Artikel-Schlagworte: „Bewerbung“

Internationale Studenten-Umfrage zu Karriere-Erwartungen

Saturday, 5. February 2011

universumAuch in diesem Jahr führt Universum wieder My Future Career, die Studenten-Umfrage in 28 Ländern durch. Den Teilnehmern verspricht das Unternehmen eine individuelle Analyse darüber, welcher Karriere-Typ sie sindund welche Unternehmen als Arbeitgeber zu ihnen passen.

Durch die Studie erhalten Unternehmen wichtige Informationen darüber, welche Erwartungen potenzielle Mitarbeiter der Generation Y an Arbeitgeber stellen, was ihnen wichtig ist und wie sie ticken.  Auch Hochschulen erhalten über die Umfrage ein wichtiges Feedback zur Zufriedenheit ihrer Studenten.

Über die Umfrage hinaus können interessierte Studenten und Absolventen an einem Gewinnspiel teilnehmen und sich für ein Stipendium von 1.000 Euro bewerben. Hier geht es zur Umfrage.

Klares Nein von Absolventen zur anonymisierten Bewerbung

Monday, 31. January 2011

Absolventen stehen der anonymisierten Bewerbung mehrheitlich kritisch gegenüber. Sie haben  große Befürchtungen, dass der Schuss nach hinten losgehen könnte und aus der angestrebten Chancengleichheit für die Bewerber nur Nachteile entstehen

Die Jobbörse für Quereinsteiger TalentFrogs führte bundesweit eine Befragung zur anonymisierten Bewerbung unter 581 Studenten im letzten Semester durch. Sie wurden befragt, ob sie sich von einer anonymisierten Bewerbung eher Vorteile oder Nachteile versprächen. Fast 80 Prozent betrachten den auch auf Arbeitgeberseite heftig diskutierten Modellversuch ganz klar als Nachteil.

Die meisten Befragten sind sich unabhängig von ihrem Geschlecht einig: Sie sehen in einer Bewerbung mehr als nur die Darstellung ihrer fachlichen Qualifikationen. Den meisten geht es bei der Bewerbung darum, ihre eigene Person darzustellen und sich zu präsentieren. Dabei werden der Ausschluss von Informationen wie beispielsweise zum Alter, Geschlecht und Familienstand sowie das Weglassen eines Fotos als großer Nachteil empfunden.

Ein Teil der befragten Studentinnen gaben an, dass die anonymisierte Bewerbung Bewerberinnen für einen Job im öffentlichen Dienst ganz klar benachteiligt, da bei Stellenausschreibungen für den öffentlichen Dienst Frauen bei gleicher Qualifikation männlichen Bewerbern gegenüber bevorzugt werden. Das Gleiche gilt für eine Bewerbung bei Unternehmen mit Frauenquote.

Frauen sind oft zu bescheiden in Puncto Eigenmarketing

Saturday, 22. January 2011

Jede Frau weiß, dass eine ansprechende Bewerbung der Türöffner für ein Gespräch mit dem Wunscharbeitgeber ist und somit ein wichtiger Schritt für den Berufseinstieg oder den Jobwechsel. Dennoch zeigen viele Frauen eine gewisse Scheu, wenn es darum geht, die eigenen Stärken, Talente und Qualifikationen zu bewerben. Dabei ist im Bewerbungsprozess die (Be-)Werbung in eigener Sache das Wichtigste für ein erfolgreiches Selbstmarketing.

“Unwissenheit über die Anforderungen an die ‘richtige’ Bewerbung führt häufig zu Unsicherheiten und Ängsten, die sich oftmals durch den gesamten Bewerbungsprozess ziehen”, sagt Melanie Vogel, Initiatorin der women&work, dem Messe-Kongress für Frauen, der am 14. Mai 2011 erstmalig in Bonn stattfindet. “Dabei ist die Bewerbung bei ganz sachlicher Betrachtung nicht mehr als eine nutzerfreundliche Zusammenstellung des eigenen Werdegangs (Lebenslauf) und ein freundlicher Geschäftsbrief, in dem sich die Bewerberin als Mitarbeiterin empfiehlt (Anschreiben). Zeugnisse und Qualifikationen, die mitgeschickt werden, untermauern lediglich die ‘technischen Daten’ aus dem Lebenslauf.“

Was aber gehört alles in eine Bewerbung und wie können Frauen mit ihrer Bewerbung aus der Vielzahl der Mitbewerber herausstechen?
Barbara Klunker, Fachbereichsleiterin bei der DIS AG, ist davon überzeugt, dass Frauen sich nicht grundlegend anders bewerben müssen als Männer. “Das A und O für jeden Bewerbungsprozess ist, dass Frauen, ebenso wie Männer, ihre Stärken kennen, wissen was sie wollen und dies auch authentisch vertreten.” Sie rät zu dem Bewerbungs-Motto, lieber eine Absage für die Person zu bekommen, die man sei, als eine Zusage für die Person, die man vorgegeben hat zu sein.

Das Anschreiben ist der wichtigste Teil der Bewerbungsmappe und hat zwei wichtige Funktionen: Einerseits soll es die Motivation der Bewerberin deutlich machen, für diesen Arbeitgeber arbeiten zu wollen und zum anderen sollten Bewerberinnen im Anschreiben ihre Persönlichkeit transportieren. Es ist daher wichtig, dass Frauen in ihrem Anschreiben immer auch auf Daten und Erfahrungen aus ihrem Leben zurückgreifen und diese als konkrete Beispiele präsentieren. Es ist notwendig, dass sich Frauen darüber Gedanken machen, was sie als Person für dieses Unternehmen leisten können und welche Vorteile das Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit ihnen hat.

Bei der Erstellung des Lebenslaufs ist es wichtig darauf zu achten, dass er optisch gut gestaltet, gut strukturiert und schnell zu erfassen ist. Insbesondere bei Berufserfahrung, Praktika oder Nebenjobs dürfen und sollten Bewerberinnen mit kurzen Stichpunkten die wichtigsten Aufgaben der jeweiligen Station nennen. Sie ermöglichen dem Leser eine schnelle Übersicht über die vorhandenen praktischen Erfahrungen.

„Frauen neigen dazu, in ihren Bewerbungsunterlagen die Understatement-Strategie zu verfolgen. Sie unterschätzen die Bedeutung der einzelnen Stationen im Lebenslauf und führen diese nicht auf. Oft sind es aber interessante Tätigkeiten neben dem Studium, die ein Bewerberprofil bereichern und die Kandidaten voneinander unterscheiden“, sagt Joanna Rusin-Rohrig, Regional Marketing Manager DACH bei Universum Communications.

Frauen müssen sich also, genau wie ihre männlichen Mitbewerber, bei der Erstellung der Bewerbungen bewusst sein, wer sie sind, was sie können, wo ihre Stärken liegen und – ganz wichtig – was ihre beruflichen Ziele und Wünsche sind. Melanie Vogel empfiehlt, bei der Erstellung der Bewerbungsmappe mit viel gesundem Menschenverstand vorzugehen und darauf zu verzichten, Bewerbungsbücher zu wälzen oder Musterlebensläufe und -anschreiben zu nutzen. „Bewerbungsbücher verleiten nur dazu, Sätze oder Textblöcke zu kopieren. Das eigentliche Ziel, dass Bewerberinnen sich mit sich selbst beschäftigen und ihre Karrierewünsche und Ambitionen in eigene Worte fassen, wird damit untergraben. Individualität und Authentizität gehen dabei verloren. Das führt dann zu den so unbeliebten, stromlinienförmigen Bewerbungen, die von den Personalverantwortlichen zu Recht zunehmend kritisiert werden.” Barbara Klunker gibt den generellen Rat, Freunde, ehemalige Kollegen oder Menschen, die einem kritisch aber offen gegenüberstehen, zu seinen Stärken und zu seinen Bewerbungsunterlagen zu befragen. „Der Blick von außen kann Wunder bewirken.“

Fazit:

Bewerberinnen nehmen im Vorfeld eine ehrliche Eigenanalyse vor und überlegen sich ganz genau, in welchen Bereichen sie vermutlich langfristig motiviert und mit Spaß arbeiten werden und welche Branchen und Unternehmen ihnen dieses Arbeitsumfeld am ehesten bieten können. Diese Motivation und dieser Eigenantrieb spiegeln sich im Anschreiben und werden durch einen optisch gut strukturierten und übersichtlichen Lebenslauf untermauert. Die authentische Bewerbung ist der erste Schritt zur optimalen Eigenvermarktung,  denn nur mit ihr können Frauen offensiv nach außen auftreten und erfolgreiche Eigenwerbung machen.

Studienförderung für Fortgeschrittene

Monday, 22. November 2010

Wenn Du für die letzten Hürden Deines Studiums noch finanzielle Unterstützung brauchst, dann aufgepasst: Die Deutsche Bildung vergibt bis Anfang 2011 noch mehr als 100 Studienförderungen speziell an Studierende in Master- und MBA-Programmen.

Bewerben können sich alle, die noch zwei bis vier Semester bis zum Studienabschluss benötigen. Bewerbungen von Studenten aller Fachrichtungen sind willkommen.

Wie die Studienfinanzierung der Deutschen Bildung funktioniert lest Ihr hier: www.deutsche-bildung.de/studienfoerderung/studienfinanzierung

Bewerben könnt Ihr Euch unter: www.deutsche-bildung.de/studienfoerderung/bewerbung

Familienunternehmen sind beliebte Arbeitgeber

Monday, 11. October 2010

Mehr als 60 Prozent der Studenten möchten nach Abschluss ihres Studiums gerne in einem Familienunternehmen arbeiten. Das fand Kienbaum Communications in Zusammenarbeit mit der Franz Haniel & Cie. GmbH  in einer Befragung von 286 Studenten der Wirtschaftswissenschaften heraus.

Die Befragten gehen davon aus, in familiengeführten Unternehmen mehr Handlungsfreiheit und Entscheidungsspielräume zu haben als in Großkonzernen. Auch glauben sie, auf mehr Menschlichkeit zu treffen. Darüber hinaus sind sie davon überzeugt, in einem Familienunternehmen eher eine Work-Life-Balance verwirklichen zu können. Mit der Arbeit für einen Großkonzern verbindet der Großteil der Befragten eher negative Begleiterscheinungen wie Anonymität, Druck, geringere Entfaltungsmöglichkeit. Für einen börsennotierten Arbeitgeber sprechen höhere Einstiegsgehälter, bessere Karrierechancen und eine höhere Wahrscheinlichkeit, eine internationale Karriere verwirklichen zu können.

72 Prozent der Studenten und Absolventen legen bei ihrer Arbeitgeberwahl großen Wert auf Entwicklungsmöglichkeiten und ein kollegiales Arbeitsumfeld. Für 56 Prozent der Befragten sind  eigenverantwortliches Arbeiten und Gestaltungsmöglichkeiten sehr wichtig. Eine fast gleich hohe Wertigkeit nimmt mit 53 Prozent die Work-Life-Balance ein. Eine geringe Rolle spielen dagegen das Image eines Unternehmens bei der Wahl des Arbeitgebers.

Wer namhafte Familienunternehmen kennenlernen will, kann am 19. November auf dem Karrieretag Familienunternehmen in Bielefeld mit ihnen auf Tuchfühlung gehen. Auf diesem Recruiting-Event führen Vertreter von mehr als 30 Familienunternehmen Jobinterviews mit Absolventen. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen kann sich bis zum 18. Oktober hier bewerben.

Bewerben auf Englisch – Resumee, CV oder wie heißt das richtig?

Monday, 20. September 2010

Es reicht nicht, für eine Bewerbung auf Englisch den deutschen Lebenslauf einfach zu übersetzen. Zwischen der den deutschen und englischen Standards gibt es einige wichtige Unterschiede. Jede Bewerbung hat grundsätzlich drei Ziele: Sie soll Aufmerksamkeit erzeugen, den Personaler von Deinen Qualifikationen und Fähigkeiten überzeugen und den „personal fit“ im Bezug auf das Stellenprofil herstellen.

Flaggen

Genau wie für eine deutsche Bewerbung reicht für Absolventen ein Lebenslauf von ein bis zwei Seiten.  Statt der tabellarischen Form wird er  im amerikanischen Resume und im englischen CV in Abschnitte unterteilt und die einzelnen Stationen durch die Angabe der Zeiträume ergänzt.

Ein CV wird grundsätzlich folgendermaßen aufgebaut:

  • Personal Details
    Personal Details lautet die Überschrift zu den persönlichen Daten wie Adresse und Kontaktdaten. Umlaute werden ae, oe, ue und ß in ss umgewandelt. Sowohl die englischen als auch die amerikanische Variante beinhaltet kein Foto, kein Foto und kein Angabe zum  Familienstand!
  • Personal Profile/Summary
    An dieser Stelle präsentierst Du eine Kurzcharakteristik von Dir, die Deine persönlichen Charakteristika, Erfahrungen und Fähigkeiten beschreibt.
  • Objective
    Beschreibe kurz, wie Deine Karriereplanung aussieht, also welches Ziel Du erreichen möchtest und was Du von dem Unternehmen, bei dem Du Dich bewirbst, erwartest.
  • Education
    Hier fügst Du Deine akademische Ausbildung ein. Du nennst den vollständigen Namen der Hochschule sowie die Dauer des Studiums. Wenn Du mehrere Studiengänge beziehungsweise ein Studium und eine Ausbildung vorzuweisen hast, gehst Du chronologisch rückwärts vor. Die Auflistung endet also mit dem Erwerb der Hochschulreife.
  • Professional Experience/Work Experience/Experience
    Unter dieser Überschrift beschreibst Du Deine bisherigen praktischen Erfahrungen. Auch hier startest Du mit der aktuellsten Tätigkeit oder dem aktuellsten Praktikum und gehst chronologisch zurück. Die vollständige Firmierung des Unternehmens, bei dem Du gearbeitet oder ein Praktikum absolviert hast, gehört genauso dazu wie der Zeitraum der Tätigkeit und eine kurze aber präzise Beschreibung Deiner Tätigkeiten. Erfolge sollst Du unbedingt erwähnen, hier ist falsche Bescheidenheit fehl am Platz!

  • Skills
    Unter diesen Punkt fallen Deine Sprach– und EDV-Kenntnisse. Am besten ist es, wenn Du die Fähigkeiten jeweils bewertest.
  • Activities/Engagement/Hobbies
    Genau wie im deutschen Lebenslauf nennst Du Deine Interessen, Sportarten und sonstige Interessen.

Gastbeitrag von Ute Blindert, zukx – campus2company

Bundesweit Reststudienplätze für das Wintersemester 2010/2011

Thursday, 9. September 2010

studieren.deWer bisher noch keinen Studienplatz für das Wintersemester 2010/2011 ergattern konnte hat vielleicht doch noch eine Chance auf einen Studienplatz. Das Portal  Studieren.de veröffentlicht freie Studienplätze von mehr als 200 Hochschulen. Bisher sind um die 17.000 freie Studienplätze für 1.600 unterschiedliche Studiengänge gemeldet worden; darunter sowohl zulassungsbeschränkte als auch zulassungsfreie Studienplätze . Die Studienplatzbörse ist sowohl für Bewerber als auch für Hochschulen kostenfrei nutzbar.

In den Augen des Personalers sind alle Bewerber gleich

Tuesday, 31. August 2010

Unter der Federführung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), die dem Bundesfamilienministerium unterstellt ist, nehmen fünf Unternehmen am Pilotprojekt zum anonymisierten Bewerbungsverfahren teil. Mit von der Partie sind die Deutsche Post, die Deutsche Telekom, L’Oreal, Mydays und Procter & Gamble. Ein Jahr lang werden die beteiligten Unternehmen anonymisierte Bewerbungsverfahren testen, also ohne Foto, Namen und Angaben zum Alter, Geschlecht, Herkunft und Familienstand.

Das Pilotprojekt soll im Herbst 2010 starten und zwölf Monate durchgeführt werden. Der Versuch Pilotprojekt wird während der gesamten Dauer wissenschaftlich begleitet und anschließend ausgewertet. Andere europäische Staaten wie Schweden, Frankreich, Belgien und Großbritannien haben solche Modellversuche bereits begonnen beziehungsweiseabgeschlossen.

Nach Ansicht von Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, sollte deutschlandweit ein einheitliches, anonymisiertes Bewerbungsverfahren gelten, um eine allgemeine Chancengleichheit zu gewährleisten. Sie verweist auf eine beim IZA erschienene Studie von 2010, wonach die Angabe eines türkisch klingenden Namens die Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch für einen Praktikumsplatz verringert – im Durchschnitt um 14 Prozent, bei kleineren Unternehmen sogar um 24 Prozent. Bei der IZA-Untersuchung (Institut zur Zukunft der Arbeit) wurden Bewerbungen für Praktikumsplätze verschickt. “Wir gehen davon aus, dass die Diskriminierungsquote bei Stellenausschreibungen – vor allem im niedrigqualifizierten Bereich – deutlich höher liegt”, sagte Lüders. “Aber es kann nicht sein, dass Bewerberinnen und Bewerber oftmals nur auf Grund ihres Namens oder ihres Alters keine erste Chance erhalten. Entscheidend für die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber sollte nur die Qualifikation sein. Wir brauchen in Deutschland eine neue Bewerbungskultur.”

Ich freue mich auf Eure Kommentare und bin gespannt, was die Leser des JOBSUMA-Blogs von der anonymisierten Bewerbung halten.

Ready – steady – go! Deutsche Absolventen sind bereit für internationale Karriere

Tuesday, 17. August 2010

Laut einer Umfrage von stepstone und der Intelligence Group zeigen deutsche Fach- und Führungskräfte im weltweiten Vergleich eine hohe Mobilitätsbereitschaft. Befragt wurden mehr als 66.000 Fach- und Führungskräfte in mehr als 40 Ländern. Die beliebtesten Städte für einen internationalen Jobwechsel sind laut Umfrage London, New York, Sydney, Paris und Dubai.

Besonders mobilitätsbereit sind laut stepStone junge Akademiker zwischen 20 und 30 Jahren.  Das liegt vermutlich daran, dass die Generation Internet mit den grenzenlosen Möglichkeiten der Internetsuche aufgewachsen ist und diese auch ausgiebig zur Jobsuche nutzt. Wurden vor drei Jahren Suchmaschinen wie Google noch wenig zur Jobsuche genutzt, geben heute 49 Prozent der befragten an, diese auch zur internationalen Jobsuche zu nutzen. So ist der Einstieg in eine internationale Karriere bedeutend einfacher geworden. Man findet weltweit schnell die Karriereseiten und Jobangebote von Unternehmen sowie Jobsuchmaschinen und Stellenbörsen.  Ebenso schnell  kann man sich online bewerben.

Insgesamt sind 79 Prozent der deutschen Fach- und Führungskräfte sind bereit aus beruflichen Gründen ins Ausland zu gehen. Vor drei Jahren zeigten lediglich 71 Prozent diese Bereitschaft. 58 Prozent der Teilnehmer der Umfrage können sich sogar vorstellen, länger als fünf Jahre im Ausland zu arbeiten.

Die gesamte Studie bietet  StepStone zum Kauf an.

Masterstudiengänge gründlich checken!

Friday, 6. August 2010

Du hast Deinen Bachelor-Abschluss in der Tasche. Eigentlich ging das viel zu schnell, denn jetzt steht schon die nächste wichtige Entscheidung an: Welches Masterprogramm ist für Dich das richtige? Doch wer hat schon den Durchblick im Dschungel der Master-Studiengänge. Im besten Fall kennt man die Programme der eigenen Hochschule. Inzwischen gibt es einige gute Websites, auf denen man themen-  oder standortspezifisch nach Master-Studiengängen suchen kann.

Wichtig sind darüber hinaus aber eine Reihe von Qualitätskriterien, anhand derer man checken sollte, ob das Masterprogramm, für das man sich entscheidet, auch hält, was es verspricht. Die Deutsche Bildung, der Spezialist für partnerschaftliche Studienförderung, hat eine Master-Checkliste entwickelt, die es Dir einfacher macht, die Qualität von Masterprogrammen zu beurteilen und eine Entscheidung zu fällen, die Du hinterher nicht bereust.

Ist das Masterprogramm qualitätsgeprüft?
Wichtig ist die Akkreditierung des Masterprogramms. Wenn die Akkreditierung vorliegt, kannst Du sicher sein, dass der Studiengang nach europäischen Qualitätsstandards geprüft wurde. Ein weiteres Plus ist, wenn die anbietende Hochschule eine staatliche ist. Das kommt bei zukünftigen Arbeitgebern sehr gut an, weil die Anzahl von neuen privaten Instituten und Akademien, die Masterstudiengänge anbieten nahezu unüberschaubar geworden ist. Gemeint sind damit allerdings nicht die staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland.

Wie sind die Studienbedingungen?
Als nächstes solltest Du die Studienbedingungen genau unter die Lupe nehmen. Dazu zählt in erster Linie das quantitative Verhältnis zwischen Dozenten und Studenten. Masterprogramme haben oft eine fachliche Vertiefung zum Ziel. Daher ist der Kontakt zu Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern ausgesprochen wichtig. Darüber hinaus trägt die Ausstattung wie die Bibliothek und ausreichende Computer-Arbeitsplätze zum reibungslosen Ablauf des Studiums bei.

Ist das Programm sein Geld wert?
Bei Masterprogrammen im Ausland, aber auch an vielen Hochschulen in Deutschland, fallen Studiengebühren an. Diese sind unterschiedlich hoch und reichen von den „normalen Studiengebühren“, die auch für Bachelor-Studiengänge anfallen bis hin zu fünfstelligen Euro-Beträgen pro Semester.  Rechne die Kosten durch und setze diese ins Verhältnis zur Qualität vergleichbarer Programme. Nicht immer garantieren hohe Gebühren auch ein qualitativ hochwertiges Studium.

Welchen Ruf hat die Hochschule?
Abhängig von Ihren beruflichen Zielen kann auch das Renommee der Hochschule zu Deinem beruflichen Erfolg beitragen. Rankings allein sagen noch nichts über ein gutes Studium aus. Aber es ist unbestritten, dass einige Hochschulen für bestimmte Fachrichtungen einen ausgesprochen guten Ruf genießen, der auch die Entscheidungen von Personalverantwortlichen beeinflusst. Zum Ruf einer Fachrichtung an einer bestimmten Hochschule tragen natürlich auch die  Professoren etwas aus. Unterrichtet im Masterprogramm vielleicht auch eine echte Koryphäe des Fachgebiets?


Hat sich das Programm schon bewährt?

Relevant ist ebenfalls, wie lange ein Masterprogramms schon durchgeführt wird. Ist das Programm ganz neu, muss noch mit Schwächen in der Konzeption gerechnet werden. Besteht das Programm schon seit mehreren Jahren, wurden Schwächen eventuell schon beseitigt und es gibt Erfahrungswerte von Absolventen. Vielleicht haben sich diese schon in einem Alumni-Netzwerk zusammengeschlossen und Du kannst Kontakt zu Absolventen dieses Masterprogramms aufnehmen.

Zulassungsvoraussetzungen genau unter die Lupe nehmen!
Jedes Masterprogramm hat bestimmte Zulassungsvoraussetzungen. Oft können nur Bachelor-Absolventen einer bestimmten Fachrichtung an Masterprogrammen teilnehmen. Wie viele Credits man für ein Masterprogramm nachweisen muss, hängt davon ab, ob man vorher ein dreijähriges oder vierjähriges Bachelorstudium absolviert hat. Wird ein bestimmtes Praktikum als Zulassungsvoraussetzung verlangt und wie sieht das hochschulinterne Auswahlverfahren genau aus?

Wenn Dein Wunsch-Masterprogramm alle Kriterien der Checkliste  erfüllt, kannst Du Dich guten Gewissens dafür bewerben.