Artikel-Schlagworte: „Bewerbungsunterlagen“
Sunday, 29. January 2012
Eine aussagekräftige und erfolgversprechende Bewerbung zu erstellen dauert seine Zeit. Besonders, wenn man sich nach Ende des Studiums um den ersten Job als Hochschulabsolvent bewirbt, schreibt man jede Menge Bewerbungen und bekommt oft nur wenige Einladungen. Da wird das Bewerbungsmarathon zeitweise zum Vollzeitjob.
Egal welchen Bewerbungs-Ratgeber man sich zu Gemüte führt: Eins fordern alle gemeinsam: Jedes Anschreiben soll individuell erstellt werden. Copy and paste der gleichen Bewerbungsunterlagen kann nicht der Türöffner für ein Bewerbungsgespräch sein. Als Hintergrundwissen für die Erstellung des Motivationsschreibens und den Lebenslauf ist auch die Informationsbeschaffung über den potenziellen Arbeitgeber ein echter Zeitfresser. Denn: Wer viel über das Unternehmen weiß, bei dem er sich bewirbt, kann im Anschreiben Beispiele aufführen, warum er der Richtige ist. Langen Textens kurzer Sinn: Es ist arbeitsaufwändig die Bewerbungsunterlagen so zu formulieren, dass der Recruiter nicht nur gedanklich die Anforderungen des Stellenprofils beim Lesen abhakt, sondern den Bewerber kennenlernen möchte.
Schaut man sich allerdings die Ergebnisse der permanenten Umfrage von Institute for Competitive Recruiting (ICR) an, die besagen, dass Personaler je nach Unternehmensgröße und Branche pro Bewerbung nur wenige Minuten Zeit nehmen, führt das zu berechtigtem Frust. Wozu das ganze Theater, wenn kein Recruiter sich CV und Anschreiben gründlich anschaut? „Es ist wie beim Kochen“, sagt Wolfgang Brickwedde, Geschäftsführer vom ICR- „ Die Zeit, die Bewerber in die Erstellung ihrer Bewerbungsunterlagen stecken, steht in keinem Verhältnis zu den von den Recruitern bei den potentiellen Arbeitgeber aufgewandten Zeit für die Durchsicht der Bewerbungsunterlagen.“
Die traurige Bilanz: Die Mehrzahl der Recruiter braucht zum Durchsehen von Bewerbungen weniger als fünf Minuten. Weniger als fünf Prozent nehmen sich mehr als 15 Minuten Zeit und ein Drittel der Personaler schaffen die Durchsicht von Bewerbungsunterlagen in weniger als drei Minuten. Dieses Verhalten steht in krassem Gegensatz zu den von Personalern genannten größten Herausforderungen in ihrem Job: Gute Bewerber zu finden und offene Stellen schnell besetzten.
Was ist die Konsequenz für Bewerber? Wer auf Jobsuche ist, muss sich wohl oder übel bewerben. Noch mehr auf Bewerbungen über Social Media Kanäle setzen ,ist eine Möglichkeit. Denn sucht der Personaler aktiv über Facebook, Twitter und XING, ist er der Aktive und vielleicht interessierter daran, sich mit Bewerbern, die auf seine Aktivitäten reagieren, Kontakt aufzunehmen. Was meint Ihr dazu? Wer hat gute Erfahrungen mit Bewerbungen der etwas anderen Art gemacht?
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Friday, 20. January 2012
Das Anschreiben, auch Motivationsschreiben genannt, soll genau das transportieren: MOTIVATION. Außerdem sollte die Antworten auf folgende Fragen des Personalers beantworten:
- Warum passt dieser Bewerber besonders gut zur Stelle?
- Welche fachlichen Qualifikationen bringt er für die Position mit?
- Welche Erfahrungen aus Praktika oder früheren Jobs qualifizieren ihn für die Stelle?
- Was sind seine Alleinstellungsmerkmale gegenüber Mitbewerbern?
Demzufolge sind schwammige und austauschbare Formulierungen, die keine klaren beruflichen Ziele des Bewerbers zum Ausdruck bringen und Formulierungen im Konjunktiv, die auf Unsicherheit schließen lassen, absolut fehl am Platz. Hier einige weitere No-Gos für das Bewerbungsschreiben:
Betreff
Es ist gut möglich, dass der potenzielle Arbeitgeber mehr als ein Stellenangebot veröffentlicht hat. Daher in der Betreffzeile immer die Position angeben; falsl das Jobangebot numeriert ist, auch die Nummer angeben, etwa so: „Bewerbung als Entwicklungsingenieur“ Auch bei einer Initiativbewerbung gibt es einen Betreff!
Quelle der Stellenanzeige
Wo hast Du die offene Stelle gefunden oder wie bist Du – im Falle einer Initiativbewerbung auf das Unternehmen aufmerksam geworden? Jeder Personaler muss intern rechtfertigen, wofür er das Recruiting-Budget ausgibt und über welche Kanäle er die meisten Bewerbungen generiert. Fütterst Du ihn im ersten Satz Deines Motivationsanschreibens mit dieser Information, ist er positiv gestimmt.
Anrede
Mit „Sehr geehrte Damen und Herren“, kann kein Anschreiben beginnen, das der Selbstvermarktung dient. Da es sich um eine Bewerbung auf eine konkrete Stelle bei einem bestimmten Unternehmen handelt, muss ein Ansprechpartner recherchiert und angeschrieben werden. Findet man diesen nicht auf der Karriere-Website des Unternehmens – was leider noch immer vorkommt – steht ein Anruf in der Personalabteilung an und fragt nach dem Ansprechpartner für die Bewerbungsunterlagen. Nicht abwimmeln lassen! Schließlich legt der Bewerber alle persönlichen Karten auf den Tisch. Daher hat er auch das Recht, seine persönlichen Unterlagen an eine benannte Person zu schicken.
Würde, hätte, sollte – klingt nach bitte,bitte
Du willst, bist für die Stelle der ideale Bewerber und freust Dich über einen Einladung! Du bist auch kein Bittsteller, sondern eine hoch qualifizierte und bestens ausgebildete Arbeitskraft für das Unternehmen, bei dem Du Dich bewirbst. Also keine falsche Bescheidenheit! Der Konjunktiv vermittelt Unsicherheit und Unwahrscheinlichkeit. Wenn Du im Anschreiben überzeugend dargelegt hast, warum Du zum Arbeitgeber und auf das Stellenprofil passt, willst Du eingeladen werden. Also etwa so formulieren: „Über Ihre Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich.“
Softskills
Die erforderlichen Softskills für eine Stelle, stehen in der Stellenanzeige (schau Dir mal Stellenanzeigen auf JOBSUMA an) nach der erforderlichen Ausbildung. Dazu gehören Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft u.v. m. Mit schwammigen Aussagen wie: „Ich bin überaus engagiert, ein echter Teamplayer und eigne mich auch für einen Auslandseinsatz aufgrund meiner interkulturellen Kompetenzen“, führt nicht zu einer Einladung zum Vorstellungsgespräch. Das sind leere Worthülsen. Mag sein, dass Du all diese wunderbaren Eigenschaften hast. Aber Personaler will Beweise. Überlege also, mit welchen Beispielen aus dem Studium, Deiner Berufsausbildung, einem Praktikum oder einem Job als Werkstudent, Du die geforderten Softskills beschreiben kannst.
Als Tipp zum Schluss: Jeder Personaler ist dankbar für die Angabe konkreter Gehaltsvorstellungen und den nächst möglichen Eintrittstermin des Kandidaten. Das spart Zeit und erübrigt Nachfragen, wenn er sich für ein bestimmtes Kandidaten-Profil interessiert.
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Monday, 7. November 2011
Vom 8. bis zum 10. November findet die 13. konaktiva in der Dortmunder Westfalenhalle statt. Große- und mittelständische Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen präsentieren sich auf der Unternehmenskontaktmesse Studenten und Absolventen aller Fachrichtungen und haben Praktika, Stellen für Abschlussarbeiten und Einstiegsjobs nach dem Studium im Gepäck. Die konaktiva ist an allen drei Messetagen von 9:30 Uhr bis 16:30 für Besucher geöffnet.

In diesem Jahr stellen sich 210 Arbeitgeber vor. An allen drei Messetagen gibt es Vorträge und Podiumsdiskussionen zu Themen rund um die Bewerbung, Karriere und den erfolgreichen Berufseinstieg. Eine gute Gelegenheit, mit Unternehmensvertretern ins Gespräch zu kommen und sich einen Überblick über die aktuellen Einstiegsjobs für Absolventen zu verschaffen. Wer die Messe effektiv nutzen möchte, bringt am besten Bewerbungsunterlagen, zu mindest aber einige Lebensläufe mit.
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Friday, 21. October 2011
Facebook hat in Deutschland ca. 18. Millionen Fans, Xing ca. vier Millionen Mitglieder und das in Deutschland noch nicht so häufig genutzte Business-Netzwerk, LinkedIn, um die 1,3 Millionen. Personaler diskutieren in Blogs, auf Personal-Messen und in Personalfachmedien darüber, ob es Sinn macht, potenzielle Bewerber über Social Media-Kanäle anzusprechen. Immer mehr Unternehmen nutzen Facebook zur Ansprache von Studenten und Absolventen. Aber wie finden das die Studenten und Absolventen? Möchten Sie Facebook & Co. ausschließlich privat nutzen oder betrachten sie WEB 2.0-Plattformen als neue Jobbörsen?
Einschlägige Karriere-Ratgeber legen Bewerbern ans Herz, auf ihre Online-Reputation acht zu geben, weil Recruiter Facebook & Co. nach Fehltritten durchforsten, um herauszufinden, ob sich der positive Eindruck, den die Bewerbungsunterlagen vermitteln, sich auch im privaten Web 2.0-Umfeld bestätigt. Fast 50 Prozent der Personaler googlen im Internet nach Bewerberdaten, 21 Prozent der Personaler fahnden auf XING und LinkedIn nach CVs und 19 Prozent durchforsten private, soziale Netzwerke wie Facebook. Das fand der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V (BITKOM) in einer aktuellen Befragung unter 1500 Geschäftsführern heraus. Nicht gesellschaftsfähige Partyfotos oder politische Äußerungen können trotz guter akademischer Qualifikationen und weiteren auf dem Arbeitsmarkt gefragten Qualitäten den guten Ruf schnell zerstören.
Im Rahmen seiner Social Media Studie befragte die Unternehmensberatung Kienbaum in der ersten Jahreshälfte des vergangenen Jahres 1155 Absolventen, Studenten und (Young) Professionals unterschiedlicher Fachrichtungen nach ihrem Nutzungsverhalten bei der Jobsuche im Internet. Die Mehrheit (93 Prozent) der Teilnehmer waren zwischen 18 und 35 Jahren. Der Studie zufolge suchen die meisten Umfrageteilnehmer auf den Karriere-Websites von Unternehmen nach Jobs. Die Mehrheit der Befragten empfindet die Präsenz von Unternehmen in privaten Social Networks als eher negativ. Haben Arbeitgeber diese Botschaft nicht verstanden? Statt sich auf XING und ihre Karriere-Websites zu konzentrieren, richten immer mehr Unternehmen eine Fanpage ein. Da es ich um eine repräsentative Umfrage handelt, kann man davon ausgehen, dass die Mehrheit der Studenten, Absolventen und Young Professionals keinen Vorteil darin sehen, dass Arbeitgeber im privaten Social-Media-Umfeld zukünftige Mitarbeiter ansprechen oder rekrutieren wollen.
Wenn Arbeitgeber diese Botschaft aber nicht verstehen wollen und weiterhin ihre Social Networking-Aktivitäten ausbauen, ist umso wichtiger darauf zu achten, was man wo postet. Denn jeder ist irgendwann mal als Bewerber unterwegs.
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Monday, 26. September 2011

Am 29.9. findet in München die dritte job40plus statt. Das ist die erste Jobmesse, die sich gezielt an erfahrene Fach- und Führungskräfte richtet.
Dieses Mal werden Kandidaten aus dem IT-/TK-Umfeld (dazu zählen Informatiker und Techniker ebenso wie Marketing- oder Vertriebsprofis und Kandidaten mit kaufmännischen Hintergrund)angesprochen. Zu den Unternehmen vor Ort, die erfahrene Fach- und Führungskräfte suchen gehören u.a. Bosch, EADS, IFS Worldwide und itelligence. Insgesamt sind rund 500 Positionen zu besetzen. Neben Vorstellungsgesprächen direkt vor Ort wird den Teilnehmern ein umfangreiches Rahmen- und Serviceprogramm geboten, das ebenfalls auf erfahrene Arbeitnehmer zugeschnitten ist. Der Eintritt ist frei.
Die Öffnungszeiten sind so gelegt, dass auch latent Wechselwillige den Event besuchen können. Laut Statistik der ersten zwei Veranstaltungen befinden sich rund 90 Prozent der Besucher in Festanstellung. Knapp 10 Prozent sind bei Transfergesellschaften beschäftigt oder arbeitssuchend.
Noch einmal die Facts in Kürze:
Wann: 29.September 2011, 13 bis 20 Uhr +++Wo: Konferenzzentrum München+++Branche: Informationstechnik / IT-Dienstleistung / Telekommunikation+++Freier Eintritt+++
Weitere Infos unter: www.job40plus.de
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Saturday, 24. September 2011
Bewerbungsunterlagen wimmeln nur so von Fehlern. Darüber beklagen sich Personaler immer häufiger. Sie erhalten Bewerbungen mit falsch recherchierten Ansprechpartnern, voller Rechtschreibfehler und viel zu große Dateien bei Online-Bewerbungen. Das besagt das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter 300 Personalverantwortlichen des Online-Stellenportals kalaydo. Nach Angaben der teilnehmenden Personaler verbauen sich bis zu 75 Prozent aller Bewerber mit fehlerhaften Bewerbungsunterlagen ihre Chancen, im Bewerbungsprozess einen Schritt weiterzukommen.
Die Quote fehlerhafter Bewerbungen liegt im Schnitt bei fast 40 Prozent. Das ist alarmierend, finden die Befragten. Ganz oben auf dem Fehler-Rankings stehen Rechtschreibfehler für 85 Prozent der Befragten, 57 Prozent kritisieren unzureichende Informationen der Bewerber über die ausgeschriebene Stelle und 54,4 Prozent beklagen sich über falsch recherchierte Ansprechpartner. Fast 60 Prozent der Personalentscheider ärgert sich über zu große Dateien in Online-Bewerbungen, 56 Prozent sind genervt von unseriösen E-Mail-Adressen.
Insgesamt bevorzugen mehr als 83 Prozent der HR-Manager Online-Bewerbungen. Bewerbungsunterlagen per Post will nur noch die Hälfte der Befragten. Doch verleitet der Annahme, eine Online-Bewerbung sei schneller angefertigt als die klassische die Bewerber zu vielen Fehlern. Mehr als 70 Prozent der Personaler beklagen sich über unvollständige Datei-Anlagen und 41,5 Prozent über Abkürzungen wie MfG.


Schlagworte:Bewerber, Bewerbungsprozess, Bewerbungsunterlagen, fehlerhafte Bewerbungen, HR-Manager, Online-Bewerbung, Online-Stellenbörse, Online-Stellenportal, Personaler, Personalverantwortliche, Recruiter
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Tuesday, 13. September 2011
Der Lebenslauf und das Bewerbungsschreiben sind die Unterlagen, mit denen man sich als Bewerber selbst vermarkten will. Daher sollen sie die fachlichen Qualifikationen, die eigenen Stärken und besondere Kenntnisse ins rechte Licht rücken. Doch Vorsicht mit Übertreibungen oder Lügen. Der Personaldienstleister Robert Half befragte im Rahmen der Studie Workplace Survey 2.400 Personal- und Finanzprofis in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ob sie Angaben in Bewerbungen über ausgezeichnete Sprachkenntnisse, exzellenten Softwarekenntnissen und Führungsfähigkeiten ohne weiteres Glauben schenken.
Wird im Lebenslauf von ausgezeichneten Sprachkenntnissen, Führungsfähigkeit, umfangreicher Auslandserfahrung, excellenten Softwarekenntnissen etc. gesprochen, wird diesen Angaben von HR-Managern in Österreich, Deutschland und der Schweiz nicht immer Glauben geschenkt. Das ist das Ergebnis der Studie Workplace Survey vom Personaldienstleister Robert Half, der über 2.400 Personal- und Finanzprofis in 13 Ländern befragt hat.
Kritik und Misstrauen
Vor allem in Hinblick auf die Managementfähigkeiten der Bewerber sind Personalverantwortliche kritisch. 40 Prozent der österreichischen, 39 Prozent der deutschen, und 36 Prozent der Schweizer Recruiter gehen davon aus, dass Bewerber in ihrem alten Job weniger Verantwortung hatten als sie behaupten. Auch was die genauen Aufgaben der früheren Stelle angeht, so glauben die Hälfte der österreichischen HR-Manager und ein Drittel der Deutschen und Schweizer Kollegen den Angaben im CV nicht. Auch den Gründen für den Jobwechsel stehen sie skeptisch gegenüber. Wenn Personaler also unwahre Aussagen in den Bewerbungsunterlagen vermuten, sollten sie nach Referenzen des Bewerbers fragen. Ist der Bewerber einverstanden, dass der potenzielle Arbeitgeber vorherige Arbeit- oder Praktikumsgeber befragt, hat er in der Regel nichts zu verbergen.
Fachwissen zählt
In erster Linie zählen laut Studie die fachlichen Qualifikationen der Bewerber. Vor allem die Qualifikationen - besonders Fachwissen und Berufserfahrung – der Bewerber sind für die Personalverantwortlichen wichtig.
Generelle Skepsis herrscht unter HR-Managern bei den Angaben über:
- Sprachkenntnisse
- Softwarekenntnisse
- Verantwortung bei der Mitarbeiterführung
- Gründe für den Jobwechsel
- Genaue Aufgaben zum letzten oder aktuellen Job
Als Bewerber sollte man sich und seine Fähigkeiten weiterhin so positiv wie möglich darstellen, allerdings alle Angaben kritisch hinterfragen und sich selbst die Frage beantworten, ob z. B. fließende Englischkenntnisse auch noch fließend sind, wenn ein Teil des Vorstellungsgesprächs unangekündigt auf Englisch stattfindet.
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Wednesday, 27. July 2011
Es gibt viele Ratgeber und Anleitungen mit Ratschlägen, Vorlagen und Rezepten für den angeblich perfekten Lebenslauf. Der einzige, der Deinen Lebenslauf optimieren kann, bist nur Du! Der Lebenslauf, auch CV genannt, ist das Kernstück Deiner Bewerbung, weil er immer zuerst gelesen wird. In diesem Beitrag findest Du Kriterien, die Du beachten solltest, wenn Du einen Lebenslauf erstellst. Wenn Du die Tipps als Checkliste betrachtest und umsetzt, um Deinem CV den letzten Schliff zu geben, hast Du die besten Chancen, um das Interesse des Personalers zu wecken.
1. Die persönliche Daten – was muss hinein, was nicht?
Die persönlichen Daten beinhalten Name und Adresse, eine Telefonnummer unter der Du durchgängig erreichbar bist und Deine Emailadresse. Nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sind Altersangabe, Familienstand, Religionszugehörigkeit und Foto nicht mehr erforderlich. Das bedeutet, Du entscheiden selbst, ob Du diese Angaben machen willst und den Bewerbungsunterlagen ein Foto hinzu fügst.
Das Bewerbungsfoto gehört in Deutschland immer noch zum Standard. Solltest Du dich dafür entscheiden, lass es bitte einem Fachmann machen – auf gar keinen Fall von einem begnadeten Hobby-Fotograf aus Deinem Freundeskreis. Zum Fototermin solltest Du so gekleidet sein wie zum Bewerbungsgespräch: also in Schlips und Kragen beziehungsweise Hosenanzug oder Kostümchen. Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen, was die Kleiderordnung betrifft: Start-Ups oder Agenturszene. Aber generell gilt: lieber overdressed als underdressed.
2. Die Berufserfahrung – durch Übersichtlichkeit punkten
Wenn Du Dich für die antichronologische Form entscheiden, steht Ihre aktuelle oder letze Tätigkeit an oberster Stelle. Diese Reihenfolge erleichtert die Arbeit des Recruiters erheblich, wenn er Deinen Lebenslauf liest. Versetzt dich in seine Lage. Er muss für die Besetzung einer einzigen Stelle jede Menge Lebensläufe lesen. Ihn interessiert hauptsächlich, in wieweit Deine jetzige Tätigkeit relevant für die offene Stelle ist. Sollte es um den ersten Job nach Deinem Studienabschluss handeln, kannst Du auch für die Bewerbung relevante Praktika an den Anfang stellen. Dazu mehr unter 7.
3. Studium und Ausbildung – zählt nur die akademische Bildung?
Unterschätze nicht den Stellenwert einer Ausbildung vor dem Studium. Falls Du vor Deinem Studium eine Ausbildung beendet hast, wertet das Deinen Lebenslauf auf. Besonders als Absolvent ist eine Ausbildung ein guter Ausgleich für mangelnde akademische Berufserfahrung – auch wenn Ihre Ausbildung nicht in direktem Zusammenhang mit dem Studium steht.
4. In der Kürze liegt die Würze?
Je nachdem wie viel Berufserfahrung man vorweisen kann, sollte der Lebenslauf maximal zwei bis drei Seiten umfassen. Die Länge hängt von der Anzahl der unterschiedlichen Tätigkeiten ab. Als Absolvent reichen in der Regel ein bis zwei Seiten. Das ist allerdings kein Gesetz. Wer viel berufliche Praxis durch Praktika gesammelt hat, längeren Auslandsaufenthalte oder –semester vorweisen kann, braucht genügend Platz um diese Fakten zu Papier zu bringen. Wer allerdings durch die Auflistung mehrerer irrelevanter Nebenjobs auf zwei Seiten kommt, erreicht das Gegenteil von Interesse beim Recruiter.
5. Der erste Eindruck zählt – oft entscheiden Sekunden
Gib dem Personaler die Chance, schnell zu erfassen, warum Du der geeignete Kandidat für die zu besetzende Stelle bist. Das erhöht Ihre Chancen, im Bewerbungsprozess in die nächste Runde zu kommen. In der Regel liest der Entscheider zunächst den Lebenslauf, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Wenn ihm schon beim flüchtigen Lesen relevante Informationen zur fachlichen und persönlichen Qualifikation ins Auge springen, wird er den Lebenslauf erneut zur Hand nehmen, um sich endgültig davon zu überzeugen, dass Du die erforderlichen Kriterien erfüllst.
6. Mut zur Lücke? Ehrlichkeit währt am längsten?
Sollte es eine Lücke von mehr als drei Monaten in Deinem Lebenslauf geben, musst Du entscheiden: Mut zur Lücke oder dezent kaschieren. Werde Dir klar darüber, ob Du zu dieser Lücke stehst, wie sie sich auf Dein Leben, Studium und Deine Berufserfahrung ausgewirkt hat, welche Chancen daraus entstanden sind und so weiter. Trage in eine Liste ein, was dafür und was dagegen spricht, diese Lücke im Lebenslauf zu erwähnen. Solltest Du Dich für die Wahrheit entscheiden, dann formuliere positiv. Wenn Du beispielsweise längere Zeit ohne Job warst oder nach dem Studium einige Monate gebraucht hast, den ersten Job zu ergattern, führe stichpunktartig auf, wie Du die unfreiwillige Freizeit für Weiterbildungsmöglichkeiten – etwa den Ausbau von Programmier- oder Sprachkenntnissen genutzt hast. Warst Du längere Zeit krank, dann beschreibe, wie sich Dein Leben nach der Krankheit positiv verändert hat, dass Du gesund bist und viel dafür tust, gesund zu bleiben.
7. One fits all? Ein Lebenslauf für alle Bewerbungen?
Einen Lebenslauf für mehrere Bewerbungen verwenden –schön wär‘s. Aber am Lebenslauf ändert sich doch nichts? De facto ist das richtig. Da der Lebenslauf aber immer vor dem Motivationsschreiben gelesen wird, kannst Du die für die Stelle relevante Informationen betonen und nach vorne rücken. Nur wenn der Personalentscheider auf den ersten Blick eine Übereinstimmung Deiner Qualifikationen mit den Anforderungen des Stellenprofils feststellt, wird er sich weiter mit Deinen Bewerbungsunterlagen beschäftigen. Also komme ihm entgegen, indem Du ihm diese Informationen in der Reihenfolge zur Verfügung stellst wie sie im Stellenprofil aufgeführt sind.
Interpretierst Du z. B. der Anzeige so, dass die akademische Bildung wichtiger ist als die Berufserfahrung, positionierst Du den Abschnitt Studium vor dem Teil Berufserfahrung. Du bist der Meinung, dass ein bestimmtes Praktikum ausschlaggebend dafür ist, dass Du für die Stelle der oder die Richtige bist. Dann beschränke Dich nicht auf die reine Funktionsbeschreibung und der Zeitangabe. Beschreibe diese Tätigkeit ausführlicher als andere.
Und jetzt ran an die nächste Bewerbung! Und noch ein Tipp zum Schluss: Bitte jemand, den Lebenslauf Korrektur zu lesen. Denn: Je öfter man eigene Texte gelesen hat, desto häufiger übersieht man Rechtschreib- und Kommafehler.
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Friday, 22. July 2011
Mehr als 55 Arbeitgeber präsentieren sich in diesem Jahr auf der Talents in München. Und nicht nur das: Sie wollen junge Talente für ihre Unternehmen gewinnen. Die einzige Recruiting-Messe, die jedes Jahr außerhalb der vorlesungsfreien Zeit in München stattfindet, zieht jedes Jahr Absolventen und Young Professionals aus ganz Deutschland an. 
Wer sich noch für Bewerbungsgespräche bewerben möchte, kann das jetzt noch tun. Absolventen, die auf Jobsuche sind oder Studenten, die ein Unternehmen für ihre Abschlussarbeit suchen, sind auf der Talents gut aufgehoben. Denn an ein oder zwei Tagen gleich mehrere vereinbarte Bewerbungsgespräche führen und zudem noch mit vielen Personalern Gespräche am Stand ins Gespräch dkommen, bedeutet viele Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Das ist doch bestimmt zu unverbindlich. Genau das ist es im Fall der Talents nicht. Denn es handelt es sich um keine Massenveranstaltung, die Unternehmen überwiegend nutzen, um ihr Arbeitgeber-Image aufzupolieren, sondern eine Plattform, auf der sich beliebte Arbeitgeber den Bewerbern nicht nur vorstellen, sondern möglichst viele passende neue Mitarbeiter einstellen wollen. Die Recruiting-Messe steht Studenten, die ihr Studium innerhalb der nächsten 12 Monate beenden, Absolventen und Akademiker mit zu fünf Jahren Berufserfahrung der Fachrichtungen Wirtschafts, Ingenieur-, Natur- oder Geisteswissenschaftler sowie Informatikern und Juristen mit bis zu 5 Jahren Berufserfahrung offen. Zur Bewerbung geht es hier.
Außerdem gibt es eine Menge Workshops und Vorträge zu Bewerungs- und Karrierethemen wie International Bewerben, Vorstellungsgespräche, Verhandlungstechniken, Bewerbungsunterlagen-Checks und mehr. Die Teilnahme ist kostenlos!
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Wednesday, 25. May 2011
Das universale Erfolgsrezept für eine erfolgreiche Bewerbung ist noch nicht erfunden. Aber es gibt Erfolgsstrategien, nach denen man vorgehen kann, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, mit seiner Bewerbung einen Fuß in die Tür des potenziellen Arbeitgebers zu bekommen.
Den Mitgliedern XING-Gruppe “Wir sind MINT” steht bis zum 6. Juni 2011 Sabine Kanzler für alle Fragen zu Bewerbungsstrategien zur Verfügung. Kanzler ist seit 1991 als Coach und Outplacementberaterin tätig. Im April 2011 ist ihr Buch “Die Perfekte Bewerbung. Das persönliche Erfolgskonzept bei der Jobsuche” erschienen.
Wer Interesse hat, regelmäßig in den Genuss von Expertentipps zu unterschiedlichen Themen zu kommen, die Studenten, Absolventen und Professionals der MINT-Fächer bewegen, kann kostenlos Mitglied in der XING-Gruppe zur Initiative „Wir sind MINT“ werden. Zum Login geht’s hier.
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