Archiv für die Kategorie „Bewerbung“
Sunday, 8. November 2009
JOBSUMA - die erste bundesweite Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen & Young Professionals hilft Euch dabei, mit wenigen Klicks einen Überblick über den Stellenmarkt in Deutschland zu bekommen und schnell das richtige Praktikum, einen Nebenjob oder den ersten Job nach dem Studium zu finden.
Der JOBSUMA-Blog will Euch über Themen rund um die Bewerbung und den Berufseinstieg informieren.
Welche Unterlagen gehören zu einer vollständigen Bewerbung? Was kann ich mit meinem Abschluss in welcher Branche verdienen und wie funktioniert eigentlich ein Assessment-Center? Wie kann ich mich richtig auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten und wie führe ich Gehaltsverhandlungen? Fragen über Fragen, die im JOBSUMA-Blog beantwortet und diskutiert werden sollen.
Ich freue mich auf Eure Kommentare und Anregungen!
Schlagworte:Absolventen, Assessment-Center, Berufseinstieg, Bewerbung, Gehaltverhandlung, Jobsuchmaschine, Nebenjob, Nebenjobs, Praktikum, Stellenmarkt
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Monday, 6. February 2012
Du hast den Bewerbungs-Marathon erfolgreich überstanden und Dein Arbeitsvertrag ist unterschrieben. Du freust Dich auf den neuen Job und bist hoch motiviert. Doch irgendwie macht sich auch ein komisches Gefühl breit. Es ist die Angst vor dem Ungewissen. Ob es sich um den ersten richtigen Job nach dem Studium handelt oder um einen Jobwechsel spielt ist egal. Alles wird neu sein: der Chef, die Kollegen, der Arbeitsalltag. Wenn Du dich gründlich vorbereitest und Dir klar machst, wie Du mit der neuen Situation umgehst und was es in den ersten Wochen für Unwägbarkeiten geben könnte, bist Du auf der sicheren Seite.
Vorbereitung macht gelassen
Große Unternehmen haben oft Einarbeitungsprogramme für neue Mitarbeiter. Die reichen von einem Einführungstag bis hin zu mehrwöchigen Programmen. Das ist optimal, weil man sich schrittweise an die neuen Aufgaben herantasten kann und das Unternehmen, wenn oft auch nur in groben Zügen – von innen kennenlernt. Startet man allerdings ohne Einarbeitungsprogramm direkt am neuen Arbeitsplatz, kann man durch gezielte Vorbereitung Fettnäpfchen aus dem Weg gehen, Kollegen für sich gewinnen und in wenigen Wochen zufriedenstellende Ergebnisse vorweisen. Vor dem ersten Tag im neuen Job sollte man sich ausgiebig – ähnlich wie im Vorstellungsgespräch - über den neuen Arbeitgeber intensiv informieren und sich noch mal mit den Notizen beschäftigen, die man während des Jobinterviews gemacht hat. Hast Du mit dem Arbeitsvertrag Informationsunterlagen über das Unternehmen oder die neue Abteilung bekommen, lies sie gründlich. Imagebroschüren handelt, verraten sie zwischen den Zeilen einiges über die Kultur und die Werte des neuen Arbeitgebers. Je mehr du über die eigene Position, die Stellenbeschreibung, Schnittstellen im Unternehmen, Lieferanten und Wettbewerber weißt, desto entspannter kannst Du dem ersten Tag entgegen sehen. Dass am ersten Tag niemand zu spät am Arbeitsplatz erscheint, ist selbstverständlich.
- Versetz Dich in Deine neuen Kollegen und Vorgesetzten. Auch auf der Seite ihrer neuen Kollegen und Vorgesetzten gibt es Unsicherheiten. War die Einstellung die richtige Entscheidung, passt der neue Mitarbeiter wirklich gut ins Team? Kann er in der Orientierungs- und Einarbeitungsphase optimal unterstützt werden? Gehe davon aus, dass die neuen Kollegen Dich unterstützen möchten und Interesse daran haben, dass Du schnell ins Team integriert wirst und Deinen Beitrag zum Teamerfolg leisten kannst. So sehen die Glaubensätze oder Erwartungen Deiner neuen Kollegen aus:
- Du bist motiviert – Trotzdem kommt es nicht gut an, in den ersten Tagen vor Übereifer zu strotzen.
- Du kennst Dich nicht aus – Gut für Dich, wenn Du schon vieles weißt, was nicht heißt. Doch Besserwisserei kommt in deN ersten Wochen gar nicht gut. Dann fühlen sich Kollegen, die schon länger im Unternehmen arbeiten, schnell als Looser.
- Du willst ein Teil des Teams werden – Du bringst die Bereichtschaft mit, zu beobachten und zuzuhören, ob etwa der Umgang mit einander lässig oder eher förmlich ist. Wer sich allerdings ständig anbiedert und sich verhält, als würde er bald ein Dienstjubliäum feiern, sammelt keine Sympathiepunkte.
- Du bist unvoreingenommen – Als Neuer im Unternehmen sieht man sein Arbeitsumfeld und das Team in den ersten Wochen mehr von außen als von innen. Für viele Teams ist ein neuer Kollege ein Gewinn, da es neue Impulse setzt, Ideen und Ansätze vorschlägt. Entscheidend ist jedoch, dass man Verbesserungsvorschläge mit Fingerspitzengefühl einbringt, ohne den anderen zu vermitteln, sie wären bisher nicht auf so tolle Ideen gekommen.
Die Joker: Selbstbewusstsein und Authentizität punkten
Niemand erwartet von einem neuen Kollegen, dass er in den ersten Wochen die Welt rettet, neue Produkte entwickelt oder bahnbrechende Neuerungen einführt. Lehne Dich in den ersten Tage innerlich zurück und beobachten Dein Umfeld genau. Wer hat welche Rolle, gibt es Reibereien, wie verhalten sich die Kollegen gegenüber ihren Vorgesetzten , wer ist im Team der Leitwolf? Verhalte Dich kommunikativ und gehe auf neue Kollegen zu – auch auf die aus anderen Abteilungen. Übereifer hingegen und stundenlanges Einreden auf Menschen, die man kaum kennt, macht keinen guten Eindruck. Die gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Spielregeln sollte man sich sehr genau anschauen und nicht schon am ersten Tag seinen Einstand geben, obwohl man nicht weiß, ob das üblich ist und in welchem Rahmen. Wer am Anfang intensiv beobachtet, wie der Umgang im Team ist, ob man sich beispielsweise duzt, es gemeinsame Freizeitaktivitäten gibt und in welchen Konstellationen und Sitzordnungen man sich zum Mittagessen in der Kantine trifft, fühlt sich automatisch sicher, weil er weiß wie der Hase läuft.
Wenn man Abteilung Fuß gefasst hat und seinen Job im Griff hat, Sobald man in der eigenen, ist es wichtig, Netzwerke beim neuen Arbeitgeber aufzubauen. Denn wer über seinen Tätigkeitsbereich hinaus gut vernetzt ist, ist gut informiert. Da gute Netzwerker nicht nur nehmen, sondern auch geben, bekommst Du bei Bedarf die richtigen Informationen und die nötige Unterstützung auch außerhalb der eigenen Abteilung.
Und welche Tipps habt Ihr für den erfolgreichen Start im neuen Job? Ich bin gespannt!
Schlagworte:Arbeitgeber, Arbeitsalltag, Arbeitsvertrag, Berwerbung, Bewerbungsgespräch, Chef, Einarbeitung, Einarbeitungsprogramm, Einstiegsjobs, Job, Job-Internview, Jobinterview, Jobwechsel, Kollegen, Mitarbieter, Stelle, Stellenbeschreibung, Studium, Team, Teammitglieder, Unternehmen, Vorgesetzte, Vorgesetzter, Vorstellungsgespräch
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Sunday, 29. January 2012
Eine aussagekräftige und erfolgversprechende Bewerbung zu erstellen dauert seine Zeit. Besonders, wenn man sich nach Ende des Studiums um den ersten Job als Hochschulabsolvent bewirbt, schreibt man jede Menge Bewerbungen und bekommt oft nur wenige Einladungen. Da wird das Bewerbungsmarathon zeitweise zum Vollzeitjob.
Egal welchen Bewerbungs-Ratgeber man sich zu Gemüte führt: Eins fordern alle gemeinsam: Jedes Anschreiben soll individuell erstellt werden. Copy and paste der gleichen Bewerbungsunterlagen kann nicht der Türöffner für ein Bewerbungsgespräch sein. Als Hintergrundwissen für die Erstellung des Motivationsschreibens und den Lebenslauf ist auch die Informationsbeschaffung über den potenziellen Arbeitgeber ein echter Zeitfresser. Denn: Wer viel über das Unternehmen weiß, bei dem er sich bewirbt, kann im Anschreiben Beispiele aufführen, warum er der Richtige ist. Langen Textens kurzer Sinn: Es ist arbeitsaufwändig die Bewerbungsunterlagen so zu formulieren, dass der Recruiter nicht nur gedanklich die Anforderungen des Stellenprofils beim Lesen abhakt, sondern den Bewerber kennenlernen möchte.
Schaut man sich allerdings die Ergebnisse der permanenten Umfrage von Institute for Competitive Recruiting (ICR) an, die besagen, dass Personaler je nach Unternehmensgröße und Branche pro Bewerbung nur wenige Minuten Zeit nehmen, führt das zu berechtigtem Frust. Wozu das ganze Theater, wenn kein Recruiter sich CV und Anschreiben gründlich anschaut? „Es ist wie beim Kochen“, sagt Wolfgang Brickwedde, Geschäftsführer vom ICR- „ Die Zeit, die Bewerber in die Erstellung ihrer Bewerbungsunterlagen stecken, steht in keinem Verhältnis zu den von den Recruitern bei den potentiellen Arbeitgeber aufgewandten Zeit für die Durchsicht der Bewerbungsunterlagen.“
Die traurige Bilanz: Die Mehrzahl der Recruiter braucht zum Durchsehen von Bewerbungen weniger als fünf Minuten. Weniger als fünf Prozent nehmen sich mehr als 15 Minuten Zeit und ein Drittel der Personaler schaffen die Durchsicht von Bewerbungsunterlagen in weniger als drei Minuten. Dieses Verhalten steht in krassem Gegensatz zu den von Personalern genannten größten Herausforderungen in ihrem Job: Gute Bewerber zu finden und offene Stellen schnell besetzten.
Was ist die Konsequenz für Bewerber? Wer auf Jobsuche ist, muss sich wohl oder übel bewerben. Noch mehr auf Bewerbungen über Social Media Kanäle setzen ,ist eine Möglichkeit. Denn sucht der Personaler aktiv über Facebook, Twitter und XING, ist er der Aktive und vielleicht interessierter daran, sich mit Bewerbern, die auf seine Aktivitäten reagieren, Kontakt aufzunehmen. Was meint Ihr dazu? Wer hat gute Erfahrungen mit Bewerbungen der etwas anderen Art gemacht?
Schlagworte:Absolvent, Akademiker, Anschreiben, Arbeitgeber, Bewerber, Bewerbung, Bewerbungs-Interview, Bewerbungsgespräch, Bewerbungsschreiben, Bewerbungsunterlagen, CV, Facebook, Hochschulabsolvent, Job, Job-Interview, Lebenslauf, Motivationsschreiben, offene Stellen, Personaler, Recruiter, Social Media, Social Networks, Soziale Netzwerke, Stellenausschreibung, Stellenprofil, Studium, Twitter, Unternehmen, Vollzeitjob, XING
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Friday, 20. January 2012
Das Anschreiben, auch Motivationsschreiben genannt, soll genau das transportieren: MOTIVATION. Außerdem sollte die Antworten auf folgende Fragen des Personalers beantworten:
- Warum passt dieser Bewerber besonders gut zur Stelle?
- Welche fachlichen Qualifikationen bringt er für die Position mit?
- Welche Erfahrungen aus Praktika oder früheren Jobs qualifizieren ihn für die Stelle?
- Was sind seine Alleinstellungsmerkmale gegenüber Mitbewerbern?
Demzufolge sind schwammige und austauschbare Formulierungen, die keine klaren beruflichen Ziele des Bewerbers zum Ausdruck bringen und Formulierungen im Konjunktiv, die auf Unsicherheit schließen lassen, absolut fehl am Platz. Hier einige weitere No-Gos für das Bewerbungsschreiben:
Betreff
Es ist gut möglich, dass der potenzielle Arbeitgeber mehr als ein Stellenangebot veröffentlicht hat. Daher in der Betreffzeile immer die Position angeben; falsl das Jobangebot numeriert ist, auch die Nummer angeben, etwa so: „Bewerbung als Entwicklungsingenieur“ Auch bei einer Initiativbewerbung gibt es einen Betreff!
Quelle der Stellenanzeige
Wo hast Du die offene Stelle gefunden oder wie bist Du – im Falle einer Initiativbewerbung auf das Unternehmen aufmerksam geworden? Jeder Personaler muss intern rechtfertigen, wofür er das Recruiting-Budget ausgibt und über welche Kanäle er die meisten Bewerbungen generiert. Fütterst Du ihn im ersten Satz Deines Motivationsanschreibens mit dieser Information, ist er positiv gestimmt.
Anrede
Mit „Sehr geehrte Damen und Herren“, kann kein Anschreiben beginnen, das der Selbstvermarktung dient. Da es sich um eine Bewerbung auf eine konkrete Stelle bei einem bestimmten Unternehmen handelt, muss ein Ansprechpartner recherchiert und angeschrieben werden. Findet man diesen nicht auf der Karriere-Website des Unternehmens – was leider noch immer vorkommt – steht ein Anruf in der Personalabteilung an und fragt nach dem Ansprechpartner für die Bewerbungsunterlagen. Nicht abwimmeln lassen! Schließlich legt der Bewerber alle persönlichen Karten auf den Tisch. Daher hat er auch das Recht, seine persönlichen Unterlagen an eine benannte Person zu schicken.
Würde, hätte, sollte – klingt nach bitte,bitte
Du willst, bist für die Stelle der ideale Bewerber und freust Dich über einen Einladung! Du bist auch kein Bittsteller, sondern eine hoch qualifizierte und bestens ausgebildete Arbeitskraft für das Unternehmen, bei dem Du Dich bewirbst. Also keine falsche Bescheidenheit! Der Konjunktiv vermittelt Unsicherheit und Unwahrscheinlichkeit. Wenn Du im Anschreiben überzeugend dargelegt hast, warum Du zum Arbeitgeber und auf das Stellenprofil passt, willst Du eingeladen werden. Also etwa so formulieren: „Über Ihre Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich.“
Softskills
Die erforderlichen Softskills für eine Stelle, stehen in der Stellenanzeige (schau Dir mal Stellenanzeigen auf JOBSUMA an) nach der erforderlichen Ausbildung. Dazu gehören Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft u.v. m. Mit schwammigen Aussagen wie: „Ich bin überaus engagiert, ein echter Teamplayer und eigne mich auch für einen Auslandseinsatz aufgrund meiner interkulturellen Kompetenzen“, führt nicht zu einer Einladung zum Vorstellungsgespräch. Das sind leere Worthülsen. Mag sein, dass Du all diese wunderbaren Eigenschaften hast. Aber Personaler will Beweise. Überlege also, mit welchen Beispielen aus dem Studium, Deiner Berufsausbildung, einem Praktikum oder einem Job als Werkstudent, Du die geforderten Softskills beschreiben kannst.
Als Tipp zum Schluss: Jeder Personaler ist dankbar für die Angabe konkreter Gehaltsvorstellungen und den nächst möglichen Eintrittstermin des Kandidaten. Das spart Zeit und erübrigt Nachfragen, wenn er sich für ein bestimmtes Kandidaten-Profil interessiert.
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Saturday, 7. January 2012
Mein Job stinkt mir schon lange – ich muss mehr Sport machen – jeden Tag 100 km zur Arbeit, das reicht mir jetzt – ich werde total verkannt und bin unterfordert im Job: Jetzt ist Schluss! Ein neuer Job muss her. Und überhaupt: Irgendwie muss sich alles ändern im neuen Jahr! Aber wie? Wo soll die Reise denn hingehen? Wo genau sind die privaten Baustellen, wo die beruflichen? Zum Jahresbeginn gibt es einen natürlichen Cut. Das Jahr ist vorbei. Da ist es kein Wunder, dass man genau zu diesem Zeitpunkt nicht nur das Jahr Revue passieren lässt, sondern auch die ganz persönlichen Erfolge und Misserfolge. Da die meisten von uns die meiste Zeit am Arbeitgeber verbringen, geht man auch mit dem Job, dem Arbeitsumfeld, den Vorgesetzten und den Karrierezielen ins Gericht.
Beim nächsten Job wird alles anders! Schön wär‘s und so einfach, denn momentan stehen die Chancen, einen neuen Job zu ergattern, der einen durch bessere Bezahlung und mehr Verantwortung weiterbringt, aufgrund der Wirtschaftslage sehr gut. Oft handeln wir aber auf Jobsuche nach ein und demselben „Beuteschema“. Im Ernst, das gilt nicht nur für die Partnerwahl, sondern sehr oft auch für die Jobwahl.
Den richtigen Arbeitgeber kann man sicherlich nicht nur aufgrund von Arbeitgeber-Rankings finden und auch nicht beim wahllosen Suchen in Jobsuchmaschinen und Online-Stellenbörsen. Erstere listen größtenteils sowieso nur die Arbeitgeber, die viel Geld in Image- und Employer-Branding-Kampagnen investieren und Jobsuchmaschinen sind sicherlich sehr hilfreich, um sich einen Marktüberblick zu verschaffen und die größt mögliche Anzahl von Stellenangeboten zu finden, die der eigenen Qualifikation und Berufserfahrung entsprechen. Aber die eigenen kurz-, mittel- und langfristigen Karriereziele und Lebensziele muss man selber stecken. Bevor man daran gehen kann, sollte man allerdings den Status Quo genauer analysieren, sich selber etwa folgende Fragen stellen und sich diese ehrlich beantworten.
- Wie sieht meine private Lebensplanung für die nächsten fünf Jahre aus?
- Habe ich eine Lebensvision, mit der meine Karriereplanung in Einklang bringen muss?
- Stimmt meine Lebens- und Karriereplanung mit der meines Partners überein?
- Was ist mir wichtiger als Erfolg?
- Was will ich unbedingt in meinem Leben erreichen?
- Was muss ich dafür tun?
Wenn man sich selbst nicht ganz sicher ist bei der Bewertung der ein oder anderen beruflichen Situation, die gar nicht gut gelaufen ist, hilft oft, sich selber beispielhafte Situationen ins Gedächtnis zu rufen? Warum bin ich mit dem Projekt damals nicht klar gekommen? Lag es an den Unstimmigkeiten mit dem Team, den Ansprechpartnern beim Team, dem Zeitdruck? Wie würde ich heute in der gleichen Situation handeln? Kann es sein, dass ich generell unter permanentem Stress keine guten Ergebnisse bringe? Wenn ja, gibt es andere Beispiele? Ja gibt es! In welcher Tätigkeit außerhalb des Projektmanagements könnte ich mit meiner Erfahrung und Qualifikation mehr Befriedigung und Anerkennung finden?
Alle diejenigen, die mit ihrem Job eigentlich zufrieden sind und sich beim aktuellen Arbeitgeber gut aufgehoben fühlen, da er sie ausreichend fordert und fördert, sie wertschätzt und angemessen bezahlt, sich aber trotzdem dauerhaft gestresst fügen, sollten überlegen, wie sie mit ihrer Freizeit umgehen und ob es hier etwas zu ändern gibt. Oft neigen gerade im Job sehr engagierte und disziplinierte Menschen dazu, zu perfektionistisch mit ihrer Freizeit umzugehen. Work-Life-Balance kann nicht bedeuten, die freie Zeit genau so perfekt durchzutakten und möglichst „effizient“ zu nutzen. Erholungsphasen und Auszeiten, in denen man einfach nichts tut sind extrem wichtig und gehören genauso zum Privatleben wie Sport und Aktivitäten mit Freunden.
Schlagworte:Arbeitgeber, Arbeitgeber-Image, Arbeitgeber-Ranking, Arbeitsumfeld, beruflicher Erfolg, Berufserfahrung, Job, Jobsuche, Karriereziele, Stellenangebote, Vorgesetzte, Wirtschaftslage, Work-Life-Balance
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Tuesday, 20. December 2011
Vielen Frauen sind sich nicht bewusst darüber, dass Mentoring ein wichtiges und nachhaltiges Tool für die Karriereentwicklung darstellt. Das ergab eine empirische Untersuchung unter 182 Akademikerinnen bundesweit nach ihren Arbeitgeberpräferenzen unter der Leitung von Professor Alfred Quenzler. Nur 27 Prozent der befragten Akademikerinnen betrachten das Angebot von Mentoring-Programmen als wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberwahl.
Für Arbeitgeber hingegen gewinnen Mentoring-Programme immer mehr an Bedeutung, um das Potenzial ihrer Mitarbeiter zu entwickeln – das liegt nicht nur an der aktuellen Diskussion um die Frauenquote, sondern auch am rasant fortschreitenden demographischen Wandel. Je weniger Führungsnachwuchskräfte nachrücken, desto mehr legen sich Unternehmen ins Zeug, potenzielle Mitarbeiter für sich zu gewinnen und Führungskräfte so lange wie möglich im eigenen Unternehmen zu halten. Ein Instrument zur Personalentwicklung ist das Mentoring.
„Mentoring als Karriere-Tool wird von den jungen Frauen völlig unterschätzt, teilweise sogar ignoriert“, sagt Melanie Vogel, Veranstalterin der women&work und Auftraggeberin der Untersuchung. „Mentoring hat unter jungen Frauen oft ein schlechtes Image, denn ihm lastet das Stigma der Förderung an. Viele Frauen realisieren nicht, dass ein Mentoring-Programm nicht nur den Wissensaustausch fördert, sondern auch eine wertvolle Basis für unternehmensinterne Netzwerke bildet, die beim späteren Aufstieg elementar wichtig ist.“
Die Erfahrung zeigt: Wer einmal an einem Mentoring-Programm teilgenommen hat, erkennt den großen Gewinn, den Mentoring für die persönliche wie die berufliche Entwicklung bedeutet. Mentoring ist ein Karrierekick“, sagt Kathrin Mahler Walther, Vorstandsmitglied und stellvertretende Geschäftsführerin der EAF | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft. „Die Gespräche mit einer erfahrenen Führungskraft eröffnen jungen Talenten wertvolle Einblicke. Durch den persönlichen Austausch lernen sie informelle Karrierefaktoren und -mechanismen kennen und können an ihrer professionellen Weiterentwicklung arbeiten. Mentoring eröffnet zugleich den Zugang zu neuen Netzwerken und einem breiten Kreis von Unterstützerinnen und Unterstützern für den weiteren Karriereweg.“
Daher sollten besonders Absolventinnen und weibliche Young Professionals auf Jobsuche die Personalentwicklungsmaßnahmeneinzelner Unternehmen mal genauer unter die Lupe nehmen. Denn Mentoring im dem eigenen Unternehmen zu erfahren, kann zum wesentlichen Karriere-Turbo werden. Denn was das Netzwerken betrifft, stehen wir Frauen noch ziemlich am Anfang.
Schlagworte:Akademiker, Arbeitgeber, Arbeitgeber-Präferenzen, Arbeitgeberwahl, demographische Entwicklung, Diversity, Frauenquote, Führungsnachwuchskräfte, Karriere, Karriere-Netzwerke, Mentoring, Mentoring-Programme, Personalentwicklung, Young Professionals
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Sunday, 4. December 2011
Der Arbeitsmarkt für Absolventen und Young Professionals könnte nicht besser sein. Das belegt auch die Statistik des Hochschul Informations Systems (HIS): Die Arbeitslosenquote liegt sowohl bei FH-Absolventen als auch bei Absolventen von Universitäten ein Jahr nach Beendigung des Studiums gerade mal bei vier Prozent.
Besonders Absolventen mit einem technischen Studien-Background haben optimale Job-Aussichten. Gibt man auf www.jobsuma.de „Ingenieur“ in die Suchleiste ein, erhält man als Ergebnis fast 45.000 Stellenanzeigen. Besonders gefragt sind Ingenieure im Süden Deutschlands. In den Ballungsgebieten rund um München und Stuttgart gibt es laut jobsuma.de jeweils fast 5.000 Jobs für junge Ingenieure, die zum Beispiel umweltfreundliche Motoren entwickeln oder High-Tech-Anlagen warten wollen. Weitere Hochburgen für Ingenieure sind der Großraum Köln/Bonn und das Rhein-Main-Gebiet mit jeweils über 3.000 Stellenanzeigen.
Auch in der IT-Branche buhlen Arbeitgeber um qualifizierten Nachwuchs. Die Suche nach „Informatik“ ergibt auf jobsuma.de zurzeit fast 26.000 Jobs und Praktika für Studenten und Absolventen. Auch für diese Zielgruppe ist der Großraum München mit fast 3.600 Stellenanzeigen am attraktivsten.
Unter den Naturwissenschaftlern sind die Chemiker besonders begehrt. Für sie findet JOBSUMA fast 7.000 Ausschreibungen. Zum Vergleich: Wer auf jobsuma.de nach Jobs speziell für Biologen oder Physiker fahndet, bekommt weniger als tausend Treffer angezeigt.
Auch Studenten, die im kaufmännischen Bereich arbeiten wollen, haben gute Jobaussichten. Die Suche nach „Vertrieb“ ergibt auf jobsuma.de aktuell mehr als 17.000 Treffer. Wer nach Stellen im Controlling sucht, bekommt fast 13.000 Stellenangebote angezeigt.. Für den Suchbegriff „Logistik“ gibt es immerhin noch gut 10.000 Treffer.
JOBSUMA findet derzeit aus etwa 1,6 Millionen Stellenanzeigen in Online-Jobbörsen, Karriere-Portalen und auf Unternehmenswebsites die passenden Jobs für den akademischen Nachwuchs. Damit müssen Studenten nicht mehr Stellenbörse für Stellenbörse und hunderte Firmenwebsites durchforsten, um passende Praktika, Nebenjobs oder Einstiegsjobs zu finden. JOBSUMA übernimmt diese Aufgabe und filtert gleichzeitig die Anfrage. Aufgelistet werden nur die Stellenangebote, die für Studenten und Absolventen interessant sind.
Schlagworte:Abschlussarbeiten, Absolventen, Arbeitgeber, Controller, Controlling, FH-Absolventen, Hochschulinformationssystem HIS, IT, IT-Branche, Job, Job-Aussichten, Jobaussichten, Jobs, Jobs als Controller, Jobs für Chemiker, Jobs für Informatiker, Jobs für Ingenieure, Jobs für Naturwissenschaftler, Jobs im Controlling, Jobs in der Logistik, Jobsuche, Jobsuchmaschine, Karriere-Perspektiven, Karriere-Portalen, Karriere-Websites, Karriereperspektiven, Logistik, Naturwissenschaftler, Nebenjobs, Online-Stellenbörse, Stellenangebote, Stellenanzeigen, Stellenausschreibungen, Studenten, Studentenjobs, Uni-Absolventen, Unternehmen, Unternehmens-Websites, Young Professioanals
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Wednesday, 30. November 2011
Allein in diesem Monat gab es vier Mastermessen in Deutschland. Tausende von Bachelor-Absolventen und –Studenten strömten auf die Master and More-Messen in Berlin, Münster und Stuttgart, wo sich deutsche und internationale Hochschulen mit ihren Masterprogrammen präsentierten. Insgesamt vier dieser Orientierungsmessen hat der Veranstalter borderconcepts in diesem Jahr organisiert. Allein in diesem Jahr hatten die Besucher- und Ausstellerzahlen eine stark steigende Tendenz. Für 2012 plant borderconcepts fünf solcher Messen, auf denen sich Interessenten über ein Masterstudium direkt nach dem Bachelorstudium, über ein Vollzeitprogramm nach einigen Jahren Berufserfahrung oder einen berufsbegleitendes Master-Studiengang informieren können.
Fakt ist: Hierzulande gibt es viel zu wenig Masterprogramme. Nur jeder dritte Bewerber bekommt einen Masterstudienplatz. Während es in Deutschland neben der Knappheit von Studienplätzen oft zusätzlich noch bürokratische Stolpersteine und komplizierte Bewerbungsverfahren gibt, werben private und staatliche Hochschulen aus dem europäischen Ausland um Masterstudenten aus Deutschland und stehen den Messebesuchern von Mastermessen Rede und Antwort. Nur um die 20 Prozent der ausstellenden Schulen der Master and More-Messen in diesem Jahr kamen aus Deutschland. Die Messebesucher konnten spüren, dass sich die ausstellenden Hochschulen als Dienstleister für Bildung verstehen und sich mit professionellem Marketing um Studenten bemühen und sich an ihrem Erfolg messen lassen wollen. Denn ihre Bemühungen gelten nicht nur dann, wenn sie Studenten überzeugen wollen, an ihrer Hochschule zu studieren, sondern auch dann, wenn aus Studenten Absolventen geworden sind. Ein professioneller Career Service kümmert sich bei nahezu allen ausländischen Hochschulen um intensive Kontakte zu Arbeitgebern und macht die Vermittlungsquote ihrer Absolventen transparent.
Warum ist Deutschland eigentlich immer das Schlusslicht? Unsere europäischen Nachbarstaaten leiden genau so am Führungskräftemangel und am demographischen Wandel. Der Unterschied ist allerdings, dass sie nicht jammern, sondern rechtzeitig agieren. Denn die Hoffnung, dass ein Teil der ausländischen Studenten nach dem Masterabschluss im jeweiligen Land bleibt ist durchaus berechtigt.
Wer sich über in- und ausländische Master-Studiengänge informieren möchte, findet auf der www.masterandmore.de fast 7700 Masterstudiengänge im In- und Ausland.
Schlagworte:Absolventen, Arbeitgeber, ausländische Hochschulen, Bachelor, Bachelor-Absolventen, Bachelor-Studiengänge, Berufseinstieg, Bewerbung, Bewerbungsverfahren, Career Service, demographischer Wandel, Einstiegsjob, Führungskräftemangel, Hochschulen, Jobperspektiven, Master, Master and More, Master-Absolventen, Master-Messen, Master-Programm, Master-Programme, Master-Studiengänge, Master-Studium, Masterabschluss, Mastermessen, Masterstudienplatz, Masterstudium, Studenten, Vollzeit-Programm, Vollzeitprogramm
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Monday, 21. November 2011
Das gilt für alle Bewerber. Frauen sollten sich das aber besonders bewusst machen, da sie noch immer zu bescheiden daher kommen. Daher bietet Melanie Vogel, Initiatorin des Messe-Kongresses Women & Work ein Webinar zum Thema morgen, am 22. November von 18 – 19 Uhr an Selbstmarketing im Bewerbungsprozess an.
Weitere Eckdaten:
- Kosten: EUR 12,50 (Nach Anmeldung Erhalt einer Rechnung. Nach Überweisung des Teilnahmebetrags erhalten die Teilnehmerinnen den Link zum Webinar)
- Anmeldung: per eMail an info@agenturohnenamen.de mit Nennung von Name, Mailadresse und Alias
- Trainerin: Melanie Vogel
Schlagworte:Bewerbung, Eigenmarketing, Selbstvermarktung, Webinar
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Saturday, 19. November 2011
Experten, Wirtschaftsinstitute und Interessensverbände von Industrie und Arbeitnehmern diskutieren kontrovers, ob er wirklich existiert, der Fachkräftemangel. Gerüchte machen sich breit, die Arbeitsagentur sei schon in den wirtschaftlich geschwächten EU-Ländern unterwegs, um Fachkräfte für den deutschen Arbeitsmarkt anzuwerben.
Trotzdem gibt es nach wie vor Arbeitslosigkeit unter Akademikern. – auch wenn diese nicht sehr hoch ist. Ein Personalberater, der sich darauf spezialisiert hat, deutsche Akademiker mit Migrationshintergrund an deutsche Arbeitgeber zu vermitteln erklärt frustriert. „Die Einstellungsquote ist extrem gering, auch wenn der Bewerber hundertprozentig zum Stellenprofil. Irgendein Haar in der Suppe findet sich immer. Wie ist die Situation nun wirklich? Wenn sich deutsche Arbeitgeber noch leisten können, qualifizierte Akademiker mit deutscher Staatsangehörigkeit und nicht deutscher Herkunft abzuweisen, kann der Schmerz noch nicht so stark sein.
Eine Menge Begriffe wie Führungskräftemangel, Fachkräftemangel und Mangel an MINT-Absolventen schwirren durch die Medien. Aber wie sind diese Begriffe definiert? Besteht der Führungsnachwuchs ausschließlich aus Akademikern, oder zählen Studienabbrecher oder Informatik-Spezialisten, die keine Akademiker sind, auch dazu? Was ist denn eine Fachkraft? Ein Handwerker mit Gesellenbrief, ein Absolvent einer Techniker-Fachschule oder zählt auch die Krankenschwester dazu?
Laut Bundesverband deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) gibt es heute in Deutschland rund eine Millionen offene Stellen. Alleine in den MINT-Berufen fehlten laut BDA 155.000 Fachkräfte und bis zum Jahre 2025 würde die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter auf 6,5 Millionen zurückgehen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) behauptet, die Problematik des Fachkräftemangels werde deutlich überschätzt und das Institut für Mittelstandsforschung hält den Fachkräftemangel für ein konjunkturelles Problem. Wer erhebt welche Zahlen nach welchen Kriterien und werden hier Äpfel mit Birnen verglichen? Laut DIW ist Fachkräftemangel das Ergebnis eines Rechenfehlers. Die Arbeitsagenturen registrierten offene Stellen, multiplizierten diese mit einem Faktor, der abbildet, dass die Unternehmen nicht alle offenen Stellen melden und glichen den Wert mit der Zahl der Arbeitslosen ab – die Differenz dieser Werte ergäbe den laut DIW gegenwärtig kaum nachweisbaren Fachkräftemangel.
Die Kienbaum-Studie High Potentials 2010/2011, eine Befragung unter 530 deutschen Unternehmen kommt zu dem Ergebnis, dass der Führungskräftemangel sich zuspitzt, denn laut der Umfrage können mehr als 60 Prozent der befragten Arbeitgeber, ihre Stellen nicht mit Wunschkandidaten besetzen.
Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte, glaubt Sascha Jussen von der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) und gibt zu bedenken, dass die verschiedenen Argumente und Annahmen nur schwer vergleichbar sind. Kann man schon von Mangel sprechen, wenn sich eine Stelle nicht schnell nachbesetzen lässt? Oder reden Unternehmen schon von Mangel, wenn Sie auf eine Stellenausschreibung nicht mehr Hunderte von Bewerbungen erhalten?
Auch Absolventen haben ganz unterschiedliche Erfahrungen, was den Jobeinstieg nach dem Studium betrifft. Das geht aus einem aktuellen Artikel im Spiegel hervor. Leicht haben es in der Regel Absolventen von MINT-Studienfächern. Auch Geisteswissenschaftler haben zurzeit gute Chancen, wenn sie sich schon während des Studiums durch Praktika für bestimmte Branchen oder Funktionen qualifiziert haben. Auch Wirtschaftswissenschaftler fällt der Berufseinstieg nicht immer leicht. Aufgrund der hohen Absolventenzahl in den Wirtschaftswissenschaften, ist die Konkurrenzsituation beim Berufseinstieg besonders hoch.
Was bedeutet das für die Berufsplanung von Abiturienten und Bachelor-Absolventen? Welches Masterstudium macht arbeitsmarktbezogen Sinn, wenn man den Bachelor in der Tasche hat? Um diese Frage zu beantworten, bräuchte man hellseherischen Fähigkeiten. Auch in der Vergangenheit haben sich Arbeitsmarktprognosen nicht immer bewahrheitet. Daher tut man gut daran, ein Fach zu studieren, das den eigenen Neigungen und Begabungen entspricht. Wenn es sich dabei um ein MINT-Fach handelt, ist man arbeitsmarktbezogen sicherlich auf der sicheren Seite. Wen es einen eher zu geisteswissenschaftlichen Fächern hinzieht, sollte man das Studienfach seiner Wahl selbstbewusst durchziehen und sich so früh wie möglich mit möglichen beruflichen Einsatzgebieten beschäftigen. Für Geisteswissenschaftler und alle Studenten der von Arbeitgeberseite weniger begehrten Fächer, ist das Sammeln relevanter Berufserfahrung ein absolutes Muss.
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