen Jobwechsel sind laut Umfrage London, New York, Sydney, Paris und Dubai.

Besonders mobilitätsbereit sind laut stepStone junge Akademiker zwischen 20 und 30 Jahren.  Das liegt vermutlich daran, dass die Generation Internet mit den grenzenlosen Möglichkeiten der Internetsuche aufgewachsen ist und diese auch ausgiebig zur Jobsuche nutzt. Wurden vor drei Jahren Suchmaschinen wie Google noch wenig zur Jobsuche genutzt, geben heute 49 Prozent der befragten an, diese auch zur internationalen Jobsuche zu nutzen. So ist der Einstieg in eine internationale Karriere bedeutend einfacher geworden. Man findet weltweit schnell die Karriereseiten und Jobangebote von Unternehmen sowie Jobsuchmaschinen und Stellenbörsen.  Ebenso schnell  kann man sich online bewerben.

Insgesamt sind 79 Prozent der deutschen Fach- und Führungskräfte sind bereit aus beruflichen Gründen ins Ausland zu gehen. Vor drei Jahren zeigten lediglich 71 Prozent diese Bereitschaft. 58 Prozent der Teilnehmer der Umfrage können sich sogar vorstellen, länger als fünf Jahre im Ausland zu arbeiten.

Die gesamte Studie bietet  StepStone zum Kauf an.

MBA-Studenten schrauben finanzielle Erwartungen zurück

Montag, 26. Juli 2010

Wer die Kosten und Mühen eines MBA-Studiums auf sich nimmt, strebt meistens eine steile internationale Karriere und ein überdurchschnittliches Gehalt an. Welche Erwartungen MBA-Studenten 2010 haben und wer ihre Top-Arbeitgeber sind hat Universum Communications ermittelt. Dafür wurden mehr als 2.000 Studenten von MBA-Studiengängen an 75 MBA-Schulen befragt. In 7.028 Einzelbewertungen gaben die befragten MBA-Studenten Auskunft über Ihre Karriere-Pläne nach Beendigung des MBA-Studiums.

Karriere-Ziel Nummer eins ist eine internationale Karriere. Dieses Kriterium lag bei der letzten Befragung 2009 noch auf Platz vier. Wenn es um die Kriterien Gehalts- und Aufstiegsmöglichkeiten geht, so steht für die MBA-Studenten die langfristige Karriere-Entwicklung im Vordergrund. Wichtig ist für sie, dass ihre Stelle eine gute Referenz im Lebenslauf darstellt und sich positiv auf ihre weiteren Karriereschritte auswirkt. Auf der Werteskala folgt direkt danach der Wunsch nach einer Führungsposition und einem attraktives Grundgehalt. Dabei sank die generelle Gehaltserwartung deutlich auf 54.809 Euro gegenüber dem letzten Jahr (62.446 Euro).

Das Arbeitgeber-Ranking zukünftiger MBA-Absolventen findet Ihr hier.

Company 1, Company 2 and Company 3 are Ideal Employers for Country X’s Main Field of Study Students, e.g. “Google, Apple and Microsoft are Ideal Employers for UK’s Business Students

MBA-Studenten schrauben finanzielle Erwartungen zurück

Wer die Kosten und Mühen eines MBA-Studiums auf sich nimmt, strebt meistens eine steile internationale Karriere und ein überdurchschnittliches Gehalt an. Welche Erwartungen MBA-Studenten 2010 haben und wer ihre Top-Arbeitgeber sind, hat Universum Communications ermittelt. Dafür wurden mehr als 2.000 Studenten von MBA-Studiengängen an 75 MBA-Schulen befragt. In 7.028 Einzelbewertungen gaben die befragten MBA-Studenten Auskunft über Ihre Karriere-Pläne nach Beendigung des MBA-Studiums. Karriere-Ziel Nummer eins ist eine internationale Karriere. Dieses Kriterium lag bei der letzten Befragung 2009 noch auf Platz vier.


Wenn es um die Kriterien Gehalts- und Aufstiegsmöglichkeiten geht, so steht für die MBA-Studenten die langfristige Karriere-Entwicklung im Vordergrund. Wichtig ist für sie, dass ihre Stelle eine gute Referenz im Lebenslauf darstellt und sich positiv auf ihre weiteren Karriereschritte auswirkt. Auf der Werteskala folgt direkt danach der Wunsch nach einer Führungsposition und der Wunsch nach einem attraktives Grundgehalt. Dabei sank die generelle Gehaltserwartung deutlich auf 54.809 Euro gegenüber dem letzten Jahr (62.446 Euro).

Das Arbeitgeber-Ranking zukünftiger MBA-Absolventen findet Ihr hier.

http://www.universumglobal.com/IDEAL-Employer-Rankings/The-European-MBA-Survey.aspx

Profil zeigen bei der Jobsuche

Dienstag, 20. Juli 2010

Viele Unternehmen suchen in sozialen Netzwerken gezielt nach Profilen, um sich vorab über potenzielle Mitarbeiter zu informieren.  Wer genau weiß, worauf Personaler achten, kann sich mit einem optimierten Profil bei XING, Facebook und Co. ins rechte Licht rücken.

Das persönliche Online-Profil wird im Zusammenhang mit der Jobsuche immer wichtiger. Immer mehr Personaler bedienen sich bei der Sichtung neuer Arbeitnehmer der Internetrecherche. Langfristig gesehen werden soziale Netzwerke zu einem der wichtigsten Recruiting-Kanäle gehören. Wer seinen Jobeinstieg oder seine weitere Karriereplanung aktiv gestalten will, kommt daher an Sozialen Netzwerken nicht vorbei.

Der erste Eindruck zählt
Wie bei den Bewerbungsunterlagen und im Vorstellungsgespräch gilt auch beim Onlineprofil: Der erste Eindruck zählt.  Das Foto im Online-Profil sollte von einem professionellen Fotografen gemacht sein und den eigenen Zielen entsprechen. Wenn Du aktuell auf Jobsuche bist, ist ein Bewerbungsfoto angebracht  und kein Party-Schnappschuss in feucht-fröhlichem Ambiente.

Gib Deinem Profil eine persönliche Note! Berufserfahrung  und Fachkenntnisse sollten zu einem harmonischen Gesamtbild verschmelzen und mit den Angaben in Deinem Lebenslauf übereinstimmen. Hebe Dein Spezialwissen in bestimmten Bereichen hervor. Dabei kann es sich um Studienschwerpunkte, Praktika – oder falls vorhanden – Berufstätigkeiten handeln. Angaben in den Kategorien „Ich suche“ oder „Ich biete“ sollten präzise formuliert werden. Du suchst beispielsweise nicht nur Kontakte, sondern Kontakte zu Beratern aus der IT-Beratung.

Wie im Lebenslauf, solltest Du auch Dein Online-Profil dazu nutzen, um auf ehrenamtliches Engagement oder die Mitgliedschaft in einer sozialen Organisation hinzuweisen.  Die Erwähnung von Hobbys ist eine weitere Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erwecken. Außerdem erleichtern Themen wie Sport und Musik die Kontaktaufnahme und ermöglichen Anknüpfpunkte für ein erstes Gespräch. Auch hier so konkret wie möglich sein. Sport klingt nichtssagend, eine konkrete Sportart hingegen sagt viel über Deine sogenannten Softskills aus.

In den meisten sozialen Netzwerken gibt es eine Rubrik „Werdegang“, in den Du die wichtigsten Stationen aus Deinem Lebenslauf eintragen kannst. Diese Angaben zeigen potenziellen Arbeitgebern, welches Know-how Du mitbringst. Hierbei reichen die fünf letzten Stationen aus. Auch die Mitgliedschaft in „Gruppen“ in sozialen Netzwerken macht Sinn und beeinflusst die Attraktivität Deines Bewerberprofils. Besonders gut kommt bei potenziellen Arbeitgebern die Mitgliedschaft in Gruppen an, die etwas mit Deinem Beruf, Schwerpunkten Deines Studiums und im Profil erwähnten Hobbys zu tun haben.

Kontakte pflegen
Pflege Deine Kontakte!  Karteileichen sollte man regelmäßig aussortieren. Es kommt auf die Qualität Deiner Kontakte an und nicht auf die Quantität. Ein Business-Netzwerk lässt sich am besten mit Leuten aufbauen, die man bereits kennt. So kann man ehemalige Kollegen und Schulfreunde aktivieren oder auch das E-Mail Verzeichnis abgleichen. Hyperaktivität ist bei der Kontaktpflege nicht angebracht: Kontakte sollte man gezielt und bei konkreten Anlässen anschreiben und nicht ständig mit Nachrichten nerven, die keine Relevanz haben.

Übersicht ist wichtig
Achte bei Deinem Onlineprofil auf möglichst konkrete Angaben und die richtige Schreibweise. Deine Kontaktdaten sollten leicht auffindbar und übersichtlich angeordnet sein. Zu den Keywords Deiner beruflichen Angaben gehören Schlagworte zu Studienschwerpunkten genauso wie zu Deiner Berufserfahrung. Das erleichtert auch Headhuntern, die soziale Netzwerke routinemäßig zur Recherche geeigneter Kandidaten nutzen, auf Dein Profil aufmerksam zu werden.

Was Personalverantwortliche über Online-Profile denken, erfährst du bei der Deutschen Bildung, dem Spezialisten für  Studienförderung und Studienfinanzierung

Deutsche Personalchefs sind optimistisch

Mittwoch, 14. Juli 2010

Die Personalchefs deutscher Unternehmen rechnen in der zweiten Jahreshälfte 2010 mit einem wachsenden Bedarf an Mitarbeitern. Das ergab eine Umfrage der DEKRA Arbeit Gruppe unter mehr als 300 Personalentscheidern von Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit. Im Vergleich zum Vorjahr blicken die Personalchefs optimistisch in die Zukunft. 35 Prozent der Befragten gehen von einem erhöhten Einstellungsbedarf aus; im Vorjahr rechneten zum gleichen Zeitpunkt  nur 9,2 Prozent mit einem steigenden Bedarf an Mitarbeitern.

Gleichzeitig hat sich Gefahr drohender Entlassungen erheblich reduziert. Zwar sind die Auswirkungen der Finanzkrise für 41 Prozent der befragten Personalentscheider noch spürbar, doch nur jedes zehnte Unternehmen rechnet in der zweiten Jahreshälfte 2010 mit einer Reduzierung der Mitarbeiterzahl. Die Gründe hierfür werden nicht nur auf die Wirtschaftskrise zurückgeführt, sondern 19,6 Prozent der Befragten machen den Fachkräftemangel dafür verantwortlich. Das heißt, sie würden gerne Absolventen einstellen, wenn es sie dann gäbe. 15 Prozent machen die unflexiblen arbeitsrechtlichen Bedingungen in Deutschland für eine schleichende Mitarbeiterreduktion verantwortlich.

Wie im letzten Jahr setzen die Personalentscheider auch weiterhin auf größtmögliche Flexibilität und alternative Beschäftigungsmodelle. Rund 37 Prozent entscheiden sich daher für befristete Arbeitsverträge bei neuen Mitarbeitern. 53 Prozent geben an, mit Zeitarbeitnehmern sehr gute Erfahrungen gemacht zu haben. Daher setzt jeder vierte Personalchef auch zukünftig auf die Zusammenarbeit mit qualifizierten Personaldienstleistern.dekra_Umfrage

Sichererer Job und Work-Life-Balance sind deutschen Studenten am Wichtigsten

Dienstag, 6. Juli 2010

Auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten ist für deutsche Studenten das wichtigste Karriereziel die Work-Life-Balance. Das ergab eine Befragung unter 20.410 Studierenden von Universum Communications . In einer Liste von neun möglichen Karrierezielen wählten die Befragten die drei für sie wichtigsten. Im Vergleich zur Umfrage im vergangenen Jahr ist die Bedeutung eines sicheren Jobs in der Rangliste von Platz vier auf Platz drei gestiegen. An dieser Stelle merkt man deutlich die Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Trotzdem wählten 50 Prozent der Befragten für 2010 den Faktor Work-Life-Balance zum wichtigsten Ziel für ihre berufliche Zukunft. Das zweitwichtigste Ziel ist die intellektuelle Herausforderung im Job.

Dieses Werteranking stellt natürlich entsprechende Erwartungen an Einstiegsjobs. Daher bewerteten die Befragten auch die Eigenschaften von Unternehmen in vier Kategorien. Demnach zeichnen sich attraktive Arbeitgeber durch folgende Kriterien aus:

-       Attraktive Produkte und Dienstleistungen

-       Eine anspruchsvolle Tätigkeit

-       Work-Life-Balance

-       Ein attraktives Grundgehalt

Im Vergleich dazu legten die Befragten 2009 mehrheitlich Wert auf innovative Produkte, vielfältige Aufgabengebiete und Vorgesetzte, die die eigene Entwicklung fördern. Das attraktive Grundgehalt konnte den Platz vom Vorjahr halten.

Die Karriereziele der Studierenden in Deutschland 2010 2009
Eine ausgewogene Work-Life-Balance 1 1
Intellektuell herausgefordert sein 2 2
Einem sicheren und beständigen Job nachgehen 3 4
Führungskraft mit leitender Funktion 4 3
Unternehmerisch oder kreativ / innovativ sein 5 5
Eine internationale Laufbahn 6 6
Selbständig oder unabhängig sein 7 8
Technischer oder Fachexperte sein 8 7
Sich dem Gemeinwohl widmen oder das Gefühl zu haben, dem öffentlichen Wohl zu dienen 9 9

Universum Student Survey
Universum Communications befragte bundesweit von November 2009 bis März 2010 20.410 Studierende zu Karriereaussichten und Arbeitgeberattraktivität. Jeder Befragte wählte aus einer Liste von 130 Arbeitgebern, die je nach Studienrichtung der Teilnehmer variierten, bis zu fünf ideale Arbeitgeber, wobei auch freie Nennungen möglich waren. Die Teilnehmer nahmen daraufhin insgesamt 54.728 Bewertungen ihrer idealen Arbeitgeber vor. Darüber hinaus gaben die Befragten detaillierte Auskünfte über ihre Karrierepräferenzen.

Die erfolgreiche Initiativbewerbung

Dienstag, 29. Juni 2010

Oft sind sich Studenten und Absolventen unsicher, wie man  das Anschreiben für eine Initiativbewerbung formuliert und was die Initiativbewerbung von der „normalen“ Bewerbung unterscheidet.

Die Recherche für das Anschreiben einer Initiativbewerbung ist  aufwendiger als die Bewerbung auf ein konkretes Stellenangebot. Da es kein konkretes Stellenangebot gibt, musst Du ein fiktives Jobprofil erstellen, um ein Anschreiben verfassen zu können, was die Aufmerksamkeit des Ansprechpartners erregt. Ganz schön aufwendig? Ja, aber Initiativbewerbungen lohnen sich auf jeden Fall. Viele Unternehmen kalkulieren Initiativbewerbungen in ihre Rekrutierungs-Strategie mit ein. Das heißt: Sie rechnen mit einer  bestimmte Anzahl eingehender Initiativbewerbungen.

Es gibt natürlich mehrere Gründe, sich als Bewerber für eine Initiativbewerbung zu entscheiden. Ein Grund kann darin bestehen, dass man nur Absagen als Reaktion auf Bewerbungen auf konkrete Stellenangebote bekommen hat.  Eine weitere Entscheidung für eine Initiativbewerbung kann darin bestehen, dass man unbedingt in einer bestimmten Branche arbeiten möchte, oder auf ein bestimmtes Unternehmen im Web, auf einer Hochschulmesse oder einem Karriereratgeber aufmerksam geworden ist.  In diesem Fall bringt man natürlich schon eine gute Portion Motivation für die Initiativbewerbung  mit. Man hat aus den bisher gesammelten Informationen den Eindruck gewonnen, dass es sich aus bestimmten Gründen um einen passenden Arbeitgeber handeln  könnte.

Der Mehraufwand bei einer Initiativbewerbung besteht hauptsächlich in der Informationsbeschaffung. Denn es liegt kein konkretes Stellenangebot vor, an dem man sich im Motivationsschreiben argumentativ entlang hangeln kann.  Also geht es in erster Linie darum, neben allgemeinen Infos über das Unternehmen wie Position im Branchenumfeld, Mitarbeiterzahl, Umsatz, Produkte, Filialen im Ausland etc. , herauszufinden, in welcher Abteilung und in welcher Funktion Du in das Unternehmen passt.

Wenn das erledigt ist, recherchierst du möglichst viele Informationen zu der Abteilung oder der Position, die für dich infrage kommt. Besonders viele Informationen und gute Anknüpfungspunkte erhält man natürlich im persönlichen Gespräch. Daher findest du am besten heraus, ob das betreffende Unternehmen in Kürze auf einer Recruiting- oder Firmenkontaktmesse in Deiner Umgebung  präsent ist und  sprichst persönlich mit einem Unternehmensvertreter.  Eine andere Möglichkeit ist, bei der Personalabteilung des Unternehmens anzurufen und einem Mitarbeiter zu erklären, dass Du Dich für die Position XY bewerben möchtest. Entweder fragst Du, ob er ein paar Minuten Zeit hat,  Dir ein paar Fragen zu beantworten oder ob Du ihm sie lieber per Email schicken sollst. Wichtig:  Es geht um die Sammlung allgemeiner Informationen, also keine indiskreten Fragen stellen.

Wenn das Unternehmen auf Facebook oder XING präsent ist ,  kannst du darüber Kontakt zum Unternehmen aufnehmen. Denn immer mehr Unternehmen nutzen soziale Netzwerke, um mit potentiellen Mitarbeitern ungezwungen in Kontakt zu treten.

Wenn die Recherche abgeschlossen ist erstellst Du ein imaginäres Stellenprofil für das Motivationsschreiben Deiner Initiativbewerbung. Welche fachlichen Anforderungen werden auf jeden Fall gefordert? Liste sie auf. Auch die Softskills wie Belastbarkeit, überdurchschnittliches Engagement und Teamfähigkeit etc. listest Du unter den fachlichen Qualifikationen auf.

Im letzten Schritt verfasst Du das Anschreiben so wie es hier im Blog im Artikel Copy und Paste beim Bewerbungsschreiben beschrieben ist. Alle weiteren Unterlagen wie Lebenslauf und Zeugniskopien gelten für die Initiativbewerbung genauso wie für die gezielte Bewerbung auf eine Stellenanzeige.

Wachstumsmarkt IT bietet weiterhin genügend Jobs für IT-Spezialisten

Sonntag, 20. Juni 2010

Laut einer Pressemitteilung der BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) ist die IT- und Telekommunikationsbranche nach dem Maschinen- und Anlagenbau der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland.

Das zeigt ein aktueller Vergleich der offiziellen Zahlen der jeweiligen Verbände. Derzeit arbeiten in der deutschen ITK-Branche rund 846.000 Menschen. „Unser junger Wirtschaftszweig hat in kürzester Zeit eine herausragende Bedeutung gewonnen – auch im Arbeitsmarkt“, kommentiert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Die BITKOM-Branche wird weiter zulegen“, ist sich Scheer sicher. In den kommenden Jahren müssten die wichtigsten Infrastrukturen durch IT intelligent gemacht werden: Verkehrssystem, Energienetze, Behördennetze sowie das Gesundheits- und Bildungssystem. „Der Bedarf an Spezialisten, die diesen Wandel gestalten, ist enorm.“

599.000  Menschen sind im Bereich Informationstechnik tätig. In der Telekommunikation arbeiten 236.000 Menschen, die digitale Unterhaltungselektronik hat 11.000 Beschäftigte. „2010 wird der Arbeitsmarkt in der ITK-Branche voraussichtlich leicht wachsen“, so Scheer. 53 Prozent der deutschen ITK-Unternehmen wollen Personal einstellen, 30 Prozent möchten es auf dem aktuellen Niveau halten und nur 17 Prozent müssen Arbeitsplätze abbauen.. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des BITKOM hervor. „Neue Mitarbeiter werden vor allem in den Bereichen Software und IT-Services gesucht“, erläutert BITKOM-Präsident Scheer.

Zurzeit gibt es rund 20.000 offene Stellen in der ITK-Branche. Jedes dritte IT-Unternehmen gibt an, dass der Fachkräftemangel seine Geschäftstätigkeit bremst. Laut einer Studie im Auftrag der EU-Kommission wird die Nachfrage nach IT-Experten in Deutschland in den kommenden Jahren kontinuierlich über dem Angebot liegen. „Der Expertenmangel hat strukturelle Gründe, die mit mehr Nachdruck angegangen werden müssen“, sagte Scheer. Im Zentrum stehen aus Sicht des BITKOM die Modernisierung des Bildungssystems, die Steigerung des Frauenanteils in der Branche und eine aktive Zuwanderungspolitik.

BITKOM

Vergleich der größten Branchen in Deutschland. IT-Branche ist nach dem Maschinen- und Anlagenbau die wachstumsstärkste Branche