Artikel-Schlagworte: „Nebenjobs“

Willkommen im JOBSUMA-Blog

Sonntag, 8. November 2009

JOBSUMA - die erste bundesweite Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen & Young Professionals hilft Euch dabei, mit wenigen Klicks einen Überblick über den Stellenmarkt in Deutschland zu bekommen und schnell das richtige Praktikum, einen Nebenjob oder den ersten Job nach dem Studium zu finden.

Der JOBSUMA-Blog will Euch über Themen rund um die Bewerbung und den Berufseinstieg informieren.

Welche Unterlagen gehören zu einer vollständigen Bewerbung? Was kann ich mit meinem Abschluss in welcher Branche verdienen und wie funktioniert eigentlich ein Assessment-Center? Wie kann ich mich richtig auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten und wie führe ich Gehaltsverhandlungen? Fragen über Fragen, die im JOBSUMA-Blog beantwortet und diskutiert werden sollen.

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Anregungen!

Studenten 2011: ihre Wünsche, ihre finanzielle Situation, Ihre Prioritäten

Dienstag, 27. Dezember 2011

Was Studenten hierzulande bewegt, wollte der Studienförderer Deutsche Bildung auch in diesem Jahr wieder wissen. An der Umfrage Campus Barometer 2011 nahmen 3.510 Studenten verschiedener Studienfächer und Hochschulen aus ganz Deutschland teil.

Studenten wissen ganz genau, was zufkünftige Arbeitgeber von ihnen erwarten. Sie sind sich bewusst darüber, wie wichtig Schlüsselkompetenzen, Praktika und zunehmend auch internationale Erfahrungen sind. Zu einem relativ hohen Anteil sind sie außeruniversitär engagiert oder zeigen Interesse, sich außerhalb der Hochschule zu engagieren. In der Realität überwiegt aber der Druck, den Anforderungen des Studiums zu entsprechen. Oft sind Studenten fokussiert darauf, ihr Studium so schnell und reibungslos wie möglich zu beenden.

Viele würden gerne weniger jobben
Die Nebenjobsituation ist fast genauso wie im Vorjahr. Mehr als die Hälfte der Studenten arbeitet neben dem Studium, davon 40 Prozent in fachfremden Nebenjobs, die ausschließlich dazu dienen, das Studium teilweise zu finanzieren, aber nichts mit dem zukünftigen Berufsziel zu tun haben.  Das finanzielle Budget ist im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesunken. Jobbende Studenten verdienen durchschnittlich 314 Euro pro Monat (Master: 362 Euro) durch Nebenjobs und arbeiten 11 Stunden pro Woche. Der Hälfte von ihnen sind das zu viele Stunden. 17 Prozent würden grundsätzlich gerne weniger arbeiten. Ein Drittel der Befragten würden am liebsten garnicht jobben, sondern sich auf ihr Studium   konzentrierenStudentenbarometern.

Zu wenig Zeit für ehrenamtliches Engagement
Dass der Druck im Studium groß ist, belegen auch die Ergebnisse zum außeruniversitären Engagement. Zeit- und Geldmangel sind die häufigsten Gründe für Studenten, sich nicht ehrenamtlich zu engagieren. Der Wunsch, den Stundenplänen zu entsprechen, ist stark ausgeprägt, was sich in der mangelnden Bereitschaft ausdrückt, zu Gunsten eines ehrenamtlichen Engagements länger zu studieren.

Nur wenige können sich Auslandsaufenthalte leisten
Ein ähnliches Bild ergibt sich in Sachen Auslandserfahrung. Studenten sind sich zwar bewusst über die Wichtigkeit von Auslandserfahrungen während des Studiums,  gehen aber auffallend selten ins Ausland. Die Bemühungen der Studienreform scheinen hier ins Gegenteil des Gewollten umzuschlagen. Hier spielt die finanzielle Situation von Studenten eine besonders hohe Rolle. Obwohl viele Studenten Auslandserfahrungen machen wollen,  können dies nur diejenigen realisieren, die das nötige Geld zur Verfügung haben. Wer ins Ausland geht, wird überwiegend von den Eltern unterstützt oder kann auf Ersparnisse zugreifen. Wer diese Finanzierungsquellen nicht hat, schreckt vor einem Auslandsaufenthalt zurück. Daraus kann man schließen, dass die von Arbeitgebern häufig geforderten internationalen Erfahrungen, nur diejenigen machen können, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügen.

Seit 2007 fördert die Deutsche Bildung AG Studenten aller Fachrichtungen mit den Mitteln aus einem Studienfond. Damit verbunden ist für Geförderte die einkommensabhängige Rückzahlung der erhaltenen Studienförderung. Die gesamte Online-Befragung CampusBarometer 2011 steht zum Download auf www.deutsche-bildung.de.

Neues von JOBSUMA – der ersten Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Der Arbeitsmarkt für Absolventen und Young Professionals könnte nicht besser sein. Das belegt auch die Statistik des Hochschul Informations Systems (HIS):  Die Arbeitslosenquote liegt sowohl bei FH-Absolventen als auch bei Absolventen von Universitäten ein Jahr nach Beendigung des Studiums gerade mal bei vier Prozent.

Besonders Absolventen mit einem technischen Studien-Background haben optimale Job-Aussichten. Gibt man auf www.jobsuma.de „Ingenieur“ in die Suchleiste ein, erhält man als Ergebnis fast 45.000 Stellenanzeigen. Besonders gefragt sind Ingenieure im Süden Deutschlands. In den Ballungsgebieten rund um München und Stuttgart gibt es laut jobsuma.de jeweils fast 5.000 Jobs für junge Ingenieure, die zum Beispiel umweltfreundliche Motoren entwickeln oder High-Tech-Anlagen warten wollen. Weitere Hochburgen für Ingenieure sind der Großraum Köln/Bonn und das Rhein-Main-Gebiet mit jeweils über 3.000 Stellenanzeigen.

Auch in der IT-Branche buhlen Arbeitgeber um qualifizierten Nachwuchs. Die Suche nach „Informatik“ ergibt auf jobsuma.de zurzeit fast 26.000 Jobs und Praktika für Studenten und Absolventen. Auch für diese Zielgruppe ist der Großraum München mit fast 3.600 Stellenanzeigen am attraktivsten.

Unter den Naturwissenschaftlern sind die Chemiker besonders begehrt. Für sie findet JOBSUMA fast 7.000 Ausschreibungen. Zum Vergleich: Wer auf jobsuma.de nach Jobs speziell für Biologen oder Physiker fahndet, bekommt weniger als tausend Treffer angezeigt.

Auch Studenten, die im kaufmännischen Bereich arbeiten wollen, haben gute Jobaussichten. Die Suche nach „Vertrieb“ ergibt auf jobsuma.de aktuell mehr als 17.000 Treffer. Wer nach Stellen im Controlling sucht, bekommt fast 13.000 Stellenangebote angezeigt.. Für den Suchbegriff „Logistik“ gibt es immerhin noch gut 10.000 Treffer.Winter-Eule

JOBSUMA findet derzeit aus etwa 1,6 Millionen Stellenanzeigen in Online-Jobbörsen, Karriere-Portalen und auf Unternehmenswebsites die passenden Jobs für den akademischen Nachwuchs. Damit müssen Studenten nicht mehr Stellenbörse für Stellenbörse und hunderte Firmenwebsites durchforsten, um passende Praktika, Nebenjobs oder Einstiegsjobs zu finden. JOBSUMA übernimmt diese Aufgabe und filtert gleichzeitig die Anfrage. Aufgelistet werden nur die Stellenangebote, die für Studenten und Absolventen interessant sind.

Sind deutsche Studenten knapp bei Kasse?

Montag, 13. Dezember 2010

Wie es um ihre finanzielle Situation und ihre Studienfinanzierung bei Studenten in Deutschland steht, hat die Deutsche Bildung 1.576 Studenten im CampusBarometer 2010 befragt. Darüber hinaus fragte der private Studienfinanzierer die Teilnehmer der Online-Umfrage nach deren Einschätzung zur Relevanz von Schlüsselqualifikationen, Auslandsstudium, außeruniversitärem Engagement, Weiterbildung und ihren Zukunftsprognosen. Die Teilnehmer sind durchschnittlich 24 Jahre alt, studieren an einer deutschen Universität und haben einen Abiturdurchschnitt von 2,4. Sie teilen sich ungefähr zu gleichen Teilen in Männer und Frauen auf.

Die Befragten haben ein durchschnittliches, monatliches Budget von 578 Euro zur Verfügung, wovon knapp die Hälfte von weniger leben muss. Auffallend ist hierbei, dass Studenten in Bachelor-Studiengängen weniger Geld zur Verfügung haben als ihre Kommilitonen in traditionellen Diplom- oder Magister-Studiengängen. Eltern und Nebenjobs sind die Hauptquellen der Studienfinanzierung. Ein Viertel der Befragten ist auf weitere Finanzierungsquellen angewiesen. 80 Prozent hätten gerne ein höheres Budget zur Verfügung und wünschen sich durchschnittlich 197 Euro monatlich mehr.  Mit einem zusätzlichen Budget würden sie gerne finanzielle Rücklagen bilden und  Auslandsaufenthalte finanzieren, aber auch einen höheren Lebensstandart finanzieren. Im Großen und Ganzen spiegeln die breit gefächerten Verwendungszwecke eines höheren Budgets die Vielfalt der Werte und Lebenssituationen von Studenten wieder,

31 Prozent glauben, bessere Studienleistungen bringen zu können, wenn sie mehr Geld zur Verfügung hätten und 33 Prozent fühlen sich durch ihren Nebenjob sehr vom Studium abgelenkt. Nebenjobs sind die zweitwichtigste Finanzierungsquelle. Mehr als die Hälfte jobbt neben dem Studium und die Fachbezogenheit des Nebenjobs ist nur für 24 Prozent ausschlaggebend. Der Wunsch nach Unabhängigkeit von der finanziellen Unterstützung der Eltern ist mit 48 Prozent höher als im Vorjahr (36 Prozent). Wie verwirklichen die Befragten eine zumindest teilweise finanzielle Unabhängigkeit? Während 25 Prozent schon einmal darüber nachgedacht haben, eine zusätzliche privatwirtschaftliche Finanzierung zu beantragen, haben 10 Prozent dies bereits getan. 50 Prozent haben sich für einen KfW-Kredit entschieden. Für eine Studienfinanzierung, die an eine einkommensabhängige Rückzahlung gekoppelt ist wie die Studienförderung der Deutschen Bildung, haben sich 31 Prozent der Befragten entschieden.

Ängste vor Verschuldung wurden als allgemeine Ressentiments gegen eine privatwirtschaftliche Studienfinanzierung festgestellt. Hierbei sind Frauen deutlich ängstlicher als Männer.