Archiv für die Kategorie „Social Networks“
Tuesday, 23. November 2010
Praktika während des Studiums gehören zum Pflichtprogramm. Um nach dem Studienabschluss einen erfolgreichen und übergangslosen Berufseinstieg zu schaffen, muss man Praxiserfahrungen vorweisen. Das empfehlen nicht nur alle einschlägigen Karriere-Ratgeber, sondern auch die Recruiter von Unternehmen sind sich einig: Ein oder mehrere qualifizierte Praktika führen oft in den ersten Job nach dem Studium.
Aufgrund des immer größer werdenden Fachkräftemangels, stürzen sich Unternehmen immer mehr auf Praktikanten und betrachten diese oft als Kandidaten für eine Festeinstellung nach deren Studienabschluss. Für Arbeitgeber ist die Vergabe von Praktikumsplätzen eine sehr gute Möglichkeit, Studenten schon frühzeitig im Arbeitsalltag gründlich kennenzulernen. Daher sollte man sich als Student für ein Praktikum nicht gerade das erste oder zweite Semester aussuchen. Vorausgesetzt man hat aufgrund der neuen Studienbedingungen überhaupt noch eine Wahl. Je weiter man im Studium gekommen ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, aus Unternehmenssicht als attraktiver Praktikant bewertet zu werden. Außerdem sollte die Dauer eines Praktikums so lange wie möglich sein – also drei bis sechs Monate. Das ist nicht nur gut für den Praktikumsgeber, sondern auch für den Praktikanten. Je länger man im Unternehmen arbeitet, desto höher ist die Chance, als Praktikant spannende Aufgaben zu ergattern, möglichst viele Mitarbeiter kennenzulernen und sich ein eigenes soziales Netzwerk aufzubauen. Vor allen Dingen ist nicht zu unterschätzen: Je länger Ihr im Unternehmen seit, desto besser könnt Ihr Euch ein Bild darüber machen, ob Ihr Euch das Unternehmen auch als Arbeitgeber nach dem Studienabschluss für Euch infrage kommt.
Daher ist die Suche und Auswahl geeigneter Unternehmen für ein Praktikum von strategischer Bedeutung. Im Web gibt es mehr als genug Möglichkeiten, sich über potenzielle Praktikumsgeber zu informieren, da man auf vielen Karriereportalen sowohl nach Branchen als auch nach Unternehmen suchen kann. Auch Unternehmensprofile auf Karriereseiten beinhalten oft Informationen zum Bewerbungsverfahren für Praktikanten und Ansprechpartner. Auf jobsuma.de könnt Ihr ebenfalls die Suche nach Praktika mit einer bestimmten Stadt oder Postleitzahlenregion verknüpfen. So verschafft Ihr Euch ein realistisches Bild, wie die Angebotssituation in einer bestimmten Branche oder einer bestimmten Region aussieht. Im zweiten Schritt sollte man sich die Karriereseiten der Unternehmen, die in die engere Wahl kommen genauestens unter die Lupe nehmen. Dort findet Ihr neben den Ansprechpartnern für Praktikanten oft auch Informationen über die Unternehmensbereiche, in denen ein Praktikum möglich ist. Auch Firmenkontaktmessen an Hochschulen eignen sich sehr gut, mit den Personalern unterschiedlicher Unternehmen über Praktika und typische Tätigkeitsfelder für Praktikanten ins Gespräch zu kommen.
Nun zum finanziellen Aspekt. Meldungen über die Generation Praktikum gehen regelmäßig durch die Medien. Das heißt aber nicht, dass die Mehrzahl der Unternehmen ihre Praktikanten ausbeuten. Genau das machen die meisten Unternehmen nicht, schwarze Schafe gibt es aber überall. Viele Unternehmen haben sich schon vor Jahren vom Ausbeutungsverdacht distanziert und sind der Initiative Fair Company beigetreten, die 2004 von karriere.de gegründet wurde. Inzwischen haben sich 1.500 Unternehmen der Initiative angeschlossen und die Regeln von Fair Company akzeptiert. Diese besagen, keine Vollzeitstellen mit Praktikanten, Volontären und Daueraushilfen zu besetzen, keine Hochschulabsolventen mit einem Praktikum zu vertrösten, die sich auf eine Festanstellung beworben haben und keine Praktikanten zu ködern, indem sie ihnen eine Übernahme nach dem Praktikum zu versprechen. Die Praktika dieser Unternehmen sollen der beruflichen Orientierung in der Ausbildungsphase dienen und Praktikanten wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt.
Eine gute Orientierungshilfe bietet auch prakti-test.de, ein Portal auf dem Ihr selber Unternehmen in ihrer Funktion als Praktikumsgeber bewerten, nach Praktika suchen und Bewertungen von Praktika einsehen könnt.
Die Praktikumssuche ist ein wichtiger strategischer Schritt in Richtung Berufseinstieg und ist aufwendiger als viele denken. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, an dieser Stelle genügend Zeit zu investieren, weil Praxiserfahrungen für den erfolgreichen Berufseinstiegs wichtig sind. Außerdem lernt Ihr Euch als Praktikant auch selber Eure Stärken und Schwächen kennen und könnt Euch ein genaueres Bild davon machen, in welcher Branche und Funktion Ihr nach dem Studium arbeiten möchtet. Es versteht sich von selbst, dass die Bewerbung für ein Praktikum ernst zu nehmen ist. Daher sind die Bewerbungsunterlagen genau so sorgfältig zu erstellen wie für den ersten richtigen Job nach dem Studium.
Schlagworte:Ansprechpartner für die Bewerbung, Arbeitgeberprofil, Berufseinstieg, Bewerbungsunterlagen, Bewerbungsverfahren, Firmenkontaktmessen, Karriere-Portal, Karriere-Ratgeber, Karriereseiten, Personaler, Praktika, Praktikant, Praktikanten, Praktikum, Praktikumsgeber, Praxiserfahrung während des Studiums, Recruiter, soziales Netzwerk, Unternehmen für ein Praktikum, Unternehmensprofile
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Monday, 8. November 2010
Wer gehört genau zur Generation Y? Ihr, die User des JOBSUMA-Blogs und alle anderen, die zwischen Ende der 70ger Jahre und 1997 geboren sind. Woher der Begriff kommt? Er ist einfach der letzte Buchstabe im Alphabet und da die vorhergehende Generation als Millenials oder Generation X bezeichnet wird, heißen die Nachfolger einfach Generation Y. Meine Theorie, dass der englische Buchstabe „Y“ lautschriftlich „Why“ heißt und Ihr Generation Y heißt, weil Ihr alles hinterfragt, ist leider noch nicht wissenschaftlich belegt. Ihr seid dafür bekannt, ziemlich viele Fragen zu stellen, wollt Work-Life-Balance, einen Sinn im Leben und auch am Arbeitsplatz. Familie ist bei Euch in, ein Auslandsaufenthalt während des Studiums muss allerdings nicht unbedingt sein. Ganz schön schwierig für die Arbeitgeber, Euch auf den richtigen Kurs zu bringen. und Euch gewinnbringend im Arbeitsleben einzusetzen. Laut Medien, seid Ihr meistens online, kommuniziert am liebsten in Echtzeit, also echte Digital Natives und Generation Ipod.
Also geht es um Euch. Denn Ihr seid aufgrund der demographischen Situation die ganz Wichtigen, die Arbeitnehmer von heute und der Zukunft, die den Wirtschaftsstandort Deutschland erhalten sollen. Weil: Genau wie die meisten anderen europäischen und hoch industrialisierten Länder weltweit haben wir ein demographisches Problem. Es gibt zu wenig junge Arbeitnehmer und es rücken nicht genug nach. Ihr wisst schon – Pillenknick und so weiter. Für jeden Arbeitnehmer, der zurzeit in den Ruhestand geht, rückt nur einer von Euch nach. In 15 Jahren bildet Ihr die größte Arbeitnehmergruppe. Wenn das keine guten Perspektiven sind!
Laut Studentenspiegel 2010 wählen 45 Prozent der Befragten ihren Studienort in der Nähe von Freunden und Familie und nur 23 Prozent legen Wert auf den Ruf der Hochschule. Nur 11 Prozent finden es wichtig, ob der Studiengang international ausgerichtet ist. Was die Wahl der Fachrichtung betrifft, gehen 75 Prozent bei ihrer Wahl nach ihren Begabungen und Fähigkeiten und nur 17 Prozent entscheiden sich für einen Studiengang, mit dem sie nach Studienabschluss gute Aussichten haben, in eine Führungsposition zu kommen. Eine ähnliche Werteskala bestätigt auch die aktuelle Shell-Jugendstudie. 60 Prozent der Befragten zwischen 14 und 24 Jahren können sich nicht vorstellen, ohne eigene Familie glücklich zu sein.
Arbeitgeber machen sich ernsthaft Gedanken, wie man Euch Begriffe wie Karriere und Erfolg schmackhaft macht. Denn Ihr tickt ganz anders als Eure total mobilen und karriereambitionierten Vorgänger aus der Generation X, die für ein super Gehalt und möglichst noch einen Firmenwagen ziemlich viel Einsatz brachten. Natürlich wollt Ihr arbeiten und beruflichen Erfolg. Vielleicht sogar Karriere machen, weil die meisten von Euch ehrgeizig und flexibel sind. Aber das Ganze muss einen Sinn ergeben, denn Ihr wollt an etwas Großem mitarbeiten – etwas, das Sinn macht. Und Lebenszeit und Arbeitszeit machen für die meisten von Euch keinen Unterschied. Außerdem liebt Ihr flache Hierarchien und habt nicht einfach Respekt vor jemandem, nur weil er älter ist als Ihr und eine längere Berufserfahrung hat. Ihr möchtet regelmäßig Feedback haben und Euch weiterentwickeln. Stimmt’s?
Also nutzt die Gunst der Stunde bzw. der Zeit. Denn erstens habt Ihr als gut ausgebildete Akademiker aufgrund des Fachkräftemangel beste Chancen auf einen Job, der zu Euch passt und zweitens gehen immer mehr Unternehmen , u. a. durch ihre Social Media-Aktivitäten einen riesigen Schritt auf Euch zu.
Schlagworte:Absolventen, Akademiker, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeitsleben, Arbeitsplatz, Berufsleben, Demographie, demographische Entwicklung, Führungsnachwuchs, Generation X, Generation Y, JOBSUMA, Jobsuma-Blog, Karriere, Shell-Jugendstudie, Social Media, Studenten, Studentenspiegel 2010, Unternehmen, Work-Life-Balance
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Tuesday, 12. October 2010
Obwohl immer mehr Frauen ein besseres Abitur haben und oft einen besseren Studienabschluss machen als Männer, sind sie eher selten in den Chefetagen zu finden. Zukx – Business Ladys stellt “Role models” vor, die erfolgreich geschafft haben, wovon ehrgeizige Studentinnen und Absolventinnen träumen: Karriere, Kinder und Work-Life-Balance. Zukx – Business Ladys hinterfragt kritisch Zahlen und Statistiken und berichtet über
Unternehmen, die Frauen bewusst fördern und deren Karrierewünsche ernst nehmen.
Zukx – Business Ladys erhaltet Ihr kostenfrei bei vielen Career Services, Frauengleichstellungsstellen in den Hochschulen, in
Fachbereichen und auf Hochschul- und Karrieremessen.
Weitere Tipps zu Bewerbung und Berufseinstieg gibt es auf www.zukx.de
Schlagworte:Diversity, Frauen in Führungspositionen, Gender Diversity, Karriere-Magazin, Magazin für Studentinnen und Absolventinnen, Role Models, Work-Life-Balance
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Wednesday, 15. September 2010
Gestern erschien die 14. Shell-Jugendstudie, die in Zusammenarbeit mit Sozialwissenschaftlern der Universität Bielefeld und Infratest durchgeführt wurde. Befragt wurden mehr als 2.500 Jugendliche zwischen 12 und 25 Jahren wurden zu ihrer Bildungs- und Lebenssituation sowie zu ihrer Wertevorstelllung und politischer Einstellung befragt.

Im Vergleich zur letzten Studie zeigt sich eindeutig, dass das allgemeine Interesse und das Vertrauen in die Politik rückläufig ist. Insgesamt interessieren sich nur 34 Prozent der Jugendlichen für Politik. Hauptsächlich sind das Jugendliche mit höherem Bildungsniveau. 59 Prozent der Befragten (2009 waren es 50 Prozent) sehen ihrer Zukunft mit Optimismus entgegen. Auch hier ist der soziale und der Bildungsunterschied ausschlaggebend: Nur 33 Prozent aus sozial benachteiligten Familien blicken mit Optimismus in die Zukunft.
Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg
In Deutschland hängt der berufliche und gesellschaftliche Erfolg wie in keinem anderen Land sehr stark von der sozialen Herkunft ab. Das empfinden die Befragten auch so. Daher ist ein guter Schulabschluss umso wichtiger. Während insgesamt 71 Prozent der Jugendlichen glauben, ihre beruflichen Vorstellungen verwirklichen zu können, sind nur 41 Prozent der Befragten aus sozial schwierigen Verhältnissen davon überzeugt. Etwa die Hälfte aller Schüler/innen möchte das Abitur oder eine fachgebundene Hochschulreife erwerben. Dabei streben mehr Mädchen als Jungen eine höhere Bildung an.
Karriere ist wichtig – Familie auch
Die Familie hat bei den befragten Jugendlichen einen hohen Stellenwert und ist genauso wichtig wie die Karriere. 75 Prozent der Mädchen und 65 Prozent der Jungen glauben, dass man zum Glücklichsein eine Familie braucht. Mehr als zwei Drittel wollen später eigene Kinder haben.
Ohne Computer geht gar nichts
96 Prozent aller Jugendlicher haben Zugriff auf der Internet. Im Schnitt verbringen sie 13 Stunden pro Woche am Computer. Auch hier unterscheidet sich das Freizeitverhalten von Jungendlichen aus privilegierten Elternhäusern gegenüber denen aus sozial benachteiligten Familien. Erstere beschäftigen sich mehr mit Lesen und kreativen Tätigkeiten. Darüber hinaus haben sie viele soziale Kontakte.
Auch die Art der Internetnutzung ist abhängig von der sozialen Herkunft. 25 Prozent der Mädchen sind digitale Netzwerker und nutzen soziale Netzwerke wie Facebook und StudiVZ. 24 Prozent der männlichen Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien sind Gamer. 34 Prozent (hauptsächlich Jungen aus oberen sozialen Schichten) nutzen die ganze Bandbreit des Netzes.
Soziales Engagement steht hoch im Kurs
39 Prozent Jugendliche engagieren sich sozial. Dies ist eine Steigerung gegenüber den Vorjahren. Auch hier gibt es eine soziale Kluft: Engagement ist abhängig von der Bildung und der sozialen Schicht.
Jugendliche sehen den demographischen Wandel in Deutschland als Problem. Mehr als 50 Prozent bewerten das Verhältnis zwischen Jung und alt als eher gespannt. Trotzdem zeigen immer mehr Jugendliche Respekt vor dem Alter. Ein Beweis dafür ist die Tatsache, dass 47 Prozent der Meinung sind, dass die Verteilung des Wohlstands in Deutschland gerecht sei.
Realisten und Idealisten
Insgesamt unterscheidet die Studie vier Typen von Jugendlichen, die sich den Herausforderungen der Zukunft unterschiedlich stellen:
- Selbstbewusste Macher
- Pragmatischen Idealisten
- Zögernde Unauffällige
- Robuste Materialisten
Schlagworte:Abitur, Absolventen, beruflicher Erfolg, demographischer Wandel, Ehrenamt, Facebook, Fachabitur, gesellschaftlicher Erfolg, Herausforderungen der Zukunft, höherer Schulabschluss, Internet, Jubend, Jugendliche, Karriere, karrierebewusst, Shell-Jugendstudie, Social Media, sozial benachteiligte Familien, Soziale Netzwerke, Soziales Engagement, Studenten, Studierende, StudiVZ, Wertevorstellung
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Tuesday, 20. July 2010
Viele Unternehmen suchen in sozialen Netzwerken gezielt nach Profilen, um sich vorab über potenzielle Mitarbeiter zu informieren. Wer genau weiß, worauf Personaler achten, kann sich mit einem optimierten Profil bei XING, Facebook und Co. ins rechte Licht rücken.
Das persönliche Online-Profil wird im Zusammenhang mit der Jobsuche immer wichtiger. Immer mehr Personaler bedienen sich bei der Sichtung neuer Arbeitnehmer der Internetrecherche. Langfristig gesehen werden soziale Netzwerke zu einem der wichtigsten Recruiting-Kanäle gehören. Wer seinen Jobeinstieg oder seine weitere Karriereplanung aktiv gestalten will, kommt daher an Sozialen Netzwerken nicht vorbei.
Der erste Eindruck zählt
Wie bei den Bewerbungsunterlagen und im Vorstellungsgespräch gilt auch beim Onlineprofil: Der erste Eindruck zählt. Das Foto im Online-Profil sollte von einem professionellen Fotografen gemacht sein und den eigenen Zielen entsprechen. Wenn Du aktuell auf Jobsuche bist, ist ein Bewerbungsfoto angebracht und kein Party-Schnappschuss in feucht-fröhlichem Ambiente.
Gib Deinem Profil eine persönliche Note! Berufserfahrung und Fachkenntnisse sollten zu einem harmonischen Gesamtbild verschmelzen und mit den Angaben in Deinem Lebenslauf übereinstimmen. Hebe Dein Spezialwissen in bestimmten Bereichen hervor. Dabei kann es sich um Studienschwerpunkte, Praktika – oder falls vorhanden – Berufstätigkeiten handeln. Angaben in den Kategorien „Ich suche“ oder „Ich biete“ sollten präzise formuliert werden. Du suchst beispielsweise nicht nur Kontakte, sondern Kontakte zu Beratern aus der IT-Beratung.
Wie im Lebenslauf, solltest Du auch Dein Online-Profil dazu nutzen, um auf ehrenamtliches Engagement oder die Mitgliedschaft in einer sozialen Organisation hinzuweisen. Die Erwähnung von Hobbys ist eine weitere Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erwecken. Außerdem erleichtern Themen wie Sport und Musik die Kontaktaufnahme und ermöglichen Anknüpfpunkte für ein erstes Gespräch. Auch hier so konkret wie möglich sein. Sport klingt nichtssagend, eine konkrete Sportart hingegen sagt viel über Deine sogenannten Softskills aus.
In den meisten sozialen Netzwerken gibt es eine Rubrik „Werdegang“, in den Du die wichtigsten Stationen aus Deinem Lebenslauf eintragen kannst. Diese Angaben zeigen potenziellen Arbeitgebern, welches Know-how Du mitbringst. Hierbei reichen die fünf letzten Stationen aus. Auch die Mitgliedschaft in „Gruppen“ in sozialen Netzwerken macht Sinn und beeinflusst die Attraktivität Deines Bewerberprofils. Besonders gut kommt bei potenziellen Arbeitgebern die Mitgliedschaft in Gruppen an, die etwas mit Deinem Beruf, Schwerpunkten Deines Studiums und im Profil erwähnten Hobbys zu tun haben.
Kontakte pflegen
Pflege Deine Kontakte! Karteileichen sollte man regelmäßig aussortieren. Es kommt auf die Qualität Deiner Kontakte an und nicht auf die Quantität. Ein Business-Netzwerk lässt sich am besten mit Leuten aufbauen, die man bereits kennt. So kann man ehemalige Kollegen und Schulfreunde aktivieren oder auch das E-Mail Verzeichnis abgleichen. Hyperaktivität ist bei der Kontaktpflege nicht angebracht: Kontakte sollte man gezielt und bei konkreten Anlässen anschreiben und nicht ständig mit Nachrichten nerven, die keine Relevanz haben.
Übersicht ist wichtig
Achte bei Deinem Onlineprofil auf möglichst konkrete Angaben und die richtige Schreibweise. Deine Kontaktdaten sollten leicht auffindbar und übersichtlich angeordnet sein. Zu den Keywords Deiner beruflichen Angaben gehören Schlagworte zu Studienschwerpunkten genauso wie zu Deiner Berufserfahrung. Das erleichtert auch Headhuntern, die soziale Netzwerke routinemäßig zur Recherche geeigneter Kandidaten nutzen, auf Dein Profil aufmerksam zu werden.
Was Personalverantwortliche über Online-Profile denken, erfährst du bei der Deutschen Bildung, dem Spezialisten für Studienförderung und Studienfinanzierung
Schlagworte:Bewerbungsunterlagen, Facebook, Jobwechsel, Karriereplanung, Online-Profil, Online-Reputation, Personaler, Personaler kontaktieren, potenzieller Arbeitgeber, Social Networks, Soziale Netzwerke, XING
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Tuesday, 29. June 2010
Oft sind sich Studenten und Absolventen unsicher, wie man das Anschreiben für eine Initiativbewerbung formuliert und was die Initiativbewerbung von der „normalen“ Bewerbung unterscheidet.
Die Recherche für das Anschreiben einer Initiativbewerbung ist aufwendiger als die Bewerbung auf ein konkretes Stellenangebot. Da es kein konkretes Stellenangebot gibt, musst Du ein fiktives Jobprofil erstellen, um ein Anschreiben verfassen zu können, was die Aufmerksamkeit des Ansprechpartners erregt. Ganz schön aufwendig? Ja, aber Initiativbewerbungen lohnen sich auf jeden Fall. Viele Unternehmen kalkulieren Initiativbewerbungen in ihre Rekrutierungs-Strategie mit ein. Das heißt: Sie rechnen mit einer bestimmte Anzahl eingehender Initiativbewerbungen.
Es gibt natürlich mehrere Gründe, sich als Bewerber für eine Initiativbewerbung zu entscheiden. Ein Grund kann darin bestehen, dass man nur Absagen als Reaktion auf Bewerbungen auf konkrete Stellenangebote bekommen hat. Eine weitere Entscheidung für eine Initiativbewerbung kann darin bestehen, dass man unbedingt in einer bestimmten Branche arbeiten möchte, oder auf ein bestimmtes Unternehmen im Web, auf einer Hochschulmesse oder einem Karriereratgeber aufmerksam geworden ist. In diesem Fall bringt man natürlich schon eine gute Portion Motivation für die Initiativbewerbung mit. Man hat aus den bisher gesammelten Informationen den Eindruck gewonnen, dass es sich aus bestimmten Gründen um einen passenden Arbeitgeber handeln könnte.
Der Mehraufwand bei einer Initiativbewerbung besteht hauptsächlich in der Informationsbeschaffung. Denn es liegt kein konkretes Stellenangebot vor, an dem man sich im Motivationsschreiben argumentativ entlang hangeln kann. Also geht es in erster Linie darum, neben allgemeinen Infos über das Unternehmen wie Position im Branchenumfeld, Mitarbeiterzahl, Umsatz, Produkte, Filialen im Ausland etc. , herauszufinden, in welcher Abteilung und in welcher Funktion Du in das Unternehmen passt.
Wenn das erledigt ist, recherchierst du möglichst viele Informationen zu der Abteilung oder der Position, die für dich infrage kommt. Besonders viele Informationen und gute Anknüpfungspunkte erhält man natürlich im persönlichen Gespräch. Daher findest du am besten heraus, ob das betreffende Unternehmen in Kürze auf einer Recruiting- oder Firmenkontaktmesse in Deiner Umgebung präsent ist und sprichst persönlich mit einem Unternehmensvertreter. Eine andere Möglichkeit ist, bei der Personalabteilung des Unternehmens anzurufen und einem Mitarbeiter zu erklären, dass Du Dich für die Position XY bewerben möchtest. Entweder fragst Du, ob er ein paar Minuten Zeit hat, Dir ein paar Fragen zu beantworten oder ob Du ihm sie lieber per Email schicken sollst. Wichtig: Es geht um die Sammlung allgemeiner Informationen, also keine indiskreten Fragen stellen.
Wenn das Unternehmen auf Facebook oder XING präsent ist , kannst du darüber Kontakt zum Unternehmen aufnehmen. Denn immer mehr Unternehmen nutzen soziale Netzwerke, um mit potentiellen Mitarbeitern ungezwungen in Kontakt zu treten.
Wenn die Recherche abgeschlossen ist erstellst Du ein imaginäres Stellenprofil für das Motivationsschreiben Deiner Initiativbewerbung. Welche fachlichen Anforderungen werden auf jeden Fall gefordert? Liste sie auf. Auch die Softskills wie Belastbarkeit, überdurchschnittliches Engagement und Teamfähigkeit etc. listest Du unter den fachlichen Qualifikationen auf.
Im letzten Schritt verfasst Du das Anschreiben so wie es hier im Blog im Artikel Copy und Paste beim Bewerbungsschreiben beschrieben ist. Alle weiteren Unterlagen wie Lebenslauf und Zeugniskopien gelten für die Initiativbewerbung genauso wie für die gezielte Bewerbung auf eine Stellenanzeige.
Schlagworte:Absolventen, Arbeitgeber, Branchen, Einstiegsgehälter, Facebook, Initiativbewerbung, Personalverantwortlicher, Social Media, Studenten, XING
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Thursday, 13. May 2010
Warum sich Unternehmen immer häufiger und intensiver sozialer Netzwerke bedienen wurde bereits in mehreren Beiträgen in diesem Blog beschrieben. Der Nutzen für Unternehmen liegt auf der Hand. Aber wie kannst du als Student oder Absolvent Twitter, FaceBook, LinkedIn oder XING für deine Jobsuche oder die Kontaktanbahnung zu Unternehmen richtig einsetzen?
Normalerweise nutzt Du soziale Netzwerke für private Zwecke: mit Freunden und Bekannten netzwerken, witzige Fotos veröffentlichen oder deine Pinwand mit privaten News bestücken.
Wenn Du soziale Netzwerke allerdings zur Jobsuche nutzen willst, solltest du einige Spielregeln beachten. Das Stichwort Online-Reputation bedeutet in diesem Fall, dass Du darauf achten solltest, was Du von Dir im Internet preisgeben möchtest. Dazu gehört es zum Beispiel, bestimmte – private – Bereiche zu schützen und die Urlaubsfotos nicht jedem zugänglich zu machen. Auch wenn Unternehmen angeben, dass Sie Bewerber nicht via Google checken, kann dies im Laufe Deines Berufslebens an Bedeutung zunehmen. Auch Fotos spielen eine Rolle. Was bei StudiVZ ankommt, passt im professionellen Umfeld von XING weniger – daher ist hier ein gutes Foto ein wichtiger Teil Deines Profils. Auch wie Du Dich sich insgesamt darstellst, liegt in Deiner Hand. Dein LinkedIn oder XING-Profil sollte einem guten und professionellen Lebenslauf sehr ähnlich sein.
Wenn Du Dich in Gruppen, Foren oder Blogs äußerst, gelten bei der Netiquette ähnliche Regeln wie im „richtigen“ Leben. Nur ist der richtige Tonfall im www. schwieriger zu treffen, da hier Stimme und Mimik fehlen.
Als Berufseinsteiger kannst Du Dir die Social-Media-Aktivitäten der Unternehmen zunutze machen. Sieh sie als Chance und als Tool, viel mehr über potenzielle Arbeitgeber herausfinden zu können als noch vor zwei Jahren. Du kannst Dir beispielsweise
Unternehmensbewertungen bei kununu.com anschauen, über YouTube einen Blick in das Büro eines möglichen Arbeitgebers werfen, bei XING nach Alumni der eigenen Hochschule suchen, die eventuell etwas über den Alltag in ihrem Unternehmen berichten oder Dir über Facebook auf den Seiten Deiner Freunde interessante Jobs anzeigen lassen.
Fazit: Deine Social Media-Aktivitäten können bei der Jobsuche sehr hilfreich sein, wenn Du sie ganz bewusst und strategisch einsetzt.
Gastbeitrag von Ute Blindert, Geschäftsführerin von www.zukx.de, dem Karriereportal mit der umfassenden Firmendatenbank zur innovativen Jobsuche mit vielen Infos zu Bewerbung und Karriere.
Schlagworte:Absolvent, Arbeitgebersuche, Berufseinstieg, Bewerbung, Facebook, Jobsuche, LinkedIn, Online-Reputation, Social Media, Soziale Netzwerke, Student, Twitter, XING
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Saturday, 8. May 2010
Fast ein Drittel der 120 größten deutschen Unternehmen ist auf Facebook präsent, um den direkten und unkomplizierten Kontakt zu hochqualifizierten Bewerbern herzustellen.
Das größte soziale Netzwerk Facebook mit mehr als 350 Millionen Nutzern weltweit und rund 6,2 Millionen Mitgliedern in Deutschland wird bei Unternehmen immer beliebter.
Eine aktuelle Umfrage von CareerBuilder.de zur Nutzung des Social Media Netzwerks Facebook unter den 120 größten deutschen Unternehmen ergab: Rund 34 Prozent der befragten Unternehmen ist auf Facebook präsent. Davon haben mehr als 30 Prozent ihre eigene Karriereseite auf Facebook, die hauptsächlich zur Rekrutierung von akademischem Nachwuchs genutzt wird.
Employer Branding per Social Media
Über Facebook erreichen Unternehmen User auf direktem Wege und erhöhen so ihren Bekanntheitsgrad. Nutzer können „Fans” der Firmenseiten werden, übernehmen automatisch einen Link auf die Seite in ihr Profil und verbreiten dies somit in der Community. Der virale Effekt ist für die Unternehmen von besonderem Nutzen: Viele hochqualifizierte potenzielle Bewerber erfahren so von dem Unternehmen. Die Media-Saturn-Holding mit Sitz in Ingolstadt, ist mit 2.365 Fans ( zum Zeitpunkt der Erhebung) Spitzenreiter auf Facebook.
Facebook als neuer Bewerbungskanal
Auch Bayer Business Consulting, eine der fünf erfolgreichsten Inhouse Management Beratungen in Deutschland, nutzt Facebook, um Absolventen und Jobsuchende über ihr Unternehmen zu informieren. Informationsquelle zu bieten. Jobsuchende erfahren über Facebook Neuigkeiten aus dem Unternehmen, lernen die Produkte und Dienstleistungen kennen und können sich so ein umfassendes Bild von der Firma machen. Darüber hinaus können sie das Unternehmen direkt kontaktieren. „Wir treten oft in direkten Kontakt mit Absolventen, die sich für Bayer Business Consulting interessieren”, sagt Schmitz, Leiter Personalmarketing bei Bayer. „Beispielweise laden wir sie ein, während eines Mittagessens Mitarbeiter kennenzulernen und praxisnahe Informationen zu erhalten.” Vor allem aber erfahren die Fans über Facebook von offenen Stellen und es ergeben sich durch den direkten Kontakt zu Bayer-Mitarbeitern oft Alternativen zur Bewerbung über die offizielle Bayer-Stellenbörse.
Hier ist eine Auflistung der Unternehmen, die auf Facebook präsent sind. Die Ranglisten ergeben sich aus der Anzahl der Fans zum Zeitpunkt der Erhebung.
Allgemeiner Auftritt bei Facebook:
Name/ Fans
1. adidas 2.251.221
2. Porsche 564.093
3. BMW 444.171
4. Beiersdorf AG 244.001
5. Daimler AG 211.973
6. Nestlé Deutschland 82.792
7. Hewlett-Packard Deutschland 40111
8. SAP 18.330
9. Volkswagen AG 16.010
10. Lufthansa 13.809
11. Dr. August Oetker KG 9781
12. Vodafone D2 8224
13. TUI 4.380
14. Otto Group 2872
15. Shell Deutschland 2538
16. Total Deutschland 2289
17. Arcandor 1.939
18. Robert Bosch GmbH 1886
19. Deutsche Bank 1.863
20. Henkel KGaA 1.203
21. dm-drogerie markt 1193
22. Bertelsmann 1.064
23. Rewe Group 971
24. Continental AG 946
25. OMV Deutschland 687
26. Deutsche Bahn 627
27. Würth-Gruppe 584
28. Deutsche Telekom 489
29. Opel 359
30. Dachser 186
31. Axel Springer AG 164
32. Deutsche Börse 96
33. Lanxess 67
34. MAN 58
35. RWE 54
36. Celesio 38
37. Knauf Gips 21
38. Wüstenrot & Württembergische 21
39. B. Braun Melsungen 18
40. Heraeus 9
41. Globus SB-Warenhaus Holding 1
Karriereseite bei Facebook:
Name/ Fans
1. MediaSaturn 2365
2. Bayer AG 723
3. EADS 720
4. 3M 715
5. Siemens AG 577
6. BASF 409
7. Deutsche Telekom 318
8. zanox 269
9. Deutsche Post AG 231
10. Otto Group 174
11. E.ON 134
12. Page Personell 94
13. Dr. August Oetker KG 88
14. Arcandor 69
15. Bertelsmann 60
16. Deutsche Bank 54
17. Linde AG 23
18. Aareal Bank 3
Schlagworte:Absolventen, Akademischer Nachwuchs, Bewerbung, Employer-Branding, Recruiting, Social Networks, Social Networks, Soziale Netzwerke
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Sunday, 11. April 2010
Das Studium ist absolviert, der Abschluss in der Tasche. Nun geht es ans Geld verdienen, der Arbeitsmarkt ruft. Ein Szenario, dass heute und wahrscheinlich auch in Zukunft nicht mehr selbstverständlich ist.
Früher hätte das Thema Lernen nun für den Rest des Berufslebens nur noch eine untergeordnete Rolle gespielt und allenfalls im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung stattgefunden. Heute sieht es anders aus. Egal ob mit einem Diplom oder bereits mit einem der neuen Bachelor-Abschlüsse: Wer beruflich weiterkommen und dauerhaft seinen Arbeitsplatz sichern möchte, wird nach ein paar Jahren merken, dass ein Aufbaustudium Sinn macht. Wer will dafür allerdings wieder zurück an die Hochschule und die erworbene finanzielle Unabhängigkeit aufgeben? Das ist meist weder gewünscht noch möglich. Hier bietet das Fernstudium die Möglichkeit, sich sehr flexibel weiterzubilden und Beruf und Studium (und ggf. Familie usw.) doch unter einen Hut zu bekommen – nicht leicht, so eine Mehrfachbelastung, aber machbar.
Wie läuft ein Fernstudium ab?
Ganz allgemein ist es so, dass die Studierenden mit Lernmaterialien versorgt werden, diese durcharbeiten, Fragen mit anderen Studenten und den Tutoren klären und Testaufgaben einreichen. Hinzu kommen Hausaufgaben sowie schriftliche und mündliche Prüfunge und am Ende eine Abschlussarbeit, so wie im Präsenzstudium auch. Je nach Anbietern werde zusätzlich noch mehr oder weniger häufig Präsenztermine angeboten (Workshops, Seminare etc.). Oft ist die Teilnahme freiwillig, teilweise auch verpflichtend.
Was für Lernmaterial wird zur Verfügung gestellt?
Vorwiegend handelt es sich um schriftliche Materialien, vor allem kommen nach wie vor didaktisch aufbereitete Studienbriefe zum Einsatz. Teilweise werden auch Bücher zur Verfügung gestellt und die Papierunterlagen werden immer häufiger durch elekronische Medien ergänzt (insbesondere für Simulationen oder interaktive Aufgaben) oder zum Teil auch ersetzt. Lesen und durcharbeiten von Materialien ist die Hauptarbeit im Fernstudium, mündliche Vorträge spielen eine untergeordnete Rolle, auch wenn bisweilen bereits Videovorlesungen bereitgestellt werden.
Bin ich isoliert und auf mich alleine gestellt?
Ein häufiges Vorurteil gegen das Fernstudium ist, dass man ganz alleine und ohne Hilfe studieren würde. In der Zeit vor dem Internet mag das teilweise gestimmt haben. Hier hatten man meist nur schriftlichen Kontakt zu seinem Tutor und hat seine Kommilitonen allenfalls auf den Präsenzveranstaltungen gesehen. Heute findet aber eine intensive Vernetzung statt. Zum einen bieten fast alle großen (Fern-)Hochschulen einen Online-Campus an, zum anderen gibt es aber auch Communities im Netz, die anbieter-übergreifend sind und auf denen man auch anonym bleiben kann. Die größte anbieter-unabhängige Community, ist dabei das von mir betreute Portal Fernstudium-Infos.de ( http://www.fernstudium-infos.de ) mit über 15.000 registrierten Benutzern. Im Mittelpunkt stehen ein Austausch in Foren, Blogs und Chat sowie Infos über Neuigkeiten und Verzeichnisse aller Fernstudium-Angebote.
Welche Möglichkeiten für ein Aufbaustudium gibt es?
Meistens bietet sich entweder eine Spezialisierung im Fachbereich des Grundstudiums an, oder aber eine Ergänzung um einen zusätzlichen Bereich (zum Beispiel BWL-Wissen für Ingenieure). Die Dauer des Master-Studiums ist unterschiedlich, im Schnitt sollte man mit zwei Jahren bei einem wöchentlichen Arbeitsaufwand von 15- 20 Stunden rechnen.
Welche Kosten kommen auf mich zu?
Viele Master-Fernstudiengänge werden von privaten Hochschulen angeboten. Die Kosten liegen hier meist im fünfstelligen Bereich. Etwas günstiger kann es bei Angeboten von staatlichen Hochschulen werden. Möchte man im Unternehmen bleiben, lohnt es sich oft, den Arbeitgeber um Unterstützung zu bitten. Ist man bereit, sich auch nach dem Abschluss vertraglich für eine gewisse Zeit an die Firma zu binden, gibt es oft finanzielle Unterstützung oder auch zum Beispiel eine Freistellung für Präsenzveranstaltungen etc.
Wo gibt es weitere Informationen?
Das Internet ist hier eine gute Anlaufstelle. Auf folgenden Seiten könnt Ihr Euch informieren:
Außerdem ist im Feldhaus-Verlag der Ratgeber 100 Fragen und Antworten zum Fernstudium – richtig begleitet zum Erfolg erschienen, der eine kompakte Einführung in das Thema und Hilfestellungen für alle Phasen des Fernstudiums bietet. Ich habe diesen Ratgeber zusammen mit Anne Oppermann (Leiterin der Fernstudienakademie) geschrieben.
Gastbeitrag von Markus Jung, Gründer von Fernstudium-Infos.de und selbst Fernstudium-Absolvent
Schlagworte:Beruf und Studium, Fernhochschule, Fernstudiengänge an staatlichen Hochschulen, Fernstudium, lebenslanges Lernen, Master-Fernstudiengänge, Präsenzstudium, Weiterbildung
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Thursday, 25. March 2010
Trotz der angespannten Wirtschaftslage und der aus Absolventensicht nicht allzu rosigen Aussichten, nahtlos von der Hochschule ins Berufsleben zu wechseln, scheinen zumindest die Großunternehmen in Deutschland kräftig um hochqualifizierte, künftige Mitarbeiter zu kämpfen und sich auf deren Kommunikationsverhalten einzustellen.
Auch vor sozialen Netzwerken machen sie nicht halt und einige Personaler twittern um die Gunst von Absolventen und geben ihrem Unternehmen ein Gesicht durch ein eigenes facebook-Profil.
An vorderster Front im War for Talents kämpft Bertelsmann, denn das Unternehmen nutzt neben facebook und Twitter auch Youtube, Studi-VZ und flickr, um den Führungsnachwuchs anzusprechen.
Das schwedische Unternehmen Potentialpark befragte knapp 2.000 deutsche Studenten und Absolventen, wie sie ihre Karriere online planen und welche Erwartungen sie an die Karriereseiten von Unternehmen haben. Potentialpark bewertete die Karriereseiten von 100 deutschen Unternehmen anhand der Kriterien, die für die Befragten am wichtigsten sind. Laut Auswertung sind die top 5-Unternehmen mit den besten Karriere-Websites: Bertelsmann, Deutsche Telekom, ThyssenKrupp, RWE und Deutsche Post DHL.
Jedenfalls scheinen viele Unternehmen jetzt schon alles zu tun, um für den demographischen Wandel bestmöglich gerüstet zu sein und nutzen neben Hochschul- und Firmenkontaktmessen zunehmend Soziale Netzwerke und andere Web-Kanäle, um ihre Zielgruppe dort anzusprechen, wo sie sich am liebsten aufhält.
Das neue Kommunikationsverhalten von Unternehmen birgt für Absolventen völlig neue Möglichkeiten, mit potentiellen Arbeitgebern in Kontakt zu kommen, ohne gleich eine vollständige Bewerbung abzuschicken, also mit der Tür ins Haus zu fallen. Über Webkontakte hat man die Möglichkeit, über Themen mit Personalern ins Gespräch zu kommen und erst später zu entscheiden, ob man sich über den Web-Kontakt beim Unternehmen bewerben möchte.
Die vollständige Auswertung von Potentialpark lest Ihr hier .
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