Artikel-Schlagworte: „Jobsuche“
Friday, 20. January 2012
Das Anschreiben, auch Motivationsschreiben genannt, soll genau das transportieren: MOTIVATION. Außerdem sollte die Antworten auf folgende Fragen des Personalers beantworten:
- Warum passt dieser Bewerber besonders gut zur Stelle?
- Welche fachlichen Qualifikationen bringt er für die Position mit?
- Welche Erfahrungen aus Praktika oder früheren Jobs qualifizieren ihn für die Stelle?
- Was sind seine Alleinstellungsmerkmale gegenüber Mitbewerbern?
Demzufolge sind schwammige und austauschbare Formulierungen, die keine klaren beruflichen Ziele des Bewerbers zum Ausdruck bringen und Formulierungen im Konjunktiv, die auf Unsicherheit schließen lassen, absolut fehl am Platz. Hier einige weitere No-Gos für das Bewerbungsschreiben:
Betreff
Es ist gut möglich, dass der potenzielle Arbeitgeber mehr als ein Stellenangebot veröffentlicht hat. Daher in der Betreffzeile immer die Position angeben; falsl das Jobangebot numeriert ist, auch die Nummer angeben, etwa so: „Bewerbung als Entwicklungsingenieur“ Auch bei einer Initiativbewerbung gibt es einen Betreff!
Quelle der Stellenanzeige
Wo hast Du die offene Stelle gefunden oder wie bist Du – im Falle einer Initiativbewerbung auf das Unternehmen aufmerksam geworden? Jeder Personaler muss intern rechtfertigen, wofür er das Recruiting-Budget ausgibt und über welche Kanäle er die meisten Bewerbungen generiert. Fütterst Du ihn im ersten Satz Deines Motivationsanschreibens mit dieser Information, ist er positiv gestimmt.
Anrede
Mit „Sehr geehrte Damen und Herren“, kann kein Anschreiben beginnen, das der Selbstvermarktung dient. Da es sich um eine Bewerbung auf eine konkrete Stelle bei einem bestimmten Unternehmen handelt, muss ein Ansprechpartner recherchiert und angeschrieben werden. Findet man diesen nicht auf der Karriere-Website des Unternehmens – was leider noch immer vorkommt – steht ein Anruf in der Personalabteilung an und fragt nach dem Ansprechpartner für die Bewerbungsunterlagen. Nicht abwimmeln lassen! Schließlich legt der Bewerber alle persönlichen Karten auf den Tisch. Daher hat er auch das Recht, seine persönlichen Unterlagen an eine benannte Person zu schicken.
Würde, hätte, sollte – klingt nach bitte,bitte
Du willst, bist für die Stelle der ideale Bewerber und freust Dich über einen Einladung! Du bist auch kein Bittsteller, sondern eine hoch qualifizierte und bestens ausgebildete Arbeitskraft für das Unternehmen, bei dem Du Dich bewirbst. Also keine falsche Bescheidenheit! Der Konjunktiv vermittelt Unsicherheit und Unwahrscheinlichkeit. Wenn Du im Anschreiben überzeugend dargelegt hast, warum Du zum Arbeitgeber und auf das Stellenprofil passt, willst Du eingeladen werden. Also etwa so formulieren: „Über Ihre Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich.“
Softskills
Die erforderlichen Softskills für eine Stelle, stehen in der Stellenanzeige (schau Dir mal Stellenanzeigen auf JOBSUMA an) nach der erforderlichen Ausbildung. Dazu gehören Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft u.v. m. Mit schwammigen Aussagen wie: „Ich bin überaus engagiert, ein echter Teamplayer und eigne mich auch für einen Auslandseinsatz aufgrund meiner interkulturellen Kompetenzen“, führt nicht zu einer Einladung zum Vorstellungsgespräch. Das sind leere Worthülsen. Mag sein, dass Du all diese wunderbaren Eigenschaften hast. Aber Personaler will Beweise. Überlege also, mit welchen Beispielen aus dem Studium, Deiner Berufsausbildung, einem Praktikum oder einem Job als Werkstudent, Du die geforderten Softskills beschreiben kannst.
Als Tipp zum Schluss: Jeder Personaler ist dankbar für die Angabe konkreter Gehaltsvorstellungen und den nächst möglichen Eintrittstermin des Kandidaten. Das spart Zeit und erübrigt Nachfragen, wenn er sich für ein bestimmtes Kandidaten-Profil interessiert.
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Saturday, 7. January 2012
Mein Job stinkt mir schon lange – ich muss mehr Sport machen – jeden Tag 100 km zur Arbeit, das reicht mir jetzt – ich werde total verkannt und bin unterfordert im Job: Jetzt ist Schluss! Ein neuer Job muss her. Und überhaupt: Irgendwie muss sich alles ändern im neuen Jahr! Aber wie? Wo soll die Reise denn hingehen? Wo genau sind die privaten Baustellen, wo die beruflichen? Zum Jahresbeginn gibt es einen natürlichen Cut. Das Jahr ist vorbei. Da ist es kein Wunder, dass man genau zu diesem Zeitpunkt nicht nur das Jahr Revue passieren lässt, sondern auch die ganz persönlichen Erfolge und Misserfolge. Da die meisten von uns die meiste Zeit am Arbeitgeber verbringen, geht man auch mit dem Job, dem Arbeitsumfeld, den Vorgesetzten und den Karrierezielen ins Gericht.
Beim nächsten Job wird alles anders! Schön wär‘s und so einfach, denn momentan stehen die Chancen, einen neuen Job zu ergattern, der einen durch bessere Bezahlung und mehr Verantwortung weiterbringt, aufgrund der Wirtschaftslage sehr gut. Oft handeln wir aber auf Jobsuche nach ein und demselben „Beuteschema“. Im Ernst, das gilt nicht nur für die Partnerwahl, sondern sehr oft auch für die Jobwahl.
Den richtigen Arbeitgeber kann man sicherlich nicht nur aufgrund von Arbeitgeber-Rankings finden und auch nicht beim wahllosen Suchen in Jobsuchmaschinen und Online-Stellenbörsen. Erstere listen größtenteils sowieso nur die Arbeitgeber, die viel Geld in Image- und Employer-Branding-Kampagnen investieren und Jobsuchmaschinen sind sicherlich sehr hilfreich, um sich einen Marktüberblick zu verschaffen und die größt mögliche Anzahl von Stellenangeboten zu finden, die der eigenen Qualifikation und Berufserfahrung entsprechen. Aber die eigenen kurz-, mittel- und langfristigen Karriereziele und Lebensziele muss man selber stecken. Bevor man daran gehen kann, sollte man allerdings den Status Quo genauer analysieren, sich selber etwa folgende Fragen stellen und sich diese ehrlich beantworten.
- Wie sieht meine private Lebensplanung für die nächsten fünf Jahre aus?
- Habe ich eine Lebensvision, mit der meine Karriereplanung in Einklang bringen muss?
- Stimmt meine Lebens- und Karriereplanung mit der meines Partners überein?
- Was ist mir wichtiger als Erfolg?
- Was will ich unbedingt in meinem Leben erreichen?
- Was muss ich dafür tun?
Wenn man sich selbst nicht ganz sicher ist bei der Bewertung der ein oder anderen beruflichen Situation, die gar nicht gut gelaufen ist, hilft oft, sich selber beispielhafte Situationen ins Gedächtnis zu rufen? Warum bin ich mit dem Projekt damals nicht klar gekommen? Lag es an den Unstimmigkeiten mit dem Team, den Ansprechpartnern beim Team, dem Zeitdruck? Wie würde ich heute in der gleichen Situation handeln? Kann es sein, dass ich generell unter permanentem Stress keine guten Ergebnisse bringe? Wenn ja, gibt es andere Beispiele? Ja gibt es! In welcher Tätigkeit außerhalb des Projektmanagements könnte ich mit meiner Erfahrung und Qualifikation mehr Befriedigung und Anerkennung finden?
Alle diejenigen, die mit ihrem Job eigentlich zufrieden sind und sich beim aktuellen Arbeitgeber gut aufgehoben fühlen, da er sie ausreichend fordert und fördert, sie wertschätzt und angemessen bezahlt, sich aber trotzdem dauerhaft gestresst fügen, sollten überlegen, wie sie mit ihrer Freizeit umgehen und ob es hier etwas zu ändern gibt. Oft neigen gerade im Job sehr engagierte und disziplinierte Menschen dazu, zu perfektionistisch mit ihrer Freizeit umzugehen. Work-Life-Balance kann nicht bedeuten, die freie Zeit genau so perfekt durchzutakten und möglichst „effizient“ zu nutzen. Erholungsphasen und Auszeiten, in denen man einfach nichts tut sind extrem wichtig und gehören genauso zum Privatleben wie Sport und Aktivitäten mit Freunden.
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Sunday, 4. December 2011
Der Arbeitsmarkt für Absolventen und Young Professionals könnte nicht besser sein. Das belegt auch die Statistik des Hochschul Informations Systems (HIS): Die Arbeitslosenquote liegt sowohl bei FH-Absolventen als auch bei Absolventen von Universitäten ein Jahr nach Beendigung des Studiums gerade mal bei vier Prozent.
Besonders Absolventen mit einem technischen Studien-Background haben optimale Job-Aussichten. Gibt man auf www.jobsuma.de „Ingenieur“ in die Suchleiste ein, erhält man als Ergebnis fast 45.000 Stellenanzeigen. Besonders gefragt sind Ingenieure im Süden Deutschlands. In den Ballungsgebieten rund um München und Stuttgart gibt es laut jobsuma.de jeweils fast 5.000 Jobs für junge Ingenieure, die zum Beispiel umweltfreundliche Motoren entwickeln oder High-Tech-Anlagen warten wollen. Weitere Hochburgen für Ingenieure sind der Großraum Köln/Bonn und das Rhein-Main-Gebiet mit jeweils über 3.000 Stellenanzeigen.
Auch in der IT-Branche buhlen Arbeitgeber um qualifizierten Nachwuchs. Die Suche nach „Informatik“ ergibt auf jobsuma.de zurzeit fast 26.000 Jobs und Praktika für Studenten und Absolventen. Auch für diese Zielgruppe ist der Großraum München mit fast 3.600 Stellenanzeigen am attraktivsten.
Unter den Naturwissenschaftlern sind die Chemiker besonders begehrt. Für sie findet JOBSUMA fast 7.000 Ausschreibungen. Zum Vergleich: Wer auf jobsuma.de nach Jobs speziell für Biologen oder Physiker fahndet, bekommt weniger als tausend Treffer angezeigt.
Auch Studenten, die im kaufmännischen Bereich arbeiten wollen, haben gute Jobaussichten. Die Suche nach „Vertrieb“ ergibt auf jobsuma.de aktuell mehr als 17.000 Treffer. Wer nach Stellen im Controlling sucht, bekommt fast 13.000 Stellenangebote angezeigt.. Für den Suchbegriff „Logistik“ gibt es immerhin noch gut 10.000 Treffer.
JOBSUMA findet derzeit aus etwa 1,6 Millionen Stellenanzeigen in Online-Jobbörsen, Karriere-Portalen und auf Unternehmenswebsites die passenden Jobs für den akademischen Nachwuchs. Damit müssen Studenten nicht mehr Stellenbörse für Stellenbörse und hunderte Firmenwebsites durchforsten, um passende Praktika, Nebenjobs oder Einstiegsjobs zu finden. JOBSUMA übernimmt diese Aufgabe und filtert gleichzeitig die Anfrage. Aufgelistet werden nur die Stellenangebote, die für Studenten und Absolventen interessant sind.
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Friday, 21. October 2011
Facebook hat in Deutschland ca. 18. Millionen Fans, Xing ca. vier Millionen Mitglieder und das in Deutschland noch nicht so häufig genutzte Business-Netzwerk, LinkedIn, um die 1,3 Millionen. Personaler diskutieren in Blogs, auf Personal-Messen und in Personalfachmedien darüber, ob es Sinn macht, potenzielle Bewerber über Social Media-Kanäle anzusprechen. Immer mehr Unternehmen nutzen Facebook zur Ansprache von Studenten und Absolventen. Aber wie finden das die Studenten und Absolventen? Möchten Sie Facebook & Co. ausschließlich privat nutzen oder betrachten sie WEB 2.0-Plattformen als neue Jobbörsen?
Einschlägige Karriere-Ratgeber legen Bewerbern ans Herz, auf ihre Online-Reputation acht zu geben, weil Recruiter Facebook & Co. nach Fehltritten durchforsten, um herauszufinden, ob sich der positive Eindruck, den die Bewerbungsunterlagen vermitteln, sich auch im privaten Web 2.0-Umfeld bestätigt. Fast 50 Prozent der Personaler googlen im Internet nach Bewerberdaten, 21 Prozent der Personaler fahnden auf XING und LinkedIn nach CVs und 19 Prozent durchforsten private, soziale Netzwerke wie Facebook. Das fand der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V (BITKOM) in einer aktuellen Befragung unter 1500 Geschäftsführern heraus. Nicht gesellschaftsfähige Partyfotos oder politische Äußerungen können trotz guter akademischer Qualifikationen und weiteren auf dem Arbeitsmarkt gefragten Qualitäten den guten Ruf schnell zerstören.
Im Rahmen seiner Social Media Studie befragte die Unternehmensberatung Kienbaum in der ersten Jahreshälfte des vergangenen Jahres 1155 Absolventen, Studenten und (Young) Professionals unterschiedlicher Fachrichtungen nach ihrem Nutzungsverhalten bei der Jobsuche im Internet. Die Mehrheit (93 Prozent) der Teilnehmer waren zwischen 18 und 35 Jahren. Der Studie zufolge suchen die meisten Umfrageteilnehmer auf den Karriere-Websites von Unternehmen nach Jobs. Die Mehrheit der Befragten empfindet die Präsenz von Unternehmen in privaten Social Networks als eher negativ. Haben Arbeitgeber diese Botschaft nicht verstanden? Statt sich auf XING und ihre Karriere-Websites zu konzentrieren, richten immer mehr Unternehmen eine Fanpage ein. Da es ich um eine repräsentative Umfrage handelt, kann man davon ausgehen, dass die Mehrheit der Studenten, Absolventen und Young Professionals keinen Vorteil darin sehen, dass Arbeitgeber im privaten Social-Media-Umfeld zukünftige Mitarbeiter ansprechen oder rekrutieren wollen.
Wenn Arbeitgeber diese Botschaft aber nicht verstehen wollen und weiterhin ihre Social Networking-Aktivitäten ausbauen, ist umso wichtiger darauf zu achten, was man wo postet. Denn jeder ist irgendwann mal als Bewerber unterwegs.
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Wednesday, 5. October 2011
Online-Bewertungen liegen voll im Trend. Nicht nur für Restaurants, Bücher, Professoren und das Mensa-Essen werden Noten vergeben. Auch Arbeitgeber werden online bewertet. Ob ihnen das gefällt oder nicht. Beim derzeitig führenden Arbeitgeber-Bewertungsportal kununu sind 150.063 Bewertungen zu 57.398 Firmen abrufbar. Da werden Eigendarstellungen von Unternehmen in Form von schicken Karriere-Websites und Hochglanzbroschüren oft ganz anders dargestellt. Die User vergeben anonym, versteht sich, auch Attribute wie Praktikantenausbeuter, schlechtes Arbeitsklima, Unterbezahlung oder zu viele Überstunden. Diese Bewertungen basieren natürlich auf persönlichen Erfahrung unterliegen daher auch der Subjektivität der Bewerte. Als Gegenstück zu Imagekampagnen in Karrierepublikationen oder Campus-Kampagnen sind sie aber sicherlich sehr wertvoll, wenn man sich umfassend über bestimmte Unternehmen informieren will. Nicht allen Arbeitgebern gefällt die zunehmende Beliebtheit von Bewertungsportalen. Da viele Unternehmen aber händeringend nach Absolventen und Young Professionals suchen, werden sie immer mehr in die Bewerberposition gedrängt, was ja auch die zunehmende Präsenz auf Facebook, Twitter und XING dokumentiert.
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Sunday, 2. October 2011
Das besagt das Ergebnis der Befragung „Deutschlands beste Jobportale“, bei der bis Mitte August 2008 von 14.000 Bewerbern und 1.800 Arbeitgeber ihre Stimme abgaben. Die Bewertungskriterien lauteten: Nutzungshäufigkeit, Zufriedenheit und Ergebnisqualität. Während Arbeitgeber am häufigsten ihre Stellenanzeigen auf Online-Jobbörsen veröffentlichen, suchen Bewerber am liebsten mit Hilfe von Jobsuchmaschinen.
Während im Gesamtranking, also dem Ergebnis der Bewertung von Arbeitgebern und Jobsuchenden drei klassische Jobbörsen die ersten drei Plätze belegen, liegen im Bewerberurteil drei Jobsuchmaschinen ganz vorne. Auf Arbeitgeberseite haben sich Jobsuchmaschinen in Deutschland zur Veröffentlichung von Stellenangebote noch nicht durchsetzen können, obwohl das für Unternehmen eine verglichen mit den Online-Jobbörsen eine kostengünstige Möglichkeit ist, vakante Stellen zu schalten.
Wenn Arbeitgeber ihre Stellen nicht dort veröffentlichen, wo Bewerber suchen, ist der Fachkräftemangel vielleicht dramatischer als er sein könnte, wenn Job-Anbieter und Jobsucher sich auf den gleichen Online-Plattformen treffen würden. Die einzige Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals JOBSUMA, durchsucht täglich tausende von Unternehmenswebsites nach Jobs ab und namhafte Arbeitgeber veröffentlichen dort zusätzlich ihre offenen Stellen. Für die Suche nach Praktikumsplätzen, Werkstudenten- und Nebenjobs oder nach dem Einstiegsjobs nach dem Studium gibt es keine Möglichkeit, die ein so großes Stellenspektrum bietet. Außerdem haben Bewerber mit der Jobsuche auf JOBSUMA den Überblick über den nahezu gesamten Stellenmarkt in Deutschland.
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Tuesday, 13. September 2011
Der Lebenslauf und das Bewerbungsschreiben sind die Unterlagen, mit denen man sich als Bewerber selbst vermarkten will. Daher sollen sie die fachlichen Qualifikationen, die eigenen Stärken und besondere Kenntnisse ins rechte Licht rücken. Doch Vorsicht mit Übertreibungen oder Lügen. Der Personaldienstleister Robert Half befragte im Rahmen der Studie Workplace Survey 2.400 Personal- und Finanzprofis in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ob sie Angaben in Bewerbungen über ausgezeichnete Sprachkenntnisse, exzellenten Softwarekenntnissen und Führungsfähigkeiten ohne weiteres Glauben schenken.
Wird im Lebenslauf von ausgezeichneten Sprachkenntnissen, Führungsfähigkeit, umfangreicher Auslandserfahrung, excellenten Softwarekenntnissen etc. gesprochen, wird diesen Angaben von HR-Managern in Österreich, Deutschland und der Schweiz nicht immer Glauben geschenkt. Das ist das Ergebnis der Studie Workplace Survey vom Personaldienstleister Robert Half, der über 2.400 Personal- und Finanzprofis in 13 Ländern befragt hat.
Kritik und Misstrauen
Vor allem in Hinblick auf die Managementfähigkeiten der Bewerber sind Personalverantwortliche kritisch. 40 Prozent der österreichischen, 39 Prozent der deutschen, und 36 Prozent der Schweizer Recruiter gehen davon aus, dass Bewerber in ihrem alten Job weniger Verantwortung hatten als sie behaupten. Auch was die genauen Aufgaben der früheren Stelle angeht, so glauben die Hälfte der österreichischen HR-Manager und ein Drittel der Deutschen und Schweizer Kollegen den Angaben im CV nicht. Auch den Gründen für den Jobwechsel stehen sie skeptisch gegenüber. Wenn Personaler also unwahre Aussagen in den Bewerbungsunterlagen vermuten, sollten sie nach Referenzen des Bewerbers fragen. Ist der Bewerber einverstanden, dass der potenzielle Arbeitgeber vorherige Arbeit- oder Praktikumsgeber befragt, hat er in der Regel nichts zu verbergen.
Fachwissen zählt
In erster Linie zählen laut Studie die fachlichen Qualifikationen der Bewerber. Vor allem die Qualifikationen - besonders Fachwissen und Berufserfahrung – der Bewerber sind für die Personalverantwortlichen wichtig.
Generelle Skepsis herrscht unter HR-Managern bei den Angaben über:
- Sprachkenntnisse
- Softwarekenntnisse
- Verantwortung bei der Mitarbeiterführung
- Gründe für den Jobwechsel
- Genaue Aufgaben zum letzten oder aktuellen Job
Als Bewerber sollte man sich und seine Fähigkeiten weiterhin so positiv wie möglich darstellen, allerdings alle Angaben kritisch hinterfragen und sich selbst die Frage beantworten, ob z. B. fließende Englischkenntnisse auch noch fließend sind, wenn ein Teil des Vorstellungsgesprächs unangekündigt auf Englisch stattfindet.
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Sunday, 3. July 2011

Ab sofort sind die aktualisierten und komplett überarbeiteten Karriere-Ratgeber Jobguide Germany, Jobguide Engineering und Jobguide Praktikum im Buchhandel und auf www.jobguide.de erhältlich. „Noch mehr Karriere-Ratgeber braucht kein Mensch“, mag mancher vielleicht denken. Im Großen und Ganzen ist das auch so, aber das Besondere an der Jobguide-Reihe ist, dass die Informationen zu Arbeitgebern, Branchen und Karriere von Journalisten erstellt werden. Mit Hilfe der Karriere-Klassiker können sich sowohl Hochschulabsolventen als auch (Young) Professionals und Experten ganz einfach einen Überblick darüber verschaffen, welche Arbeitgeber in diesem Jahr einstellen, was sie neuen Mitarbeitern zu bieten haben und wie es in bestimmten Branchen für Trends und Neuigkeiten gibt.
In allen drei Karriere-Ratgebern stellen Wirtschaftsjournalisten in Porträts Arbeitgeber vor: von der Struktur des Unternehmens über dessen Marktbedeutung bis zu Personalentwicklung und Karrierechancen – so erhält der Leser relevante Informationen, in welchen Bereichen Stellen zu vergeben sind und welche Anforderungen Bewerber erfüllen müssen. Zusätzlich profitieren Jobsuchende von den Branchen-Intros, in denen ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungstrends und eine Einschätzung der aktuellen Marktsituation gegeben wird.
Die redaktionellen Beiträge behandeln die wichtigsten Karrierethemen: Experten erklären, wie man mit der Bewerbung punktet, ein Assessment-Center gut übersteht und seine Karriere von Anfang an schlüssig plant und erfolgreich aufbaut.
Neben der Printausgabe sind die Karriere-Ratgeber auf dem Karriere-Portal www.jobguide.de auch als eBooks erhältlich. Hier werden die Gesamtausgaben noch durch regionale und branchenspezifische eBooks ergänzt, etwa den Jobguide Hamburg, Frankfurt und München sowie den Jobguide Consulting, Jobguide Automobil und Jobguide Pharma, Biotech, Chemie.
Der Verlag matchboxmedia legt dabei großen Wert auf guten Journalismus und unabhängige Berichterstattung – so werden keine PR Texte veröffentlicht, sondern interessante Arbeitgeber recherchiert und Unternehmen befragt. Herausgeberin Annette Eicker: „Qualifizierte Bewerber brauchen unabhängige Information und keine klischeehafte Werbung. Wir wollen bei der Jobsuche helfen und dem Leser Kriterien bieten, die er schnell vergleichen kann, um so für sich die beste Wahl zu treffen.“
Jobguide Germany portraitiert weit über hundert Arbeitgeber aus 19 verschiedenen Branchen. Jobguide Engineering konzentriert sich auf die Branchen, die für Ingenieure, ITler und Techniker besonders interessant sind. Jobguide Praktikum gibt Studenten einen guten Überblick über renommierte Arbeitgeber, die Praktika im In- und Ausland anbieten und Abschlussarbeiten betreuen.
Mehr über die neuesten Marktentwicklungen und Branchen-News bietet matchboxmedia außerdem monatlich in den JobguideXpress Newslettern, die man kostenlos auf www.jobguide.de abonnieren kann.
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Thursday, 23. June 2011
Dass Hochschulabsolventen 2011 Spitzen-Gehälter erwarten können, ergab die aktuelle Gehaltsstudie von alma mater, der Personalberatung für akademische Nachwuchskräfte. Ganz weit vorn liegen die Einstiegsgehälter in den Branchen
Automotive, Elektrotechnik und Maschinenbau. Das liegt zum einen an der verbesserten Wirtschaftslage und zum anderen am Würgegriff des demographischen Wandels, der sich in einem immer größeren Fachkräftemangel spiegelt. Absolventen, die ihren Einstiegsjob bei einem Arbeitgeber der Automotive-Branche finden, können mit einem Brutto-Jahresgehalt von durchschnittlich 48.000 Euro rechnen. Die Top-Gehälter der Automobilbranche werden gefolgt von den Einstiegsgehältern im Maschinenbau mit rund 43.000 Euro und denen der Automobil-Zulieferer-Industrie mit circa 42.000 Euro brutto.
Laut Studie erreichen die Einstiegsgehälter für Absolventen mit durchschnittlich 40.097 Euro in diesem Jahr wieder das Niveau vor der Wirtschaftskrise. 90 Prozent der teilnehmenden Unternehmen gaben an, in diesem Jahr Hochschulabsolventen einstellen zu wollen. Demzufolge kann man als Absolvent der von Arbeitgebern stark nachgefragten Studienfächer ganz entspannt in die Gehaltsverhandlungen einsteigen. Auch Absolventen mit Studienfächern, die nicht ganz oben auf der Arbeitgeber-Wunschliste stehen, haben immer bessere Einstiegschancen, wenn sie schon während ihres Studiums relevante Praxiserfahrung durch Praktika oder Jobs gesammelt haben.
An der Gehaltsstudie von alma mater beteiligten sich von Dezember 2010 bis März 2011 rund 900 Arbeitgeber. Insgesamt kamen fast 4.700 Datensätze mit Gehaltsangaben zusammen, die auch die Angaben zur Vergütung von Praktika und Abschlussarbeiten beinhalteten.
Hier geht es zum Download der alma mater Gehaltsstudie 2011
http://www.alma-mater.de/img/almamater-PDF/Werbefrei-Auswertung-GStud_2011-final.pdf
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Thursday, 5. May 2011
Vom 10. Mai bis zum 9. Juni ist das Jobmobil der Stuttgarter Personalvermittlung alma mater wieder auf Tour an 17 Hochschulen. Studenten und Absolventen haben dann einen Tag auf dem Campus ihrer Hochschule die Möglichkeit, ihre Bewerbungsunterlagen checken zu lassen, mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen und an der alma mater Jobwall nach dem ersten Job nach dem Studium zu fahnden. Wer schon auf konkreter Jobsuche ist, kann sich im Vorfeld der Jobmobil Tour bei alma mater bewerben und dann direkt im Jobmobil ein
Bewerbungsgespräch mit einem Personalverantwortlichen führen. Denn Arbeitgeber kommen mit dem Jobmobil auf den Campus. Die Teilnahme ist kostenfrei. Parallel zur Jobmobil Tour finden kostenlose Webinare zu Karrierethemen wie Gehaltsverhandlung und Bewerben auf Messen statt.
Weitere Infos und den Tourplan findet Ihr hier.
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