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Das neue CHE-Hochschulranking ist erschienen

Dienstag, 4. Mai 2010

Welche Hochschule passt zu mir? Wo sind die besten Hochschulen für das Studienfach meiner Wahl? Das sind nicht nur Fragen, die sich Abiturienten stellen. Durch die Umstellung auf  Bachelor- und Master-Studiengänge hat sich vieles verändert. Ein Bachelor-Studium dauert unter Umständen nicht länger als die Oberstufe und ist manchmal schneller vorbei als man sich das wünscht. Dann steht die nächste Entscheiung an: Berufseinstieg oder Master-Studium.

Das CHE- Hochschulranking bietet nicht nur allgemein gültige Informationen zu Hochschulen und Studiengängen. Man kann sich je nach eigenen Präferenzen ein persönliches Ranking zusammenstellen.

Wenn Ihr gerade vor der Entscheidung steht, für welche Hochschule Ihr Euch für das nächste Wintersemester bewerben sollt, schaut doch mal hinein. Hier geht es zum Hochschul-Ranking.

Was ein spezialisiertes Aufbaustudium im Ausland bringen kann

Dienstag, 20. April 2010

Die straffe Organisation vieler Bachelorstudiengänge an deutschen Universitäten und Fachhochschulen macht es Studenten häufig nicht leicht, ein Auslandssemester oder Auslandspraktikum einzuschieben – geschweige denn beides. Eine interessante Alternative zu einem Auslandsaufenthalt während des Bachelorstudiums können „Diploma“- und „Certificate“-Programme amerikanischer Universitäten sein, die sich als Aufbaustudiengänge speziell an internationale Studenten richten, die ihr Bachelorstudium bereits abgeschlossen haben.

Im Unterschied zu Masterstudiengängen, für die in der Regel ein bis zwei Jahre eingeplant werden müssen, dauern diese Programme lediglich drei bis vier Monate und bieten sich daher besonders für Bachelorabsolventen an, die innerhalb kurzer Zeit eine Zusatzqualifikation erwerben und dann auf dem Arbeitsmarkt durchstarten wollen.

Weitere Vorteile der „Diploma-„ und „Certificate“-Programme sind ihr hoher Spezialisierungsgrad sowie ihr großes Maß an Praxisbezug. Da die Programme in der Regel an den Abteilungen für Weiterbildung amerikanischer Universitäten , den so genannten „Extensions“, angesiedelt sind, lehren die meisten Dozenten nicht nur an der jeweiligen Universität, sondern arbeiten parallel in einem Unternehmen. Daher  vermitteln sie nicht nur theoretisches Wissen, sondern vermitteln ihre Erfahrungen aus dem Berufsalltag  den Teilnehmern des Programms und können daher reale Fallstudien bereitstellen. Der Unterricht ist dadurch sehr lebendig und beinhaltet neben interaktiven Vorlesungen auch Firmenbesuche, Gruppenprojekte und Simulationen, in deren Rahmen auch Soft Skills wie Kommunikationsfähigkeit, Kreativität und Führungsverhalten trainiert werden.

Zu den bekanntesten Universitäten mit „Diploma“-  und „Certificate“-Programmen gehören zwei der wahrscheinlich besten staatlichen Universitäten Kaliforniens: die UC Berkeley und die UC Irvine.

Die UC Berkeley Extension bietet dabei mehrere viermonatige „International Diploma Programs“ in den Bereichen Business Administration, Marketing, Finance, Project Management und Global Business Management, während die UC Irvine Extension dreimonatige „Accelerated Certificate Programs“ in den Bereichen International Finance, International Business Operations and Management, Marketing, Business Administration, Communication Systems Engineering, International Tourism and Hospitality Management sowie Teaching English as a Foreign Language anbietet.

An beiden Universitäten besteht die Möglichkeit, mehrere Programme miteinander zu kombinieren oder aber im Anschluss an das Programm ein drei- bis fünfmonatiges Praktikum in einem amerikanischen Unternehmen zu absolvieren, um die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten gleich anwenden zu können. Während des Praktikums werden die Teilnehmer von Seiten der Universität weiter betreut und können an verschiedenen Workshops und „Job Fairs“ teilnehmen.

Der 12-monatige „Management & Business Track“, der zwei „International Diploma Programs“ mit einem viermonatigen Praktikum kombiniert, stellt eine Besonderheit im Angebot der UC Berkeley Extension dar und gilt dabei als praxisbezogene Alternative zum MBA , so dass er besonders für diejenigen in Betracht, denen übliche MBA-Programme zu lange dauern, die aber dennoch nicht auf ein hochklassiges betriebswirtschaftliches Aufbaustudium verzichten wollen. Nach Abschluss dieses Programms besteht zudem die Möglichkeit, im Rahmen des so genannten „Optional Practical Trainings (OPT)“ für bis zu 12 Monate in den USA zu arbeiten und so weitere wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Eine ähnliche Möglichkeit besteht an der UC Irvine Extension durch die Kombination mehrerer dort angebotener Programme.

Voraussetzung für die Teilnahme an einem derartigen Aufbaustudium ist neben nachweislich fortgeschrittenen Englischkenntnissen in der Regel ein erster Studienabschluss wie der Bachelor. Einige Programme setzen dabei wirtschaftswissenschaftliche Vorkenntnisse voraus, während  sich andere explizit an „fachfremde“ Bewerber richten.

Nun zu den Kosten:  Die Studiengebühren für ein solches Aufbaustudium an der University of California Berkeley belaufen sich derzeit auf etwa US$ 13,500. Dazu kommen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Stipendien vom DAAD gibt es für solche Programme nicht. Eine Anfrage bei der Deutschen Bildung wegen einer Studienförderung für solch ein Programm lohnt sich aber auf jeden Fall.

College Contact ist offizieller Repräsentant der UC Berkeley Extension und der UC Irvine Extension hier in Deutschland und berät daher kostenlos und kompetent zu allen Fragen rund um die angebotenen Studienprogramme. Weitere Informationen sowie die benötigten Bewerbungsformulare können gern bei College Contact angefordert werden. Ebenfalls nimmt College Contact im Auftrag der Hochschulen die zusammengestellten Bewerbungsunterlagen wieder entgegen, übernimmt die Kommunikation und Korrespondenz mit der Universität und steht bei Fragen im Vorfeld des Aufenthalts in den USA jederzeit zur Verfügung.

Gastbeitrag von Ramon Tissler, Geschäftsführer von collegecontact

Studenten haben keine Zeit mehr für ein langes Praktikum

Mittwoch, 24. Februar 2010

Die Studie „Road-Map Praktikum“ von Campus Career Network hat die Auswirkungen der Umstellung der Studiengänge auf Bachelor- und Master innerhalb des Bologna-Prozesses  auf die Aktivitäten von Studenten  im Absolvieren von Praktika untersucht. Bundesweit haben 1.500 Studenten die Fragen des  Personalvermittlers für Studenten und Absolventen beantwortet.Praktika im Studienverlauf

Das wichtigste Ergebnis: In Zukunft werden immer weniger Studenten ein Praktikum absolvieren, da  die Studienpläne so straff sind, dass die Regelstudienzeit nicht für ein längeres Praktikum reicht. Ein weiterer Grund ist, dass Unis und FHs die  Pflichtpraktika um 24 Prozent reduziert haben.

Aus Studentensicht bedeutet dies, dass die praktische Berufserfahrung vor Ende des Studiums deutlich zu kurz komt. Für Unternehmen  gibt es schwerwiegende Konsequenzen für ihr Rekrutierungsverhalten und die feste Größe „Arbeitskraft Praktikant“.  Zum einen kalkulieren Arbeitgeber mit der Arbeitskraft von Praktikanten; zum anderen nutzen sie die Beschäftigung von Praktikanten als Rekrutierungsinstrument,  da sie Absolventen gerne nach ihrem  Studienabschluss  einstellen, wenn sie mit ihnen als Praktikanten gute Erfahrungen gemacht haben.

Laut Road-Map-Studie leisten 39 Prozent der Studierenden ein Vorpraktikum vor dem Studium ab,  95 Prozent ein Praktikum während des Studiums und 21 Prozent ein freiwilliges Praktikum nach Beendigung ihres Studiums.

80 Prozent der Studierenden gaben an, sie könnten sich aus zeitlichen Gründen während ihres Studiums kein freiwilliges Praktikum leisten und 29 Prozent glauben durch  ein freiwilliges Praktikum während des Studiums ein Studienjahr zu verlieren.  Durch die veränderten Studienbedingungen sind Studierende in einem echten Dilemma, denn  83 Prozent der Teilnehmer an der Studie glauben, durch ein Praktikum wichtige Kontakte für ihre Abschlussarbeit knüpfen zu können. 69 Prozent spekulieren  sogar auf eine Einstellung nach dem Studium bei ihrem ehemaligen Praktikumsgeber.

Den ganzen Artikel könnt Ihr hier lesen.

Bekommen Studenten bald die 39-Stunden-Woche verordnet?

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Die bundesweiten Studentenproteste haben zumindest bewirkt, dass man sich auf oberster Ebene mit dem aktuellen Studiensystem auseinandersetzt. Kaum ist die Reform vollständig umgesetzt, sind Korrekturen dringend nötig. Ob es sich dabei eher um Schönheitskorrekturen oder um lebenserhaltende Maßnahmen handelt, wird sich zeigen.

Jedenfalls setzt sich die Kultusministerkonferenz mit den Forderungen der Studentenproteste auseinander und fordert eine Reform der Bachelor-Studiengänge:

Demnach sollen die Hochschulen sollen für die „Studierbarkeit“ der Bachelor-Studiengänge sorgen und diese überwachen. Außerdem soll die Vereinheitlichung der Regelstudienzeit der Bachelor-Studiengänge von derzeit sechs Semestern aufgehoben werden und die Hochschulen sollen die Studiengänge so organisieren, dass Studenten nicht mehr als 32 – 39 Stunden mit Vorlesungen, Seminaren, Praktika und Selbststudium beschäftigt sind.

Zu der Erklärung des Präsidenten der Kultusministerkonferenz, Henry Tesch, geht es hier.