Artikel-Schlagworte: „Bewerbung“

Willkommen im JOBSUMA-Blog

Sonntag, 8. November 2009

JOBSUMA - die erste bundesweite Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen & Young Professionals hilft Euch dabei, mit wenigen Klicks einen Überblick über den Stellenmarkt in Deutschland zu bekommen und schnell das richtige Praktikum, einen Nebenjob oder den ersten Job nach dem Studium zu finden.

Der JOBSUMA-Blog will Euch über Themen rund um die Bewerbung und den Berufseinstieg informieren.

Welche Unterlagen gehören zu einer vollständigen Bewerbung? Was kann ich mit meinem Abschluss in welcher Branche verdienen und wie funktioniert eigentlich ein Assessment-Center? Wie kann ich mich richtig auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten und wie führe ich Gehaltsverhandlungen? Fragen über Fragen, die im JOBSUMA-Blog beantwortet und diskutiert werden sollen.

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Anregungen!

Bundesweit Reststudienplätze für das Wintersemester 2010/2011

Donnerstag, 9. September 2010

studieren.deWer bisher noch keinen Studienplatz für das Wintersemester 2010/2011 ergattern konnte hat vielleicht doch noch eine Chance auf einen Studienplatz. Das Portal  Studieren.de veröffentlicht freie Studienplätze von mehr als 200 Hochschulen. Bisher sind um die 17.000 freie Studienplätze für 1.600 unterschiedliche Studiengänge gemeldet worden; darunter sowohl zulassungsbeschränkte als auch zulassungsfreie Studienplätze . Die Studienplatzbörse ist sowohl für Bewerber als auch für Hochschulen kostenfrei nutzbar.

In den Augen des Personalers sind alle Bewerber gleich

Dienstag, 31. August 2010

Unter der Federführung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), die dem Bundesfamilienministerium unterstellt ist, nehmen fünf Unternehmen am Pilotprojekt zum anonymisierten Bewerbungsverfahren teil. Mit von der Partie sind die Deutsche Post, die Deutsche Telekom, L’Oreal, Mydays und Procter & Gamble. Ein Jahr lang werden die beteiligten Unternehmen anonymisierte Bewerbungsverfahren testen, also ohne Foto, Namen und Angaben zum Alter, Geschlecht, Herkunft und Familienstand.

Das Pilotprojekt soll im Herbst 2010 starten und zwölf Monate durchgeführt werden. Der Versuch Pilotprojekt wird während der gesamten Dauer wissenschaftlich begleitet und anschließend ausgewertet. Andere europäische Staaten wie Schweden, Frankreich, Belgien und Großbritannien haben solche Modellversuche bereits begonnen beziehungsweiseabgeschlossen.

Nach Ansicht von Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, sollte deutschlandweit ein einheitliches, anonymisiertes Bewerbungsverfahren gelten, um eine allgemeine Chancengleichheit zu gewährleisten. Sie verweist auf eine beim IZA erschienene Studie von 2010, wonach die Angabe eines türkisch klingenden Namens die Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch für einen Praktikumsplatz verringert – im Durchschnitt um 14 Prozent, bei kleineren Unternehmen sogar um 24 Prozent. Bei der IZA-Untersuchung (Institut zur Zukunft der Arbeit) wurden Bewerbungen für Praktikumsplätze verschickt. “Wir gehen davon aus, dass die Diskriminierungsquote bei Stellenausschreibungen – vor allem im niedrigqualifizierten Bereich – deutlich höher liegt”, sagte Lüders. “Aber es kann nicht sein, dass Bewerberinnen und Bewerber oftmals nur auf Grund ihres Namens oder ihres Alters keine erste Chance erhalten. Entscheidend für die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber sollte nur die Qualifikation sein. Wir brauchen in Deutschland eine neue Bewerbungskultur.”

Ich freue mich auf Eure Kommentare und bin gespannt, was die Leser des JOBSUMA-Blogs von der anonymisierten Bewerbung halten.

Ready – steady – go! Deutsche Absolventen sind bereit für internationale Karriere

Dienstag, 17. August 2010

Laut einer Umfrage von stepstone und der Intelligence Group zeigen deutsche Fach- und Führungskräfte im weltweiten Vergleich eine hohe Mobilitätsbereitschaft. Befragt wurden mehr als 66.000 Fach- und Führungskräfte in mehr als 40 Ländern. Die beliebtesten Städte für einen internationalen Jobwechsel sind laut Umfrage London, New York, Sydney, Paris und Dubai.

Besonders mobilitätsbereit sind laut stepStone junge Akademiker zwischen 20 und 30 Jahren.  Das liegt vermutlich daran, dass die Generation Internet mit den grenzenlosen Möglichkeiten der Internetsuche aufgewachsen ist und diese auch ausgiebig zur Jobsuche nutzt. Wurden vor drei Jahren Suchmaschinen wie Google noch wenig zur Jobsuche genutzt, geben heute 49 Prozent der befragten an, diese auch zur internationalen Jobsuche zu nutzen. So ist der Einstieg in eine internationale Karriere bedeutend einfacher geworden. Man findet weltweit schnell die Karriereseiten und Jobangebote von Unternehmen sowie Jobsuchmaschinen und Stellenbörsen.  Ebenso schnell  kann man sich online bewerben.

Insgesamt sind 79 Prozent der deutschen Fach- und Führungskräfte sind bereit aus beruflichen Gründen ins Ausland zu gehen. Vor drei Jahren zeigten lediglich 71 Prozent diese Bereitschaft. 58 Prozent der Teilnehmer der Umfrage können sich sogar vorstellen, länger als fünf Jahre im Ausland zu arbeiten.

Die gesamte Studie bietet  StepStone zum Kauf an.

Masterstudiengänge gründlich checken!

Freitag, 6. August 2010

Du hast Deinen Bachelor-Abschluss in der Tasche. Eigentlich ging das viel zu schnell, denn jetzt steht schon die nächste wichtige Entscheidung an: Welches Masterprogramm ist für Dich das richtige? Doch wer hat schon den Durchblick im Dschungel der Master-Studiengänge. Im besten Fall kennt man die Programme der eigenen Hochschule. Inzwischen gibt es einige gute Websites, auf denen man themen-  oder standortspezifisch nach Master-Studiengängen suchen kann.

Wichtig sind darüber hinaus aber eine Reihe von Qualitätskriterien, anhand derer man checken sollte, ob das Masterprogramm, für das man sich entscheidet, auch hält, was es verspricht. Die Deutsche Bildung, der Spezialist für partnerschaftliche Studienförderung, hat eine Master-Checkliste entwickelt, die es Dir einfacher macht, die Qualität von Masterprogrammen zu beurteilen und eine Entscheidung zu fällen, die Du hinterher nicht bereust.

Ist das Masterprogramm qualitätsgeprüft?
Wichtig ist die Akkreditierung des Masterprogramms. Wenn die Akkreditierung vorliegt, kannst Du sicher sein, dass der Studiengang nach europäischen Qualitätsstandards geprüft wurde. Ein weiteres Plus ist, wenn die anbietende Hochschule eine staatliche ist. Das kommt bei zukünftigen Arbeitgebern sehr gut an, weil die Anzahl von neuen privaten Instituten und Akademien, die Masterstudiengänge anbieten nahezu unüberschaubar geworden ist. Gemeint sind damit allerdings nicht die staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland.

Wie sind die Studienbedingungen?
Als nächstes solltest Du die Studienbedingungen genau unter die Lupe nehmen. Dazu zählt in erster Linie das quantitative Verhältnis zwischen Dozenten und Studenten. Masterprogramme haben oft eine fachliche Vertiefung zum Ziel. Daher ist der Kontakt zu Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern ausgesprochen wichtig. Darüber hinaus trägt die Ausstattung wie die Bibliothek und ausreichende Computer-Arbeitsplätze zum reibungslosen Ablauf des Studiums bei.

Ist das Programm sein Geld wert?
Bei Masterprogrammen im Ausland, aber auch an vielen Hochschulen in Deutschland, fallen Studiengebühren an. Diese sind unterschiedlich hoch und reichen von den „normalen Studiengebühren“, die auch für Bachelor-Studiengänge anfallen bis hin zu fünfstelligen Euro-Beträgen pro Semester.  Rechne die Kosten durch und setze diese ins Verhältnis zur Qualität vergleichbarer Programme. Nicht immer garantieren hohe Gebühren auch ein qualitativ hochwertiges Studium.

Welchen Ruf hat die Hochschule?
Abhängig von Ihren beruflichen Zielen kann auch das Renommee der Hochschule zu Deinem beruflichen Erfolg beitragen. Rankings allein sagen noch nichts über ein gutes Studium aus. Aber es ist unbestritten, dass einige Hochschulen für bestimmte Fachrichtungen einen ausgesprochen guten Ruf genießen, der auch die Entscheidungen von Personalverantwortlichen beeinflusst. Zum Ruf einer Fachrichtung an einer bestimmten Hochschule tragen natürlich auch die  Professoren etwas aus. Unterrichtet im Masterprogramm vielleicht auch eine echte Koryphäe des Fachgebiets?


Hat sich das Programm schon bewährt?

Relevant ist ebenfalls, wie lange ein Masterprogramms schon durchgeführt wird. Ist das Programm ganz neu, muss noch mit Schwächen in der Konzeption gerechnet werden. Besteht das Programm schon seit mehreren Jahren, wurden Schwächen eventuell schon beseitigt und es gibt Erfahrungswerte von Absolventen. Vielleicht haben sich diese schon in einem Alumni-Netzwerk zusammengeschlossen und Du kannst Kontakt zu Absolventen dieses Masterprogramms aufnehmen.

Zulassungsvoraussetzungen genau unter die Lupe nehmen!
Jedes Masterprogramm hat bestimmte Zulassungsvoraussetzungen. Oft können nur Bachelor-Absolventen einer bestimmten Fachrichtung an Masterprogrammen teilnehmen. Wie viele Credits man für ein Masterprogramm nachweisen muss, hängt davon ab, ob man vorher ein dreijähriges oder vierjähriges Bachelorstudium absolviert hat. Wird ein bestimmtes Praktikum als Zulassungsvoraussetzung verlangt und wie sieht das hochschulinterne Auswahlverfahren genau aus?

Wenn Dein Wunsch-Masterprogramm alle Kriterien der Checkliste  erfüllt, kannst Du Dich guten Gewissens dafür bewerben.

Twitter, FaceBook, XING und Co. sinnvoll zur Jobsuche nutzen

Donnerstag, 13. Mai 2010

Warum sich Unternehmen immer häufiger und intensiver sozialer Netzwerke bedienen wurde bereits in mehreren Beiträgen in diesem Blog beschrieben. Der Nutzen für Unternehmen liegt auf der Hand. Aber wie kannst du als Student oder Absolvent Twitter, FaceBook, LinkedIn oder XING für deine Jobsuche oder die Kontaktanbahnung zu Unternehmen richtig einsetzen?

Normalerweise nutzt Du soziale Netzwerke für private Zwecke: mit Freunden und Bekannten netzwerken, witzige Fotos veröffentlichen oder deine Pinwand mit privaten News bestücken.

Wenn Du soziale Netzwerke allerdings zur Jobsuche nutzen willst, solltest du einige Spielregeln beachten. Das Stichwort Online-Reputation bedeutet in diesem Fall, dass Du darauf achten solltest, was Du von Dir im Internet preisgeben möchtest. Dazu gehört es zum Beispiel, bestimmte – private – Bereiche zu schützen und die Urlaubsfotos nicht jedem zugänglich zu machen. Auch wenn Unternehmen angeben, dass Sie Bewerber nicht via Google checken, kann dies im Laufe Deines Berufslebens an Bedeutung zunehmen. Auch Fotos spielen eine Rolle. Was bei StudiVZ ankommt, passt im professionellen Umfeld von XING weniger – daher ist hier ein gutes Foto ein wichtiger Teil Deines Profils. Auch wie Du Dich sich insgesamt darstellst, liegt in Deiner Hand. Dein LinkedIn oder XING-Profil sollte einem guten und professionellen Lebenslauf sehr ähnlich sein.

Wenn Du Dich in Gruppen, Foren oder Blogs äußerst, gelten bei der Netiquette ähnliche Regeln wie im „richtigen“ Leben. Nur ist der richtige Tonfall im www. schwieriger zu treffen, da hier Stimme und Mimik fehlen.

Als Berufseinsteiger kannst Du Dir die Social-Media-Aktivitäten der Unternehmen zunutze machen. Sieh sie als Chance und als Tool, viel mehr über potenzielle Arbeitgeber herausfinden zu können als noch vor zwei Jahren. Du kannst Dir beispielsweise

Unternehmensbewertungen bei kununu.com anschauen, über YouTube einen Blick in das Büro eines möglichen Arbeitgebers werfen, bei XING nach Alumni der eigenen Hochschule suchen, die eventuell etwas über den Alltag in ihrem Unternehmen berichten oder Dir über Facebook auf den Seiten Deiner Freunde interessante Jobs anzeigen lassen.

Fazit: Deine Social Media-Aktivitäten können bei der Jobsuche sehr hilfreich sein, wenn Du sie ganz bewusst und strategisch einsetzt.

Gastbeitrag von Ute Blindert, Geschäftsführerin von www.zukx.de,  dem Karriereportal mit der umfassenden Firmendatenbank zur innovativen Jobsuche mit vielen Infos zu Bewerbung und Karriere.

Unternehmen kommen auf den Campus

Montag, 10. Mai 2010

Nach dem Motto “Karriere beginnt auf dem Campus” hält das Jobmobil von alma mater, der Karriereberatung und Personalvermittlung, vom 18.05. bis zum 16.06.2010 jeweils einen Tag an 14 unterschiedlichen Hochschulstandorten.
jobmobilTop-Arbeitgeber präsentieren sich auf dem Campus und bieten Praktika, Abschlussarbeiten und Festanstellungen für akademische Nachwuchskräfte.

Erfahrene Karriere-Coaches unterstützen den Spurwechsel vom Studium in die Praxis mit

  • Beratungen
  • Interviews
  • Bewerbungstrainings
  • Infos zu Einstiegsgehältern
  • Wo das Jobmobil wann hält erfahrt Ihr hier

    Treffpunkt Facebook und Co: Soziale Netzwerke werden immer wichtiger für deutsche Unternehmen

    Samstag, 8. Mai 2010

    Fast ein Drittel der 120 größten deutschen Unternehmen ist auf Facebook präsent, um den direkten und unkomplizierten Kontakt zu hochqualifizierten Bewerbern herzustellen.

    Das größte soziale Netzwerk Facebook mit mehr als 350 Millionen Nutzern weltweit und rund 6,2 Millionen Mitgliedern in Deutschland wird bei Unternehmen immer beliebter.

    Eine aktuelle Umfrage von CareerBuilder.de zur Nutzung des Social Media Netzwerks Facebook unter den 120 größten deutschen Unternehmen ergab: Rund 34 Prozent der befragten Unternehmen ist auf Facebook präsent. Davon haben mehr als 30 Prozent ihre eigene Karriereseite auf Facebook, die hauptsächlich zur Rekrutierung von akademischem Nachwuchs genutzt wird.

    Employer Branding per Social Media

    Über Facebook erreichen Unternehmen User auf direktem Wege und erhöhen so ihren Bekanntheitsgrad. Nutzer können „Fans” der Firmenseiten werden, übernehmen automatisch einen Link auf die Seite in ihr Profil und verbreiten dies somit in der Community. Der virale Effekt ist für die Unternehmen von besonderem Nutzen:  Viele hochqualifizierte potenzielle Bewerber erfahren so von dem Unternehmen. Die Media-Saturn-Holding mit Sitz in Ingolstadt, ist mit 2.365 Fans ( zum Zeitpunkt der Erhebung) Spitzenreiter auf Facebook.

    Facebook als neuer Bewerbungskanal

    Auch Bayer Business Consulting, eine der fünf erfolgreichsten Inhouse Management Beratungen in Deutschland, nutzt Facebook, um Absolventen und Jobsuchende über ihr Unternehmen zu informieren. Informationsquelle zu bieten. Jobsuchende erfahren über Facebook Neuigkeiten aus dem Unternehmen, lernen die Produkte und Dienstleistungen kennen und können sich so ein umfassendes Bild von der Firma machen. Darüber hinaus können sie das Unternehmen direkt kontaktieren. „Wir treten oft in direkten Kontakt mit Absolventen, die sich für Bayer Business Consulting interessieren”, sagt Schmitz, Leiter Personalmarketing bei Bayer. „Beispielweise laden wir sie ein, während eines Mittagessens Mitarbeiter kennenzulernen und praxisnahe Informationen zu erhalten.” Vor allem aber erfahren die Fans über Facebook von offenen Stellen und es ergeben sich durch den direkten Kontakt zu Bayer-Mitarbeitern oft Alternativen zur Bewerbung über die offizielle Bayer-Stellenbörse.

    Hier ist eine Auflistung der Unternehmen, die auf Facebook präsent sind. Die Ranglisten ergeben sich aus der Anzahl der Fans zum Zeitpunkt der Erhebung.

    Allgemeiner Auftritt bei Facebook:

    Name/ Fans
    1. adidas 2.251.221
    2. Porsche 564.093
    3. BMW 444.171
    4. Beiersdorf AG 244.001
    5. Daimler AG 211.973
    6. Nestlé Deutschland 82.792
    7. Hewlett-Packard Deutschland 40111
    8. SAP 18.330
    9. Volkswagen AG 16.010
    10. Lufthansa 13.809
    11. Dr. August Oetker KG 9781
    12. Vodafone D2 8224
    13. TUI 4.380
    14. Otto Group 2872
    15. Shell Deutschland 2538
    16. Total Deutschland 2289
    17. Arcandor 1.939
    18. Robert Bosch GmbH 1886
    19. Deutsche Bank 1.863
    20. Henkel KGaA 1.203
    21. dm-drogerie markt 1193
    22. Bertelsmann 1.064
    23. Rewe Group 971
    24. Continental AG 946
    25. OMV Deutschland 687
    26. Deutsche Bahn 627
    27. Würth-Gruppe 584
    28. Deutsche Telekom 489
    29. Opel 359
    30. Dachser 186
    31. Axel Springer AG 164
    32. Deutsche Börse 96
    33. Lanxess 67
    34. MAN 58
    35. RWE 54
    36. Celesio 38
    37. Knauf Gips 21
    38. Wüstenrot & Württembergische 21
    39. B. Braun Melsungen 18
    40. Heraeus 9
    41. Globus SB-Warenhaus Holding 1

    Karriereseite bei Facebook:

    Name/ Fans
    1. MediaSaturn 2365
    2. Bayer AG 723
    3. EADS 720
    4. 3M 715
    5. Siemens AG 577
    6. BASF 409
    7. Deutsche Telekom 318
    8. zanox 269
    9. Deutsche Post AG 231
    10. Otto Group 174
    11. E.ON 134
    12. Page Personell 94
    13. Dr. August Oetker KG 88
    14. Arcandor 69
    15. Bertelsmann 60
    16. Deutsche Bank 54
    17. Linde AG 23
    18. Aareal Bank 3

    Copy and Paste beim Bewerbungsschreiben?

    Mittwoch, 10. März 2010

    Wie einfach und schnell wäre eine Bewerbung geschrieben wenn es keine Anschreiben gäbe. Hat man einmal einen vernünftigen Lebenslauf erstellt, kann man diesen meistens leicht verändert für viele Bewerbungen verwenden. Aber gilt das auch für das Motivationsschreiben?

    Die Antwort lautet kurz und bündig: Nein! Jede Bewerbung erfordert ein individuelles Bewerbungsschreiben, das sich auf die ausgeschriebene Stelle bezieht und die Anforderungen der Stellenanzeige Punkt für Punkt abhandelt. Das bedeutet, dass jede der Anforderungen aus  der Stellenbeschreibung mit Beispielen belegt wird. Das können akademische Leistungen, Tätigkeiten aus einem Praktikum oder auch Belege aus Eurem Privatleben sein. Trainierst Du z. B. eine Jugendmannschaft in Deinem Sportverein kannst Du dies als Beweis für Deine Führungsqualitäten anführen. Ein Ehrenamt kann Dein soziales Engagement belegen.

    Checkliste Anschreiben:

    1. Lies die Anzeige mehrfach.
    2. Überlege Dir, ob Du mindestens  60 Prozent der geforderten Qualifikationen erfüllst.  Wenn das nicht der Fall ist, spar Dir die Mühe und investiere die Zeit in eine Bewerbung, bei der die Anforderungen besser zu Deinen Qualifikationen passen.
    3. Wenn Du glaubst, dass Du die Anforderungen erfüllst, denke darüber nach, ob Du Dich zu einem Vorstellungsgespräch einladen würdest.
    4. Nummeriere die geforderten Qualifikationen im Bezug auf die Stelle und schreibe sie untereinander auf.
    5. Nummeriere die Softskills wie Leistungsbereitschaft, Teamgeist etc. auch von oben nach unten und schreibe auch diese untereinander auf.
    6. Schreibe rechts neben jeden Punkt der Liste aus 4. ein Beispiel für die geforderte Qualifikation auf.
    7. Schreibe rechts neben jeden Punkt der Liste aus 5. ein Beispiel für die geforderten Softskills auf.

    Danach kannst Du Dich Anschreiben setzen, das wie der gute alte Schulaufsatz aus Einleitung, Mittelteil und Schluss besteht. Der Mittelteil befasst sich mit den Hardfacts, also den „Beweisen“ aus Liste 4. und 5, die Du genau so abarbeitest, wie sie in der Stellenanzeige aufgeführt sind.

    In der Einleitung kannst Du gerne erwähnen, wo Du die Stellenausschreibung gesehen hast, aber bitte nicht, dass Du Dich hiermit um die Stelle bewirbst; das verschwendet wertvolle Zeilen und ist logisch.

    Der letzte Absatz enthält das übliche Geplänkel bezüglich deiner Verfügbarkeit, Deiner Gehaltsvorstellungen (falls diese Angaben in der Anzeige gefordert sind!) und dass Du Dich über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freust.

    Lass das Anschreiben, nachdem Du es selber mehrfach Korrektur gelesen hast, von jemand gegenlesen. Je öfter man einen eigenen Text liest, desto blinder wird man gegenüber Rechtschreibfehlern.

    Ich bin sicher, dass Ihr eine gewissen Routine entwickelt, wenn Ihr nach diesem Schema vorgeht und das gefürchtete Anschreiben mit der Zeit einfach leichter von der Hand bzw. Tastatur geht.

    Eure Anja

    Der erste Eindruck zählt – das Bewerbungsfoto

    Donnerstag, 3. Dezember 2009

    Bei den Workshops und Vorträgen zu Bewerbungsthemen, die ich an Hochschulen bundesweit halte und vor allem bei Bewerbungs-Check auf Kontaktmessen und Recruiting-Events bekomme ich zahlreiche Bewerbungsfotos zu Gesicht. Sehr viele davon sind professionell und wirken sich somit positiv auf die Bewerbung aus. Denn immer noch gilt: Der erste Eindruck zählt – dazu gehört eben auch das Foto.

    Eins ist klar: Selbst das beste Foto kann dir keinen Job verschaffen, aber ein schlechtes Foto kann Chancen verbauen, denn nach wie vor achten Personalmitarbeiter auf das Foto.

    Wichtig: Das Bild darfst du auch weglassen. Ein Arbeitgeber darf aufgrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) kein Bild mehr von dir verlangen, beeinflussen lassen von einem Bild sollte sich ein Recruiter eh nicht, denn das könnte eben zu Diskriminierung führen bzw. den Verdacht auf eine mögliche Diskriminierung lenken. Daher wirst du hierzu auch keine offiziellen Statements aus Unternehmen lesen.

    Wenn du dich aber dazu entschließt, ein Bild mitzuschicken, dann sollte es professionell sein und einen sympathischen Eindruck hinterlassen. Professionell heißt in dem Fall durchaus, zum Fotografen zu gehen und sich nicht mit der weißen Wand in der WG zufrieden zu geben. Such dir einen Fotografen, der schon bei anderen gute Bilder geschossen hat und der sich auch Zeit nimmt.

    Als Kleidung würde ich das Bewerbungsoutfit empfehlen. Das heißt dann eben Anzug, Hemd und Krawatte oder – bei Frauen – Anzug, Kostüm und Bluse. Gut ist es auch, mehrere Kleidungsstücke zur Wahl zu haben. So hast du gleich mehrere Variantien und kannst je nach Branche auswählen. Natürlich kannst du auch je nach Branche eine etwas lockerere Kleidung wählen, z. B. ein T-Shirt zum Blazer oder auch ein Hemd ohne Krawatte. Wenn du überlegst, was angemessen sein könnte, würde ich immer eine etwas konservativere Variante wählen.

    Bevor du zum Fotografen gehst, schau dir deine Kleidung noch einmal nach folgenden Aspekten an: Ein weißes Hemd mit schwarzer Jacke bildet große Farbkontraste, die leider nicht alle Fotografen hinbekommen. So gibt es auf dem Bild schnell eine gleichmäßig dunkle Fläche. Blau, grau oder braun und ein helles, farbiges Hemd wirken weicher als eine Kombination in schwarz-weiß. Da ist es wirklich am besten, mal mehrere Lösungen auszuprobieren.

    Ob du das Foto in Farbe oder schwarz/weiß wählst, ist dir überlassen. Es kommt vor allem darauf an, was dich als Persönlichkeit besser herausstellt. Manchen schmeichelt Farbe eben mehr, andere Hauttönungen kommen in grau besser zur Geltung. Das sollte allerdings der Fotograf im Blick haben.

    Noch ein Wort zur Körperhaltung: Es gibt ein paar Tricks, um auf Fotos lockerer und dynamischer zu wirken, zum Beispiel schräg auf einem Stuhl zu sitzen, die Beine breit und locker aufgestellt. Auch mehrere Drehungen auf dem Stuhl entspannen und sorgen für eine lockerere Haltung!

    Gastbeitrag von Ute Blindert,  Herausgeberin von “Zukx – Magazin für Absolventen” Weitere Artikel zu den Themen Bewerbung und Vorstellungsgespräch findet Ihr auf www.zukx.de