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Profil zeigen bei der Jobsuche

Dienstag, 20. Juli 2010

Viele Unternehmen suchen in sozialen Netzwerken gezielt nach Profilen, um sich vorab über potenzielle Mitarbeiter zu informieren.  Wer genau weiß, worauf Personaler achten, kann sich mit einem optimierten Profil bei XING, Facebook und Co. ins rechte Licht rücken.

Das persönliche Online-Profil wird im Zusammenhang mit der Jobsuche immer wichtiger. Immer mehr Personaler bedienen sich bei der Sichtung neuer Arbeitnehmer der Internetrecherche. Langfristig gesehen werden soziale Netzwerke zu einem der wichtigsten Recruiting-Kanäle gehören. Wer seinen Jobeinstieg oder seine weitere Karriereplanung aktiv gestalten will, kommt daher an Sozialen Netzwerken nicht vorbei.

Der erste Eindruck zählt
Wie bei den Bewerbungsunterlagen und im Vorstellungsgespräch gilt auch beim Onlineprofil: Der erste Eindruck zählt.  Das Foto im Online-Profil sollte von einem professionellen Fotografen gemacht sein und den eigenen Zielen entsprechen. Wenn Du aktuell auf Jobsuche bist, ist ein Bewerbungsfoto angebracht  und kein Party-Schnappschuss in feucht-fröhlichem Ambiente.

Gib Deinem Profil eine persönliche Note! Berufserfahrung  und Fachkenntnisse sollten zu einem harmonischen Gesamtbild verschmelzen und mit den Angaben in Deinem Lebenslauf übereinstimmen. Hebe Dein Spezialwissen in bestimmten Bereichen hervor. Dabei kann es sich um Studienschwerpunkte, Praktika – oder falls vorhanden – Berufstätigkeiten handeln. Angaben in den Kategorien „Ich suche“ oder „Ich biete“ sollten präzise formuliert werden. Du suchst beispielsweise nicht nur Kontakte, sondern Kontakte zu Beratern aus der IT-Beratung.

Wie im Lebenslauf, solltest Du auch Dein Online-Profil dazu nutzen, um auf ehrenamtliches Engagement oder die Mitgliedschaft in einer sozialen Organisation hinzuweisen.  Die Erwähnung von Hobbys ist eine weitere Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erwecken. Außerdem erleichtern Themen wie Sport und Musik die Kontaktaufnahme und ermöglichen Anknüpfpunkte für ein erstes Gespräch. Auch hier so konkret wie möglich sein. Sport klingt nichtssagend, eine konkrete Sportart hingegen sagt viel über Deine sogenannten Softskills aus.

In den meisten sozialen Netzwerken gibt es eine Rubrik „Werdegang“, in den Du die wichtigsten Stationen aus Deinem Lebenslauf eintragen kannst. Diese Angaben zeigen potenziellen Arbeitgebern, welches Know-how Du mitbringst. Hierbei reichen die fünf letzten Stationen aus. Auch die Mitgliedschaft in „Gruppen“ in sozialen Netzwerken macht Sinn und beeinflusst die Attraktivität Deines Bewerberprofils. Besonders gut kommt bei potenziellen Arbeitgebern die Mitgliedschaft in Gruppen an, die etwas mit Deinem Beruf, Schwerpunkten Deines Studiums und im Profil erwähnten Hobbys zu tun haben.

Kontakte pflegen
Pflege Deine Kontakte!  Karteileichen sollte man regelmäßig aussortieren. Es kommt auf die Qualität Deiner Kontakte an und nicht auf die Quantität. Ein Business-Netzwerk lässt sich am besten mit Leuten aufbauen, die man bereits kennt. So kann man ehemalige Kollegen und Schulfreunde aktivieren oder auch das E-Mail Verzeichnis abgleichen. Hyperaktivität ist bei der Kontaktpflege nicht angebracht: Kontakte sollte man gezielt und bei konkreten Anlässen anschreiben und nicht ständig mit Nachrichten nerven, die keine Relevanz haben.

Übersicht ist wichtig
Achte bei Deinem Onlineprofil auf möglichst konkrete Angaben und die richtige Schreibweise. Deine Kontaktdaten sollten leicht auffindbar und übersichtlich angeordnet sein. Zu den Keywords Deiner beruflichen Angaben gehören Schlagworte zu Studienschwerpunkten genauso wie zu Deiner Berufserfahrung. Das erleichtert auch Headhuntern, die soziale Netzwerke routinemäßig zur Recherche geeigneter Kandidaten nutzen, auf Dein Profil aufmerksam zu werden.

Was Personalverantwortliche über Online-Profile denken, erfährst du bei der Deutschen Bildung, dem Spezialisten für  Studienförderung und Studienfinanzierung

Die Lieblings-Hochschulen deutscher Personaler

Mittwoch, 2. Juni 2010

Die Lieblings-Hochschulen deutscher Personaler

Die RWTH Aachen und die TU Darmstadt sind die beliebtesten Hochschulen deutscher Personalchefs. Zu diesem Ergebnis kommt das exklusive Uni-Ranking der WirtschaftsWoche.

Auch in diesem Jahr liegen die RWTH Aachen und die TU Darmstadt wieder an der Spitze der Beliebtheitsskala im alljährlichen Wiwo-Ranking.  Aachen belegt gleich in vier Studienfächern bzw. Fachbereichen den ersten Platz: Elektrotechnik, Maschinenbau, Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen. Nur im Bereich IT wird die RWTH vom Karlsruher Institut für Technologie überholt und belegt Platz zwei. Außerdem ist die TU Karlsruhe Sieger im Bereich Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen.

Im Bereich BWL belegt die Uni Mannheim den ersten Platz. Danach kommt lange garnichts, dann folgen die Universitäten in Münster und Köln.

Grundlage dieser Ergebnisse ist eine Umfrage der Wiwo in Zusammenarbeit mit dem Kölner Recruiting-Dienstleister access. Mehr als 500 Personalverantwortliche aller Branchen wurden  haben die ihrer Meinung nach Top-Hochschulen in Deutschland gewählt.

Mehr zum Wiwo-Hochschulranking lest Ihr hier.Wiwo_Uniranking

Absolute Donts im Vorstellungsgespräch

Mittwoch, 10. Februar 2010

Das sind Attribute, die Du
im Vorstellungsgespräch unbedingt vermeiden solltest:

Ausdruckslos

Wirf vor dem Termin zum Vorstellungsgespräch einen Blick in
den Spiegel: Würdest du dich selbst einstellen? Es gibt jede Menge Literatur
zum Thema Körpersprache und
Rhetorik. Wahrscheinlich gibt es sogar
an Deiner Hochschule Kurse zu diesem Thema.

Flegelhaft

Deine Körpersprache ist entscheidend. Achte darauf, dass Du aufrecht und entspannt sitzt. Vermeide die Arme vor der Brust zu verschränken oder deine Hände verkrampft zu halten.  Lege Deine Unterarme entspannt auf die Stuhllehnen, oder locker verschränkt in den Schoß.

Schüchtern

Schaue Deinem Gesprächspartner
immer wieder in die Augen,vor allem,
wenn Du auf Fragen  antwortest oder Aussagen triffst. Das wirkt offen, ehrlich, entschlossen.

Langatmig

Rede nicht laut, deutlich und vorallem in kurzen Sätzen. Das wirkt
sicher, verbindlich und strahlt Kompetenz aus. Außerdem kann sich Dein Gesprächspartner Deine Aussagen dann besser merken.

Unverständlich

Vermeide herum zu stammeln – überlegevorher, was Du sagen
möchtest. Dein Art zu sprechen
zeigt, wie  strukturiert du denkst.

Schlecht gelaunt

Bringe Dich vor dem Gespräch
in gute Laune Denke einfach an deine letzten Erfolge – im Studium, Beruf oder auch privat.

Teilnahmslos

Achte genau auf die ReaktionDeines Gegenübers. Es zähltnicht, was Du
sagst. Es zählt nur was bei ihm
ankommt.

Unvorbereitet

Informiere dich noch einmal gründlich über das Unternehmen, obwohl Du das schon getan hast, bevor Du Dich beworben hast. aWenn Du den Namen Deines Gesprächspartners kennst, mit versuche im Web Informationen über die Person zu finden.

■ Unaufmerksam

Beobachte genau, wie Dein Gesprächspartner spricht
(Tempo, Lautstärke) und wie seine Körpersprache dabei ist.
Versuche, Dich in einigen Punkten etwas anzupassen – das
schafft Gemeinsamkeiten und fördert ein gutes Gesprächsklima.

Weitere Tipps und Artikel zu Themen wie Business-Knigge, Vorstellungsgespräch, Bewerbung u.v.m. findest Du auf: www.campushunter.de


Bessere Einstiegschancen durch eigenes Weblog

Dienstag, 5. Januar 2010

Gerade in Krisenzeiten erweist sich insbesondere für Hochschulabsolventen der Berufseinstieg als schwieriger verglichen mit den Boomzeiten am Arbeitsmarkt. In einer solchen Situation ist es für die Bewerber doppelt wichtig, sich ein Profil zu verschaffen, mit dessen Hilfe man sich absetzen kann. Da auch Personaler immer häufiger das Internet und hier die Suchmaschinen anstrengen, um die Angaben der Bewerber aus den Bewerbungsunterlagen zu überprüfen bzw. um weitergehenden Informationen zu recherchieren. Bei solchen Suchanfragen durch den potentiellen zukünftigen Arbeitgeber heißt es zu punkten. Ein Profil bei XING, Facebook oder Twitter kann jeder Bewerber schnell einstellen.

Ein eigenes Blog zu initiieren und regelmäßig mit Inhalten zu befüllen, ist allerdings schon eine sehr viel anspruchsvollere Angelegenheit. Einen besonders guten Eindruck macht  natürlich, wenn  ein  Bewerber ein eigenes Fachblog führt, das für die Branche relevant ist, in der sich der/die Absolvent/in bewirbt.

Aber auch für alle, die ihr Studium beendet haben,  bietet ein Fach-Blog schon im Vorfeld  auf die  Bewerbungsphase  eine tolle Möglichkeit für die Kontaktanbahnung mit potentiellen Arbeitgebern. Wer ein Fachblog zu welchem Thema auch immer betreibt, kann dieses immer auch als Türöffner nutzen. Als besonders effizient hat sich in der Blogosphäre das Medium „Interview“ erwiesen. Blogger kontaktieren gern relevante Ansprechpartner und schicken diesen Interviewfragen. Der Interviewte fühlt sich oft geschmeichelt und der Blogger erhält relevanten Content für sein Blog und er hat einen neuen, vielleicht sogar wichtigen Kontakt hergestellt.

Ein Weblog kann also zwei wichtige Funktionen erfüllen. Einerseits ist er ein Medium zur Erhöhung  der  Online-Reputation, die ja gerade in den Medien heftig diskutiert wird und nicht zu unterschätzen ist. Darüber hinaus vereinfacht ein Blog das Networking mit potenziellen Arbeitgebern.

Gastbeitrag von Klaus-Martin Meyer,  Dipl.-Kaufmann und Leiter Onlinemarketing. Dabei betreut er Online-Shops wie telefon.de und serviette.de