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Das geht gar nicht: No-Gos im Bewerbungsschreiben

Freitag, 20. Januar 2012

Das Anschreiben, auch Motivationsschreiben genannt, soll genau das transportieren: MOTIVATION. Außerdem sollte die Antworten auf folgende Fragen des Personalers beantworten:

- Warum passt dieser Bewerber besonders gut zur Stelle?
- Welche fachlichen Qualifikationen bringt er für die Position mit?
- Welche Erfahrungen aus Praktika oder früheren Jobs qualifizieren ihn für die Stelle?
- Was sind seine Alleinstellungsmerkmale gegenüber Mitbewerbern?

Demzufolge sind schwammige und austauschbare Formulierungen, die keine klaren beruflichen Ziele des Bewerbers zum Ausdruck bringen und Formulierungen im Konjunktiv, die auf Unsicherheit schließen lassen, absolut fehl am Platz. Hier einige weitere No-Gos für das Bewerbungsschreiben:

Betreff
Es ist gut möglich, dass der potenzielle Arbeitgeber mehr als ein Stellenangebot veröffentlicht hat. Daher in der Betreffzeile immer die Position angeben; falsl das Jobangebot numeriert ist,  auch die Nummer angeben, etwa so: „Bewerbung als Entwicklungsingenieur“ Auch bei einer Initiativbewerbung gibt es einen Betreff!

Quelle der Stellenanzeige
Wo hast Du die offene Stelle gefunden oder wie bist Du – im Falle einer Initiativbewerbung auf das Unternehmen aufmerksam geworden? Jeder Personaler muss intern rechtfertigen, wofür er das Recruiting-Budget ausgibt und über welche Kanäle er die meisten Bewerbungen generiert. Fütterst Du ihn im ersten Satz Deines Motivationsanschreibens mit dieser Information, ist er positiv gestimmt.

Anrede
Mit „Sehr geehrte Damen und Herren“, kann kein Anschreiben beginnen, das der Selbstvermarktung dient. Da es sich um eine Bewerbung auf eine konkrete Stelle bei einem bestimmten Unternehmen handelt, muss ein Ansprechpartner recherchiert und angeschrieben werden. Findet man diesen nicht auf der Karriere-Website des Unternehmens – was leider noch immer vorkommt –  steht ein Anruf in der Personalabteilung an und fragt nach dem Ansprechpartner für die Bewerbungsunterlagen. Nicht abwimmeln lassen! Schließlich legt der Bewerber alle persönlichen Karten auf den Tisch. Daher hat er auch das Recht, seine persönlichen Unterlagen an eine benannte Person zu schicken.

Würde, hätte, sollte – klingt nach bitte,bitte
Du willst, bist für die Stelle der ideale Bewerber und freust Dich über einen Einladung! Du bist auch kein Bittsteller, sondern eine hoch qualifizierte und bestens ausgebildete Arbeitskraft für das Unternehmen, bei dem Du Dich bewirbst. Also keine falsche Bescheidenheit! Der Konjunktiv vermittelt Unsicherheit und Unwahrscheinlichkeit. Wenn Du im Anschreiben überzeugend dargelegt hast, warum Du zum Arbeitgeber und auf das Stellenprofil passt, willst Du eingeladen werden. Also etwa so formulieren: „Über Ihre Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich.“

Softskills
Die erforderlichen Softskills für eine Stelle, stehen in der Stellenanzeige (schau Dir mal Stellenanzeigen auf JOBSUMA an) nach der erforderlichen Ausbildung. Dazu gehören Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft u.v. m. Mit schwammigen Aussagen wie: „Ich bin überaus engagiert, ein echter Teamplayer und eigne mich auch für einen Auslandseinsatz aufgrund meiner interkulturellen Kompetenzen“, führt nicht zu einer Einladung zum Vorstellungsgespräch. Das sind leere Worthülsen. Mag sein, dass Du all diese wunderbaren Eigenschaften hast. Aber Personaler will Beweise. Überlege also, mit welchen Beispielen aus dem Studium, Deiner Berufsausbildung, einem Praktikum oder einem Job als Werkstudent, Du die geforderten Softskills beschreiben kannst.

Als Tipp zum Schluss: Jeder Personaler ist dankbar für  die Angabe konkreter Gehaltsvorstellungen und den nächst möglichen Eintrittstermin des Kandidaten. Das spart Zeit und erübrigt Nachfragen, wenn er sich für ein bestimmtes Kandidaten-Profil interessiert.

Neues von JOBSUMA – der ersten Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Der Arbeitsmarkt für Absolventen und Young Professionals könnte nicht besser sein. Das belegt auch die Statistik des Hochschul Informations Systems (HIS):  Die Arbeitslosenquote liegt sowohl bei FH-Absolventen als auch bei Absolventen von Universitäten ein Jahr nach Beendigung des Studiums gerade mal bei vier Prozent.

Besonders Absolventen mit einem technischen Studien-Background haben optimale Job-Aussichten. Gibt man auf www.jobsuma.de „Ingenieur“ in die Suchleiste ein, erhält man als Ergebnis fast 45.000 Stellenanzeigen. Besonders gefragt sind Ingenieure im Süden Deutschlands. In den Ballungsgebieten rund um München und Stuttgart gibt es laut jobsuma.de jeweils fast 5.000 Jobs für junge Ingenieure, die zum Beispiel umweltfreundliche Motoren entwickeln oder High-Tech-Anlagen warten wollen. Weitere Hochburgen für Ingenieure sind der Großraum Köln/Bonn und das Rhein-Main-Gebiet mit jeweils über 3.000 Stellenanzeigen.

Auch in der IT-Branche buhlen Arbeitgeber um qualifizierten Nachwuchs. Die Suche nach „Informatik“ ergibt auf jobsuma.de zurzeit fast 26.000 Jobs und Praktika für Studenten und Absolventen. Auch für diese Zielgruppe ist der Großraum München mit fast 3.600 Stellenanzeigen am attraktivsten.

Unter den Naturwissenschaftlern sind die Chemiker besonders begehrt. Für sie findet JOBSUMA fast 7.000 Ausschreibungen. Zum Vergleich: Wer auf jobsuma.de nach Jobs speziell für Biologen oder Physiker fahndet, bekommt weniger als tausend Treffer angezeigt.

Auch Studenten, die im kaufmännischen Bereich arbeiten wollen, haben gute Jobaussichten. Die Suche nach „Vertrieb“ ergibt auf jobsuma.de aktuell mehr als 17.000 Treffer. Wer nach Stellen im Controlling sucht, bekommt fast 13.000 Stellenangebote angezeigt.. Für den Suchbegriff „Logistik“ gibt es immerhin noch gut 10.000 Treffer.Winter-Eule

JOBSUMA findet derzeit aus etwa 1,6 Millionen Stellenanzeigen in Online-Jobbörsen, Karriere-Portalen und auf Unternehmenswebsites die passenden Jobs für den akademischen Nachwuchs. Damit müssen Studenten nicht mehr Stellenbörse für Stellenbörse und hunderte Firmenwebsites durchforsten, um passende Praktika, Nebenjobs oder Einstiegsjobs zu finden. JOBSUMA übernimmt diese Aufgabe und filtert gleichzeitig die Anfrage. Aufgelistet werden nur die Stellenangebote, die für Studenten und Absolventen interessant sind.

Top Einstiegsgehälter für Absolventen

Donnerstag, 23. Juni 2011

Dass Hochschulabsolventen 2011 Spitzen-Gehälter erwarten können, ergab die aktuelle Gehaltsstudie von alma mater, der Personalberatung für akademische Nachwuchskräfte. Ganz weit vorn liegen die Einstiegsgehälter in den Branchen gehaltsstudieAutomotive, Elektrotechnik und Maschinenbau. Das liegt zum einen an der verbesserten Wirtschaftslage und zum anderen am Würgegriff des demographischen Wandels, der sich in einem immer größeren Fachkräftemangel spiegelt. Absolventen, die ihren Einstiegsjob bei einem Arbeitgeber der Automotive-Branche  finden, können mit einem Brutto-Jahresgehalt von durchschnittlich 48.000 Euro rechnen.  Die Top-Gehälter der Automobilbranche werden gefolgt von den Einstiegsgehältern im Maschinenbau mit rund 43.000 Euro und denen der Automobil-Zulieferer-Industrie mit circa  42.000 Euro brutto.

Laut Studie erreichen die Einstiegsgehälter für Absolventen mit durchschnittlich 40.097 Euro in diesem Jahr wieder das Niveau  vor der Wirtschaftskrise.  90 Prozent der teilnehmenden Unternehmen gaben an, in diesem Jahr Hochschulabsolventen einstellen zu wollen. Demzufolge kann man als Absolvent der von Arbeitgebern stark nachgefragten Studienfächer ganz entspannt in die Gehaltsverhandlungen einsteigen. Auch Absolventen mit Studienfächern, die nicht ganz oben auf der Arbeitgeber-Wunschliste stehen, haben immer bessere Einstiegschancen, wenn sie schon während ihres Studiums relevante Praxiserfahrung durch Praktika oder Jobs gesammelt haben.

An der Gehaltsstudie von alma mater beteiligten sich von Dezember 2010 bis März 2011 rund 900 Arbeitgeber.  Insgesamt kamen fast 4.700 Datensätze mit Gehaltsangaben zusammen, die auch die Angaben zur Vergütung von Praktika und Abschlussarbeiten beinhalteten.

Hier geht es zum Download der alma mater Gehaltsstudie 2011

http://www.alma-mater.de/img/almamater-PDF/Werbefrei-Auswertung-GStud_2011-final.pdf

JOBSUMA wünscht Euch die besten Jobs für 2010!

Sonntag, 3. Januar 2010

logo_weihnachten

Neues Jahr, neuer Job! Das könnte das Motto für viele sein, die im Dezember total vergessen oder verdrängt haben, dass sie sich eigentlich um einen Nebenjob, eine Praktikum oder den ersten Job nach dem Studium kümmern wollten. Gemach, gemach und nur kein schlechtes Gewissen.

Im Dezember, das belegen die Statistiken aller Online-Stellenbörsen, geht man auf Weihnachtsmärkte und Weihnachtsfeiern, kauft panisch oder entspannt Geschenke, aber auf Jobsuche gehen die Allerwenigsten!

Ich möchte allen Usern des JOBSUMA-Blogs und der Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals danken, die JOBSUMA  im ersten Jahr mit Feedback zu JOBSUMA und mit der Jobsuche mit JOBSUMA unterstützt haben!

Was ich mir wünsche? Dass immer mehr von Euch JOBSUMA nutzen, um den gesamten Stellenmarkt und somit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt im Blick zu haben und das richtige Praktikum oder den passenden Job zu finden. Und: das der Arbeitsmarkt wieder richtig anzieht, was ja laut unterschiedlicher Prognosen der Fall sein soll, damit die Jobsuchmaschine noch mehr als derzeit ca. 800.000 Stellenangebote finden kann.

Eure Anja