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Cool im neuen Job starten

Monday, 6. February 2012

Du hast den Bewerbungs-Marathon erfolgreich überstanden und Dein Arbeitsvertrag ist unterschrieben. Du freust Dich auf den neuen Job und bist hoch motiviert. Doch irgendwie macht sich auch ein komisches Gefühl breit. Es ist die Angst vor dem Ungewissen. Ob es sich um den ersten richtigen Job nach dem Studium handelt oder um einen Jobwechsel spielt ist egal. Alles wird neu sein: der Chef, die Kollegen, der Arbeitsalltag. Wenn Du dich gründlich vorbereitest und Dir klar machst, wie Du mit der neuen Situation umgehst und was es in den ersten Wochen für Unwägbarkeiten geben könnte,  bist Du auf der sicheren Seite.

Vorbereitung macht gelassen
Große Unternehmen haben oft Einarbeitungsprogramme für neue Mitarbeiter. Die reichen von einem Einführungstag bis hin zu mehrwöchigen Programmen. Das ist optimal, weil man sich schrittweise an die neuen Aufgaben herantasten kann und das Unternehmen, wenn oft auch nur in groben Zügen –  von innen kennenlernt.  Startet man allerdings ohne Einarbeitungsprogramm direkt am neuen Arbeitsplatz, kann man durch gezielte Vorbereitung Fettnäpfchen aus dem Weg gehen, Kollegen für sich gewinnen und in wenigen Wochen zufriedenstellende Ergebnisse vorweisen. Vor dem ersten Tag im neuen Job sollte man sich ausgiebig –  ähnlich wie im Vorstellungsgespräch -  über  den  neuen Arbeitgeber intensiv informieren und sich noch mal mit den Notizen beschäftigen,  die man während des Jobinterviews gemacht hat. Hast Du mit dem Arbeitsvertrag Informationsunterlagen über das Unternehmen oder die neue Abteilung bekommen, lies sie gründlich. Imagebroschüren handelt, verraten sie zwischen den Zeilen einiges über die Kultur und die Werte des neuen Arbeitgebers.  Je mehr du über die eigene Position, die Stellenbeschreibung, Schnittstellen im Unternehmen, Lieferanten und Wettbewerber weißt, desto entspannter kannst  Du dem ersten Tag entgegen sehen. Dass am ersten Tag niemand  zu spät am Arbeitsplatz erscheint, ist selbstverständlich.

  • Versetz Dich in Deine neuen Kollegen und Vorgesetzten. Auch auf der Seite ihrer neuen Kollegen und Vorgesetzten gibt es Unsicherheiten. War die Einstellung die richtige Entscheidung, passt der neue Mitarbeiter wirklich gut ins Team? Kann er in der Orientierungs- und Einarbeitungsphase optimal unterstützt werden? Gehe davon aus, dass die neuen Kollegen Dich unterstützen möchten  und Interesse daran haben,  dass Du schnell ins Team integriert wirst und Deinen Beitrag zum Teamerfolg leisten kannst.  So sehen die Glaubensätze oder Erwartungen Deiner  neuen Kollegen aus:
    • Du bist motiviert –  Trotzdem kommt es nicht gut an, in den ersten Tagen vor Übereifer zu strotzen.
    • Du kennst Dich nicht aus – Gut für Dich, wenn Du schon vieles weißt, was nicht heißt. Doch Besserwisserei kommt in deN ersten Wochen gar nicht gut. Dann fühlen sich Kollegen, die schon länger im Unternehmen arbeiten, schnell als Looser.
    • Du willst ein Teil des Teams werden – Du bringst die Bereichtschaft mit, zu beobachten und zuzuhören, ob etwa  der Umgang mit einander lässig oder eher  förmlich ist. Wer sich allerdings ständig anbiedert und sich verhält, als würde er bald ein Dienstjubliäum feiern, sammelt keine Sympathiepunkte.
    • Du bist unvoreingenommen – Als Neuer im Unternehmen sieht man sein Arbeitsumfeld und das Team in den ersten Wochen mehr von außen als von innen. Für viele Teams ist ein neuer Kollege  ein Gewinn, da es neue Impulse setzt, Ideen und Ansätze vorschlägt. Entscheidend ist jedoch, dass man Verbesserungsvorschläge mit Fingerspitzengefühl einbringt, ohne den anderen zu vermitteln, sie wären bisher nicht auf so tolle Ideen gekommen.

    Die Joker: Selbstbewusstsein und Authentizität  punkten
    Niemand erwartet von einem neuen Kollegen, dass er in den ersten Wochen die Welt rettet, neue Produkte entwickelt oder bahnbrechende Neuerungen einführt. Lehne Dich in den  ersten Tage innerlich zurück und beobachten Dein Umfeld genau. Wer hat welche Rolle, gibt es Reibereien, wie verhalten sich die Kollegen gegenüber ihren Vorgesetzten , wer ist im Team der Leitwolf? Verhalte Dich  kommunikativ und gehe auf neue Kollegen zu – auch auf die aus anderen Abteilungen.  Übereifer hingegen und stundenlanges Einreden auf Menschen, die man kaum kennt, macht keinen guten Eindruck.  Die gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Spielregeln sollte man sich sehr genau anschauen und nicht schon am ersten Tag seinen Einstand geben, obwohl man nicht weiß, ob das üblich ist und in welchem Rahmen. Wer am Anfang  intensiv beobachtet, wie der Umgang im Team ist, ob man sich beispielsweise duzt, es gemeinsame Freizeitaktivitäten gibt  und in welchen Konstellationen und Sitzordnungen man sich zum Mittagessen in der Kantine trifft,  fühlt sich automatisch sicher, weil er weiß wie der Hase läuft.

    Wenn man Abteilung Fuß gefasst hat und seinen Job im Griff hat,  Sobald man in der eigenen, ist es wichtig, Netzwerke beim neuen Arbeitgeber aufzubauen. Denn wer über seinen Tätigkeitsbereich hinaus gut vernetzt ist, ist gut informiert. Da gute Netzwerker nicht nur nehmen, sondern auch geben, bekommst Du bei Bedarf die richtigen Informationen und die nötige Unterstützung auch außerhalb der eigenen Abteilung.

    Und welche Tipps habt Ihr für den erfolgreichen Start im neuen Job? Ich bin gespannt!

    2011 – das Jahr der guten Jobausichten?

    Monday, 3. January 2011

    Die Aussichten für alle, die einen Jobwechsel im gerade begonnenen Jahr planen, stehen gut. Selbst vorsichtige Prognosen sagen voraus,  dass es  wirtschaftlich weiterhin bergauf geht.  Wer 2011 den Arbeitsplatz wechseln möchte,  ein attraktivesUnternehmen für ein Praktikum oder die Abschlussarbeit sucht, kann ebenfalls mit guten Chancen rechnen.Jobsuma_Winter1

    Mehr denn je Unternehmen sind sich darüber bewusst, dass sie potenzielle Mitarbeiter  im Verlauf eines Praktikums sehr gut kennenlernen können. Im Umkehrschluss kann man sich als Praktikant nach einem interessanten und erfolgreich verlaufenen Praktikum ein sehr gutes Bild darüber machen, ob die Chemie stimmt oder man es in beiderseitigem Interesse lieber beim Praktikum belässt.

    Auch die Vergabe von Abschlussarbeiten, wird ein immer beliebteres Recruiting-Instrument für Arbeitgeber. Denn wer im Rahmen einer Abschlussarbeit sein Können bewiesen hat und zusätzlich gut mit den Ansprechpartnern im Unternehmen klar gekommen ist, hat gute Aussichten auf ein Jobangebot. In letzter Zeit sieht man sogar öfters wieder Stellenanzeigen für Absolventen, dass auch Bewerbungen von Geisteswissenschaftlern willkommen seien.  Das ist der sicherste Indikator dafür, dass Absolventen insgesamt knapp sind. Aus Arbeitgebersicht heißt dies im Klartext: Der Bewerbermarkt im Bereich Absolventen der Studienrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Informatik und Naturwissenschaftlern ist ziemlich abgegrast. Abgesehen von einer recht übersichtlichen Anzahl von Unternehmen, die Geisteswissenschaftler schon immer als Mitarbeiter zu schätzen wussten, richten die sehr viele  Arbeitgeber ihre Angebote immer dann an Geisteswissenschaftler, wenn es einen Absolventenmangel gibt oder er sich gerade anbahnt.

    Zu den meist umkämpften Absolventen werden wohl auch in diesem Jahr Ingenieure und Informatiker gehören. Wer die Qual der Wahl zwischen mehreren Jobangeboten hat, sollte sich nicht nur an Messlatten wie Gehalt und soziale Leistungen orientieren. Das wichtigste für einen erfolgreichen Berufseinstieg oder Jobwechsel, ist der Wohlfühlfaktor. Ob die Chemie stimmt, hängt oft von der Unternehmensgröße und der Unternehmenskultur ab.  Wenn man also unmittelbar vor der Entscheidung zwischen zwei Jobangeboten steht, heißt es ganz konkret in die Selbstanalyse zu gehen und Präferenzen zu bewerten. Denn nur, wer den passenden Job und somit auch das passende Unternehmen gefunden hat, kann sich optimal entfalten, Höchstleitung bringen und umgekehrt Wertschätzung erfahren und Entwicklungsmöglichkeiten angeboten bekommen.

    In diesem Sinne wünsche ich allen Usern des JOBSUMA-Blogs und von JOBSUMA, der ersten Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals ein zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2011!

    Eure Anja

    Profil zeigen bei der Jobsuche

    Tuesday, 20. July 2010

    Viele Unternehmen suchen in sozialen Netzwerken gezielt nach Profilen, um sich vorab über potenzielle Mitarbeiter zu informieren.  Wer genau weiß, worauf Personaler achten, kann sich mit einem optimierten Profil bei XING, Facebook und Co. ins rechte Licht rücken.

    Das persönliche Online-Profil wird im Zusammenhang mit der Jobsuche immer wichtiger. Immer mehr Personaler bedienen sich bei der Sichtung neuer Arbeitnehmer der Internetrecherche. Langfristig gesehen werden soziale Netzwerke zu einem der wichtigsten Recruiting-Kanäle gehören. Wer seinen Jobeinstieg oder seine weitere Karriereplanung aktiv gestalten will, kommt daher an Sozialen Netzwerken nicht vorbei.

    Der erste Eindruck zählt
    Wie bei den Bewerbungsunterlagen und im Vorstellungsgespräch gilt auch beim Onlineprofil: Der erste Eindruck zählt.  Das Foto im Online-Profil sollte von einem professionellen Fotografen gemacht sein und den eigenen Zielen entsprechen. Wenn Du aktuell auf Jobsuche bist, ist ein Bewerbungsfoto angebracht  und kein Party-Schnappschuss in feucht-fröhlichem Ambiente.

    Gib Deinem Profil eine persönliche Note! Berufserfahrung  und Fachkenntnisse sollten zu einem harmonischen Gesamtbild verschmelzen und mit den Angaben in Deinem Lebenslauf übereinstimmen. Hebe Dein Spezialwissen in bestimmten Bereichen hervor. Dabei kann es sich um Studienschwerpunkte, Praktika – oder falls vorhanden – Berufstätigkeiten handeln. Angaben in den Kategorien „Ich suche“ oder „Ich biete“ sollten präzise formuliert werden. Du suchst beispielsweise nicht nur Kontakte, sondern Kontakte zu Beratern aus der IT-Beratung.

    Wie im Lebenslauf, solltest Du auch Dein Online-Profil dazu nutzen, um auf ehrenamtliches Engagement oder die Mitgliedschaft in einer sozialen Organisation hinzuweisen.  Die Erwähnung von Hobbys ist eine weitere Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erwecken. Außerdem erleichtern Themen wie Sport und Musik die Kontaktaufnahme und ermöglichen Anknüpfpunkte für ein erstes Gespräch. Auch hier so konkret wie möglich sein. Sport klingt nichtssagend, eine konkrete Sportart hingegen sagt viel über Deine sogenannten Softskills aus.

    In den meisten sozialen Netzwerken gibt es eine Rubrik „Werdegang“, in den Du die wichtigsten Stationen aus Deinem Lebenslauf eintragen kannst. Diese Angaben zeigen potenziellen Arbeitgebern, welches Know-how Du mitbringst. Hierbei reichen die fünf letzten Stationen aus. Auch die Mitgliedschaft in „Gruppen“ in sozialen Netzwerken macht Sinn und beeinflusst die Attraktivität Deines Bewerberprofils. Besonders gut kommt bei potenziellen Arbeitgebern die Mitgliedschaft in Gruppen an, die etwas mit Deinem Beruf, Schwerpunkten Deines Studiums und im Profil erwähnten Hobbys zu tun haben.

    Kontakte pflegen
    Pflege Deine Kontakte!  Karteileichen sollte man regelmäßig aussortieren. Es kommt auf die Qualität Deiner Kontakte an und nicht auf die Quantität. Ein Business-Netzwerk lässt sich am besten mit Leuten aufbauen, die man bereits kennt. So kann man ehemalige Kollegen und Schulfreunde aktivieren oder auch das E-Mail Verzeichnis abgleichen. Hyperaktivität ist bei der Kontaktpflege nicht angebracht: Kontakte sollte man gezielt und bei konkreten Anlässen anschreiben und nicht ständig mit Nachrichten nerven, die keine Relevanz haben.

    Übersicht ist wichtig
    Achte bei Deinem Onlineprofil auf möglichst konkrete Angaben und die richtige Schreibweise. Deine Kontaktdaten sollten leicht auffindbar und übersichtlich angeordnet sein. Zu den Keywords Deiner beruflichen Angaben gehören Schlagworte zu Studienschwerpunkten genauso wie zu Deiner Berufserfahrung. Das erleichtert auch Headhuntern, die soziale Netzwerke routinemäßig zur Recherche geeigneter Kandidaten nutzen, auf Dein Profil aufmerksam zu werden.

    Was Personalverantwortliche über Online-Profile denken, erfährst du bei der Deutschen Bildung, dem Spezialisten für  Studienförderung und Studienfinanzierung