Artikel-Schlagworte: „Führungsposition“

Führen Frauen anders?

Friday, 13. May 2011


Darüber diskutieren Experten und Manager am 14. Mai auf der women&work in Bonn

Teamfähigkeit, Bescheidenheit, Diplomatie – das sind die „typisch weiblichen“ Eigenschaften, die in den männlich geprägten Hierarchie- und Machtstrukturen der Unternehmen jahrzehntelang keinen Platz fanden. Doch unter dem Druck des weltweiten Wettbewerbs ändern sich auch die Anforderungen an Manager und Führungskräfte. Und in einer Zeit, in der mehr Frauen denn je am Arbeitsleben teilhaben, sind weibliche Stärken plötzlich stärker gefragt. Doch wie genau lassen sich weibliche Führungsstärken definieren? Und führen Frauen wirklich anders? Diese Fragen diskutieren Melanie Vogel, Initiatorin der women&work, Deutschlands größter Karrieremesse für Frauen, und Maryam Machdi, Rechtsanwältin beim Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE, am 14. Mai mit Experten und Managern.

Der weibliche Weg ist die Zukunft, mehr Frauen in Führungspositionen sei wirtschaftlich sinnvoll, sagen  OECD und Europäische Kommission und bescheinigen Frauen einen kollegialen Führungsstil, weniger Risikofreudigkeit, soziale Intelligenz, Verantwortungsbewusstsein und Überzeugungskraft.
Auch die Führungsforschung hat geschlechtsspezifische Unterschiede im Führungsverhalten festgestellt. Dabei schnitten die Managerinnen bei fast allen Führungskriterien besser ab als ihre männlichen Kollegen.

Doch es gibt auch Stimmen, die sagen, Frauen und Männer seien in ihrem Führungsverhalten durchaus ähnlich. Letztlich gehe es darum, harte und weiche Entscheidungen zu treffen – egal ob die Führungskraft ein Mann oder eine Frau ist.

„Das gleiche Verhalten wird bei Frauen allerdings anders gewertet als bei Männern“, ist sich Dr. Monika Henn, Management-Trainerin und Business-Coach bei Henn Consulting, sicher. Sie beschreibt in ihrem Buch „Die Kunst des Aufstiegs“, was Frauen in Führungspositionen kennzeichnet. „Ein direktes und dominantes Kommunikationsverhalten wird bei einem Mann durchaus positiv als Durchsetzungsstärke ausgelegt. Verhält sich dagegen eine Frau in dieser Art, so gilt dies häufig als aggressiv und anmaßend.“
Frauen müssen ihre Führungskompetenz erst einmal beweisen, während sie Männern von vorneherein unterstellt wird. Die Vorstellung, wie eine Frau zu sein hat und die Vorstellung, wie eine Führungskraft zu sein hat widersprächen sich laut Henn sogar teilweise. So müsse jede Managerin einen Spagat zwischen dem weiblichem Stereotyp und dem männlich geprägtem Führungsstereotyp individuell und persönlich vollziehen.

Wie Frauen als Führungskraft wahrgenommen werden, ob Frauen “es” überhaupt können und wenn ja, wie sie “es” tun, ist Thema der Podiumsdiskussion “Führen Frauen anders?” am 14. Mai auf der women&work, Deutschlands größtem Messe-Kongress für Frauen, in Bonn.

Antworten auf die Frage geben  Dr. Monika Henn, Management-Trainerin und Business-Coach, Sehnaz Özden, Head of Corporate Employer Branding & Recruiting bei der Continental AG, Claudia Schmies, Leiterin Produktionsmanagement und Customer Insights Management bei RWE, Elke Bartl, Head of HR//direct der BAYER AG, Astrid Bosten, Global Diversity & Inclusion Manager, Henkel AG & Co. KGaA  und Rainer Jensen, Director Learning & Development bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG.

Der Besuch der women&work ist kostenfrei. Eine Anmeldung für die Podiumsdiskussion ist nicht erforderlich.

Weitere Infos unter www.womenandwork.de

“Frauenquote – Überflüssiger Zwang oder einzige Chance?” Podiumsdiskussion auf der Women & Work

Friday, 15. April 2011

Norwegen hat es vorgemacht, tut Deutschland gut daran, nachzuziehen und die Frauenquote einzuführen? Befürworter wie Gegner gibt es bei beiden Geschlechtern. Nur wächst die Gruppe derer, die lange dachten, eine Quote wäre unnötig – und die nun ihre Meinung ändern, weil sie merken, dass eine Selbstverpflichtung der Unternehmen nichts gebracht hat und auch in Zukunft nicht reichen wird. Denn noch immer liegt der Frauenanteil in der Führungsspitze von Deutschlands 200 größten Firmen nur bei drei bis vier Prozent. Wie kann sich das ändern? Gibt es Alternativen zur Quote?

Mit Petra Winter, Cehfredakteurin der COSMOPOLITAN diskutieren:

women&work - Standard 200Px

  • Bascha Mika
  • Dr. Reinhard K. Sprenger
  • Dr. Barbara Schneider (www.2competence.de)
  • Anke Domscheit-Berg (CEO fempower.me)

Moderatorin ist Svenja Lassen, Senior Editor bei der Cosmopolitan, verantwortlich für das Ressort Job und Initiatorin der Cosmopolitan Business Academy.

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der women&work, Deutschlands größter Jobmesse für Frauen, am 14. Mai von 15-16 Uhr im Plenarsaal (Plenargebäude, Platz der Vereinten Nationen 2) in Bonn statt. Der Besuch der Messe und der Podiumsdiskussion ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Infos unter http://www.womenandwork.de/kongress/plenum/

MBA-Studenten schrauben finanzielle Erwartungen zurück

Monday, 26. July 2010

Wer die Kosten und Mühen eines MBA-Studiums auf sich nimmt, strebt meistens eine steile internationale Karriere und ein überdurchschnittliches Gehalt an. Welche Erwartungen MBA-Studenten 2010 haben und wer ihre Top-Arbeitgeber sind hat Universum Communications ermittelt. Dafür wurden mehr als 2.000 Studenten von MBA-Studiengängen an 75 MBA-Schulen befragt. In 7.028 Einzelbewertungen gaben die befragten MBA-Studenten Auskunft über Ihre Karriere-Pläne nach Beendigung des MBA-Studiums.

Karriere-Ziel Nummer eins ist eine internationale Karriere. Dieses Kriterium lag bei der letzten Befragung 2009 noch auf Platz vier. Wenn es um die Kriterien Gehalts- und Aufstiegsmöglichkeiten geht, so steht für die MBA-Studenten die langfristige Karriere-Entwicklung im Vordergrund. Wichtig ist für sie, dass ihre Stelle eine gute Referenz im Lebenslauf darstellt und sich positiv auf ihre weiteren Karriereschritte auswirkt. Auf der Werteskala folgt direkt danach der Wunsch nach einer Führungsposition und einem attraktives Grundgehalt. Dabei sank die generelle Gehaltserwartung deutlich auf 54.809 Euro gegenüber dem letzten Jahr (62.446 Euro).

Das Arbeitgeber-Ranking zukünftiger MBA-Absolventen findet Ihr hier.

Company 1, Company 2 and Company 3 are Ideal Employers for Country X’s Main Field of Study Students, e.g. “Google, Apple and Microsoft are Ideal Employers for UK’s Business Students

MBA-Studenten schrauben finanzielle Erwartungen zurück

Wer die Kosten und Mühen eines MBA-Studiums auf sich nimmt, strebt meistens eine steile internationale Karriere und ein überdurchschnittliches Gehalt an. Welche Erwartungen MBA-Studenten 2010 haben und wer ihre Top-Arbeitgeber sind, hat Universum Communications ermittelt. Dafür wurden mehr als 2.000 Studenten von MBA-Studiengängen an 75 MBA-Schulen befragt. In 7.028 Einzelbewertungen gaben die befragten MBA-Studenten Auskunft über Ihre Karriere-Pläne nach Beendigung des MBA-Studiums. Karriere-Ziel Nummer eins ist eine internationale Karriere. Dieses Kriterium lag bei der letzten Befragung 2009 noch auf Platz vier.


Wenn es um die Kriterien Gehalts- und Aufstiegsmöglichkeiten geht, so steht für die MBA-Studenten die langfristige Karriere-Entwicklung im Vordergrund. Wichtig ist für sie, dass ihre Stelle eine gute Referenz im Lebenslauf darstellt und sich positiv auf ihre weiteren Karriereschritte auswirkt. Auf der Werteskala folgt direkt danach der Wunsch nach einer Führungsposition und der Wunsch nach einem attraktives Grundgehalt. Dabei sank die generelle Gehaltserwartung deutlich auf 54.809 Euro gegenüber dem letzten Jahr (62.446 Euro).

Das Arbeitgeber-Ranking zukünftiger MBA-Absolventen findet Ihr hier.

http://www.universumglobal.com/IDEAL-Employer-Rankings/The-European-MBA-Survey.aspx