Archiv für die Kategorie „Bewerbungsunterlagen“

Jobmobil 2010 ist am 20. Mai an der TU Ilmenau

Wednesday, 19. May 2010

Alle Studenten  und Absolventen an der TU Ilmenau, die gerade auf Jobsuche oder Praktikumssuche sind, sollten am 20. Mai das alma mater Jobmobil aufsuchen. Denn das Jobmobil-Team hat jede Menge Jobs für Absolventen an Bord. Außerdem gibt es ausführliche Infos zu Einstiegsgehältern für alle Fachbereiche.  Zusätzlich gibt es ein Bewerbungscoaching für jeden, der Interesse hat, seine Bewerbungsunterlagen von Profis checken zu lassen. Also nichts wie hin und Lebenslauf nicht vergessen!

Unternehmen kommen auf den Campus

Monday, 10. May 2010

Nach dem Motto “Karriere beginnt auf dem Campus” hält das Jobmobil von alma mater, der Karriereberatung und Personalvermittlung, vom 18.05. bis zum 16.06.2010 jeweils einen Tag an 14 unterschiedlichen Hochschulstandorten.
jobmobilTop-Arbeitgeber präsentieren sich auf dem Campus und bieten Praktika, Abschlussarbeiten und Festanstellungen für akademische Nachwuchskräfte.

Erfahrene Karriere-Coaches unterstützen den Spurwechsel vom Studium in die Praxis mit

  • Beratungen
  • Interviews
  • Bewerbungstrainings
  • Infos zu Einstiegsgehältern
  • Wo das Jobmobil wann hält erfahrt Ihr hier

    Die perfekte Anleitung für den garantieren Misserfolg auf einer Recruiting-Messe

    Thursday, 8. April 2010

    Du hast von einem Kumpel gehört, dass heute eine Recruiting-Messe an Eurer Hochschule stattfindet. Prima, denkst Du Dir und beißt noch mal herzhaft in Deinen Döner komplett mit der Extraportion Zwiebeln und Zaziki, um Dich frisch gestärkt ins Getümmel zu stürzen. Da schau ich doch gleich mal vorbei. Es trifft sich gut, dass Du heute Deine besten Turnschuhe trägst und Dich fast schon wieder vollständig von  der WG-Party gestern Abend erholt hast.

    Und hier sind noch ein paar wertvolleTipps, wie die Jobmesse für Dich garantiert zum Flop wird:

    • Wirf den Messekatalog in den nächsten Mülleimer und besorge Dir stattdessen eine erst mal eine Tüte für die Werbegeschenke. Du bist eben einfach der spontane Typ und lässt Dich von Stand zu Stand treiben. Ferrero! Ist das nicht ein Autohersteller? Gehe  gleich zum lächelnden Unternehmensvertreter und bitte ihn um eine Probefahrt. Du wusstest es nämlich schon immer: Eine intensive Vorbereitung versaut nur den frischen, spontanen Auftritt. Überlasse daher alles dem Zufall. Und man soll doch schließlich Fragen stellen.
    • Gute Fragen sind zum Beispiel: Was macht Ihr Unternehmen eigentlich so? Es ist immer gut, bei Adam und Eva anzufangen. Oder auch: Wissen Sie, wo es hier zum Klo geht? Wollen Sie nachher noch einen Kaffee mit mir trinken? Erkundige  Dich nicht zu intensiv über die ausgeschriebenen Stellen, Sie könnten als Streber und Schleimer gelten. Demonstriere einfach cooles Desinteresse und lasse Dein Gegenüber ein wenig rätseln, was Dich fachlich und persönlich auszeichnet. Das erhöht die Spannung.
    • Sollte sich jemand erdreisten, näher nachzuhaken, zähle möglichst viele Adjektive auf und haue  dabei richtig auf den Putz. Behaupte einfach, Du seist teamfähig, flexibel, belastbar, kommunikativ, kreativ, loyal, analytisch und überhaupt: brillant! Wo Du diese Eigenschaften erworben hast und unter Beweis stellen konntest, geht niemanden was an.
    • Du hast  mal irgendwo gelesen, dass man möglichst authentisch auftreten soll. Zieh aus diesem Grund bitte ausgelatschten Turnschuhe und die Baggy-Hose mit dem großen Loch am Po an und lasse Dir rechtzeitig ein paar Bartstoppeln stehen. Ignoriere Deine Kommilitonen, die sich bewerbungstauglich in Schale geworfen haben. Lächerlich! Die Typen haben echt keine Peilung !
    • Time is money: Wenn Du schon mal da bist, solltest Du auch alles gesehen haben. Haste Sie schnell von Stand zu Stand, würge das lange Gelaber der Unternehmensvertreter ab, wenn es Dir auf den Keks geht. Wenn die Zeit am Ende knapp wird, frag bitte nur noch nach den Werbegeschenken.
    • Demonstriere Deine Wichtigkeit und Geschäftigkeit, indem Du den Ausführungen der Unternehmensvertreter nicht zuhörst. Schau möglichst viel desinteressiert in der Gegend herum oder attraktiven Kommilitone/innen hinterher.
    • Schleppe bloß keine Kopien Deines Lebenslaufs mit Dir rum. So ein Messetag ist lang. Da wird der Rucksack zu schwer und außerdem brauchst Du ja Platz für die Werbegeschenke. Wenn sich ein Unternehmen für Dich interessiert,  kann man Dich schließlich auch googeln und in facebook und StudiVZ  auf aussagekräftige Informationen stoßen. Rufe schnell Deinen  Mitbewohner an, dass er schnell die Fotos von der WG-Party hochlädt, denn mit Dir kann man richtig Spaß haben und das solltest Du Deinem zukünftigen Arbeitgeber nicht verschweigen (Ehrlichkeit!!).
    • Mache Dir keinerlei Notizen und führe  die Visitenkarten, die man Dir womöglich gegeben hat, dem Altpapier zu. Du hast ja schließlich kein Alzheimer und kannst Dir auch so merken, wie Du beim Gespräch verblieben bist. Wenn Du Dich dann bei einem der Unternehmen bewerben solltest, greife einfach auf das gute alte „Sehr geehrte Damen und Herren“ zurück. Erwähne keinesfalls das Messegespräch, um Dich bloß nicht anzubiedern.

    Soweit die wichtigsten Tipps für Deinen persönlichen Messemisserfolg. Aber sicherlich fällt Dir als kreativem Typen noch mehr ein, wie Du ein perfektes Messe-Desaster inszenieren kannst. Solltest Du aus irgendwelchen Gründen Deine Meinung ändern und Dich entschließen, eine Recruiting-Messe oder Firmenkontaktmesse optimal nutzen zu wollen, findest Du weitere Tipps hier.

    Gastbeitrag von Stefanie Müller, Deutsche Bildung

    Copy and Paste beim Bewerbungsschreiben?

    Wednesday, 10. March 2010

    Wie einfach und schnell wäre eine Bewerbung geschrieben wenn es keine Anschreiben gäbe. Hat man einmal einen vernünftigen Lebenslauf erstellt, kann man diesen meistens leicht verändert für viele Bewerbungen verwenden. Aber gilt das auch für das Motivationsschreiben?

    Die Antwort lautet kurz und bündig: Nein! Jede Bewerbung erfordert ein individuelles Bewerbungsschreiben, das sich auf die ausgeschriebene Stelle bezieht und die Anforderungen der Stellenanzeige Punkt für Punkt abhandelt. Das bedeutet, dass jede der Anforderungen aus  der Stellenbeschreibung mit Beispielen belegt wird. Das können akademische Leistungen, Tätigkeiten aus einem Praktikum oder auch Belege aus Eurem Privatleben sein. Trainierst Du z. B. eine Jugendmannschaft in Deinem Sportverein kannst Du dies als Beweis für Deine Führungsqualitäten anführen. Ein Ehrenamt kann Dein soziales Engagement belegen.

    Checkliste Anschreiben:

    1. Lies die Anzeige mehrfach.
    2. Überlege Dir, ob Du mindestens  60 Prozent der geforderten Qualifikationen erfüllst.  Wenn das nicht der Fall ist, spar Dir die Mühe und investiere die Zeit in eine Bewerbung, bei der die Anforderungen besser zu Deinen Qualifikationen passen.
    3. Wenn Du glaubst, dass Du die Anforderungen erfüllst, denke darüber nach, ob Du Dich zu einem Vorstellungsgespräch einladen würdest.
    4. Nummeriere die geforderten Qualifikationen im Bezug auf die Stelle und schreibe sie untereinander auf.
    5. Nummeriere die Softskills wie Leistungsbereitschaft, Teamgeist etc. auch von oben nach unten und schreibe auch diese untereinander auf.
    6. Schreibe rechts neben jeden Punkt der Liste aus 4. ein Beispiel für die geforderte Qualifikation auf.
    7. Schreibe rechts neben jeden Punkt der Liste aus 5. ein Beispiel für die geforderten Softskills auf.

    Danach kannst Du Dich Anschreiben setzen, das wie der gute alte Schulaufsatz aus Einleitung, Mittelteil und Schluss besteht. Der Mittelteil befasst sich mit den Hardfacts, also den „Beweisen“ aus Liste 4. und 5, die Du genau so abarbeitest, wie sie in der Stellenanzeige aufgeführt sind.

    In der Einleitung kannst Du gerne erwähnen, wo Du die Stellenausschreibung gesehen hast, aber bitte nicht, dass Du Dich hiermit um die Stelle bewirbst; das verschwendet wertvolle Zeilen und ist logisch.

    Der letzte Absatz enthält das übliche Geplänkel bezüglich deiner Verfügbarkeit, Deiner Gehaltsvorstellungen (falls diese Angaben in der Anzeige gefordert sind!) und dass Du Dich über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freust.

    Lass das Anschreiben, nachdem Du es selber mehrfach Korrektur gelesen hast, von jemand gegenlesen. Je öfter man einen eigenen Text liest, desto blinder wird man gegenüber Rechtschreibfehlern.

    Ich bin sicher, dass Ihr eine gewissen Routine entwickelt, wenn Ihr nach diesem Schema vorgeht und das gefürchtete Anschreiben mit der Zeit einfach leichter von der Hand bzw. Tastatur geht.

    Eure Anja

    Bewerbungsstudie 2010

    Wednesday, 27. January 2010

    Falsch geschriebene Namen und Adressen sind absolute Dont’s bei der Bewerbung

    Mehr als einen Tippfehler darf sich kein Bewerber erlauben, sonst landet seine Bewerbung bei rund einem Drittel der Personaler sofort auf dem Absage-Stapel. Ab drei Fehlern sortieren bereits 70 Prozent der Personaler die Bewerbungsunterlagen aus. Das ist eines der Ergebnisse der „Bewerbungsstudie 2010“ des Recruting-Spezialisten für den akademischen Nachwuchs, alma mater, und des erfolgreichsten deutschen Job- und Karriere-Blogs, Karrierebibel.de.

    Insgesamt wurden dabei seit Anfang Januar 260 teilnehmende Personalverantwortliche befragt. Demnach lehnen bereits 18% der Personalentscheider bei nur einem Tippfehler den Kandidaten ab, für 28% der Befragten ist mit dem zweiten Verschreiber Schluss, 24% sortieren ab Fehler Nummer 3 gnadenlos aus. Lediglich 9% der Befragten waren Rechtschreibfehler in der Bewerbung egal.

    Gefragt wurde auch nach den allgemeinen Todsünden einer Bewerbung. Hier landen die Schreibfehler mit 53% aller Nennungen (Mehrfachnennungen waren möglich) jedoch nur auf Platz 3. Deutlich mehr ärgert es die  Personaler, wenn ihr Name, die Firmenadresse oder gar der Name des Unternehmens falsch geschrieben ist. Mit 69% aller Stimmen landet dieser Fauxpas auf Platz 1, gefolgt von einer unangemessenen, jargonhaften Sprache im Anschreiben (64%).

    Auch dazu, ab wann man sich als Bewerber nach dem Stand der Bewerbung erkundigen darf, haben die Personaler eine klare Meinung: Fast die Hälfte der Befragten (45%) empfiehlt eine Wartezeit von mindestens zwei Wochen, 29% halten gar drei bis vier Wochen für einen angemessenen Zeitraum.  51% der Personaler raten dringend davon ab, sich nach den Gründen für eine Absage zu erkundigen.

    Die Bewerbungsstudie 2010 zeigt darüber hinaus, dass Soziale Netzwerke, beziehungsweise die Online-Reputation des Bewerbers beim Auswahlprozess eine immer größere Rolle spielen. Knapp (62%) der befragten Personaler bestätigen, dass sie sich  im Laufe des Bewerbungsprozesses Online-Profile von Bewerbern in Social Communities  anschauen. Dabei nutzen sie vor allem Xing (69%), Facebook (57%) und StudiVZ (28%). Aber auch die allgemeine Suche im Web, z. Bsp.  über Google und eventuell vorhandenen Blogs der Bewerber spielt mit 63% der Nennungen eine entscheidende Rolle.

    Weitere Ergebnisse der Bewerbungsstudie 2010 sowie eine Top10 der schlimmsten Bewerbungssünden finden Sie auch online unter:

    http://karrierebibel.de und http://www.alma-mater.de

    Bessere Einstiegschancen durch eigenes Weblog

    Tuesday, 5. January 2010

    Gerade in Krisenzeiten erweist sich insbesondere für Hochschulabsolventen der Berufseinstieg als schwieriger verglichen mit den Boomzeiten am Arbeitsmarkt. In einer solchen Situation ist es für die Bewerber doppelt wichtig, sich ein Profil zu verschaffen, mit dessen Hilfe man sich absetzen kann. Da auch Personaler immer häufiger das Internet und hier die Suchmaschinen anstrengen, um die Angaben der Bewerber aus den Bewerbungsunterlagen zu überprüfen bzw. um weitergehenden Informationen zu recherchieren. Bei solchen Suchanfragen durch den potentiellen zukünftigen Arbeitgeber heißt es zu punkten. Ein Profil bei XING, Facebook oder Twitter kann jeder Bewerber schnell einstellen.

    Ein eigenes Blog zu initiieren und regelmäßig mit Inhalten zu befüllen, ist allerdings schon eine sehr viel anspruchsvollere Angelegenheit. Einen besonders guten Eindruck macht  natürlich, wenn  ein  Bewerber ein eigenes Fachblog führt, das für die Branche relevant ist, in der sich der/die Absolvent/in bewirbt.

    Aber auch für alle, die ihr Studium beendet haben,  bietet ein Fach-Blog schon im Vorfeld  auf die  Bewerbungsphase  eine tolle Möglichkeit für die Kontaktanbahnung mit potentiellen Arbeitgebern. Wer ein Fachblog zu welchem Thema auch immer betreibt, kann dieses immer auch als Türöffner nutzen. Als besonders effizient hat sich in der Blogosphäre das Medium „Interview“ erwiesen. Blogger kontaktieren gern relevante Ansprechpartner und schicken diesen Interviewfragen. Der Interviewte fühlt sich oft geschmeichelt und der Blogger erhält relevanten Content für sein Blog und er hat einen neuen, vielleicht sogar wichtigen Kontakt hergestellt.

    Ein Weblog kann also zwei wichtige Funktionen erfüllen. Einerseits ist er ein Medium zur Erhöhung  der  Online-Reputation, die ja gerade in den Medien heftig diskutiert wird und nicht zu unterschätzen ist. Darüber hinaus vereinfacht ein Blog das Networking mit potenziellen Arbeitgebern.

    Gastbeitrag von Klaus-Martin Meyer,  Dipl.-Kaufmann und Leiter Onlinemarketing. Dabei betreut er Online-Shops wie telefon.de und serviette.de

    Der erste Eindruck zählt – das Bewerbungsfoto

    Thursday, 3. December 2009

    Bei den Workshops und Vorträgen zu Bewerbungsthemen, die ich an Hochschulen bundesweit halte und vor allem bei Bewerbungs-Check auf Kontaktmessen und Recruiting-Events bekomme ich zahlreiche Bewerbungsfotos zu Gesicht. Sehr viele davon sind professionell und wirken sich somit positiv auf die Bewerbung aus. Denn immer noch gilt: Der erste Eindruck zählt – dazu gehört eben auch das Foto.

    Eins ist klar: Selbst das beste Foto kann dir keinen Job verschaffen, aber ein schlechtes Foto kann Chancen verbauen, denn nach wie vor achten Personalmitarbeiter auf das Foto.

    Wichtig: Das Bild darfst du auch weglassen. Ein Arbeitgeber darf aufgrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) kein Bild mehr von dir verlangen, beeinflussen lassen von einem Bild sollte sich ein Recruiter eh nicht, denn das könnte eben zu Diskriminierung führen bzw. den Verdacht auf eine mögliche Diskriminierung lenken. Daher wirst du hierzu auch keine offiziellen Statements aus Unternehmen lesen.

    Wenn du dich aber dazu entschließt, ein Bild mitzuschicken, dann sollte es professionell sein und einen sympathischen Eindruck hinterlassen. Professionell heißt in dem Fall durchaus, zum Fotografen zu gehen und sich nicht mit der weißen Wand in der WG zufrieden zu geben. Such dir einen Fotografen, der schon bei anderen gute Bilder geschossen hat und der sich auch Zeit nimmt.

    Als Kleidung würde ich das Bewerbungsoutfit empfehlen. Das heißt dann eben Anzug, Hemd und Krawatte oder – bei Frauen – Anzug, Kostüm und Bluse. Gut ist es auch, mehrere Kleidungsstücke zur Wahl zu haben. So hast du gleich mehrere Variantien und kannst je nach Branche auswählen. Natürlich kannst du auch je nach Branche eine etwas lockerere Kleidung wählen, z. B. ein T-Shirt zum Blazer oder auch ein Hemd ohne Krawatte. Wenn du überlegst, was angemessen sein könnte, würde ich immer eine etwas konservativere Variante wählen.

    Bevor du zum Fotografen gehst, schau dir deine Kleidung noch einmal nach folgenden Aspekten an: Ein weißes Hemd mit schwarzer Jacke bildet große Farbkontraste, die leider nicht alle Fotografen hinbekommen. So gibt es auf dem Bild schnell eine gleichmäßig dunkle Fläche. Blau, grau oder braun und ein helles, farbiges Hemd wirken weicher als eine Kombination in schwarz-weiß. Da ist es wirklich am besten, mal mehrere Lösungen auszuprobieren.

    Ob du das Foto in Farbe oder schwarz/weiß wählst, ist dir überlassen. Es kommt vor allem darauf an, was dich als Persönlichkeit besser herausstellt. Manchen schmeichelt Farbe eben mehr, andere Hauttönungen kommen in grau besser zur Geltung. Das sollte allerdings der Fotograf im Blick haben.

    Noch ein Wort zur Körperhaltung: Es gibt ein paar Tricks, um auf Fotos lockerer und dynamischer zu wirken, zum Beispiel schräg auf einem Stuhl zu sitzen, die Beine breit und locker aufgestellt. Auch mehrere Drehungen auf dem Stuhl entspannen und sorgen für eine lockerere Haltung!

    Gastbeitrag von Ute Blindert,  Herausgeberin von “Zukx – Magazin für Absolventen” Weitere Artikel zu den Themen Bewerbung und Vorstellungsgespräch findet Ihr auf www.zukx.de

    Bewerben auf Karrieremessen

    Sunday, 8. November 2009

    1. Wie bereitet man sich optimal auf Karrieremessen vor?

    Du recherchierst im Vorfeld möglichst vollständige Informationen über die teilnehmenden Unternehmen, sowohl auf den Websites der Unternehmen oder auch im Internet, beispielsweise auf Karriereportalen. Außerdem solltest du dir Pressemitteilungen und Artikel zu den Entwicklungen der Unternehmen und der Branche in den vergangenen Monaten anschauen. Was sind die aktuellen Themen in den Unternehmen und in der Branche? In welchen Bereichen kannst Du Dir eine Tätigkeit vorstellen? Das gilt nicht nur im Bezug auf den ersten Job nach dem Studium, sondern auch, wenn du ein Unternehmen für ein Praktikum suchst.

    Du hast dir vor dem Messebesuch noch mal genau überlegt, welche beruflichen, fachlichen und persönlichen Qualifikationen Du mitbringst. Wichtig ist, dass Du eine möglichst genaue Vorstellung von dem Job, den Du in Zukunft machen willst, hast.

    Es ist soweit, Du stehst am ersten Unternehmensstand auf der XY-Karriere-Messe: Die direkte Ansprache des Unternehmensvertreters und die ersten drei Minuten sind entscheidend. Du bist ein Bewerber unter vielen und die Personaler lernen an einem Tag eine Menge potenzieller Bewerber kennen. Jetzt ist es an Dir, das Interesse des Personalers am Stand zu wecken. Stelle Dich also kurz vor (ca. 1-2 Minuten) und verbrate die Zeit nicht mit allgemeinen Fragen zum Unternehmen. Wenn du gezielte Fragen zum Unternehmen, zu bestimmten Funktionen , Einstiegsmöglichkeiten oder Unternehmensbereichen stellst, weiß Dein Gegenüber gleich, dass Du gut informiert bist und die Chance ist groß, dass der Unternehmensvertreter bei Dir für sein Unternehmen wirbt. Damit hast du dich aus der klassischen Bittstellerrolle erfolgreich herauskatapultiert.

    2. Was zieht Mann/Frau an?

    Es kommt ganz darauf an, welche Art von Messe man besucht. Grundsätzlich gilt: Wenn man sich so kleidet, wie man zu einem Vorstellungsgespräch im Unternehmen ginge, ist man auf der sicheren Seite. Allerdings gibt es auch Recruitingmessen auf dem Campus, die im Rahmen des ganz normalen Hochschulalltags stattfinden. Auf diesen Messen kann man dann auch business casual auftauchen, weil jeder Unternehmensvertreter weiß, dass Du einen ganz normalen Unitag hast. Bei Recruiting-Events außerhalb der Hochschule und solchen, bei denen man sich für die Teilnahme bewerben muss, solltest du auf jeden Fall im Business-Outfit aufkreuzen. Allerdings gibt es Branchen bei denen Business-Outfit aus Jeans, T-Shirt und Jackett besteht; das gilt zum Beispiel für die Werbebranche.

    Absolute don’ts:

    Vermeide zu allgemeine Fragen zum Unternehmen. Die hundertste Frage nach der Situation des Unternehmens, insbesondere in schwierigen Zeiten, katapultiert Dich bei den Unternehmensvertretern sofort ins Aus.

    Versuche nicht zwanghaft Deinen vorbereiteten Lebenslauf dem Unternehmensvertreter in die Hand drücken zu wollen. Er wird Dich fragen, ob Du einen Lebenslauf dabei hast, wenn er einen haben möchte.

    Bleibe locker und werde nicht unruhig, wenn Du nicht sofort an die Reihe kommen. Geh auf keinen Fall weg vom Stand, wenn du dich für dieses Unternehmen wirklich interessierst.

    Gehe immer alleine auf einen Unternehmensvertreter zu, auch wenn du mit Freunden auf der Messe unterwegs bist. Du sollst und willst dich vorstellen; weitere Personen an deiner Seite lenken den Recruiter nur ab.

    Kommuniziere immer selbstbewusst und auf Augenhöhe mit dem Personaler. Auch Unternehmen haben einen großen Druck die passenden Bewerber zu finden. Dein Gegenüber steht also genau unter diesem Druck, wenn er seinen Job gut macht. Du bist kein Bittsteller, sondern ein gut ausgebildeter Akademiker. Allerdings bist du auch ein Berufsanfänger. Selbstbewusst sein heißt aber nicht nicht angeben, was das Zeug hält.

    Tipps für Karrieremessen!

    Du kannst im Vorfeld eine kurze und prägnante Vorstellung von Dir, deinem akademischen Werdegang und Deiner Berufserfahrung üben. Das ganze sollte nicht länger als fünf Minuten dauern. Diese Selbstvorstellung soll bei Deinem Gesprächspartner vom Unternehmen Interesse an Deiner Person und an Deinen Ihre Qualifikationen wecken. Gut vorbereitete, gezielte Fragen zu den Einstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven im Unternehmen leiten ganz oft ein konstruktives Gespräch ein.

    Autor: Christian Kramberg, Geschäftsführer von MSW und Partner, Veranstalter der careerventure Recruiting-Events