HIS veröffentlicht Studie über die Ursachen von Studienabbrüchen
Bislang wusste man wenig darüber, welche Motive Studienabbrecher dazu bewegen, ihr Studium ohne Abschluss hinzuschmeißen. Neue Erkenntnisse liefert die repräsentative Studie des Hochschul-Informations-Systems. Der Studie zufolge befindet sich Deutschland im OECD-Vergleich mit einer Studienabbruchquote von 21 Prozent im unteren Mittelfeld. Mit der Einführung der neuen Bachelor- und Master-Studiengänge hat sich jedoch einiges verändert.
20 Prozent der 2.500 befragten Studienabbrecher fühlen sich den Anforderungen des Studiums nicht gewachsen und geben daher Leistungsprobleme als Grund an, das Handtuch zu schmeißen. Zusammen mit den Studenten, die an nicht bestandenen Prüfungen scheitern, brechen 31 Prozent der Befragten das Studium wegen Überforderung ab.19 Prozent führen ihren Studienabbruch auf Probleme mit der Studienfinanzierung zurück. Hierbei spielt die schwierige Vereinbarkeit von Nebenjob und Studium eine wichtige Rolle. Eine ähnliche Bedeutung kommt der mangelnden Studienmotivation zu, die meist auf falschen Erwartungen an das Studium beruht.
Autorin: Stefanie Müller, Deutsche Bildung AG
Die vollständigen Ergebnisse der Studie findet Ihr bei HIS.
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