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Studienplatz auf den letzten Drücker

Monday, 12. September 2011

Jetzt ist er da, der große Studienplatzmangel. Lange wurde er heraufbeschworen, da zum Wintersemester 2011/2012 mehr denn je Abiturienten einen Studienplatz ergattern wollen. Dafür gibt es mehrere Gründe: Der doppelten Abiturjahrgang, der durch die Verkürzung von 13 auf 12 Schuljahre zustande gekommen ist und die Abschaffung des Wehrdienstes. Außerdem steigt seit einigen Jahren die Zahl der Studienplatzbewerber kontinuierlich an.

Möglichkeiten und Tricks  last minute doch noch den gewünschten Studienplatz zu bekommen hat Studis Online zusammengestellt.

Auf Nachrücklisten einschreiben
Hochschulen sehen es nicht gerne, es kann aber helfen. Wer den Studienplatz annimmt, der nur die zweite Wahl ist, kann auf der Nachrückliste der Hochschulen bleiben, um ggf. doch noch den bevorzugten Studienplatz zu bekommen. Sollte man den tatsächlich ergattern, wenn das Semester schon begonnen hat, kann man sich an der ersten Hochschule wieder exmatrikulieren. Für die Rückzahlung der schon bezahlten Studiengebühren und des Sozialbeitrags gelten von Hochschule zu Hochschule  allerdings unterschiedliche Fristen. Da kann es durchaus passieren, dass das Pokern den Preis einer doppelten Studiengebühr mit sich bringt.

Studienplatzbörsen nutzen
Da die Hochschulen mit dem Zu- und Absage Chaos aufgrund der in 1. Beschriebenen Pokerpartien oft überfordert sind, bleiben oft nach Bearbeitung aller Nachrücklisten noch freie Studienplätze übrig. Viele Hochschulen melden diese Restpätze den Studienplatzbörsen. Bis die greifen haben die Vorlesungen meistens schon begonnen und man sollte sich bei der Fachschaft und im Studentensekretariat des jeweiligen Studiengangs erkundigen, ob man überhaupt noch Chancen hat, Seminarplätze zu ergattern und den obligatorischen Stundenplan zu realisieren.  Die Restplätze von NC-Studiengängen werden meistens verlost. Die beiden bekanntesten Studienplatzbörsen sind die der Hochschul-rektorenkonferenz , studieren.de und Hochschulstart.

Abstriche beim Studienort
Wenn die erste Wahl  nicht realisierbar ist, dann kann Plan B greifen. Finde heraus, in welcher Stadt hat das Studienfach Deiner Wahl einen nicht so hohen oder gar keinen NC hat. Da es in Deutschland bei der Attraktivität von Studienstandorten  ein starkes Gefälle gibt, wird so mancher Studienplatz, der in München oder in den NRW-Metropolen für viele unerreichbar ist, in ostdeutschen Städten mit niedrigerem NC oder sogar ohne Zulassungsbeschränkung vergeben. Denn die Bewerberzahlen bestimmen den NC. Infos, welche Fach man an welcher Hochschule studieren kann findet Ihr auf hochschulkompass.de

Durch Umwege zum Ziel
Vielleicht gibt es einen Studiengang, der mit dem  zulassungsbeschränkten Traumstudiengang verwandt ist? Dann greift zu. Ein Quereinstieg aus verwandten Studienfächern ist in vielen Hochschulen möglich. Die Kriterien sind allerdings so unterschiedlich wie die Hochschullandschaft. Schaut  Euch also die Bedingungen an der Hochschule, an der Ihr eigentlich Euer Wunschfach studieren wollt, die Wechselbedingungen gut an, beziehungsweise geht in die Studienberatung, bevor Ihr Euch für die “zweite Wahl” einschreibt.

Im Ausland studieren
Immer mehr Deutsche gehen zum Studieren in Ausland. Ein Auslandsstudium ist lange nicht mehr nur für Studenten mit Geld von zu Hause. Österreich ist gerade dabei, die Studienbedingungen für Deutsche zu erschweren; dabei geht es aller Wahrscheinlichkeit nach um die Einführung von Studiengebühren für ausländische Studenten. Weitere Infos über das Studium in den beiden Nachbarländern gibt es auf studisonline.de Auch Holland ist eine gute Alternative. Es gibt dort einige englischsprachige Studiengänge. Wer aber den für viele unerreichbaren NC für Medizin oder Psychologie umgehen will, muss erst mal Niederländisch lernen, um in Holland studieren zu können.

Studienplatz einklagen
Grundsätzlich kann man gegen den Ablehnungsbescheid jeder Hochschule oder der ZVS Klage einklagen. Dann muss man allerdings der Uni oder FH nachweisen, dass sie eigentlich viel mehr Studenten hätte  annehmen können, als dies der Fall ist. Die Erfolgsaussichten sind je nach Studienfach unsicher, außerdem muss der Kläger die Anwaltskosten tragen. Der Erfolg einer Klage ist überhaupt nicht einschätzbar und daher wie ein Lotteriespiel.

Wartezeit sinnvoll nutzen
Eine Alternative, den NC irgendwann zu knacken, ist das Anhäufen von Wartesemestern.  Je nach Fach vergeben Hochschulen 20 bis 50 Prozent der Plätze nach Wartezeit. Wartezeit erhält man für alle Aktivitäten nach der Schule – außer für ein anderes Studium in Deutschland. Wer dagegen im Ausland studiert, sammelt in der Regel trotzdem Wartesemester für deutsche Hochschulen.  Auch eine Ausbildung, die das gewünschte Studium  sinnvoll ergänzt, kann eine gute Alternative sein, zumal viele Ausbildungen von Abiturienten in zwei bis zweieinhalb Jahren absolviert werden können und die Ausbildung nach dem Studium beim Berufseinstieg als Berufserfahrung zählt.

Branche mit Zukunft – International Hospitality Management

Friday, 14. January 2011

Seit Jahren gilt die Hotel- und Tourismusbranche als eine der Branchen mit dem weltweit größten Wachstumspotential. Ob Luxuskreuzfahrt, Abenteuerurlaub, Wellness oder nachhaltiger Tourismus – der Fantasie und den Ansprüchen der Reisenden sind kaum noch Grenzen gesetzt. Entsprechend groß ist der Bedarf an gut ausgebildeten Führungskräften mit internationaler Erfahrung, die in der Lage sind, aktuelle Trends zu erkennen und umzusetzen.

Die University of Huddersfield bietet seit mehr als 30 Jahren Studiengänge im Bereich des Hotel- und Tourismusmanagements an und hat sich im Laufe der Jahre einen hervorragenden Ruf für die Qualität ihrer Ausbildung und die Berufschancen ihrer Absolventen erarbeitet.  Herzstück der Ausbildung ist dabei der Master of Science in International Hospitality Management.

Innerhalb eines Jahres lernen Studenten hier alles, was sie wissen und können müssen, um als Manager in der internationalen Hotel- und Tourismusbranche zu bestehen – von der Fähigkeit, strategische und operative Entscheidungen zu treffen bis hin zur Erarbeitung und Umsetzung eigener Marketing- und Unternehmensstrategien.

Der Lehrplan des Studiengangs umfasst dabei sowohl hotel- und tourismusspezifische Fächer wie Management of International Hospitality Operations, Strategic Leisure Management und Hospitality Operational Analysis and Planning als auch allgemeine Managementfächer wie zum Beispiel International HR Management und International Marketing.  Abgeschlossen wird das Studium mit einer projektbasierten Masterarbeit im Umfang von 15.000-20.000 Wörtern.

Die Einschreibung in diesen Studiengang kann sowohl zum September als auch zum Januar eines jeden Jahres erfolgen. Voraussetzung zur Zulassung ist ein Bachelorabschluss in den Fächern Hotelmanagement, Tourismus, BWL oder einer verwandten Disziplin. In Einzelfällen kann eine relevante Berufsausbildung in Kombination mit signifikanter Berufserfahrung in der Hotel- und Tourismusbranche den Bachelorabschluss ersetzen.  Alle Bewerber, deren Muttersprache nicht Englisch ist, müssen darüber hinaus anhand eines standardisierten Sprachtests wie des TOEFL (79 iBT) oder IELTS (6.0) nachweisen, dass sie über sehr gute Englischkenntnisse verfügen.

Die Studiengebühren für den Master of Science in International Hospitality Management der University of Huddersfield sind im englandweiten Vergleich recht günstig und betragen derzeit GBP 4100. Da auch die Lebenshaltungskosten in Huddersfield ähnlich wie in anderen nordenglischen Städten  vergleichsweise niedrig sind und deutsche Bewerber zudem  die Möglichkeit haben, Auslands-BAföG zur Finanzierung ihres Studiums zu  beantragen, ist Huddersfield auch für Studenten mit begrenztem Budget eine sehr gute Option – insbesondere wenn man  an die  ausgezeichneten Beschäftigungsaussichten in der Hotel- und Tourismusbranche denkt.

von Alexandra Michel  College Contact

Sind deutsche Studenten knapp bei Kasse?

Monday, 13. December 2010

Wie es um ihre finanzielle Situation und ihre Studienfinanzierung bei Studenten in Deutschland steht, hat die Deutsche Bildung 1.576 Studenten im CampusBarometer 2010 befragt. Darüber hinaus fragte der private Studienfinanzierer die Teilnehmer der Online-Umfrage nach deren Einschätzung zur Relevanz von Schlüsselqualifikationen, Auslandsstudium, außeruniversitärem Engagement, Weiterbildung und ihren Zukunftsprognosen. Die Teilnehmer sind durchschnittlich 24 Jahre alt, studieren an einer deutschen Universität und haben einen Abiturdurchschnitt von 2,4. Sie teilen sich ungefähr zu gleichen Teilen in Männer und Frauen auf.

Die Befragten haben ein durchschnittliches, monatliches Budget von 578 Euro zur Verfügung, wovon knapp die Hälfte von weniger leben muss. Auffallend ist hierbei, dass Studenten in Bachelor-Studiengängen weniger Geld zur Verfügung haben als ihre Kommilitonen in traditionellen Diplom- oder Magister-Studiengängen. Eltern und Nebenjobs sind die Hauptquellen der Studienfinanzierung. Ein Viertel der Befragten ist auf weitere Finanzierungsquellen angewiesen. 80 Prozent hätten gerne ein höheres Budget zur Verfügung und wünschen sich durchschnittlich 197 Euro monatlich mehr.  Mit einem zusätzlichen Budget würden sie gerne finanzielle Rücklagen bilden und  Auslandsaufenthalte finanzieren, aber auch einen höheren Lebensstandart finanzieren. Im Großen und Ganzen spiegeln die breit gefächerten Verwendungszwecke eines höheren Budgets die Vielfalt der Werte und Lebenssituationen von Studenten wieder,

31 Prozent glauben, bessere Studienleistungen bringen zu können, wenn sie mehr Geld zur Verfügung hätten und 33 Prozent fühlen sich durch ihren Nebenjob sehr vom Studium abgelenkt. Nebenjobs sind die zweitwichtigste Finanzierungsquelle. Mehr als die Hälfte jobbt neben dem Studium und die Fachbezogenheit des Nebenjobs ist nur für 24 Prozent ausschlaggebend. Der Wunsch nach Unabhängigkeit von der finanziellen Unterstützung der Eltern ist mit 48 Prozent höher als im Vorjahr (36 Prozent). Wie verwirklichen die Befragten eine zumindest teilweise finanzielle Unabhängigkeit? Während 25 Prozent schon einmal darüber nachgedacht haben, eine zusätzliche privatwirtschaftliche Finanzierung zu beantragen, haben 10 Prozent dies bereits getan. 50 Prozent haben sich für einen KfW-Kredit entschieden. Für eine Studienfinanzierung, die an eine einkommensabhängige Rückzahlung gekoppelt ist wie die Studienförderung der Deutschen Bildung, haben sich 31 Prozent der Befragten entschieden.

Ängste vor Verschuldung wurden als allgemeine Ressentiments gegen eine privatwirtschaftliche Studienfinanzierung festgestellt. Hierbei sind Frauen deutlich ängstlicher als Männer.

Was ein spezialisiertes Aufbaustudium im Ausland bringen kann

Tuesday, 20. April 2010

Die straffe Organisation vieler Bachelorstudiengänge an deutschen Universitäten und Fachhochschulen macht es Studenten häufig nicht leicht, ein Auslandssemester oder Auslandspraktikum einzuschieben – geschweige denn beides. Eine interessante Alternative zu einem Auslandsaufenthalt während des Bachelorstudiums können „Diploma“- und „Certificate“-Programme amerikanischer Universitäten sein, die sich als Aufbaustudiengänge speziell an internationale Studenten richten, die ihr Bachelorstudium bereits abgeschlossen haben.

Im Unterschied zu Masterstudiengängen, für die in der Regel ein bis zwei Jahre eingeplant werden müssen, dauern diese Programme lediglich drei bis vier Monate und bieten sich daher besonders für Bachelorabsolventen an, die innerhalb kurzer Zeit eine Zusatzqualifikation erwerben und dann auf dem Arbeitsmarkt durchstarten wollen.

Weitere Vorteile der „Diploma-„ und „Certificate“-Programme sind ihr hoher Spezialisierungsgrad sowie ihr großes Maß an Praxisbezug. Da die Programme in der Regel an den Abteilungen für Weiterbildung amerikanischer Universitäten , den so genannten „Extensions“, angesiedelt sind, lehren die meisten Dozenten nicht nur an der jeweiligen Universität, sondern arbeiten parallel in einem Unternehmen. Daher  vermitteln sie nicht nur theoretisches Wissen, sondern vermitteln ihre Erfahrungen aus dem Berufsalltag  den Teilnehmern des Programms und können daher reale Fallstudien bereitstellen. Der Unterricht ist dadurch sehr lebendig und beinhaltet neben interaktiven Vorlesungen auch Firmenbesuche, Gruppenprojekte und Simulationen, in deren Rahmen auch Soft Skills wie Kommunikationsfähigkeit, Kreativität und Führungsverhalten trainiert werden.

Zu den bekanntesten Universitäten mit „Diploma“-  und „Certificate“-Programmen gehören zwei der wahrscheinlich besten staatlichen Universitäten Kaliforniens: die UC Berkeley und die UC Irvine.

Die UC Berkeley Extension bietet dabei mehrere viermonatige „International Diploma Programs“ in den Bereichen Business Administration, Marketing, Finance, Project Management und Global Business Management, während die UC Irvine Extension dreimonatige „Accelerated Certificate Programs“ in den Bereichen International Finance, International Business Operations and Management, Marketing, Business Administration, Communication Systems Engineering, International Tourism and Hospitality Management sowie Teaching English as a Foreign Language anbietet.

An beiden Universitäten besteht die Möglichkeit, mehrere Programme miteinander zu kombinieren oder aber im Anschluss an das Programm ein drei- bis fünfmonatiges Praktikum in einem amerikanischen Unternehmen zu absolvieren, um die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten gleich anwenden zu können. Während des Praktikums werden die Teilnehmer von Seiten der Universität weiter betreut und können an verschiedenen Workshops und „Job Fairs“ teilnehmen.

Der 12-monatige „Management & Business Track“, der zwei „International Diploma Programs“ mit einem viermonatigen Praktikum kombiniert, stellt eine Besonderheit im Angebot der UC Berkeley Extension dar und gilt dabei als praxisbezogene Alternative zum MBA , so dass er besonders für diejenigen in Betracht, denen übliche MBA-Programme zu lange dauern, die aber dennoch nicht auf ein hochklassiges betriebswirtschaftliches Aufbaustudium verzichten wollen. Nach Abschluss dieses Programms besteht zudem die Möglichkeit, im Rahmen des so genannten „Optional Practical Trainings (OPT)“ für bis zu 12 Monate in den USA zu arbeiten und so weitere wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Eine ähnliche Möglichkeit besteht an der UC Irvine Extension durch die Kombination mehrerer dort angebotener Programme.

Voraussetzung für die Teilnahme an einem derartigen Aufbaustudium ist neben nachweislich fortgeschrittenen Englischkenntnissen in der Regel ein erster Studienabschluss wie der Bachelor. Einige Programme setzen dabei wirtschaftswissenschaftliche Vorkenntnisse voraus, während  sich andere explizit an „fachfremde“ Bewerber richten.

Nun zu den Kosten:  Die Studiengebühren für ein solches Aufbaustudium an der University of California Berkeley belaufen sich derzeit auf etwa US$ 13,500. Dazu kommen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Stipendien vom DAAD gibt es für solche Programme nicht. Eine Anfrage bei der Deutschen Bildung wegen einer Studienförderung für solch ein Programm lohnt sich aber auf jeden Fall.

College Contact ist offizieller Repräsentant der UC Berkeley Extension und der UC Irvine Extension hier in Deutschland und berät daher kostenlos und kompetent zu allen Fragen rund um die angebotenen Studienprogramme. Weitere Informationen sowie die benötigten Bewerbungsformulare können gern bei College Contact angefordert werden. Ebenfalls nimmt College Contact im Auftrag der Hochschulen die zusammengestellten Bewerbungsunterlagen wieder entgegen, übernimmt die Kommunikation und Korrespondenz mit der Universität und steht bei Fragen im Vorfeld des Aufenthalts in den USA jederzeit zur Verfügung.

Gastbeitrag von Ramon Tissler, Geschäftsführer von collegecontact