Archiv für die Kategorie „Recruiting-Messen“

Frauen sind oft zu bescheiden in Puncto Eigenmarketing

Saturday, 22. January 2011

Jede Frau weiß, dass eine ansprechende Bewerbung der Türöffner für ein Gespräch mit dem Wunscharbeitgeber ist und somit ein wichtiger Schritt für den Berufseinstieg oder den Jobwechsel. Dennoch zeigen viele Frauen eine gewisse Scheu, wenn es darum geht, die eigenen Stärken, Talente und Qualifikationen zu bewerben. Dabei ist im Bewerbungsprozess die (Be-)Werbung in eigener Sache das Wichtigste für ein erfolgreiches Selbstmarketing.

“Unwissenheit über die Anforderungen an die ‘richtige’ Bewerbung führt häufig zu Unsicherheiten und Ängsten, die sich oftmals durch den gesamten Bewerbungsprozess ziehen”, sagt Melanie Vogel, Initiatorin der women&work, dem Messe-Kongress für Frauen, der am 14. Mai 2011 erstmalig in Bonn stattfindet. “Dabei ist die Bewerbung bei ganz sachlicher Betrachtung nicht mehr als eine nutzerfreundliche Zusammenstellung des eigenen Werdegangs (Lebenslauf) und ein freundlicher Geschäftsbrief, in dem sich die Bewerberin als Mitarbeiterin empfiehlt (Anschreiben). Zeugnisse und Qualifikationen, die mitgeschickt werden, untermauern lediglich die ‘technischen Daten’ aus dem Lebenslauf.“

Was aber gehört alles in eine Bewerbung und wie können Frauen mit ihrer Bewerbung aus der Vielzahl der Mitbewerber herausstechen?
Barbara Klunker, Fachbereichsleiterin bei der DIS AG, ist davon überzeugt, dass Frauen sich nicht grundlegend anders bewerben müssen als Männer. “Das A und O für jeden Bewerbungsprozess ist, dass Frauen, ebenso wie Männer, ihre Stärken kennen, wissen was sie wollen und dies auch authentisch vertreten.” Sie rät zu dem Bewerbungs-Motto, lieber eine Absage für die Person zu bekommen, die man sei, als eine Zusage für die Person, die man vorgegeben hat zu sein.

Das Anschreiben ist der wichtigste Teil der Bewerbungsmappe und hat zwei wichtige Funktionen: Einerseits soll es die Motivation der Bewerberin deutlich machen, für diesen Arbeitgeber arbeiten zu wollen und zum anderen sollten Bewerberinnen im Anschreiben ihre Persönlichkeit transportieren. Es ist daher wichtig, dass Frauen in ihrem Anschreiben immer auch auf Daten und Erfahrungen aus ihrem Leben zurückgreifen und diese als konkrete Beispiele präsentieren. Es ist notwendig, dass sich Frauen darüber Gedanken machen, was sie als Person für dieses Unternehmen leisten können und welche Vorteile das Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit ihnen hat.

Bei der Erstellung des Lebenslaufs ist es wichtig darauf zu achten, dass er optisch gut gestaltet, gut strukturiert und schnell zu erfassen ist. Insbesondere bei Berufserfahrung, Praktika oder Nebenjobs dürfen und sollten Bewerberinnen mit kurzen Stichpunkten die wichtigsten Aufgaben der jeweiligen Station nennen. Sie ermöglichen dem Leser eine schnelle Übersicht über die vorhandenen praktischen Erfahrungen.

„Frauen neigen dazu, in ihren Bewerbungsunterlagen die Understatement-Strategie zu verfolgen. Sie unterschätzen die Bedeutung der einzelnen Stationen im Lebenslauf und führen diese nicht auf. Oft sind es aber interessante Tätigkeiten neben dem Studium, die ein Bewerberprofil bereichern und die Kandidaten voneinander unterscheiden“, sagt Joanna Rusin-Rohrig, Regional Marketing Manager DACH bei Universum Communications.

Frauen müssen sich also, genau wie ihre männlichen Mitbewerber, bei der Erstellung der Bewerbungen bewusst sein, wer sie sind, was sie können, wo ihre Stärken liegen und – ganz wichtig – was ihre beruflichen Ziele und Wünsche sind. Melanie Vogel empfiehlt, bei der Erstellung der Bewerbungsmappe mit viel gesundem Menschenverstand vorzugehen und darauf zu verzichten, Bewerbungsbücher zu wälzen oder Musterlebensläufe und -anschreiben zu nutzen. „Bewerbungsbücher verleiten nur dazu, Sätze oder Textblöcke zu kopieren. Das eigentliche Ziel, dass Bewerberinnen sich mit sich selbst beschäftigen und ihre Karrierewünsche und Ambitionen in eigene Worte fassen, wird damit untergraben. Individualität und Authentizität gehen dabei verloren. Das führt dann zu den so unbeliebten, stromlinienförmigen Bewerbungen, die von den Personalverantwortlichen zu Recht zunehmend kritisiert werden.” Barbara Klunker gibt den generellen Rat, Freunde, ehemalige Kollegen oder Menschen, die einem kritisch aber offen gegenüberstehen, zu seinen Stärken und zu seinen Bewerbungsunterlagen zu befragen. „Der Blick von außen kann Wunder bewirken.“

Fazit:

Bewerberinnen nehmen im Vorfeld eine ehrliche Eigenanalyse vor und überlegen sich ganz genau, in welchen Bereichen sie vermutlich langfristig motiviert und mit Spaß arbeiten werden und welche Branchen und Unternehmen ihnen dieses Arbeitsumfeld am ehesten bieten können. Diese Motivation und dieser Eigenantrieb spiegeln sich im Anschreiben und werden durch einen optisch gut strukturierten und übersichtlichen Lebenslauf untermauert. Die authentische Bewerbung ist der erste Schritt zur optimalen Eigenvermarktung,  denn nur mit ihr können Frauen offensiv nach außen auftreten und erfolgreiche Eigenwerbung machen.

Zukx – Business Ladys – das neue Karrieremagazin für Absolventinnen

Tuesday, 12. October 2010

Obwohl immer mehr Frauen ein besseres Abitur haben und oft einen besseren Studienabschluss machen als Männer, sind sie eher selten in den Chefetagen zu finden. Zukx – Business Ladys stellt “Role models” vor, die erfolgreich geschafft haben, wovon ehrgeizige Studentinnen und Absolventinnen träumen: Karriere, Kinder und Work-Life-Balance.  Zukx – Business Ladys hinterfragt kritisch Zahlen und Statistiken und berichtet über

Unternehmen, die Frauen bewusst fördern und deren Karrierewünsche ernst nehmen.Business_Ladys

Zukx – Business Ladys erhaltet Ihr kostenfrei bei vielen Career Services, Frauengleichstellungsstellen in den Hochschulen, in

Fachbereichen und auf Hochschul- und Karrieremessen.

Weitere Tipps zu Bewerbung und Berufseinstieg gibt es auf www.zukx.de

Familienunternehmen sind beliebte Arbeitgeber

Monday, 11. October 2010

Mehr als 60 Prozent der Studenten möchten nach Abschluss ihres Studiums gerne in einem Familienunternehmen arbeiten. Das fand Kienbaum Communications in Zusammenarbeit mit der Franz Haniel & Cie. GmbH  in einer Befragung von 286 Studenten der Wirtschaftswissenschaften heraus.

Die Befragten gehen davon aus, in familiengeführten Unternehmen mehr Handlungsfreiheit und Entscheidungsspielräume zu haben als in Großkonzernen. Auch glauben sie, auf mehr Menschlichkeit zu treffen. Darüber hinaus sind sie davon überzeugt, in einem Familienunternehmen eher eine Work-Life-Balance verwirklichen zu können. Mit der Arbeit für einen Großkonzern verbindet der Großteil der Befragten eher negative Begleiterscheinungen wie Anonymität, Druck, geringere Entfaltungsmöglichkeit. Für einen börsennotierten Arbeitgeber sprechen höhere Einstiegsgehälter, bessere Karrierechancen und eine höhere Wahrscheinlichkeit, eine internationale Karriere verwirklichen zu können.

72 Prozent der Studenten und Absolventen legen bei ihrer Arbeitgeberwahl großen Wert auf Entwicklungsmöglichkeiten und ein kollegiales Arbeitsumfeld. Für 56 Prozent der Befragten sind  eigenverantwortliches Arbeiten und Gestaltungsmöglichkeiten sehr wichtig. Eine fast gleich hohe Wertigkeit nimmt mit 53 Prozent die Work-Life-Balance ein. Eine geringe Rolle spielen dagegen das Image eines Unternehmens bei der Wahl des Arbeitgebers.

Wer namhafte Familienunternehmen kennenlernen will, kann am 19. November auf dem Karrieretag Familienunternehmen in Bielefeld mit ihnen auf Tuchfühlung gehen. Auf diesem Recruiting-Event führen Vertreter von mehr als 30 Familienunternehmen Jobinterviews mit Absolventen. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen kann sich bis zum 18. Oktober hier bewerben.

Unternehmen kommen auf den Campus

Monday, 10. May 2010

Nach dem Motto “Karriere beginnt auf dem Campus” hält das Jobmobil von alma mater, der Karriereberatung und Personalvermittlung, vom 18.05. bis zum 16.06.2010 jeweils einen Tag an 14 unterschiedlichen Hochschulstandorten.
jobmobilTop-Arbeitgeber präsentieren sich auf dem Campus und bieten Praktika, Abschlussarbeiten und Festanstellungen für akademische Nachwuchskräfte.

Erfahrene Karriere-Coaches unterstützen den Spurwechsel vom Studium in die Praxis mit

  • Beratungen
  • Interviews
  • Bewerbungstrainings
  • Infos zu Einstiegsgehältern
  • Wo das Jobmobil wann hält erfahrt Ihr hier

    Stelle Dich vor – entspannt und gut vorbereitet ins Assessment-Center

    Tuesday, 13. April 2010

    Die Selbstvorstellung kommt in jedem AC vor. Anhand dieser sogannten Einzelübung beurteilt der potenzielle Arbeitgeber nicht nur Deine Ausdrucksweise und Selbstsicherheit, sondern auch,  wie souverän Du Dich sich vor einem Publikum präsentierst und ob Du Dein akademisches Fachwissen allgemein verständlich vermitteln kannst. Mit einer überzeugenden Selbstvorstellung kannst Du aber auch im Vorstellungsgespräch und im Gespräch mit einem Personaler auf einer Firmenkontaktmesse an Deiner Hochschule  oder auf einer Recruitingmesse punkten.

    Bei der Selbstvorstellung handelt es sich eindeutig um eine Übung, in der Du als Einzelkämpfer gefragt bist und Dich die Beobachter genau aufs Korn nehmen. Dein Vorteil: Auf diese Übung kannst Du Dich intensiv vorbereiten und dann der Situation entspannt begegnen.

    Female architect

    Eine Trockenübung kann folgendermaßen aussehen: Du willst Dich den fiktiven Teilnehmern in fünf Minuten vorstellen. Dazu nimmst Du Dir 20 Minuten Vorbereitungszeit.
    Zuerst erläuterst  Du, nachdem Du Dich kurz vorstellt hast, die Schwerpunkte Deines Studiums, die Aufgabenbereiche während eines oder mehrerer Praktika und Deine beruflichen Ziele. Die letzten zwei Minuten solltest Du nutzen, um authentisch  zu vermitteln, was Deine Persönlichkeit ausmacht und über welche Softskills Du verfügst. Sportarten, Die Du schon lange betreibst belegen beispielsweise Deine Ausdauer und Dein  Durchhaltevermögen, Ehrenämter Dein soziales Engagement . Du trainierst eine Jugendmannschaft in einem Sportverein – super, denn das ist ein Beweis für Deine Führungsqualitäten. Wenn Du Mitglied einer Band bist, sagt das viel über Deine Teamfähigkeit aus. Unterschätze  diesen Teil nicht, denn hier erfahren  die Personalverantwortlichen am meisten über Deine Persönlichkeit.  Achtung: Die einzelnen Punkte Deiner Selbstvorstellung sollen mit Deinem Lebenslauf übereinstimmen! Du kannst Dir auch zur Verstärkung Deiner Selbstsicherheit Stichwörter auf einen Zettel schreiben und diesen während der Präsentation in der Hand halten. Das macht einen professionellen und strukturierten Eindruck, vorausgesetzt, Du schaust nicht ständig auf den Zettel.

    Die Selbstvorstellung im Assessment-Center ist  eindeutig eine Stresssituation. Aber je öfter Du die Situation vorher simuliert hast, desto routinierter gehst Du mit ihr um. Der Ablauf und die Inhalte Deiner  Selbstpräsentation verinnerlichst  Du mit der Zeit so sehr, dass Du Dich auf Deine  Mimik, Gestik und den sprachlichen Ausdruck konzentrieren kannst.  Hole Dir Feedback von Freunden und Kommilitonen, die Du als Testpublikum benutzt. Das Wichtigste ist jedoch:  Sei authentisch und spiele kein Theater. Du sollst  Dein Licht nicht unter den Scheffel stellen, aber die Selbstvorstellung ist keine Show-Einlage!

    Die perfekte Anleitung für den garantieren Misserfolg auf einer Recruiting-Messe

    Thursday, 8. April 2010

    Du hast von einem Kumpel gehört, dass heute eine Recruiting-Messe an Eurer Hochschule stattfindet. Prima, denkst Du Dir und beißt noch mal herzhaft in Deinen Döner komplett mit der Extraportion Zwiebeln und Zaziki, um Dich frisch gestärkt ins Getümmel zu stürzen. Da schau ich doch gleich mal vorbei. Es trifft sich gut, dass Du heute Deine besten Turnschuhe trägst und Dich fast schon wieder vollständig von  der WG-Party gestern Abend erholt hast.

    Und hier sind noch ein paar wertvolleTipps, wie die Jobmesse für Dich garantiert zum Flop wird:

    • Wirf den Messekatalog in den nächsten Mülleimer und besorge Dir stattdessen eine erst mal eine Tüte für die Werbegeschenke. Du bist eben einfach der spontane Typ und lässt Dich von Stand zu Stand treiben. Ferrero! Ist das nicht ein Autohersteller? Gehe  gleich zum lächelnden Unternehmensvertreter und bitte ihn um eine Probefahrt. Du wusstest es nämlich schon immer: Eine intensive Vorbereitung versaut nur den frischen, spontanen Auftritt. Überlasse daher alles dem Zufall. Und man soll doch schließlich Fragen stellen.
    • Gute Fragen sind zum Beispiel: Was macht Ihr Unternehmen eigentlich so? Es ist immer gut, bei Adam und Eva anzufangen. Oder auch: Wissen Sie, wo es hier zum Klo geht? Wollen Sie nachher noch einen Kaffee mit mir trinken? Erkundige  Dich nicht zu intensiv über die ausgeschriebenen Stellen, Sie könnten als Streber und Schleimer gelten. Demonstriere einfach cooles Desinteresse und lasse Dein Gegenüber ein wenig rätseln, was Dich fachlich und persönlich auszeichnet. Das erhöht die Spannung.
    • Sollte sich jemand erdreisten, näher nachzuhaken, zähle möglichst viele Adjektive auf und haue  dabei richtig auf den Putz. Behaupte einfach, Du seist teamfähig, flexibel, belastbar, kommunikativ, kreativ, loyal, analytisch und überhaupt: brillant! Wo Du diese Eigenschaften erworben hast und unter Beweis stellen konntest, geht niemanden was an.
    • Du hast  mal irgendwo gelesen, dass man möglichst authentisch auftreten soll. Zieh aus diesem Grund bitte ausgelatschten Turnschuhe und die Baggy-Hose mit dem großen Loch am Po an und lasse Dir rechtzeitig ein paar Bartstoppeln stehen. Ignoriere Deine Kommilitonen, die sich bewerbungstauglich in Schale geworfen haben. Lächerlich! Die Typen haben echt keine Peilung !
    • Time is money: Wenn Du schon mal da bist, solltest Du auch alles gesehen haben. Haste Sie schnell von Stand zu Stand, würge das lange Gelaber der Unternehmensvertreter ab, wenn es Dir auf den Keks geht. Wenn die Zeit am Ende knapp wird, frag bitte nur noch nach den Werbegeschenken.
    • Demonstriere Deine Wichtigkeit und Geschäftigkeit, indem Du den Ausführungen der Unternehmensvertreter nicht zuhörst. Schau möglichst viel desinteressiert in der Gegend herum oder attraktiven Kommilitone/innen hinterher.
    • Schleppe bloß keine Kopien Deines Lebenslaufs mit Dir rum. So ein Messetag ist lang. Da wird der Rucksack zu schwer und außerdem brauchst Du ja Platz für die Werbegeschenke. Wenn sich ein Unternehmen für Dich interessiert,  kann man Dich schließlich auch googeln und in facebook und StudiVZ  auf aussagekräftige Informationen stoßen. Rufe schnell Deinen  Mitbewohner an, dass er schnell die Fotos von der WG-Party hochlädt, denn mit Dir kann man richtig Spaß haben und das solltest Du Deinem zukünftigen Arbeitgeber nicht verschweigen (Ehrlichkeit!!).
    • Mache Dir keinerlei Notizen und führe  die Visitenkarten, die man Dir womöglich gegeben hat, dem Altpapier zu. Du hast ja schließlich kein Alzheimer und kannst Dir auch so merken, wie Du beim Gespräch verblieben bist. Wenn Du Dich dann bei einem der Unternehmen bewerben solltest, greife einfach auf das gute alte „Sehr geehrte Damen und Herren“ zurück. Erwähne keinesfalls das Messegespräch, um Dich bloß nicht anzubiedern.

    Soweit die wichtigsten Tipps für Deinen persönlichen Messemisserfolg. Aber sicherlich fällt Dir als kreativem Typen noch mehr ein, wie Du ein perfektes Messe-Desaster inszenieren kannst. Solltest Du aus irgendwelchen Gründen Deine Meinung ändern und Dich entschließen, eine Recruiting-Messe oder Firmenkontaktmesse optimal nutzen zu wollen, findest Du weitere Tipps hier.

    Gastbeitrag von Stefanie Müller, Deutsche Bildung

    JOBSUMA auf bonding Firmenkontaktmessen

    Wednesday, 11. November 2009

    Habt Ihr schon mal eine bonding-Firmenkontaktmesse besucht? Keine Zeit? Es gibt keine an Eurer Hochschule? Keine Zeit ist kein Argument. Ihr solltet auf jeden Fall die Chance nutzen, mit so vielen interessanten potenziellen Arbeitgebern Kontakt zu knüpfen. Mit Sicherheit sind ein paar Unternehmen dabei, für die Ihr Euch interessiert.

    Sollte es keine bonding-Messe an Eurem Hochschulstandort geben, solltet Ihr Euch die Mühe machen, zur für Euch nächst gelegenen bonding-Messe zu fahren. Wichtig ist, dass Ihr Euch gut vorbereitet, Euch im Vorfeld Unternehmen aussucht, deren Stand Ihr besuchen möchtet und Informationen wie Einstiegsmöglichkeiten, Absolventen-Einstellungsquote pro Jahr etc. recherchiert.

    Als Partner von bonding ist JOBSUMA auf vielen bonding-Messen mit Stand dabei.
    Schaut einfach mal vorbei und gebt mir Feedback zu JOBSUMA .

    JOBSUMA auf der bonding Firmenkontaktmesse Braunschweig: 17. – 18. 11.2009

    Bewerben auf Karrieremessen

    Sunday, 8. November 2009

    1. Wie bereitet man sich optimal auf Karrieremessen vor?

    Du recherchierst im Vorfeld möglichst vollständige Informationen über die teilnehmenden Unternehmen, sowohl auf den Websites der Unternehmen oder auch im Internet, beispielsweise auf Karriereportalen. Außerdem solltest du dir Pressemitteilungen und Artikel zu den Entwicklungen der Unternehmen und der Branche in den vergangenen Monaten anschauen. Was sind die aktuellen Themen in den Unternehmen und in der Branche? In welchen Bereichen kannst Du Dir eine Tätigkeit vorstellen? Das gilt nicht nur im Bezug auf den ersten Job nach dem Studium, sondern auch, wenn du ein Unternehmen für ein Praktikum suchst.

    Du hast dir vor dem Messebesuch noch mal genau überlegt, welche beruflichen, fachlichen und persönlichen Qualifikationen Du mitbringst. Wichtig ist, dass Du eine möglichst genaue Vorstellung von dem Job, den Du in Zukunft machen willst, hast.

    Es ist soweit, Du stehst am ersten Unternehmensstand auf der XY-Karriere-Messe: Die direkte Ansprache des Unternehmensvertreters und die ersten drei Minuten sind entscheidend. Du bist ein Bewerber unter vielen und die Personaler lernen an einem Tag eine Menge potenzieller Bewerber kennen. Jetzt ist es an Dir, das Interesse des Personalers am Stand zu wecken. Stelle Dich also kurz vor (ca. 1-2 Minuten) und verbrate die Zeit nicht mit allgemeinen Fragen zum Unternehmen. Wenn du gezielte Fragen zum Unternehmen, zu bestimmten Funktionen , Einstiegsmöglichkeiten oder Unternehmensbereichen stellst, weiß Dein Gegenüber gleich, dass Du gut informiert bist und die Chance ist groß, dass der Unternehmensvertreter bei Dir für sein Unternehmen wirbt. Damit hast du dich aus der klassischen Bittstellerrolle erfolgreich herauskatapultiert.

    2. Was zieht Mann/Frau an?

    Es kommt ganz darauf an, welche Art von Messe man besucht. Grundsätzlich gilt: Wenn man sich so kleidet, wie man zu einem Vorstellungsgespräch im Unternehmen ginge, ist man auf der sicheren Seite. Allerdings gibt es auch Recruitingmessen auf dem Campus, die im Rahmen des ganz normalen Hochschulalltags stattfinden. Auf diesen Messen kann man dann auch business casual auftauchen, weil jeder Unternehmensvertreter weiß, dass Du einen ganz normalen Unitag hast. Bei Recruiting-Events außerhalb der Hochschule und solchen, bei denen man sich für die Teilnahme bewerben muss, solltest du auf jeden Fall im Business-Outfit aufkreuzen. Allerdings gibt es Branchen bei denen Business-Outfit aus Jeans, T-Shirt und Jackett besteht; das gilt zum Beispiel für die Werbebranche.

    Absolute don’ts:

    Vermeide zu allgemeine Fragen zum Unternehmen. Die hundertste Frage nach der Situation des Unternehmens, insbesondere in schwierigen Zeiten, katapultiert Dich bei den Unternehmensvertretern sofort ins Aus.

    Versuche nicht zwanghaft Deinen vorbereiteten Lebenslauf dem Unternehmensvertreter in die Hand drücken zu wollen. Er wird Dich fragen, ob Du einen Lebenslauf dabei hast, wenn er einen haben möchte.

    Bleibe locker und werde nicht unruhig, wenn Du nicht sofort an die Reihe kommen. Geh auf keinen Fall weg vom Stand, wenn du dich für dieses Unternehmen wirklich interessierst.

    Gehe immer alleine auf einen Unternehmensvertreter zu, auch wenn du mit Freunden auf der Messe unterwegs bist. Du sollst und willst dich vorstellen; weitere Personen an deiner Seite lenken den Recruiter nur ab.

    Kommuniziere immer selbstbewusst und auf Augenhöhe mit dem Personaler. Auch Unternehmen haben einen großen Druck die passenden Bewerber zu finden. Dein Gegenüber steht also genau unter diesem Druck, wenn er seinen Job gut macht. Du bist kein Bittsteller, sondern ein gut ausgebildeter Akademiker. Allerdings bist du auch ein Berufsanfänger. Selbstbewusst sein heißt aber nicht nicht angeben, was das Zeug hält.

    Tipps für Karrieremessen!

    Du kannst im Vorfeld eine kurze und prägnante Vorstellung von Dir, deinem akademischen Werdegang und Deiner Berufserfahrung üben. Das ganze sollte nicht länger als fünf Minuten dauern. Diese Selbstvorstellung soll bei Deinem Gesprächspartner vom Unternehmen Interesse an Deiner Person und an Deinen Ihre Qualifikationen wecken. Gut vorbereitete, gezielte Fragen zu den Einstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven im Unternehmen leiten ganz oft ein konstruktives Gespräch ein.

    Autor: Christian Kramberg, Geschäftsführer von MSW und Partner, Veranstalter der careerventure Recruiting-Events