Artikel-Schlagworte: „Absolventen“

Willkommen im JOBSUMA-Blog

Sonntag, 8. November 2009

JOBSUMA - die erste bundesweite Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen & Young Professionals hilft Euch dabei, mit wenigen Klicks einen Überblick über den Stellenmarkt in Deutschland zu bekommen und schnell das richtige Praktikum, einen Nebenjob oder den ersten Job nach dem Studium zu finden.

Der JOBSUMA-Blog will Euch über Themen rund um die Bewerbung und den Berufseinstieg informieren.

Welche Unterlagen gehören zu einer vollständigen Bewerbung? Was kann ich mit meinem Abschluss in welcher Branche verdienen und wie funktioniert eigentlich ein Assessment-Center? Wie kann ich mich richtig auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten und wie führe ich Gehaltsverhandlungen? Fragen über Fragen, die im JOBSUMA-Blog beantwortet und diskutiert werden sollen.

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Anregungen!

Die erfolgreiche Initiativbewerbung

Dienstag, 29. Juni 2010

Oft sind sich Studenten und Absolventen unsicher, wie man  das Anschreiben für eine Initiativbewerbung formuliert und was die Initiativbewerbung von der „normalen“ Bewerbung unterscheidet.

Die Recherche für das Anschreiben einer Initiativbewerbung ist  aufwendiger als die Bewerbung auf ein konkretes Stellenangebot. Da es kein konkretes Stellenangebot gibt, musst Du ein fiktives Jobprofil erstellen, um ein Anschreiben verfassen zu können, was die Aufmerksamkeit des Ansprechpartners erregt. Ganz schön aufwendig? Ja, aber Initiativbewerbungen lohnen sich auf jeden Fall. Viele Unternehmen kalkulieren Initiativbewerbungen in ihre Rekrutierungs-Strategie mit ein. Das heißt: Sie rechnen mit einer  bestimmte Anzahl eingehender Initiativbewerbungen.

Es gibt natürlich mehrere Gründe, sich als Bewerber für eine Initiativbewerbung zu entscheiden. Ein Grund kann darin bestehen, dass man nur Absagen als Reaktion auf Bewerbungen auf konkrete Stellenangebote bekommen hat.  Eine weitere Entscheidung für eine Initiativbewerbung kann darin bestehen, dass man unbedingt in einer bestimmten Branche arbeiten möchte, oder auf ein bestimmtes Unternehmen im Web, auf einer Hochschulmesse oder einem Karriereratgeber aufmerksam geworden ist.  In diesem Fall bringt man natürlich schon eine gute Portion Motivation für die Initiativbewerbung  mit. Man hat aus den bisher gesammelten Informationen den Eindruck gewonnen, dass es sich aus bestimmten Gründen um einen passenden Arbeitgeber handeln  könnte.

Der Mehraufwand bei einer Initiativbewerbung besteht hauptsächlich in der Informationsbeschaffung. Denn es liegt kein konkretes Stellenangebot vor, an dem man sich im Motivationsschreiben argumentativ entlang hangeln kann.  Also geht es in erster Linie darum, neben allgemeinen Infos über das Unternehmen wie Position im Branchenumfeld, Mitarbeiterzahl, Umsatz, Produkte, Filialen im Ausland etc. , herauszufinden, in welcher Abteilung und in welcher Funktion Du in das Unternehmen passt.

Wenn das erledigt ist, recherchierst du möglichst viele Informationen zu der Abteilung oder der Position, die für dich infrage kommt. Besonders viele Informationen und gute Anknüpfungspunkte erhält man natürlich im persönlichen Gespräch. Daher findest du am besten heraus, ob das betreffende Unternehmen in Kürze auf einer Recruiting- oder Firmenkontaktmesse in Deiner Umgebung  präsent ist und  sprichst persönlich mit einem Unternehmensvertreter.  Eine andere Möglichkeit ist, bei der Personalabteilung des Unternehmens anzurufen und einem Mitarbeiter zu erklären, dass Du Dich für die Position XY bewerben möchtest. Entweder fragst Du, ob er ein paar Minuten Zeit hat,  Dir ein paar Fragen zu beantworten oder ob Du ihm sie lieber per Email schicken sollst. Wichtig:  Es geht um die Sammlung allgemeiner Informationen, also keine indiskreten Fragen stellen.

Wenn das Unternehmen auf Facebook oder XING präsent ist ,  kannst du darüber Kontakt zum Unternehmen aufnehmen. Denn immer mehr Unternehmen nutzen soziale Netzwerke, um mit potentiellen Mitarbeitern ungezwungen in Kontakt zu treten.

Wenn die Recherche abgeschlossen ist erstellst Du ein imaginäres Stellenprofil für das Motivationsschreiben Deiner Initiativbewerbung. Welche fachlichen Anforderungen werden auf jeden Fall gefordert? Liste sie auf. Auch die Softskills wie Belastbarkeit, überdurchschnittliches Engagement und Teamfähigkeit etc. listest Du unter den fachlichen Qualifikationen auf.

Im letzten Schritt verfasst Du das Anschreiben so wie es hier im Blog im Artikel Copy und Paste beim Bewerbungsschreiben beschrieben ist. Alle weiteren Unterlagen wie Lebenslauf und Zeugniskopien gelten für die Initiativbewerbung genauso wie für die gezielte Bewerbung auf eine Stellenanzeige.

Treffpunkt Facebook und Co: Soziale Netzwerke werden immer wichtiger für deutsche Unternehmen

Samstag, 8. Mai 2010

Fast ein Drittel der 120 größten deutschen Unternehmen ist auf Facebook präsent, um den direkten und unkomplizierten Kontakt zu hochqualifizierten Bewerbern herzustellen.

Das größte soziale Netzwerk Facebook mit mehr als 350 Millionen Nutzern weltweit und rund 6,2 Millionen Mitgliedern in Deutschland wird bei Unternehmen immer beliebter.

Eine aktuelle Umfrage von CareerBuilder.de zur Nutzung des Social Media Netzwerks Facebook unter den 120 größten deutschen Unternehmen ergab: Rund 34 Prozent der befragten Unternehmen ist auf Facebook präsent. Davon haben mehr als 30 Prozent ihre eigene Karriereseite auf Facebook, die hauptsächlich zur Rekrutierung von akademischem Nachwuchs genutzt wird.

Employer Branding per Social Media

Über Facebook erreichen Unternehmen User auf direktem Wege und erhöhen so ihren Bekanntheitsgrad. Nutzer können „Fans” der Firmenseiten werden, übernehmen automatisch einen Link auf die Seite in ihr Profil und verbreiten dies somit in der Community. Der virale Effekt ist für die Unternehmen von besonderem Nutzen:  Viele hochqualifizierte potenzielle Bewerber erfahren so von dem Unternehmen. Die Media-Saturn-Holding mit Sitz in Ingolstadt, ist mit 2.365 Fans ( zum Zeitpunkt der Erhebung) Spitzenreiter auf Facebook.

Facebook als neuer Bewerbungskanal

Auch Bayer Business Consulting, eine der fünf erfolgreichsten Inhouse Management Beratungen in Deutschland, nutzt Facebook, um Absolventen und Jobsuchende über ihr Unternehmen zu informieren. Informationsquelle zu bieten. Jobsuchende erfahren über Facebook Neuigkeiten aus dem Unternehmen, lernen die Produkte und Dienstleistungen kennen und können sich so ein umfassendes Bild von der Firma machen. Darüber hinaus können sie das Unternehmen direkt kontaktieren. „Wir treten oft in direkten Kontakt mit Absolventen, die sich für Bayer Business Consulting interessieren”, sagt Schmitz, Leiter Personalmarketing bei Bayer. „Beispielweise laden wir sie ein, während eines Mittagessens Mitarbeiter kennenzulernen und praxisnahe Informationen zu erhalten.” Vor allem aber erfahren die Fans über Facebook von offenen Stellen und es ergeben sich durch den direkten Kontakt zu Bayer-Mitarbeitern oft Alternativen zur Bewerbung über die offizielle Bayer-Stellenbörse.

Hier ist eine Auflistung der Unternehmen, die auf Facebook präsent sind. Die Ranglisten ergeben sich aus der Anzahl der Fans zum Zeitpunkt der Erhebung.

Allgemeiner Auftritt bei Facebook:

Name/ Fans
1. adidas 2.251.221
2. Porsche 564.093
3. BMW 444.171
4. Beiersdorf AG 244.001
5. Daimler AG 211.973
6. Nestlé Deutschland 82.792
7. Hewlett-Packard Deutschland 40111
8. SAP 18.330
9. Volkswagen AG 16.010
10. Lufthansa 13.809
11. Dr. August Oetker KG 9781
12. Vodafone D2 8224
13. TUI 4.380
14. Otto Group 2872
15. Shell Deutschland 2538
16. Total Deutschland 2289
17. Arcandor 1.939
18. Robert Bosch GmbH 1886
19. Deutsche Bank 1.863
20. Henkel KGaA 1.203
21. dm-drogerie markt 1193
22. Bertelsmann 1.064
23. Rewe Group 971
24. Continental AG 946
25. OMV Deutschland 687
26. Deutsche Bahn 627
27. Würth-Gruppe 584
28. Deutsche Telekom 489
29. Opel 359
30. Dachser 186
31. Axel Springer AG 164
32. Deutsche Börse 96
33. Lanxess 67
34. MAN 58
35. RWE 54
36. Celesio 38
37. Knauf Gips 21
38. Wüstenrot & Württembergische 21
39. B. Braun Melsungen 18
40. Heraeus 9
41. Globus SB-Warenhaus Holding 1

Karriereseite bei Facebook:

Name/ Fans
1. MediaSaturn 2365
2. Bayer AG 723
3. EADS 720
4. 3M 715
5. Siemens AG 577
6. BASF 409
7. Deutsche Telekom 318
8. zanox 269
9. Deutsche Post AG 231
10. Otto Group 174
11. E.ON 134
12. Page Personell 94
13. Dr. August Oetker KG 88
14. Arcandor 69
15. Bertelsmann 60
16. Deutsche Bank 54
17. Linde AG 23
18. Aareal Bank 3

Was ein spezialisiertes Aufbaustudium im Ausland bringen kann

Dienstag, 20. April 2010

Die straffe Organisation vieler Bachelorstudiengänge an deutschen Universitäten und Fachhochschulen macht es Studenten häufig nicht leicht, ein Auslandssemester oder Auslandspraktikum einzuschieben – geschweige denn beides. Eine interessante Alternative zu einem Auslandsaufenthalt während des Bachelorstudiums können „Diploma“- und „Certificate“-Programme amerikanischer Universitäten sein, die sich als Aufbaustudiengänge speziell an internationale Studenten richten, die ihr Bachelorstudium bereits abgeschlossen haben.

Im Unterschied zu Masterstudiengängen, für die in der Regel ein bis zwei Jahre eingeplant werden müssen, dauern diese Programme lediglich drei bis vier Monate und bieten sich daher besonders für Bachelorabsolventen an, die innerhalb kurzer Zeit eine Zusatzqualifikation erwerben und dann auf dem Arbeitsmarkt durchstarten wollen.

Weitere Vorteile der „Diploma-„ und „Certificate“-Programme sind ihr hoher Spezialisierungsgrad sowie ihr großes Maß an Praxisbezug. Da die Programme in der Regel an den Abteilungen für Weiterbildung amerikanischer Universitäten , den so genannten „Extensions“, angesiedelt sind, lehren die meisten Dozenten nicht nur an der jeweiligen Universität, sondern arbeiten parallel in einem Unternehmen. Daher  vermitteln sie nicht nur theoretisches Wissen, sondern vermitteln ihre Erfahrungen aus dem Berufsalltag  den Teilnehmern des Programms und können daher reale Fallstudien bereitstellen. Der Unterricht ist dadurch sehr lebendig und beinhaltet neben interaktiven Vorlesungen auch Firmenbesuche, Gruppenprojekte und Simulationen, in deren Rahmen auch Soft Skills wie Kommunikationsfähigkeit, Kreativität und Führungsverhalten trainiert werden.

Zu den bekanntesten Universitäten mit „Diploma“-  und „Certificate“-Programmen gehören zwei der wahrscheinlich besten staatlichen Universitäten Kaliforniens: die UC Berkeley und die UC Irvine.

Die UC Berkeley Extension bietet dabei mehrere viermonatige „International Diploma Programs“ in den Bereichen Business Administration, Marketing, Finance, Project Management und Global Business Management, während die UC Irvine Extension dreimonatige „Accelerated Certificate Programs“ in den Bereichen International Finance, International Business Operations and Management, Marketing, Business Administration, Communication Systems Engineering, International Tourism and Hospitality Management sowie Teaching English as a Foreign Language anbietet.

An beiden Universitäten besteht die Möglichkeit, mehrere Programme miteinander zu kombinieren oder aber im Anschluss an das Programm ein drei- bis fünfmonatiges Praktikum in einem amerikanischen Unternehmen zu absolvieren, um die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten gleich anwenden zu können. Während des Praktikums werden die Teilnehmer von Seiten der Universität weiter betreut und können an verschiedenen Workshops und „Job Fairs“ teilnehmen.

Der 12-monatige „Management & Business Track“, der zwei „International Diploma Programs“ mit einem viermonatigen Praktikum kombiniert, stellt eine Besonderheit im Angebot der UC Berkeley Extension dar und gilt dabei als praxisbezogene Alternative zum MBA , so dass er besonders für diejenigen in Betracht, denen übliche MBA-Programme zu lange dauern, die aber dennoch nicht auf ein hochklassiges betriebswirtschaftliches Aufbaustudium verzichten wollen. Nach Abschluss dieses Programms besteht zudem die Möglichkeit, im Rahmen des so genannten „Optional Practical Trainings (OPT)“ für bis zu 12 Monate in den USA zu arbeiten und so weitere wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Eine ähnliche Möglichkeit besteht an der UC Irvine Extension durch die Kombination mehrerer dort angebotener Programme.

Voraussetzung für die Teilnahme an einem derartigen Aufbaustudium ist neben nachweislich fortgeschrittenen Englischkenntnissen in der Regel ein erster Studienabschluss wie der Bachelor. Einige Programme setzen dabei wirtschaftswissenschaftliche Vorkenntnisse voraus, während  sich andere explizit an „fachfremde“ Bewerber richten.

Nun zu den Kosten:  Die Studiengebühren für ein solches Aufbaustudium an der University of California Berkeley belaufen sich derzeit auf etwa US$ 13,500. Dazu kommen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Stipendien vom DAAD gibt es für solche Programme nicht. Eine Anfrage bei der Deutschen Bildung wegen einer Studienförderung für solch ein Programm lohnt sich aber auf jeden Fall.

College Contact ist offizieller Repräsentant der UC Berkeley Extension und der UC Irvine Extension hier in Deutschland und berät daher kostenlos und kompetent zu allen Fragen rund um die angebotenen Studienprogramme. Weitere Informationen sowie die benötigten Bewerbungsformulare können gern bei College Contact angefordert werden. Ebenfalls nimmt College Contact im Auftrag der Hochschulen die zusammengestellten Bewerbungsunterlagen wieder entgegen, übernimmt die Kommunikation und Korrespondenz mit der Universität und steht bei Fragen im Vorfeld des Aufenthalts in den USA jederzeit zur Verfügung.

Gastbeitrag von Ramon Tissler, Geschäftsführer von collegecontact

Ohne Panik ins Assessment Center – Warum Unternehmen Assessment-Center durchführen

Donnerstag, 25. März 2010

Dies ist der erste Beitrag zum Thema Assessment-Center (AC), weil es sich um ein umfangreiches Thema handelt, das sich nicht in einem Artikel abhandeln lässt.

Absolventen fürchten Assessment-Center. Außerdem kreisen viele Gerüchte um sogenannte „Psychotests“ und „Ellenbogenspiele“. Das ist kein Wunder. Denn nur, wer schon mal an einem Assessment-Center teilgenommen hat, kann mitreden.

Aus Arbeitgebersicht ist das Assessment-Center ein Instrument zur Personalauswahl.  Der Sinn ist, den passenden Mitarbeiter für eine bestimmte Position zu finden. Denn sowohl die Ansprache und Einstellung als auch die Einarbeitung bzw. Aus- und Weiterbildung, z. B. durch ein Traineeprogramm sind für Unternehmen hohe Investitionskosten. Große Unternehmen führen schon seit den 70ger Jahren Assessment-Center durch. Inzwischen greifen aber auch mittelständische und kleine Unternehmen zu diesem Auswahlverfahren, weil es eine relativ genaue Diagnose über die Eignung der teilnehmenden Bewerber gibt. Außerdem können Unternehmen verschiedene grundsätzlich geeignete Bewerber gut miteinander vergleichen.

Die Übungen und Aufgaben im Assessment-Center zielen immer darauf ab, die Anforderungen des jeweiligen Stellenprofils mit den Qualifikationen des Bewerbers abzugleichen. Wenn die Übereinstimmung nur teilweise oder gar nicht gegeben ist, macht eine Zusammenarbeit keinen Sinn – auch nicht für Dich als Bewerber!

Um ein Assessment-Center zu konzipieren, ordnet der Arbeitgeber den für die Stelle notwendigen Anforderungen und Eigenschaften entsprechend Aufgaben zu, mit denen man diese Anforderungen überprüfen kann.  Die Aufgaben im AC drehen sich sehr oft um die ganze Palette der geforderten Softskills wie soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, Führungsverhalten, Durchsetzungsvermögen etc. Daher bestehen die Aufgaben eines AC aus verschiedenen Verhaltens- und Arbeitsproben. Die Aufgaben enthalten möglichst viele beispielhafte Situationen aus dem beruflichen Alltags der zu besetzenden Stelle und stellen eine Verbindung zu Deinem potenziellen, zukünftigen Job her.

Wirst Du zu einem Assessment-Center eingeladen, kannst du davon ausgehen, dass Deine Bewerbung grundsätzlich positiv bewertet worden ist und Du aufgrund Deiner fachlichen Qualifikationen auf die Stelle passt.  Die Softskills hingegen lassen sich am besten durch Aufgaben überprüfen, die auf kommunikativen und situativen Ansätzen beruhen. In der Regel besteht ein Assesssment-Center aus Gruppenübungen und individuellen Arbeitsproben der Teilnehmer.

Wie ein Assessment-Center konzipiert ist, die Übungen strukturiert sind und du dich auf verschiedene Aufgabentypen vorbereiten kannst, erfährst du in weiteren Beiträgen im JOBSUMA-Blog.

Studium beendet – und dann?

Donnerstag, 4. Februar 2010

Teach First Deutschland bietet einen sinnvollen alternativen Berufseinstieg für Absolventen091126-KOP-TeachFirstDeutschlandLogo_4Cscreen_250_100

Die Herausforderung.
In kaum einem anderen Industrieland hängt der Schulerfolg von Kindern und Jugendlichen so stark vom Einkommen und Bildungsstand ihrer Eltern ab, wie in Deutschland. Dies ist eines der größten Zukunftsprobleme, vor denen unsere Gesellschaft steht.

Der Lösungsbeitrag.
Die gemeinnützige Bildungsinitiative Teach First Deutschland will bessere Bildungschancen für Kinder und Jugendliche mit schlechten Startbedingungen schaffen. Dazu bringt sie zusätzliche, kompetente Fachkräfte („Fellows“) für zwei Jahre an Schulen in sozialen Brennpunkten und fördert so die Schülerinnen und Schüler.

Das Programm ist 2009 in Berlin, Hamburg und Nordrhein- Westfalen mit rund 70 Fellows gestartet, weitere Bundesländer werden dazu kommen.

Im Zentrum des Einsatzes steht dabei der Erfolg der Schülerinnen und Schüler. Fellows stärken Schulen, die unter schwierigen Bedingungen außerordentliche Arbeit leisten. Dadurch können sie direkt positive Wirkung entfalten.

Ehemalige Fellows bewirken weiterhin positiven Wandel im Bildungssystem – sei es als Sozialunternehmer, Stiftungsreferentin, Bundestagsabgeordneter, Professorin oder Journalist; sie bilden ein enges Netzwerk und setzen sich weiter für gerechte Bildungschancen ein.

Was willst Du verändern? – Werde Teach First Deutschland Fellow!

Mehr Informationen für Absolventen gibt es unter http://www.teachfirst.de/absolventen, aktuelle Geschichten von Fellows der Initiative hier: http://teachfirstdeutschland,.wordpress.com.

Bewerben können sich Absolventen aller Fachrichtungen bis zum 15. März unter http://bewerbung.teachfirst.de

Bessere Einstiegschancen durch eigenes Weblog

Dienstag, 5. Januar 2010

Gerade in Krisenzeiten erweist sich insbesondere für Hochschulabsolventen der Berufseinstieg als schwieriger verglichen mit den Boomzeiten am Arbeitsmarkt. In einer solchen Situation ist es für die Bewerber doppelt wichtig, sich ein Profil zu verschaffen, mit dessen Hilfe man sich absetzen kann. Da auch Personaler immer häufiger das Internet und hier die Suchmaschinen anstrengen, um die Angaben der Bewerber aus den Bewerbungsunterlagen zu überprüfen bzw. um weitergehenden Informationen zu recherchieren. Bei solchen Suchanfragen durch den potentiellen zukünftigen Arbeitgeber heißt es zu punkten. Ein Profil bei XING, Facebook oder Twitter kann jeder Bewerber schnell einstellen.

Ein eigenes Blog zu initiieren und regelmäßig mit Inhalten zu befüllen, ist allerdings schon eine sehr viel anspruchsvollere Angelegenheit. Einen besonders guten Eindruck macht  natürlich, wenn  ein  Bewerber ein eigenes Fachblog führt, das für die Branche relevant ist, in der sich der/die Absolvent/in bewirbt.

Aber auch für alle, die ihr Studium beendet haben,  bietet ein Fach-Blog schon im Vorfeld  auf die  Bewerbungsphase  eine tolle Möglichkeit für die Kontaktanbahnung mit potentiellen Arbeitgebern. Wer ein Fachblog zu welchem Thema auch immer betreibt, kann dieses immer auch als Türöffner nutzen. Als besonders effizient hat sich in der Blogosphäre das Medium „Interview“ erwiesen. Blogger kontaktieren gern relevante Ansprechpartner und schicken diesen Interviewfragen. Der Interviewte fühlt sich oft geschmeichelt und der Blogger erhält relevanten Content für sein Blog und er hat einen neuen, vielleicht sogar wichtigen Kontakt hergestellt.

Ein Weblog kann also zwei wichtige Funktionen erfüllen. Einerseits ist er ein Medium zur Erhöhung  der  Online-Reputation, die ja gerade in den Medien heftig diskutiert wird und nicht zu unterschätzen ist. Darüber hinaus vereinfacht ein Blog das Networking mit potenziellen Arbeitgebern.

Gastbeitrag von Klaus-Martin Meyer,  Dipl.-Kaufmann und Leiter Onlinemarketing. Dabei betreut er Online-Shops wie telefon.de und serviette.de

JOBSUMA wünscht Euch die besten Jobs für 2010!

Sonntag, 3. Januar 2010

logo_weihnachten

Neues Jahr, neuer Job! Das könnte das Motto für viele sein, die im Dezember total vergessen oder verdrängt haben, dass sie sich eigentlich um einen Nebenjob, eine Praktikum oder den ersten Job nach dem Studium kümmern wollten. Gemach, gemach und nur kein schlechtes Gewissen.

Im Dezember, das belegen die Statistiken aller Online-Stellenbörsen, geht man auf Weihnachtsmärkte und Weihnachtsfeiern, kauft panisch oder entspannt Geschenke, aber auf Jobsuche gehen die Allerwenigsten!

Ich möchte allen Usern des JOBSUMA-Blogs und der Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals danken, die JOBSUMA  im ersten Jahr mit Feedback zu JOBSUMA und mit der Jobsuche mit JOBSUMA unterstützt haben!

Was ich mir wünsche? Dass immer mehr von Euch JOBSUMA nutzen, um den gesamten Stellenmarkt und somit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt im Blick zu haben und das richtige Praktikum oder den passenden Job zu finden. Und: das der Arbeitsmarkt wieder richtig anzieht, was ja laut unterschiedlicher Prognosen der Fall sein soll, damit die Jobsuchmaschine noch mehr als derzeit ca. 800.000 Stellenangebote finden kann.

Eure Anja

Aktuelle Magazine mit Arbeitgeberprofilen, Karriere- und Bewerbungstipps

Sonntag, 29. November 2009

campushunter Braunschweig, Bochum, Aachen, Alle aktuellen Wintersemester-Ausgaben der campushunter-Magazine sind nun erschienen. Zum ersten Mal gibt es eine Kompaktausgabe, die theamtisch mehrere Hochschulen/Regionen abdeckt und viele interessante Stellenangebote von attraktiven Arbeitgebern enthält. Die inhaltlich und äußerlich hochwertigen Magazine berichten über aktuelle Themen aus den Hochschulen und enthalten ausführliche Berichte über interessante Einstiegsmöglichkeiten bei Arbeitgebern, die trotz der Wirtschaftskrise nach Absolventen suchen. Ihr findet die campushunter-Magazine bei vielen Career Services und in Fachbereichen an den Hochschulen der jeweiligen Ausgaben sowie auf bonding- und AIESEC-Kontaktmessen.

Alle campushunter.de-Magazine stehen als Download unter http://www.campushunter.de/start.php zur Verfügung:

Jetzt erst recht: Der Krise trotzen!

Dienstag, 10. November 2009
Die Ergebnisse der Gehaltsstudie 2009 von alma mater Was gibt es Wichtigeres für Studenten und Absolventen, als zu wissen, wie viel man gerade jetzt in der Wirtschaftskrise als Berufseinsteiger verdienen kann? Wie in den vergangenen Jahren auch hat alma mater jetzt wiederseine Gehaltsstudie „Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen und Praktikanten“ veröffentlicht. Mehr als 680 Arbeitgeber haben sich dieses Jahr beteiligt.

Gehaltsstudie 2009 von alma mater

Gehaltsstudie 2009 von alma mater

Die Gehaltsstudie 2009 gibt klare Antworten auf die dringendste Frage von Bewerbern. Wie steht es zurzeit um die Position von Hochschulabsolventen bei Gehaltsverhandlungen? Besser als man auf den ersten Blick meinen könnte. Denn: Die Einstiegsgehälter für Berufseinsteiger trotzen der Krise. Sie halten sich nach den Ergebnissen bei durchschnittlich rund 40.000 €. Im Vergleich zum Vorjahr konsolidieren sie auf hohem Niveau. Kandidaten, deren Profil sehr gut zu den Anforderungen der Unternehmen passt, können mit überdurchschnittlich hohen Gehältern rechnen.

Absolventen mit technischem Studienfächern (Ingenieure, technische Einkäufer), insbesondere auch mit Schnittstellenfunktion, sind nach wie vor bei Unternehmen sehr gefragt.

Welche Branchen vergüten am besten? Wo sind Abstriche zu erwarten? Tja, im Aufwind befinden sich diejenigen Branchen, die in Verbindung mit dem produzierenden Gewerbe stehen. Das heißt: Einkauf, Forschung und Entwicklung, Fertigung sowie Finanzwesen. Abstriche sind im Marketing- und Personalbereich sowie bei den Trainee-Programmen zu verzeichnen.

Kommt es bei der Höhe des Gehaltes auf die Größe des Unternehmens an? Im Allgemeinen schon. Die Ergebnisse machen deutlich: Das durchschnittliche Einstiegsgehalt von Hochschulabsolventen steigt mit zunehmender Unternehmensgröße an. Allerdings nähern sich die Gehaltsunterschiede zwischen großen und kleinen Firmen an.

Wo können Berufseinsteiger am meisten verdienen? Die regionalen Unterschiede zeigen ein überraschendes Ergebnis: Das langjährige Süd-Nord-Gefälle hat sich umgekehrt. In Hamburg oder Hannover wird durchschnittlich eine bessere Vergütung erzielt als in den südlichen Bundesländern. Allerdings hinkt nach wie vor der Osten dem Westen bei der Vergütung hinterher.

Gibt es Gehaltsunterschiede bei Bachelor-, Diplom- und Masterabsolventen? Natürlich existieren Unterschiede. Und alles andere wäre auch verwunderlich, bedenkt man, dass Bachelor-Absolventen in kürzerer Zeit ihr Studium beenden als ihre Kommilitonen in Masterstudiengängen – bzw. Diplomstudiengängen. Die Differenz zwischen den Gehältern von Bachelor-Absolventen und denen von den Master- und Diplom-Absolventen. Die Gehälter für Hochschulabsolventen mit Master oder Diplom bewegen sich etwa auf gleichem Niveau, mit leichten Vorteilen für die Masterabsolventen.

Fazit: Grundsätzlich sind Gehälter Marktpreise. Das darf niemand übersehen. Schließlich stellt sich für viele Leser bestimmt nach den obigen Antworten die Frage, weshalb trotz Wirtschaftskrise die Einstiegsgehälter überwiegend so positiv ausfallen.

Dafür könnte es zwei Gründe geben:

  1. Die Ausschreibungs- und Erhebungsphase der Umfrage zur Gehaltsstudie 2009 fällt auf den Beginn der Wirtschaftskrise.
  2. Die Gehälter hinken grundsätzlich den Entwicklungen am Arbeitsmarkt hinterher.

Wer die Ergebnisse, z.B. für seine Wunschbranche, genauer unter die Lupe nehmen will, kann sich bei www.alma-mater.de kostenlos in die Bewerberdatenbank eintragen und die Gehaltsstudie 2009 downloaden.

Autor: Johannes Lenz, alma mater GmbH