Artikel-Schlagworte: „Personalentscheider“

Deutsche Personalchefs sind optimistisch

Mittwoch, 14. Juli 2010

Die Personalchefs deutscher Unternehmen rechnen in der zweiten Jahreshälfte 2010 mit einem wachsenden Bedarf an Mitarbeitern. Das ergab eine Umfrage der DEKRA Arbeit Gruppe unter mehr als 300 Personalentscheidern von Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit. Im Vergleich zum Vorjahr blicken die Personalchefs optimistisch in die Zukunft. 35 Prozent der Befragten gehen von einem erhöhten Einstellungsbedarf aus; im Vorjahr rechneten zum gleichen Zeitpunkt  nur 9,2 Prozent mit einem steigenden Bedarf an Mitarbeitern.

Gleichzeitig hat sich Gefahr drohender Entlassungen erheblich reduziert. Zwar sind die Auswirkungen der Finanzkrise für 41 Prozent der befragten Personalentscheider noch spürbar, doch nur jedes zehnte Unternehmen rechnet in der zweiten Jahreshälfte 2010 mit einer Reduzierung der Mitarbeiterzahl. Die Gründe hierfür werden nicht nur auf die Wirtschaftskrise zurückgeführt, sondern 19,6 Prozent der Befragten machen den Fachkräftemangel dafür verantwortlich. Das heißt, sie würden gerne Absolventen einstellen, wenn es sie dann gäbe. 15 Prozent machen die unflexiblen arbeitsrechtlichen Bedingungen in Deutschland für eine schleichende Mitarbeiterreduktion verantwortlich.

Wie im letzten Jahr setzen die Personalentscheider auch weiterhin auf größtmögliche Flexibilität und alternative Beschäftigungsmodelle. Rund 37 Prozent entscheiden sich daher für befristete Arbeitsverträge bei neuen Mitarbeitern. 53 Prozent geben an, mit Zeitarbeitnehmern sehr gute Erfahrungen gemacht zu haben. Daher setzt jeder vierte Personalchef auch zukünftig auf die Zusammenarbeit mit qualifizierten Personaldienstleistern.dekra_Umfrage

Die Lieblings-Hochschulen deutscher Personaler

Mittwoch, 2. Juni 2010

Die Lieblings-Hochschulen deutscher Personaler

Die RWTH Aachen und die TU Darmstadt sind die beliebtesten Hochschulen deutscher Personalchefs. Zu diesem Ergebnis kommt das exklusive Uni-Ranking der WirtschaftsWoche.

Auch in diesem Jahr liegen die RWTH Aachen und die TU Darmstadt wieder an der Spitze der Beliebtheitsskala im alljährlichen Wiwo-Ranking.  Aachen belegt gleich in vier Studienfächern bzw. Fachbereichen den ersten Platz: Elektrotechnik, Maschinenbau, Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen. Nur im Bereich IT wird die RWTH vom Karlsruher Institut für Technologie überholt und belegt Platz zwei. Außerdem ist die TU Karlsruhe Sieger im Bereich Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen.

Im Bereich BWL belegt die Uni Mannheim den ersten Platz. Danach kommt lange garnichts, dann folgen die Universitäten in Münster und Köln.

Grundlage dieser Ergebnisse ist eine Umfrage der Wiwo in Zusammenarbeit mit dem Kölner Recruiting-Dienstleister access. Mehr als 500 Personalverantwortliche aller Branchen wurden  haben die ihrer Meinung nach Top-Hochschulen in Deutschland gewählt.

Mehr zum Wiwo-Hochschulranking lest Ihr hier.Wiwo_Uniranking

Punkten im Vorstellungsgespräch

Samstag, 13. Februar 2010

Tasse

Für Personalentscheider zählt meistens der erste Eindruck, den er vom Bewerber hat. Im Vorstellungsgespräch senkt sich der innere Daumen schnell, wenn der Bewerber durch sein Verhalten unangenehm auffällt. Wer nach einer schriftlichen Bewerbung zwar häufiger eingeladen wird, aber dann regelmäßig Absagen bekommt, sollte überlegen, ob es vielleicht daran liegt. Als schlechtes Benehmen gelten nicht etwa nur grobe Schnitzer wie Nasebohren oder schmutzige Fingernägel. In so heiklen Situationen wie Vorstellungsgesprächen kann man sich auch mit kleineren Faux-Pas ins Aus kicken.

Wenn Du das Bewerbungsgespräch mit zwei Personen geführst, sollte man nicht nur einen ansehen. Es ist ganz wichtig, die dritte Person einzubinden, sonst fühlt sie sich ignoriert. Aufmerksamkeit und Interesse signalisiert bereits die richtige Körperhaltung: Auch im Sitzen wendet man sich seinem Gesprächspartner immer zu.

Dabei gilt der „Nase-Nabel-Faktor“: Wer sein Gegenüber mit mehr als einer Zwischenbemerkung anspricht, dreht sich mit dem gesamten Oberkörper – „von der Nase bis zum Nabel“ – in seine Richtung. Die falsche Körperhaltung dagegen kann schnell provozierend wirken: Man sollte nicht den Lässigen raushängen lassen und sich auf den Stuhl fläzen. Wer korrekt, aber nicht zu steif sitzt, signalisiert: Ich nehme Euch ernst.

Für Vorstellungsgespräche absolut tabu ist die so genannte „Pavianhaltung“ – das häufig für Männer typische Sitzen mit breiten Beinen. Frauen sollten dagegen das „Mädchenschema“ vermeiden – dieses zaghafte Lächeln bei zur Seite geneigtem Kopf wirkt nicht souverän. Allerdings kann es leider immer noch schaden, wenn Frauen allzu „tough“ rüberkommen. Dem Gesprächspartner ins Wort fallen, geht gar nicht und gibt sofort Punkteabzug.

Am Ende des Bewerbungsgesprächs selber Fragen stellen
Bewerber sollten am Ende eines Vorstellungsgespräches die Chance nutzen, selbst Fragen zu stellen. Das ist absolut angebracht und zeigt, dass Du Dich mit dem Unternehmen beschäftigt hast und Dir Gedanken gemacht hast. Schreibe dir Deine Fragen vor dem Vorstellungsgespräch auf und stelle alle Fragen, die sich nicht im Laufe des Gesprächs erledigt haben. Durch eigene am Schluss des Vorstellungsgespräches, hast du die Möglichkeit, noch mal zu punkten.
Du kannst dann zwar nicht mehr Deinen Gesamteindruck revidieren, hast aber die Möglichkeit, am Ende des Gesprächs einen bleibenden positiven Eindruck zu hinterlassen.

Grundsätzlich tabu sind Fragen, die den Bewerber allzu spaßorientiert erscheinen lassen könnten – etwa nach den Urlaubstagen, zusätzlichen Vergütungen für Wochenendarbeit oder Ausgleich für Überstunden. Generell sind geschlossene Fragen – solche die nur ein „Ja“ oder „Nein“ zulassen – weniger gut.

Wer sich als Bewerber im ersten Gespräch gleich nach der Gehaltserhöhung nach der Probezeit fragt, macht was verkehrt. Besser ist es, sich beispielsweise nach der Firmenphilosophie zu erkundigen, oder auch nach der Wettbewerbssituation innerhalb der Branche.

Weitere Tipps und Artikel zu Themen wie Business-Knigge, Vorstellungsgespräch, Bewerbung u.v.m. findest Du auf: www.campushunter.de