Dienstag, 5. Juli 2011
Studium passé, Einstiegsjob unter Dach und Fach. Die sorgenfreie Zeit kann beginnen. Ab jetzt liegt man weder den Eltern noch Vater Staat auf der Tasche und ist Herr und Frau des eigenen hart verdienten Gehalts. Stimmt zwar im Prinzip, aber mit dem eigenen Einkommen beginnen auch die Ausgaben, die mit der eigenen „Spießisierung“ unvermeidbar sind. Riester, Vermögensaufbau und-Ziele, Haftpflicht, private Krankenversicherung, Bafög-Rückzahlung. Diese Liste lässt sich noch weiter ausbauen.
Einen Artikel, der einen guten Überblick über nötige und unnötige Ausgaben für Ver- und Absicherungen für Absolventen und andere Berufseinsteiger verschafft, könnt Ihr auf focus Online lesen.
Schlagworte:Absicherung, Absolventen, Altervorsorge, Bafög, Berufseinsteiger, Berufseinstieg, Einstiegsgehalt, Einstiegsgehälter, Einstiegsjob, Gehalt, Riester, Studium, Versicherungen
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Sonntag, 1. Mai 2011
Das fragen sich Jahr für Jahr Tausende von Abiturienten, aber nach der Umstellung auf Bachelor und Master auch die Absolventen, die ihren Bachelor-Abschluss in der Tasche haben und nach einer renommierten Alma Mater für ihr Master-Studium fahnden. Rankings gibt es viele. Wer nach der Bewertung von Studiengängen sucht, liegt sicherlich richtig, wenn er sich ausgiebig mit dem CHE-Ranking beschäftigt, das auf der Bewertung von Studenten basiert.
Das Uni-Ranking der WiWo beruht hingegen auf der Beurteilung von 516 Personalern deutscher Unternehmen. Bei diesem Hochschulranking geht es darum, welche Hochschulen in Deutschland aus Sicht der Personalverantwortlichen, ihre Studenten am besten auf das Berufsleben vorbereiten. Das Ranking bezieht daher auch nur die begehrtesten Studienrichtungen, nämlich die Natur- oder Ingenieurwissenschaften, die Wirtschafts- und Rechtswissenschaften ein. Wie alle Rankings ist auch das WiWo-Ranking subjektiv. Personaler beurteilen eine Hochschule natürlich nach den Absolventen und Praktikanten, mit denen sie im Laufe der Zeit überwiegend gute oder schlechte Erfahrungen gemacht haben. Oft richtet sich die Beurteilung auch danach, an welcher Hochschule der Personalverantwortliche selber studiert hat oder nach der Intensität des Kontaktes zu Lehrstuhlinhabern bestimmter Hochschulen
Wenn man den WiWo-Artikel und die einschlägigen Karriere-Ratgeber für Studenten und Absolventen liest, könnte man meinen, die Mehrheit der Studenten beschäftigt sich ausschließlich mit folgenden Fragen: Wie werde ich zum begehrten Objekt auf dem Arbeitsmarkt, wo sind die besten Professoren, welche Hochschule investiert am meisten in die Forschung und welche Praktika führen geradewegs in den ersten überdurchschnittlich gut bezahlten Job? Wenn das so sein sollte, wundert es nicht, dass in Deutschland wie in keinem anderen europäischen Land Bildung und der damit eng verbunden der berufliche Erfolg von der sozialen Herkunft und dem Bildungsstand des Elternhauses abhängt.
Der schönen und heilen Ranking-Welt nach zu urteilen, machen sich Abiturienten und Studenten überwiegend Sorgen über ihre Karriere nach dem Studium, nicht aber über die Finanzierung ihres Studiums und andere Hürden, die es als Otto-Normal-Student zu bewältigen gilt. Es liest sich ja ganz einfach. Für Begabte gibt es Stipendien, für finanziell minderbemittelte Bafög und für den Rest bezahlen eben die Eltern. So einfach ist das aber nicht. Ich glaube nicht, dass die meisten Studenten ihren Studienort und die Hochschule danach aussuchen, ob sie hoch in der Gunst von Personalern stehen. Es ist eine Tatsache, dass es bei den Lebenshaltungskosten und bei den Studiengebühren durchaus ein Nord-Süd-Ostgefälle gibt. Auch die Neigungen dürften, wenn man sich konsequent am WiWo-Ranking orientiert, keine bedeutende Rolle bei der Studienwahl spielen. Denn es gibt ja nur begrenzte Möglichkeiten: Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, BWL und Jura.
Ich frage mich ernsthaft, ob deutsche Personaler und die einschlägige Wirtschafts- und Karrierepresse den Schuss noch nicht gehört haben. Einerseits wird in Personalmarketingkreisen derzeit das Anderssein der Generation Y ausführlich beschrieben. Danach suchen die heute 20 bis 26jährigen überwiegend nach einem Sinn im Leben und im Job. Sie sind nicht in erster Linie auf Karriere und Geld aus. Andererseits wird diese Generation nur auf ihre Karriereambitionen und Geldgier reduziert. Neigungen, Begabungen, Präferenzen spielen angeblich keine große Rolle.
Meine Überzeugung ist: Wer nach gründlicher Überlegung das Studienfach seiner Wahl ernsthaft studiert – es darf sogar ein geisteswissenschaftliches Fach sein – und sich während seines Studiums ernsthaft bemüht, praktische, berufliche Erfahrungen zu sammeln sowie Beratungsangebote innerhalb Hochschule und auf Messen in Richtung Berufseinstieg wahrnimmt, wird seinen Berufseinstieg schon meistern. Seine beruflichen Chancen stehen für ihn oder sie nicht schlechter als für diejenigen, die sich in erster Linie an Rankings orientiert haben.
Nun aber zu den Ergebnissen des WiWo-Uni-Rankings:
Der Gewinner in den Fächern Maschinenbau und Elektrotechnik ist die RWTH Aachen. Platz zwei für Maschinenbau und Elektrotechnik belegt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), gefolgt von der TU Darmstadt. Nach Ansicht der Personaler bringt die Uni Mannheim die besten Betriebswirte und Volkswirte hervor. Die begehrtesten Juristen haben ihr Examen an der LMU München abgelegt. Den zweiten Platz für Jura belegt die Uni Münster.

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Freitag, 14. Januar 2011
Seit Jahren gilt die Hotel- und Tourismusbranche als eine der Branchen mit dem weltweit größten Wachstumspotential. Ob Luxuskreuzfahrt, Abenteuerurlaub, Wellness oder nachhaltiger Tourismus – der Fantasie und den Ansprüchen der Reisenden sind kaum noch Grenzen gesetzt. Entsprechend groß ist der Bedarf an gut ausgebildeten Führungskräften mit internationaler Erfahrung, die in der Lage sind, aktuelle Trends zu erkennen und umzusetzen.
Die University of Huddersfield bietet seit mehr als 30 Jahren Studiengänge im Bereich des Hotel- und Tourismusmanagements an und hat sich im Laufe der Jahre einen hervorragenden Ruf für die Qualität ihrer Ausbildung und die Berufschancen ihrer Absolventen erarbeitet. Herzstück der Ausbildung ist dabei der Master of Science in International Hospitality Management.
Innerhalb eines Jahres lernen Studenten hier alles, was sie wissen und können müssen, um als Manager in der internationalen Hotel- und Tourismusbranche zu bestehen – von der Fähigkeit, strategische und operative Entscheidungen zu treffen bis hin zur Erarbeitung und Umsetzung eigener Marketing- und Unternehmensstrategien.
Der Lehrplan des Studiengangs umfasst dabei sowohl hotel- und tourismusspezifische Fächer wie Management of International Hospitality Operations, Strategic Leisure Management und Hospitality Operational Analysis and Planning als auch allgemeine Managementfächer wie zum Beispiel International HR Management und International Marketing. Abgeschlossen wird das Studium mit einer projektbasierten Masterarbeit im Umfang von 15.000-20.000 Wörtern.
Die Einschreibung in diesen Studiengang kann sowohl zum September als auch zum Januar eines jeden Jahres erfolgen. Voraussetzung zur Zulassung ist ein Bachelorabschluss in den Fächern Hotelmanagement, Tourismus, BWL oder einer verwandten Disziplin. In Einzelfällen kann eine relevante Berufsausbildung in Kombination mit signifikanter Berufserfahrung in der Hotel- und Tourismusbranche den Bachelorabschluss ersetzen. Alle Bewerber, deren Muttersprache nicht Englisch ist, müssen darüber hinaus anhand eines standardisierten Sprachtests wie des TOEFL (79 iBT) oder IELTS (6.0) nachweisen, dass sie über sehr gute Englischkenntnisse verfügen.
Die Studiengebühren für den Master of Science in International Hospitality Management der University of Huddersfield sind im englandweiten Vergleich recht günstig und betragen derzeit GBP 4100. Da auch die Lebenshaltungskosten in Huddersfield ähnlich wie in anderen nordenglischen Städten vergleichsweise niedrig sind und deutsche Bewerber zudem die Möglichkeit haben, Auslands-BAföG zur Finanzierung ihres Studiums zu beantragen, ist Huddersfield auch für Studenten mit begrenztem Budget eine sehr gute Option – insbesondere wenn man an die ausgezeichneten Beschäftigungsaussichten in der Hotel- und Tourismusbranche denkt.
von Alexandra Michel College Contact
Schlagworte:Auslandsstudium, Bachelor, Bachelor-Abschluss, Bafög, berufliche Perspektiven, Beurfschancen, Führungskräfte, Führungsnachwuchs, Hotelbranche, Hotelmanagement, International Hospitality, International HR Management, Internationale Karriere, Karriere, Karriereaussichten, Karrierechancen, Master, Masterarbeit, Masterstudiengang, Masterstudium, Personal-Management, TOEFL-Test, Tourismus, Tourismus-Branche, Tourismus-Industrie, Tourismusmanagement, Wachstumsbranche
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Montag, 7. Dezember 2009
Seit Bundesbildungsministerin Schavan eine BAföG-Erhöhung angekündigt hat, wird das Thema in den Medien heftig und kontrovers diskutiert. Verschiedene Institutionen und Verbände haben unterschiedliche Vorschläge, was beim BAföG alles verändert werden sollte. Die Veränderungsvorschläge reichen von der Anhebung der Altersgrenze für BaföG-Empfänger aufgrund der Umstellung der Studienabschlüsse auf Bachelor und Master über eine deutliche Anhebung der BAföG-Bedarfssätze bis hin zur Umstellung des BaföGs auf ein Volldarlehen. Oliver Iost von Studis Online beschreibt in einem interessanten Artikel ausführlich die unterschiedlichen Vorschläge zur BAföG-Erhöhung und bewertet die jeweiligen Realisierungsmöglichkeiten.
Hier geht es zum Artikel Vorschläge für eine BAföG-Reform
Schlagworte:Bafög, BAföG-Erhöhung, Studienfinanzierung
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Mittwoch, 25. November 2009
Die schwarz-gelbe Koalition plant, mit ihrem neuen Stipendienmodell demnächst rund zehn Prozent der Studenten mit 300 Euro monatlich unterstützen – unabhängig vom Einkommen der Eltern und auch vom Bafög-Bezug. Davon soll die Hälfte der Statt übernehmen, die andere Hälfte sollen die Hochschulen in der Wirtschaft eintreiben. Der Staatsanteil beträgt dann schätzungsweise gut 360 Millionen pro Jahr – eine stolze Summe, die natürlich irgendwo herkommen muss.
Wem wird von dieser Studienförderung nutzen? Da die Rede von Begabtenstipendien ist, ist davon auszugehen, dass diese Stipendien hauptsächlich Studenten aus dem Bildungsbürgertum zugute kommen. Das sind wahrscheinlich auch diejenigen, die keine allzu großen Probleme mit der Studienfinanzierung haben.
Wenn die SPD-regiertenLänder dem Stipendien-Modell zustimmen, verspricht Bildungsministerin Schaban ein höheres Bafög. Die ausführliche Berichterstattung lest Ihr auf: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,662319,00.html . Außerdem freue mich auf viele Kommentare zu diesem Thema.
Schlagworte:Bafög, Stipendium, Studienfinanzierung
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Samstag, 14. November 2009
Du willst neben dem Studium weniger jobben und Dich mehr auf die Vorlesungen konzentrieren? Falls Du kein Stipendium bekommst oder Dein Bafög nicht ausreicht, könnte die Studienförderung der Deutschen Bildung eine Alternative in Sachen Studienfinanzierung für Dich sein.
Das Unternehmen fördert Studierende aller Fachrichtungen an staatlich anerkannten Hochschulen mit einer Mischung aus Studienfinanzierung und einem Guidance-Programm. Zwischen 100 bis maximal 1.000 Euro pro Monat kannst Du bei der Deutschen Bildung für Deine Studien- und Lebenshaltungskosten beantragen. Außerdem kannst Du als Geförderter mit einem persönlichen Login auf einem Online-Portal rund um Studium und Berufseinstieg surfen und an Vorträgen und Workshops teilnehmen. Zum Programm gehören Themen wie Bewerbung, Zeitmanagement oder Rhetorik, also lauter Dinge, die man für ein erfolgreiches Studium und das Berufsleben gut gebrauchen kann.
Anders als bei einem Bankkredit zahlst Du einkommensabhängig zurück, also einen festen Prozentsatz Deines späteren Bruttoeinkommens über einen festgelegten Zeitraum. Die Rückzahlung beginnt also erst, wenn Du tatsächlich in den Beruf eingestiegen bist. Diese Konditionen werden schon am Anfang Deiner Studienförderung individuell mit Dir vereinbart. Das heißt: Wie viel Du zurückzahlst hängt davon ab, wie viel Du später verdienst. Eine Überschuldung ist unwahrscheinlich.
Das Geld für diese Studienförderung stammt übrigens aus Studienfonds, in denen private Investoren Geld anlegen.
Wenn Du Dich für diese Studienfinanzierung interessierst, kannst Du Dich online auf der Webseite der Deutschen Bildung bewerben.
http://www.deutsche-bildung.de/studienfoerderung/studienfinanzierung.html
Autor: Stefanie Müller, Deutsche Bildung AG
Schlagworte:Bafög, Berufseinstieg, Jobben, Stipen, Studienfinanzierung, Studium
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