Artikel-Schlagworte: „Berufseinstieg“

Suchst du noch? Oder nutzt Du schon JOBSUMA, die Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals?

Saturday, 18. June 2011

Mehr als 91 Prozent  der Jobsuchenden nutzen bis zu sechs Jobbörsen im Internet. Das ist ein Ergebnis der fortlaufenden Jobbörsen-Nutzer-Umfrage von CrossPro-Research.com, dem Gemeinschaftsprojekt von Crosswater Systems und PROFILO.

Für die Jobsucher ist das purer Stress. Außerdem zeigt es deutlich, dass sie glauben, Stellenangebote zu verpassen, wenn sie nur eine Jobbörse zur Suche eines Praktikums, einer Abchlussarbeit, eines Einstiegsjobs oder eines neuen Jobs, wenn sie mit ihrem aktuellen Arbeitgeber unzufrieden sind.

Die Medien zur Jobsuche werden immer mehr und demzufolge auch immer unübersichtlicher. Mehr als 1.600 Stellenbörsen sind derzeit online, hinzu kommen soziale Netzwerke wie XING, Facebook und Co. Die meisten Tageszeitungen und überregionalen Zeitungen haben einen Online-Stellenmarkt ; hinzu kommen noch Online-Portale wie kalaydo und meinestadt.de, die unter anderem auch einen Stellenmarkt haben.  Ach ja, dann gibt es noch die Spezial-Jobbörsen für Wiwis, Ingenieure, Kreative usw. Ein wahrer Dschungel, der für Bewerber immer unübersichtlicher wird.

Die  Jobbörsen-Nutzer-Umfrage trägt dazu bei, Personalentscheidenr von Unternehmen und Jobsuchende Transparenz über den Stellenmarkt zu verschaffen.

Die folgende Tabelle stellt ein Ranking dar, das die Zufriedenheit mit Jobbörsen und die Suchqualität bewertet. Insgesamt haben 536 Stellensuchende Bewertungen für 82 Jobportale abgegeben.  Auf Platz 1 in Sachen Zufriedenheit und Suchqualität steht JOBSUMA – die Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals. In weiteren Auswertungen von crossproResearch ergeben übrigens, dass immer mehr Jobsuchende Jobsuchmaschinen nutzen, da sie die Stellenangebote vieler großer Jobportale, aber auch die Stellenanzeigen 1000er von Unternehmens-Websites darstellen und so den Jobsuchern eine Transparenz  über den Stellenmarkt in ganz Deutschland
verschaffen.

Jetzt mitmachen! Alle Teilnehmer erhalten eine Zugangsberechtigung, um die besten Jobbörsen für ihre Wunschbranche online abzufragen.
http://www.crosspro-research.com/umfrage.html

JOBSUMA_Logo mit Schrift

Name Jobbörsen Zufriedenheit
Skala 1 – 4*
Suchqualität
Skala 1 – 4*
Anzahl der Bewertungen
Jobsuma.de 1,0 1,13 8
Stellen-Online.de 1,22 1,22 9
Jobrapido.de 1,4 1,4 5
Yourcha 1,57 1,86 7
StepStone Deutschland 1,58 1,82 83
FAZjob.net 1,59 1,67 17
Kimeta 1,6 1,87 15
Weitere Ergebnisse unter http://goo.gl/gQFTV *1 = sehr gut, 4 = unzufriedenverschaffen.

Karrieretypen: Politiker, Strategen oder Macher

Sunday, 12. June 2011

Die Größe eines Unternehmens spielt eine wesentliche Rolle beim Jobeinstieg und der Karriereplanung. Viele Absolventen träumen fast automatisch von einer Karriere im Großkonzern. Warum ist das eigentlich so? Und welche persönlichen Eigenschaften weisen darauf hin, für welches Arbeitsumfeld ein Absolvent tatsächlich geeignet ist? Deutsche Bildung sprach haben mit der Karriere-Journalistin Annette Eicker. Sie ist Herausgeberin der Jobguides und war lange Zeit Chefredakteurin der Zeitschrift „Junge Karriere“. Im Interview hat sie uns erklärt, was die Karriere im Großkonzern von anderen Wegen unterscheidet.

Hochschulabsolventen haben derzeit sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Und viele träumen von der Karriere im namhaften Großunternehmen. Warum ist das eigentlich so? Das haben wir Annette Eicker gefragt, Geschäftsführerin von matchboxmedia und Herausgeberin der Jobguides für Hochschulabsolventen. Ein Einstieg im Großunternehmen habe viele Vorteile, sagt sie. Die Karriere könne da zumeist auf beschriebenen Pfaden verfolgt werden. Zudem bieten große Unternehmen jede Menge Personalentwicklungsprogramme mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten und die Chance, ins Ausland zu gehen. Absolventen können sich dort horizontal verändern, in andere Konzerngesellschaften, Geschäftsbereiche und Funktionen hinein oder in der Hierarchie nach oben klettern. Ob das allerdings die primären Motive für die große Beliebtheit der Konzerne bei Absolventen sind? Daran zweifelt Annette Eicker und sieht psychologische Gründe im Vordergrund: „Namhafte Unternehmen tun dem eigenen Ego gut“. Der Mensch hänge sich nun mal gerne an etwas Großes dran, schmücke sich mit einer großen, jedem bekannten Marke. Sie selbst habe schon junge Berufseinsteiger aus Großkonzernen kennen gelernt, die schon nach kurzer Zeit einen Habitus entwickelten, der aufgeladen ist von der Marke des Konzerns, für den sie arbeiten. Populäre Marken polieren eben auch das eigene Image.

Kleines Rad im großen Getriebe
Dabei hat der Einstieg im Konzern auch Nachteile: Schnell stellt sich das Gefühl ein, ein kleines Rad im großen Getriebe zu sein, denn in großen Unternehmen sind immer viele Köche beteiligt und die Entscheidungswege lang. Selten können hier Ideen sofort umgesetzt werden, da es immer gelte, einen großen Apparat in Bewegung zu setzen und sich mit vielen Parteien abzustimmen. Hierbei kann schnell das Gefühl auf der Strecke bleiben, selbst etwas auf die Beine gestellt zu haben. Und: „Wer in einem Konzern reüssieren will, muss sehr politisch agieren, muss also Netzwerke nutzen und Mehrheiten organisieren, anstatt sich allein auf Sachfragen zu konzentrieren.“ Das sei nicht per se ein Nachteil, aber wer kein Talent zum politischen Agieren habe, werde sich in einem Konzern schwertun.

Politiker oder Macher?
Anders im Mittelstand. Hier sei eher eine Machermentalität gefragt und der Abstimmungsbedarf wegen flacherer Hierarchien geringer. „Im kleineren Unternehmen hat man eher die Möglichkeit, Aufgaben ganzheitlich anzugehen und Strategien selbst zu entwickeln“, sagt Eicker. Ein wichtiges Merkmal von mittelständischen Unternehmen sei ihr langfristiges Denken: Wenn sie nicht börsennotiert sind, komme es weniger auf Quartalsergebnisse und schnelle Performance-Optimierung an als auf langfristige Erfolge. Das führe auch zu einer stabileren Personalpolitik und dazu, dass in Krisensituationen nicht gleich hektisch Mitarbeiter auf die Straße geschickt werden. Ein klarer Vorteil für Absolventen, die auf Sicherheit viel Wert legen.

Alternative Selbstständigkeit?
Keine Lust auf Unternehmenspolitik, Abstimmungsbedarf oder Hierarchien? Eine Alternative kann die Selbstständigkeit sein. Eine echte Option sei das aber für die allerwenigsten Absolventen, lautet Eickers Einschätzung. Sie rät davon ab, direkt nach dem Studium schon den Weg der Selbstständigkeit einzuschlagen. Warum? „Man sollte den Unterschied zwischen Theorie und Praxis schon einmal selbst erfahren haben“. Für eine erfolgreiche Gründung seien außerdem gute Netzwerke elementar. Sie lassen sich am einfachsten in renommierten Unternehmen knüpfen, sodass der Selbstständigkeit eine Phase als angestellter Mitarbeiter vorausgehen sollte. Auch sei für Unternehmer Erfahrung mit Budget- und Personalverantwortung enorm wichtig. Eine verantwortungsvolle Position in einem Unternehmen sei als Vorbereitung daher sehr hilfreich. Dennoch gebe es Menschen, die für eine Selbstständigkeit geradezu prädestiniert seien. Ein hohes Maß an Risikofreude und die Fähigkeit, auch mit Misserfolgen pragmatisch und nicht zu emotional umzugehen, zeichne die Gründernatur aus. „Man gewinnt und verliert. Und damit muss man leben können“, sagt Eicker. Hier kann es ganz entscheidend sein, mit welcher Prägung man aufgewachsen ist.
Startup: Für die einen reizvoll, für die anderen der Horror
Ähnliches gelte für einen Einstieg in einem Startup-Unternehmen. „Für ein Startup zu arbeiten, birgt ein höheres Risiko als bei einem etablierten Unternehmen. Für die einen kann gerade das reizvoll sein, für die anderen ist es der Horror“. In Startup-Unternehmen müssen Absolventen damit klar kommen, dass die Strukturen noch nicht festgezurrt sind. Dadurch entstehen Handlungsspielräume, die man zu nutzen wissen muss: „Wo ein Vakuum ist, da kann man sich breit machen und eigene Projekte vorantreiben.“

Und was ist mit der Work-Life-Balance? Hier sieht Annette Eicker von Jobguide keinen Unterschied. Eine erfolgreiche Karriere sieht sie in allen Unternehmensformen mit gewissen Abstrichen für das Privatleben verbunden.

Weitere Themen rund um Bewerbung und Jobeinstieg und in erster Linie Unterstützung bei der Finanzierung beim Studium durch die Studienförderung der Deutschen Bildung gibt es unter:  www.deutsche-bildung.de

Bewerbungsstrategien vom Profi für MINTler in der XING-Gruppe „Wir sind MINT“

Wednesday, 25. May 2011

Das universale Erfolgsrezept für eine erfolgreiche Bewerbung ist noch nicht erfunden. Aber es gibt Erfolgsstrategien, nach denen man vorgehen kann, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, mit seiner Bewerbung einen Fuß in die Tür des potenziellen Arbeitgebers zu bekommen.

Den Mitgliedern XING-Gruppe “Wir sind MINT” steht bis zum 6. Juni 2011 Sabine Kanzler für alle Fragen zu Bewerbungsstrategien zur Verfügung. Kanzler ist seit 1991 als Coach und Outplacementberaterin tätig. Im April 2011 ist ihr Buch “Die Perfekte Bewerbung. Das persönliche Erfolgskonzept bei der Jobsuche” erschienen.Wir sind MINT

Wer Interesse hat, regelmäßig in den Genuss von Expertentipps zu unterschiedlichen Themen zu kommen, die Studenten, Absolventen und Professionals der MINT-Fächer bewegen, kann kostenlos Mitglied in der XING-Gruppe zur Initiative „Wir sind MINT“ werden. Zum Login geht’s hier.

Jobmobil 2011 von alma mater am Start

Thursday, 5. May 2011

Vom 10. Mai bis zum 9. Juni ist das Jobmobil der Stuttgarter Personalvermittlung alma mater wieder auf Tour an 17  Hochschulen.  Studenten und Absolventen haben dann einen Tag auf dem Campus ihrer Hochschule die Möglichkeit,  ihre Bewerbungsunterlagen checken zu lassen, mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen und an der alma mater Jobwall nach dem ersten Job nach dem Studium zu fahnden. Wer schon auf konkreter Jobsuche ist, kann sich im Vorfeld der Jobmobil Tour bei alma mater bewerben und  dann direkt im Jobmobil  ein JobmobilBewerbungsgespräch mit einem Personalverantwortlichen führen. Denn Arbeitgeber kommen mit dem Jobmobil auf den Campus. Die Teilnahme ist kostenfrei. Parallel zur Jobmobil Tour finden kostenlose Webinare zu Karrierethemen wie Gehaltsverhandlung und Bewerben auf Messen statt.

Weitere Infos und den Tourplan findet Ihr hier.

Welche Uni ist die richtige?

Sunday, 1. May 2011

Das fragen sich Jahr für Jahr Tausende von Abiturienten, aber nach der Umstellung auf Bachelor und Master auch die Absolventen, die ihren Bachelor-Abschluss in der Tasche haben und nach einer renommierten Alma Mater für ihr Master-Studium fahnden. Rankings gibt es viele. Wer nach der Bewertung von Studiengängen sucht, liegt sicherlich richtig, wenn er sich ausgiebig mit dem CHE-Ranking beschäftigt, das auf der Bewertung von Studenten basiert.

Das Uni-Ranking der WiWo beruht hingegen auf der Beurteilung von 516 Personalern deutscher Unternehmen. Bei diesem Hochschulranking geht es darum, welche Hochschulen in Deutschland aus Sicht der Personalverantwortlichen, ihre Studenten am besten auf das Berufsleben vorbereiten. Das Ranking bezieht daher auch nur die begehrtesten Studienrichtungen, nämlich die Natur- oder Ingenieurwissenschaften, die  Wirtschafts- und Rechtswissenschaften ein.  Wie alle Rankings ist auch das WiWo-Ranking subjektiv. Personaler beurteilen eine Hochschule natürlich nach den Absolventen und Praktikanten, mit denen sie im Laufe der Zeit überwiegend gute oder schlechte Erfahrungen gemacht haben. Oft richtet sich die Beurteilung auch danach, an welcher Hochschule der Personalverantwortliche selber studiert hat oder nach der Intensität des Kontaktes zu Lehrstuhlinhabern bestimmter Hochschulen

Wenn man den WiWo-Artikel und die einschlägigen Karriere-Ratgeber für Studenten und Absolventen liest, könnte man meinen, die Mehrheit der Studenten beschäftigt sich ausschließlich mit folgenden Fragen: Wie werde ich zum begehrten Objekt auf dem Arbeitsmarkt, wo sind die besten Professoren, welche Hochschule investiert am meisten in die Forschung und welche Praktika führen geradewegs in den ersten überdurchschnittlich gut bezahlten Job? Wenn das so sein sollte, wundert es nicht, dass in Deutschland wie in keinem anderen europäischen Land Bildung und der damit eng verbunden der berufliche Erfolg von der sozialen Herkunft und dem Bildungsstand des Elternhauses abhängt.

Der schönen und heilen Ranking-Welt nach zu urteilen, machen sich Abiturienten und Studenten überwiegend Sorgen über ihre Karriere nach dem Studium, nicht aber über die Finanzierung ihres Studiums und andere Hürden, die es als Otto-Normal-Student zu bewältigen gilt. Es liest sich ja ganz einfach. Für Begabte gibt es Stipendien, für finanziell minderbemittelte Bafög und für den Rest bezahlen eben die Eltern. So einfach ist das aber nicht. Ich glaube nicht, dass die meisten Studenten  ihren Studienort und die Hochschule danach aussuchen, ob sie hoch in der Gunst von  Personalern stehen. Es ist eine Tatsache, dass es bei den Lebenshaltungskosten und bei den Studiengebühren durchaus ein Nord-Süd-Ostgefälle gibt. Auch die Neigungen dürften, wenn man sich konsequent am WiWo-Ranking orientiert, keine bedeutende Rolle bei der Studienwahl spielen. Denn es gibt ja nur begrenzte Möglichkeiten: Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, BWL und Jura.

Ich frage mich ernsthaft, ob deutsche Personaler und die einschlägige Wirtschafts- und Karrierepresse den Schuss noch nicht gehört haben. Einerseits wird in Personalmarketingkreisen derzeit das Anderssein der Generation Y ausführlich beschrieben. Danach suchen die heute 20 bis 26jährigen überwiegend nach einem Sinn im Leben und im Job. Sie sind nicht in erster Linie auf Karriere und Geld  aus. Andererseits wird diese Generation nur auf ihre Karriereambitionen und Geldgier reduziert. Neigungen, Begabungen, Präferenzen spielen angeblich keine große Rolle.

Meine Überzeugung ist: Wer nach gründlicher Überlegung das Studienfach seiner Wahl ernsthaft studiert –  es darf sogar ein geisteswissenschaftliches Fach sein – und sich während seines Studiums ernsthaft bemüht, praktische, berufliche Erfahrungen zu sammeln sowie Beratungsangebote innerhalb Hochschule und auf Messen in Richtung Berufseinstieg wahrnimmt, wird seinen Berufseinstieg schon meistern. Seine beruflichen Chancen stehen für ihn oder sie nicht schlechter als für diejenigen, die sich in erster Linie an Rankings orientiert haben.

Nun aber zu den Ergebnissen des WiWo-Uni-Rankings:
Der Gewinner in den Fächern Maschinenbau und Elektrotechnik ist die RWTH Aachen. Platz zwei für Maschinenbau und Elektrotechnik belegt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), gefolgt von der TU Darmstadt. Nach Ansicht der Personaler bringt die Uni Mannheim die besten Betriebswirte und Volkswirte hervor. Die begehrtesten Juristen haben ihr Examen an der LMU München abgelegt. Den zweiten Platz für Jura belegt die Uni Münster.

wiwo_Ranking

Internationale Studenten-Umfrage zu Karriere-Erwartungen

Saturday, 5. February 2011

universumAuch in diesem Jahr führt Universum wieder My Future Career, die Studenten-Umfrage in 28 Ländern durch. Den Teilnehmern verspricht das Unternehmen eine individuelle Analyse darüber, welcher Karriere-Typ sie sindund welche Unternehmen als Arbeitgeber zu ihnen passen.

Durch die Studie erhalten Unternehmen wichtige Informationen darüber, welche Erwartungen potenzielle Mitarbeiter der Generation Y an Arbeitgeber stellen, was ihnen wichtig ist und wie sie ticken.  Auch Hochschulen erhalten über die Umfrage ein wichtiges Feedback zur Zufriedenheit ihrer Studenten.

Über die Umfrage hinaus können interessierte Studenten und Absolventen an einem Gewinnspiel teilnehmen und sich für ein Stipendium von 1.000 Euro bewerben. Hier geht es zur Umfrage.

Unterschiedliche Erwartungen von Absolventen und Kandidaten an Traineeprogramme

Saturday, 29. January 2011

Bei vielen Absolventen steht der Berufseinstieg über ein Traineeprogramm ganz oben auf der Karriere-Wunschliste. Traineeprogramme sind maßgeschneiderte Ausbildungsprogramme, mit denen Unternehmen hauptsächlich Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler und Naturwissenschaftler für unterschiedliche Positionen im Unternehmen fit machen wollen. Aber auch Geisteswissenschaftler haben oft gute Chancen, den Auswahlprozess für ein Traineeprogramm zu bestehen, so z. Bsp. bei der Allianz in unterschiedlichen Vertriebsprogrammen.

Nach den Ergebnissen einer Studie der Unternehmensgruppe Haniel werden Traineeprogramme bei rund 78 Prozent der deutschen Konzerne durchgeführt, am häufigsten in den Bereichen Finance/Controlling (43 Prozent). Bei den Einstellungskriterien werden die Soft Skills oft höher bewertet als die akademischen Qualifikationen. Für mehr als die Hälfte der Arbeitgeber ist Teamfähigkeit ein wichtiger Faktor bei der Einstellung, 49 Prozent nennen außerdem Eigeninitiative und Motivation. Trotzdem ist der akademische Abschluss für 45 Prozent der Befragten die entscheidende Voraussetzung. Bei der Auswahl der Trainees nutzen rund 71 Prozent der Unternehmen ein internes Assessment Center.

Jedoch klaffen die Erwartungen an ein Traineeprogramm bei Absolventen und Unternehmen oft auseinander, was die Inhalte von Traineeprogrammen betrifft. Ein Drittel der Unternehmen legt bei ihren Programmen besonders auf die Personalentwicklung, praktische Erfahrungen im Unternehmen und Auslandsaufenthalte. 46 Prozent der Absolventen wünschen sich hingegen eine persönliche Betreuung und 35 Prozent vor allem die Vermittlung von Fachwissen.

2011 – das Jahr der guten Jobausichten?

Monday, 3. January 2011

Die Aussichten für alle, die einen Jobwechsel im gerade begonnenen Jahr planen, stehen gut. Selbst vorsichtige Prognosen sagen voraus,  dass es  wirtschaftlich weiterhin bergauf geht.  Wer 2011 den Arbeitsplatz wechseln möchte,  ein attraktivesUnternehmen für ein Praktikum oder die Abschlussarbeit sucht, kann ebenfalls mit guten Chancen rechnen.Jobsuma_Winter1

Mehr denn je Unternehmen sind sich darüber bewusst, dass sie potenzielle Mitarbeiter  im Verlauf eines Praktikums sehr gut kennenlernen können. Im Umkehrschluss kann man sich als Praktikant nach einem interessanten und erfolgreich verlaufenen Praktikum ein sehr gutes Bild darüber machen, ob die Chemie stimmt oder man es in beiderseitigem Interesse lieber beim Praktikum belässt.

Auch die Vergabe von Abschlussarbeiten, wird ein immer beliebteres Recruiting-Instrument für Arbeitgeber. Denn wer im Rahmen einer Abschlussarbeit sein Können bewiesen hat und zusätzlich gut mit den Ansprechpartnern im Unternehmen klar gekommen ist, hat gute Aussichten auf ein Jobangebot. In letzter Zeit sieht man sogar öfters wieder Stellenanzeigen für Absolventen, dass auch Bewerbungen von Geisteswissenschaftlern willkommen seien.  Das ist der sicherste Indikator dafür, dass Absolventen insgesamt knapp sind. Aus Arbeitgebersicht heißt dies im Klartext: Der Bewerbermarkt im Bereich Absolventen der Studienrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Informatik und Naturwissenschaftlern ist ziemlich abgegrast. Abgesehen von einer recht übersichtlichen Anzahl von Unternehmen, die Geisteswissenschaftler schon immer als Mitarbeiter zu schätzen wussten, richten die sehr viele  Arbeitgeber ihre Angebote immer dann an Geisteswissenschaftler, wenn es einen Absolventenmangel gibt oder er sich gerade anbahnt.

Zu den meist umkämpften Absolventen werden wohl auch in diesem Jahr Ingenieure und Informatiker gehören. Wer die Qual der Wahl zwischen mehreren Jobangeboten hat, sollte sich nicht nur an Messlatten wie Gehalt und soziale Leistungen orientieren. Das wichtigste für einen erfolgreichen Berufseinstieg oder Jobwechsel, ist der Wohlfühlfaktor. Ob die Chemie stimmt, hängt oft von der Unternehmensgröße und der Unternehmenskultur ab.  Wenn man also unmittelbar vor der Entscheidung zwischen zwei Jobangeboten steht, heißt es ganz konkret in die Selbstanalyse zu gehen und Präferenzen zu bewerten. Denn nur, wer den passenden Job und somit auch das passende Unternehmen gefunden hat, kann sich optimal entfalten, Höchstleitung bringen und umgekehrt Wertschätzung erfahren und Entwicklungsmöglichkeiten angeboten bekommen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Usern des JOBSUMA-Blogs und von JOBSUMA, der ersten Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals ein zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2011!

Eure Anja

Das Praktikum – notwendiges Übel oder Strategie für den erfolgreichen Berufseinstieg?

Tuesday, 23. November 2010

Praktika während des Studiums gehören zum Pflichtprogramm. Um nach dem Studienabschluss einen erfolgreichen und übergangslosen Berufseinstieg zu schaffen, muss man Praxiserfahrungen vorweisen. Das empfehlen nicht nur alle einschlägigen Karriere-Ratgeber, sondern auch die Recruiter von Unternehmen sind sich einig: Ein oder mehrere qualifizierte Praktika führen oft in den ersten Job nach dem Studium.

Aufgrund des immer größer werdenden Fachkräftemangels,  stürzen sich Unternehmen immer mehr auf Praktikanten und betrachten diese oft als Kandidaten für eine Festeinstellung nach deren Studienabschluss. Für Arbeitgeber ist die Vergabe von Praktikumsplätzen eine sehr gute Möglichkeit, Studenten schon frühzeitig im Arbeitsalltag gründlich kennenzulernen. Daher sollte man sich als Student für ein Praktikum nicht gerade das erste oder zweite Semester aussuchen.  Vorausgesetzt man hat aufgrund der neuen Studienbedingungen überhaupt noch eine Wahl.  Je weiter man im Studium gekommen ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, aus Unternehmenssicht als attraktiver Praktikant bewertet zu werden. Außerdem sollte die Dauer eines Praktikums so lange wie möglich sein – also drei bis sechs Monate. Das ist nicht nur gut für den Praktikumsgeber, sondern auch für den Praktikanten. Je länger man im Unternehmen arbeitet, desto höher ist die Chance, als Praktikant spannende Aufgaben zu ergattern, möglichst viele Mitarbeiter kennenzulernen und sich ein eigenes soziales Netzwerk aufzubauen. Vor allen Dingen ist nicht zu unterschätzen:  Je länger Ihr im Unternehmen seit, desto besser könnt Ihr Euch ein Bild darüber machen, ob Ihr Euch das Unternehmen auch als Arbeitgeber nach dem Studienabschluss für Euch infrage kommt.

Daher ist die Suche und Auswahl geeigneter Unternehmen für ein Praktikum von strategischer Bedeutung.  Im Web gibt es  mehr als genug Möglichkeiten, sich über potenzielle Praktikumsgeber zu informieren, da man auf vielen Karriereportalen sowohl nach Branchen als auch nach Unternehmen suchen kann. Auch Unternehmensprofile auf Karriereseiten beinhalten oft Informationen zum Bewerbungsverfahren für Praktikanten und Ansprechpartner.  Auf jobsuma.de könnt Ihr ebenfalls die Suche nach Praktika mit einer bestimmten Stadt oder Postleitzahlenregion verknüpfen. So verschafft Ihr Euch ein realistisches Bild, wie die Angebotssituation in einer bestimmten Branche oder einer bestimmten Region aussieht. Im zweiten Schritt sollte man sich die Karriereseiten der Unternehmen, die in die engere Wahl kommen genauestens unter die Lupe nehmen.  Dort findet Ihr neben den Ansprechpartnern für Praktikanten oft auch Informationen über die Unternehmensbereiche,  in denen ein Praktikum möglich ist.  Auch Firmenkontaktmessen an Hochschulen  eignen sich sehr gut, mit den Personalern unterschiedlicher Unternehmen  über Praktika und typische Tätigkeitsfelder für Praktikanten ins Gespräch zu kommen.

Nun zum finanziellen Aspekt. Meldungen über die Generation Praktikum gehen regelmäßig durch die Medien. Das heißt aber nicht, dass die Mehrzahl der Unternehmen ihre Praktikanten ausbeuten. Genau das machen die meisten Unternehmen nicht, schwarze Schafe gibt es aber überall. Viele Unternehmen haben sich schon vor Jahren vom Ausbeutungsverdacht distanziert und sind der Initiative Fair Company beigetreten, die 2004 von karriere.de gegründet wurde. Inzwischen haben sich 1.500 Unternehmen der Initiative angeschlossen und die Regeln von Fair Company akzeptiert. Diese besagen, keine Vollzeitstellen mit Praktikanten, Volontären und Daueraushilfen zu besetzen, keine Hochschulabsolventen mit einem Praktikum zu vertrösten, die sich auf eine Festanstellung beworben haben und keine Praktikanten zu ködern, indem sie ihnen eine Übernahme nach dem Praktikum zu versprechen. Die Praktika dieser Unternehmen sollen der beruflichen Orientierung in der Ausbildungsphase dienen und Praktikanten wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt.

Eine gute Orientierungshilfe bietet auch prakti-test.de, ein Portal auf dem Ihr selber Unternehmen in ihrer Funktion als Praktikumsgeber bewerten, nach Praktika suchen und Bewertungen von Praktika einsehen könnt.

Die Praktikumssuche ist ein wichtiger strategischer Schritt in Richtung Berufseinstieg und ist aufwendiger als viele denken. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, an dieser Stelle genügend Zeit zu investieren, weil Praxiserfahrungen für den erfolgreichen Berufseinstiegs wichtig sind. Außerdem lernt Ihr Euch als Praktikant auch selber Eure Stärken und Schwächen kennen und könnt Euch ein genaueres Bild davon machen,  in welcher Branche und Funktion Ihr nach dem Studium arbeiten möchtet. Es versteht sich von selbst, dass die Bewerbung für ein Praktikum ernst zu nehmen ist. Daher sind die Bewerbungsunterlagen genau so sorgfältig zu erstellen wie für den ersten richtigen Job nach dem Studium.

Frauen erwarten geringere Einstiegsgehälter

Monday, 18. October 2010

Studentinnen haben beim Berufseinstieg deutlich geringere Gehaltserwartungen als ihre männlichen Kommilitonen. Absolventen rechnen mit bis zu 20 Prozent mehr Bruttogehalt monatlich bei gleicher Qualifikation gegenüber ihren Kommilitoninnen.

Selbst Topstudentinnen erwarten 7 Prozent weniger Gehalt als Studenten mit deutlich schlechteren Abschlussnoten. Das ergab die Auswertung des Studentenspiegels 2010, einer Onlineumfrage des SPIEGEL, der Unternehmensberatung McKinsey & Company und der Studierendenplattform VZ-Netzwerke. Rund 164.000 Studierende, Doktoranden sowie Hochschulabsolventen, deren Hochschulabschluss nicht länger als ein Jahr zurückliegt, beteiligten sich an der Umfrage im Mai und Juni 2010. Der Studentenspiegel 2010 ist damit die größte Onlinebefragung von Hochschülern in Deutschland.

“Frauen sind in ihrer Selbsteinschätzung zu bescheiden und verlangen zu wenig Einstiegsgehalt im Vergleich zu männlichen Bewerbern”, erläutert McKinsey-Partner Nelson Killius. Während Studentinnen im Durchschnitt von einem Einstiegsgehalt von monatlich 2.877 Euro brutto ausgehen, erwarten Studenten im Schnitt 3.456 Euro. Im Vergleich nach Fachrichtung sind besonders Jurastudentinnen und angehende Wirtschaftsingenieurinnen bescheiden bei ihren Gehaltsvorstellungen: Ihre männlichen Kommilitonen erwarten 19 Prozent mehr. Selbst in Fachrichtungen mit einem hohen Frauenanteil rechnen Studenten mit mehr Gehalt als ihre weiblichen Kommilitonen: Bei den Erziehungswissenschaften sind es 20 Prozent mehr.
Unabhänartungen haben Chemiker mit einem Einstiegsgehalt um 3.800 Euro, gefolgt von den Elektrotechnikern, Wirtschaftsingenieuren und Maschinenbauern mit rund 3.700 Euro. Am bescheidensten sind Studierende des Sozialwesens: Sie erwarten etwa 2.300 Euro als Einstiegsgehalt.

von Ute Blindert. Weitere interessante Artikel für Studentinnen und Absolventinnen gibt es unter: Zukx – Business Ladys: