Artikel-Schlagworte: „Karriereziele“

Gute Vorsätze 2012 – beim nächsten Job wird alles anders

Saturday, 7. January 2012

Mein Job stinkt mir schon lange – ich muss mehr Sport machen – jeden Tag 100 km zur Arbeit, das reicht mir jetzt – ich werde total verkannt und bin unterfordert im Job: Jetzt ist Schluss! Ein neuer Job muss her. Und überhaupt: Irgendwie muss sich alles ändern im neuen Jahr! Aber wie? Wo soll die Reise denn hingehen? Wo genau sind die privaten Baustellen, wo die beruflichen? Zum Jahresbeginn gibt es einen natürlichen Cut. Das Jahr ist vorbei. Da ist es kein Wunder, dass man genau zu diesem Zeitpunkt nicht nur das Jahr Revue passieren lässt, sondern auch die ganz persönlichen Erfolge und Misserfolge. Da die meisten von uns die meiste Zeit am Arbeitgeber verbringen, geht man auch mit dem Job, dem Arbeitsumfeld, den Vorgesetzten und den Karrierezielen ins Gericht.

Beim nächsten Job wird alles anders! Schön wär‘s und so einfach, denn momentan stehen die Chancen, einen neuen Job zu ergattern, der einen durch  bessere Bezahlung und mehr Verantwortung weiterbringt, aufgrund der Wirtschaftslage sehr gut. Oft handeln wir aber auf Jobsuche nach ein und demselben  „Beuteschema“.  Im Ernst, das gilt nicht nur für die Partnerwahl, sondern sehr oft auch für die Jobwahl.

Den richtigen Arbeitgeber kann man sicherlich nicht nur aufgrund von Arbeitgeber-Rankings finden und auch nicht beim wahllosen Suchen in Jobsuchmaschinen und Online-Stellenbörsen. Erstere listen größtenteils sowieso nur die Arbeitgeber, die viel Geld in Image- und Employer-Branding-Kampagnen investieren und Jobsuchmaschinen sind sicherlich sehr hilfreich, um sich einen Marktüberblick zu verschaffen und die größt mögliche Anzahl von Stellenangeboten zu finden, die der eigenen Qualifikation und Berufserfahrung entsprechen. Aber die eigenen kurz-, mittel- und langfristigen Karriereziele und Lebensziele muss man selber stecken. Bevor man daran gehen kann, sollte man allerdings den Status Quo genauer analysieren, sich selber etwa  folgende Fragen stellen und sich diese ehrlich beantworten.

  • Wie sieht meine private Lebensplanung für die nächsten fünf Jahre aus?
  • Habe ich eine Lebensvision, mit der meine Karriereplanung in Einklang bringen muss?
  • Stimmt meine Lebens- und Karriereplanung mit der meines Partners überein?
  • Was ist mir wichtiger als Erfolg?
  • Was will ich unbedingt in meinem Leben erreichen?
  • Was muss ich dafür tun?

Wenn man sich selbst nicht ganz sicher ist bei der Bewertung der ein oder anderen beruflichen Situation, die gar nicht gut gelaufen ist, hilft oft, sich selber beispielhafte Situationen ins Gedächtnis zu rufen? Warum bin ich mit dem  Projekt damals nicht klar gekommen? Lag es an den Unstimmigkeiten mit dem Team, den Ansprechpartnern beim Team, dem Zeitdruck? Wie würde ich heute in der gleichen Situation handeln? Kann es sein, dass ich generell unter permanentem  Stress keine guten Ergebnisse bringe? Wenn ja, gibt es andere Beispiele? Ja gibt es! In welcher Tätigkeit außerhalb des Projektmanagements  könnte ich mit meiner Erfahrung und Qualifikation mehr Befriedigung und Anerkennung finden?

Alle diejenigen, die mit ihrem Job eigentlich zufrieden sind und sich beim aktuellen Arbeitgeber gut aufgehoben fühlen, da er sie ausreichend fordert und fördert, sie wertschätzt und angemessen bezahlt, sich aber trotzdem dauerhaft gestresst fügen, sollten überlegen, wie sie mit ihrer Freizeit umgehen und ob es hier etwas zu ändern gibt. Oft neigen gerade im Job sehr engagierte und disziplinierte Menschen dazu, zu perfektionistisch mit ihrer Freizeit umzugehen. Work-Life-Balance kann nicht bedeuten, die freie Zeit genau so perfekt durchzutakten und möglichst „effizient“ zu nutzen. Erholungsphasen und Auszeiten, in denen man einfach nichts tut sind extrem wichtig und  gehören genauso zum Privatleben wie Sport und Aktivitäten mit Freunden.

MBA-Studenten schrauben finanzielle Erwartungen zurück

Monday, 26. July 2010

Wer die Kosten und Mühen eines MBA-Studiums auf sich nimmt, strebt meistens eine steile internationale Karriere und ein überdurchschnittliches Gehalt an. Welche Erwartungen MBA-Studenten 2010 haben und wer ihre Top-Arbeitgeber sind hat Universum Communications ermittelt. Dafür wurden mehr als 2.000 Studenten von MBA-Studiengängen an 75 MBA-Schulen befragt. In 7.028 Einzelbewertungen gaben die befragten MBA-Studenten Auskunft über Ihre Karriere-Pläne nach Beendigung des MBA-Studiums.

Karriere-Ziel Nummer eins ist eine internationale Karriere. Dieses Kriterium lag bei der letzten Befragung 2009 noch auf Platz vier. Wenn es um die Kriterien Gehalts- und Aufstiegsmöglichkeiten geht, so steht für die MBA-Studenten die langfristige Karriere-Entwicklung im Vordergrund. Wichtig ist für sie, dass ihre Stelle eine gute Referenz im Lebenslauf darstellt und sich positiv auf ihre weiteren Karriereschritte auswirkt. Auf der Werteskala folgt direkt danach der Wunsch nach einer Führungsposition und einem attraktives Grundgehalt. Dabei sank die generelle Gehaltserwartung deutlich auf 54.809 Euro gegenüber dem letzten Jahr (62.446 Euro).

Das Arbeitgeber-Ranking zukünftiger MBA-Absolventen findet Ihr hier.

Company 1, Company 2 and Company 3 are Ideal Employers for Country X’s Main Field of Study Students, e.g. “Google, Apple and Microsoft are Ideal Employers for UK’s Business Students

MBA-Studenten schrauben finanzielle Erwartungen zurück

Wer die Kosten und Mühen eines MBA-Studiums auf sich nimmt, strebt meistens eine steile internationale Karriere und ein überdurchschnittliches Gehalt an. Welche Erwartungen MBA-Studenten 2010 haben und wer ihre Top-Arbeitgeber sind, hat Universum Communications ermittelt. Dafür wurden mehr als 2.000 Studenten von MBA-Studiengängen an 75 MBA-Schulen befragt. In 7.028 Einzelbewertungen gaben die befragten MBA-Studenten Auskunft über Ihre Karriere-Pläne nach Beendigung des MBA-Studiums. Karriere-Ziel Nummer eins ist eine internationale Karriere. Dieses Kriterium lag bei der letzten Befragung 2009 noch auf Platz vier.


Wenn es um die Kriterien Gehalts- und Aufstiegsmöglichkeiten geht, so steht für die MBA-Studenten die langfristige Karriere-Entwicklung im Vordergrund. Wichtig ist für sie, dass ihre Stelle eine gute Referenz im Lebenslauf darstellt und sich positiv auf ihre weiteren Karriereschritte auswirkt. Auf der Werteskala folgt direkt danach der Wunsch nach einer Führungsposition und der Wunsch nach einem attraktives Grundgehalt. Dabei sank die generelle Gehaltserwartung deutlich auf 54.809 Euro gegenüber dem letzten Jahr (62.446 Euro).

Das Arbeitgeber-Ranking zukünftiger MBA-Absolventen findet Ihr hier.

http://www.universumglobal.com/IDEAL-Employer-Rankings/The-European-MBA-Survey.aspx

Sichererer Job und Work-Life-Balance sind deutschen Studenten am Wichtigsten

Tuesday, 6. July 2010

Auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten ist für deutsche Studenten das wichtigste Karriereziel die Work-Life-Balance. Das ergab eine Befragung unter 20.410 Studierenden von Universum Communications . In einer Liste von neun möglichen Karrierezielen wählten die Befragten die drei für sie wichtigsten. Im Vergleich zur Umfrage im vergangenen Jahr ist die Bedeutung eines sicheren Jobs in der Rangliste von Platz vier auf Platz drei gestiegen. An dieser Stelle merkt man deutlich die Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Trotzdem wählten 50 Prozent der Befragten für 2010 den Faktor Work-Life-Balance zum wichtigsten Ziel für ihre berufliche Zukunft. Das zweitwichtigste Ziel ist die intellektuelle Herausforderung im Job.

Dieses Werteranking stellt natürlich entsprechende Erwartungen an Einstiegsjobs. Daher bewerteten die Befragten auch die Eigenschaften von Unternehmen in vier Kategorien. Demnach zeichnen sich attraktive Arbeitgeber durch folgende Kriterien aus:

-       Attraktive Produkte und Dienstleistungen

-       Eine anspruchsvolle Tätigkeit

-       Work-Life-Balance

-       Ein attraktives Grundgehalt

Im Vergleich dazu legten die Befragten 2009 mehrheitlich Wert auf innovative Produkte, vielfältige Aufgabengebiete und Vorgesetzte, die die eigene Entwicklung fördern. Das attraktive Grundgehalt konnte den Platz vom Vorjahr halten.

Die Karriereziele der Studierenden in Deutschland 2010 2009
Eine ausgewogene Work-Life-Balance 1 1
Intellektuell herausgefordert sein 2 2
Einem sicheren und beständigen Job nachgehen 3 4
Führungskraft mit leitender Funktion 4 3
Unternehmerisch oder kreativ / innovativ sein 5 5
Eine internationale Laufbahn 6 6
Selbständig oder unabhängig sein 7 8
Technischer oder Fachexperte sein 8 7
Sich dem Gemeinwohl widmen oder das Gefühl zu haben, dem öffentlichen Wohl zu dienen 9 9

Universum Student Survey
Universum Communications befragte bundesweit von November 2009 bis März 2010 20.410 Studierende zu Karriereaussichten und Arbeitgeberattraktivität. Jeder Befragte wählte aus einer Liste von 130 Arbeitgebern, die je nach Studienrichtung der Teilnehmer variierten, bis zu fünf ideale Arbeitgeber, wobei auch freie Nennungen möglich waren. Die Teilnehmer nahmen daraufhin insgesamt 54.728 Bewertungen ihrer idealen Arbeitgeber vor. Darüber hinaus gaben die Befragten detaillierte Auskünfte über ihre Karrierepräferenzen.