Artikel-Schlagworte: „Personaler“
Tuesday, 12. July 2011
Das fand eine Umfrage des Online-Portals Kalaydo heraus. Am meisten ärgern sich Personalentscheider, wenn Bewerber zu spät zum Bewerbungsgespräch kommen, ein ungepflegtes Erscheinungsbild an den Tag legen und unehrlich sind. Kandidaten, die vor allem durch Schweigen glänzen oder auswendig gelernte Floskeln präsentieren, gehen dem Recruiter ebenfalls auf den Geist.
Und so sieht das Unbeliebtheits-Ranking aus:
Platz 1: Unpünktlichkeit (68,55 Prozent)
Unpünktlichkeit geht gar nicht und lässt sich auf jeden Fall vermeiden. Führt höhere Gewalt wie die legendäre Unpünktlichkeit der Bahn, ein Unfall o. ä. zu unverschuldeter Unpünktlichkeit, muss der Ansprechpartner im Unternehmen von unterwegs informiert werden.
Platz 2: Unwissenheit über das Unternehmen (61,69 Prozent)
Im Zeitalter des Internets gibt es dafür keine Ausrede. Neben der Unternehmens-Website als Informationsquelle, existieren von den meisten Unternehmen Arbeitgeber-Portraits auf Karriere-Portalen. Darüber hinaus sollte man sich über diePosition, die man anstrebt und der Abteilung, in der man arbeiten will, so umfangreich wie möglich informieren.
Platz 3: Ungepflegtes oder unangebrachtes Äußeres (61,29 Prozent)
Geht gar nicht! Auch wenn man zum Bewerbungsgespräch in ein Start-up oder eine hippe Agentur eingeladen wird, gilt der Business-Dress-Code. Over-dressed zu sein ist verzeihbar, falsch gekleidet zu sein, nicht.
Platz 4: Lügen (60,8 Prozent)
Erfahrene Personaler merken innerhalb weniger Minuten, wenn Bewerber nicht bei der Wahrheit bleiben. Wenn Lügen schon im Lebenslauf auftauchen, wird der Interviewer an den Stellen im Bewerbungsgespräch besonders nachhaken und unwahre Aussagen aufdecken.
Platz 5: Wortkarge Bewerber (51,61 Prozent)
Ein Bewerbungsgespräch ist ein Verkaufsgespräch für die eigene Arbeitskraft. Da es meist maximal eine Stunde dauert und man als Bewerber idealerweise 50 Prozent Redeanteil haben bekommen sollte, ist das die Gelegenheit, seine fachlichen und persönlichen Vorzüge ins rechte Licht zu rücken und dem Gegenüber zu beweisen, warum man auf diese Stelle bestens passt.
Platz 6: Unrealistische Gehaltsforderungen (35,48 Prozent)
Es gibt genügend Informationsquellen im Web, die Absolventen kostenfrei nutzen können, um sich einen Überblick über die Einstiegsgehälter von Absolventen unterschiedlicher Fachrichtungen, aber auch verschiedener Branchen zu verschaffen. Darüber hinaus gibt es Diensleister wie personalmarkt.de, die für Berufserfahrene ein Gehaltsbenchmarking ausarbeiten – hierfür entstehen Kosten. Mit einer völlig überzogenen Gehaltsvorstellung stellt man sich genau so ins Off wie mit mangelndem Wissen über das Unternehmen, bei dem man sich bewirbt.
Platz 7: Unauffällige, stromlinienförmige Bewerber (28,3 Prozent)
Immer mehr Unternehmen halten es für wichtig, dass der Bewerber von seiner Persönlichkeit her zum Unternehmens passt. Die Noten sind oft nur die Grundvoraussetzung, um in die engere Wahl zu kommen. Aber diese Kriterien erfüllen viele Mitbewerber. Richtig: Du befindest Dich im Wettbewerb mit Konkurrenten im Bewerbermarkt. Also gilt es, die eigene Persönlichkeit mit zu bewerben. Dazu ist sicherlich eine offene, kommunikative Gesprächsführung notwendig. Besondere persönliche Alleinstellungsmerkmale kann man gerne mit Beispielen belegen. Das müssen keineswegs nur Erfolge aus dem Berufsleben, Praktika oder der Hochschule sein. Was ein Bewerber in seiner Freizeit hobbymäßig treibt und ob er sich gesellschaftlich engagiert, interessiert Arbeitgeber oft sehr. Denn so können sich ein realistisches Bild über die Persönlichkeit machen.
Schlagworte:Absolventen, Arbeitgeber-Portraits, Arbeitgeberprofile, Bewerber, Bewerbungsgespräch, Einstiegsgehalt, Einstiegsgehälter, Einstiegsgehälter für Absolventen, Gehaltsverhandlung, Gehaltsvorstellung, Personalentscheider, Personaler, Personalverantwortliche, Personchefs, Recruiter, Umfrage unter Personalentscheidern, Vorstellungsgespräch
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Sunday, 1. May 2011
Das fragen sich Jahr für Jahr Tausende von Abiturienten, aber nach der Umstellung auf Bachelor und Master auch die Absolventen, die ihren Bachelor-Abschluss in der Tasche haben und nach einer renommierten Alma Mater für ihr Master-Studium fahnden. Rankings gibt es viele. Wer nach der Bewertung von Studiengängen sucht, liegt sicherlich richtig, wenn er sich ausgiebig mit dem CHE-Ranking beschäftigt, das auf der Bewertung von Studenten basiert.
Das Uni-Ranking der WiWo beruht hingegen auf der Beurteilung von 516 Personalern deutscher Unternehmen. Bei diesem Hochschulranking geht es darum, welche Hochschulen in Deutschland aus Sicht der Personalverantwortlichen, ihre Studenten am besten auf das Berufsleben vorbereiten. Das Ranking bezieht daher auch nur die begehrtesten Studienrichtungen, nämlich die Natur- oder Ingenieurwissenschaften, die Wirtschafts- und Rechtswissenschaften ein. Wie alle Rankings ist auch das WiWo-Ranking subjektiv. Personaler beurteilen eine Hochschule natürlich nach den Absolventen und Praktikanten, mit denen sie im Laufe der Zeit überwiegend gute oder schlechte Erfahrungen gemacht haben. Oft richtet sich die Beurteilung auch danach, an welcher Hochschule der Personalverantwortliche selber studiert hat oder nach der Intensität des Kontaktes zu Lehrstuhlinhabern bestimmter Hochschulen
Wenn man den WiWo-Artikel und die einschlägigen Karriere-Ratgeber für Studenten und Absolventen liest, könnte man meinen, die Mehrheit der Studenten beschäftigt sich ausschließlich mit folgenden Fragen: Wie werde ich zum begehrten Objekt auf dem Arbeitsmarkt, wo sind die besten Professoren, welche Hochschule investiert am meisten in die Forschung und welche Praktika führen geradewegs in den ersten überdurchschnittlich gut bezahlten Job? Wenn das so sein sollte, wundert es nicht, dass in Deutschland wie in keinem anderen europäischen Land Bildung und der damit eng verbunden der berufliche Erfolg von der sozialen Herkunft und dem Bildungsstand des Elternhauses abhängt.
Der schönen und heilen Ranking-Welt nach zu urteilen, machen sich Abiturienten und Studenten überwiegend Sorgen über ihre Karriere nach dem Studium, nicht aber über die Finanzierung ihres Studiums und andere Hürden, die es als Otto-Normal-Student zu bewältigen gilt. Es liest sich ja ganz einfach. Für Begabte gibt es Stipendien, für finanziell minderbemittelte Bafög und für den Rest bezahlen eben die Eltern. So einfach ist das aber nicht. Ich glaube nicht, dass die meisten Studenten ihren Studienort und die Hochschule danach aussuchen, ob sie hoch in der Gunst von Personalern stehen. Es ist eine Tatsache, dass es bei den Lebenshaltungskosten und bei den Studiengebühren durchaus ein Nord-Süd-Ostgefälle gibt. Auch die Neigungen dürften, wenn man sich konsequent am WiWo-Ranking orientiert, keine bedeutende Rolle bei der Studienwahl spielen. Denn es gibt ja nur begrenzte Möglichkeiten: Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, BWL und Jura.
Ich frage mich ernsthaft, ob deutsche Personaler und die einschlägige Wirtschafts- und Karrierepresse den Schuss noch nicht gehört haben. Einerseits wird in Personalmarketingkreisen derzeit das Anderssein der Generation Y ausführlich beschrieben. Danach suchen die heute 20 bis 26jährigen überwiegend nach einem Sinn im Leben und im Job. Sie sind nicht in erster Linie auf Karriere und Geld aus. Andererseits wird diese Generation nur auf ihre Karriereambitionen und Geldgier reduziert. Neigungen, Begabungen, Präferenzen spielen angeblich keine große Rolle.
Meine Überzeugung ist: Wer nach gründlicher Überlegung das Studienfach seiner Wahl ernsthaft studiert – es darf sogar ein geisteswissenschaftliches Fach sein – und sich während seines Studiums ernsthaft bemüht, praktische, berufliche Erfahrungen zu sammeln sowie Beratungsangebote innerhalb Hochschule und auf Messen in Richtung Berufseinstieg wahrnimmt, wird seinen Berufseinstieg schon meistern. Seine beruflichen Chancen stehen für ihn oder sie nicht schlechter als für diejenigen, die sich in erster Linie an Rankings orientiert haben.
Nun aber zu den Ergebnissen des WiWo-Uni-Rankings:
Der Gewinner in den Fächern Maschinenbau und Elektrotechnik ist die RWTH Aachen. Platz zwei für Maschinenbau und Elektrotechnik belegt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), gefolgt von der TU Darmstadt. Nach Ansicht der Personaler bringt die Uni Mannheim die besten Betriebswirte und Volkswirte hervor. Die begehrtesten Juristen haben ihr Examen an der LMU München abgelegt. Den zweiten Platz für Jura belegt die Uni Münster.

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Tuesday, 23. November 2010
Praktika während des Studiums gehören zum Pflichtprogramm. Um nach dem Studienabschluss einen erfolgreichen und übergangslosen Berufseinstieg zu schaffen, muss man Praxiserfahrungen vorweisen. Das empfehlen nicht nur alle einschlägigen Karriere-Ratgeber, sondern auch die Recruiter von Unternehmen sind sich einig: Ein oder mehrere qualifizierte Praktika führen oft in den ersten Job nach dem Studium.
Aufgrund des immer größer werdenden Fachkräftemangels, stürzen sich Unternehmen immer mehr auf Praktikanten und betrachten diese oft als Kandidaten für eine Festeinstellung nach deren Studienabschluss. Für Arbeitgeber ist die Vergabe von Praktikumsplätzen eine sehr gute Möglichkeit, Studenten schon frühzeitig im Arbeitsalltag gründlich kennenzulernen. Daher sollte man sich als Student für ein Praktikum nicht gerade das erste oder zweite Semester aussuchen. Vorausgesetzt man hat aufgrund der neuen Studienbedingungen überhaupt noch eine Wahl. Je weiter man im Studium gekommen ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, aus Unternehmenssicht als attraktiver Praktikant bewertet zu werden. Außerdem sollte die Dauer eines Praktikums so lange wie möglich sein – also drei bis sechs Monate. Das ist nicht nur gut für den Praktikumsgeber, sondern auch für den Praktikanten. Je länger man im Unternehmen arbeitet, desto höher ist die Chance, als Praktikant spannende Aufgaben zu ergattern, möglichst viele Mitarbeiter kennenzulernen und sich ein eigenes soziales Netzwerk aufzubauen. Vor allen Dingen ist nicht zu unterschätzen: Je länger Ihr im Unternehmen seit, desto besser könnt Ihr Euch ein Bild darüber machen, ob Ihr Euch das Unternehmen auch als Arbeitgeber nach dem Studienabschluss für Euch infrage kommt.
Daher ist die Suche und Auswahl geeigneter Unternehmen für ein Praktikum von strategischer Bedeutung. Im Web gibt es mehr als genug Möglichkeiten, sich über potenzielle Praktikumsgeber zu informieren, da man auf vielen Karriereportalen sowohl nach Branchen als auch nach Unternehmen suchen kann. Auch Unternehmensprofile auf Karriereseiten beinhalten oft Informationen zum Bewerbungsverfahren für Praktikanten und Ansprechpartner. Auf jobsuma.de könnt Ihr ebenfalls die Suche nach Praktika mit einer bestimmten Stadt oder Postleitzahlenregion verknüpfen. So verschafft Ihr Euch ein realistisches Bild, wie die Angebotssituation in einer bestimmten Branche oder einer bestimmten Region aussieht. Im zweiten Schritt sollte man sich die Karriereseiten der Unternehmen, die in die engere Wahl kommen genauestens unter die Lupe nehmen. Dort findet Ihr neben den Ansprechpartnern für Praktikanten oft auch Informationen über die Unternehmensbereiche, in denen ein Praktikum möglich ist. Auch Firmenkontaktmessen an Hochschulen eignen sich sehr gut, mit den Personalern unterschiedlicher Unternehmen über Praktika und typische Tätigkeitsfelder für Praktikanten ins Gespräch zu kommen.
Nun zum finanziellen Aspekt. Meldungen über die Generation Praktikum gehen regelmäßig durch die Medien. Das heißt aber nicht, dass die Mehrzahl der Unternehmen ihre Praktikanten ausbeuten. Genau das machen die meisten Unternehmen nicht, schwarze Schafe gibt es aber überall. Viele Unternehmen haben sich schon vor Jahren vom Ausbeutungsverdacht distanziert und sind der Initiative Fair Company beigetreten, die 2004 von karriere.de gegründet wurde. Inzwischen haben sich 1.500 Unternehmen der Initiative angeschlossen und die Regeln von Fair Company akzeptiert. Diese besagen, keine Vollzeitstellen mit Praktikanten, Volontären und Daueraushilfen zu besetzen, keine Hochschulabsolventen mit einem Praktikum zu vertrösten, die sich auf eine Festanstellung beworben haben und keine Praktikanten zu ködern, indem sie ihnen eine Übernahme nach dem Praktikum zu versprechen. Die Praktika dieser Unternehmen sollen der beruflichen Orientierung in der Ausbildungsphase dienen und Praktikanten wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt.
Eine gute Orientierungshilfe bietet auch prakti-test.de, ein Portal auf dem Ihr selber Unternehmen in ihrer Funktion als Praktikumsgeber bewerten, nach Praktika suchen und Bewertungen von Praktika einsehen könnt.
Die Praktikumssuche ist ein wichtiger strategischer Schritt in Richtung Berufseinstieg und ist aufwendiger als viele denken. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, an dieser Stelle genügend Zeit zu investieren, weil Praxiserfahrungen für den erfolgreichen Berufseinstiegs wichtig sind. Außerdem lernt Ihr Euch als Praktikant auch selber Eure Stärken und Schwächen kennen und könnt Euch ein genaueres Bild davon machen, in welcher Branche und Funktion Ihr nach dem Studium arbeiten möchtet. Es versteht sich von selbst, dass die Bewerbung für ein Praktikum ernst zu nehmen ist. Daher sind die Bewerbungsunterlagen genau so sorgfältig zu erstellen wie für den ersten richtigen Job nach dem Studium.
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Monday, 20. September 2010
Es reicht nicht, für eine Bewerbung auf Englisch den deutschen Lebenslauf einfach zu übersetzen. Zwischen der den deutschen und englischen Standards gibt es einige wichtige Unterschiede. Jede Bewerbung hat grundsätzlich drei Ziele: Sie soll Aufmerksamkeit erzeugen, den Personaler von Deinen Qualifikationen und Fähigkeiten überzeugen und den „personal fit“ im Bezug auf das Stellenprofil herstellen.

Genau wie für eine deutsche Bewerbung reicht für Absolventen ein Lebenslauf von ein bis zwei Seiten. Statt der tabellarischen Form wird er im amerikanischen Resume und im englischen CV in Abschnitte unterteilt und die einzelnen Stationen durch die Angabe der Zeiträume ergänzt.
Ein CV wird grundsätzlich folgendermaßen aufgebaut:
- Personal Details
Personal Details lautet die Überschrift zu den persönlichen Daten wie Adresse und Kontaktdaten. Umlaute werden ae, oe, ue und ß in ss umgewandelt. Sowohl die englischen als auch die amerikanische Variante beinhaltet kein Foto, kein Foto und kein Angabe zum Familienstand!
- Personal Profile/Summary
An dieser Stelle präsentierst Du eine Kurzcharakteristik von Dir, die Deine persönlichen Charakteristika, Erfahrungen und Fähigkeiten beschreibt.
- Objective
Beschreibe kurz, wie Deine Karriereplanung aussieht, also welches Ziel Du erreichen möchtest und was Du von dem Unternehmen, bei dem Du Dich bewirbst, erwartest.
- Education
Hier fügst Du Deine akademische Ausbildung ein. Du nennst den vollständigen Namen der Hochschule sowie die Dauer des Studiums. Wenn Du mehrere Studiengänge beziehungsweise ein Studium und eine Ausbildung vorzuweisen hast, gehst Du chronologisch rückwärts vor. Die Auflistung endet also mit dem Erwerb der Hochschulreife.
- Professional Experience/Work Experience/Experience
Unter dieser Überschrift beschreibst Du Deine bisherigen praktischen Erfahrungen. Auch hier startest Du mit der aktuellsten Tätigkeit oder dem aktuellsten Praktikum und gehst chronologisch zurück. Die vollständige Firmierung des Unternehmens, bei dem Du gearbeitet oder ein Praktikum absolviert hast, gehört genauso dazu wie der Zeitraum der Tätigkeit und eine kurze aber präzise Beschreibung Deiner Tätigkeiten. Erfolge sollst Du unbedingt erwähnen, hier ist falsche Bescheidenheit fehl am Platz!
- Skills
Unter diesen Punkt fallen Deine Sprach– und EDV-Kenntnisse. Am besten ist es, wenn Du die Fähigkeiten jeweils bewertest.
- Activities/Engagement/Hobbies
Genau wie im deutschen Lebenslauf nennst Du Deine Interessen, Sportarten und sonstige Interessen.
Gastbeitrag von Ute Blindert, zukx – campus2company
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Tuesday, 20. July 2010
Viele Unternehmen suchen in sozialen Netzwerken gezielt nach Profilen, um sich vorab über potenzielle Mitarbeiter zu informieren. Wer genau weiß, worauf Personaler achten, kann sich mit einem optimierten Profil bei XING, Facebook und Co. ins rechte Licht rücken.
Das persönliche Online-Profil wird im Zusammenhang mit der Jobsuche immer wichtiger. Immer mehr Personaler bedienen sich bei der Sichtung neuer Arbeitnehmer der Internetrecherche. Langfristig gesehen werden soziale Netzwerke zu einem der wichtigsten Recruiting-Kanäle gehören. Wer seinen Jobeinstieg oder seine weitere Karriereplanung aktiv gestalten will, kommt daher an Sozialen Netzwerken nicht vorbei.
Der erste Eindruck zählt
Wie bei den Bewerbungsunterlagen und im Vorstellungsgespräch gilt auch beim Onlineprofil: Der erste Eindruck zählt. Das Foto im Online-Profil sollte von einem professionellen Fotografen gemacht sein und den eigenen Zielen entsprechen. Wenn Du aktuell auf Jobsuche bist, ist ein Bewerbungsfoto angebracht und kein Party-Schnappschuss in feucht-fröhlichem Ambiente.
Gib Deinem Profil eine persönliche Note! Berufserfahrung und Fachkenntnisse sollten zu einem harmonischen Gesamtbild verschmelzen und mit den Angaben in Deinem Lebenslauf übereinstimmen. Hebe Dein Spezialwissen in bestimmten Bereichen hervor. Dabei kann es sich um Studienschwerpunkte, Praktika – oder falls vorhanden – Berufstätigkeiten handeln. Angaben in den Kategorien „Ich suche“ oder „Ich biete“ sollten präzise formuliert werden. Du suchst beispielsweise nicht nur Kontakte, sondern Kontakte zu Beratern aus der IT-Beratung.
Wie im Lebenslauf, solltest Du auch Dein Online-Profil dazu nutzen, um auf ehrenamtliches Engagement oder die Mitgliedschaft in einer sozialen Organisation hinzuweisen. Die Erwähnung von Hobbys ist eine weitere Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erwecken. Außerdem erleichtern Themen wie Sport und Musik die Kontaktaufnahme und ermöglichen Anknüpfpunkte für ein erstes Gespräch. Auch hier so konkret wie möglich sein. Sport klingt nichtssagend, eine konkrete Sportart hingegen sagt viel über Deine sogenannten Softskills aus.
In den meisten sozialen Netzwerken gibt es eine Rubrik „Werdegang“, in den Du die wichtigsten Stationen aus Deinem Lebenslauf eintragen kannst. Diese Angaben zeigen potenziellen Arbeitgebern, welches Know-how Du mitbringst. Hierbei reichen die fünf letzten Stationen aus. Auch die Mitgliedschaft in „Gruppen“ in sozialen Netzwerken macht Sinn und beeinflusst die Attraktivität Deines Bewerberprofils. Besonders gut kommt bei potenziellen Arbeitgebern die Mitgliedschaft in Gruppen an, die etwas mit Deinem Beruf, Schwerpunkten Deines Studiums und im Profil erwähnten Hobbys zu tun haben.
Kontakte pflegen
Pflege Deine Kontakte! Karteileichen sollte man regelmäßig aussortieren. Es kommt auf die Qualität Deiner Kontakte an und nicht auf die Quantität. Ein Business-Netzwerk lässt sich am besten mit Leuten aufbauen, die man bereits kennt. So kann man ehemalige Kollegen und Schulfreunde aktivieren oder auch das E-Mail Verzeichnis abgleichen. Hyperaktivität ist bei der Kontaktpflege nicht angebracht: Kontakte sollte man gezielt und bei konkreten Anlässen anschreiben und nicht ständig mit Nachrichten nerven, die keine Relevanz haben.
Übersicht ist wichtig
Achte bei Deinem Onlineprofil auf möglichst konkrete Angaben und die richtige Schreibweise. Deine Kontaktdaten sollten leicht auffindbar und übersichtlich angeordnet sein. Zu den Keywords Deiner beruflichen Angaben gehören Schlagworte zu Studienschwerpunkten genauso wie zu Deiner Berufserfahrung. Das erleichtert auch Headhuntern, die soziale Netzwerke routinemäßig zur Recherche geeigneter Kandidaten nutzen, auf Dein Profil aufmerksam zu werden.
Was Personalverantwortliche über Online-Profile denken, erfährst du bei der Deutschen Bildung, dem Spezialisten für Studienförderung und Studienfinanzierung
Schlagworte:Bewerbungsunterlagen, Facebook, Jobwechsel, Karriereplanung, Online-Profil, Online-Reputation, Personaler, Personaler kontaktieren, potenzieller Arbeitgeber, Social Networks, Soziale Netzwerke, XING
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Wednesday, 2. June 2010
Die Lieblings-Hochschulen deutscher Personaler
Die RWTH Aachen und die TU Darmstadt sind die beliebtesten Hochschulen deutscher Personalchefs. Zu diesem Ergebnis kommt das exklusive Uni-Ranking der WirtschaftsWoche.
Auch in diesem Jahr liegen die RWTH Aachen und die TU Darmstadt wieder an der Spitze der Beliebtheitsskala im alljährlichen Wiwo-Ranking. Aachen belegt gleich in vier Studienfächern bzw. Fachbereichen den ersten Platz: Elektrotechnik, Maschinenbau, Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen. Nur im Bereich IT wird die RWTH vom Karlsruher Institut für Technologie überholt und belegt Platz zwei. Außerdem ist die TU Karlsruhe Sieger im Bereich Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen.
Im Bereich BWL belegt die Uni Mannheim den ersten Platz. Danach kommt lange garnichts, dann folgen die Universitäten in Münster und Köln.
Grundlage dieser Ergebnisse ist eine Umfrage der Wiwo in Zusammenarbeit mit dem Kölner Recruiting-Dienstleister access. Mehr als 500 Personalverantwortliche aller Branchen wurden haben die ihrer Meinung nach Top-Hochschulen in Deutschland gewählt.
Mehr zum Wiwo-Hochschulranking lest Ihr hier.
Schlagworte:Hochschul-Ranking, Hochschule, Personalchef, Personalentscheider, Personaler, Personalverantwortliche, Uni, Universität, Wiso-Uni-Ranking
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Wednesday, 10. February 2010
Das sind Attribute, die Du
im Vorstellungsgespräch unbedingt vermeiden solltest:
■ Ausdruckslos
Wirf vor dem Termin zum Vorstellungsgespräch einen Blick in
den Spiegel: Würdest du dich selbst einstellen? Es gibt jede Menge Literatur
zum Thema Körpersprache und
Rhetorik. Wahrscheinlich gibt es sogar
an Deiner Hochschule Kurse zu diesem Thema. |
■ Flegelhaft
Deine Körpersprache ist entscheidend. Achte darauf, dass Du aufrecht und entspannt sitzt. Vermeide die Arme vor der Brust zu verschränken oder deine Hände verkrampft zu halten. Lege Deine Unterarme entspannt auf die Stuhllehnen, oder locker verschränkt in den Schoß. |
■ Schüchtern
Schaue Deinem Gesprächspartner
immer wieder in die Augen,vor allem,
wenn Du auf Fragen antwortest oder Aussagen triffst. Das wirkt offen, ehrlich, entschlossen. |
■ Langatmig
Rede nicht laut, deutlich und vorallem in kurzen Sätzen. Das wirkt
sicher, verbindlich und strahlt Kompetenz aus. Außerdem kann sich Dein Gesprächspartner Deine Aussagen dann besser merken. |
■ Unverständlich
Vermeide herum zu stammeln – überlegevorher, was Du sagen
möchtest. Dein Art zu sprechen
zeigt, wie strukturiert du denkst. |
■ Schlecht gelaunt
Bringe Dich vor dem Gespräch
in gute Laune Denke einfach an deine letzten Erfolge – im Studium, Beruf oder auch privat. |
■ Teilnahmslos
Achte genau auf die ReaktionDeines Gegenübers. Es zähltnicht, was Du
sagst. Es zählt nur was bei ihm
ankommt. |
■ Unvorbereitet
Informiere dich noch einmal gründlich über das Unternehmen, obwohl Du das schon getan hast, bevor Du Dich beworben hast. aWenn Du den Namen Deines Gesprächspartners kennst, mit versuche im Web Informationen über die Person zu finden. |
■ Unaufmerksam
Beobachte genau, wie Dein Gesprächspartner spricht
(Tempo, Lautstärke) und wie seine Körpersprache dabei ist.
Versuche, Dich in einigen Punkten etwas anzupassen – das
schafft Gemeinsamkeiten und fördert ein gutes Gesprächsklima.
Weitere Tipps und Artikel zu Themen wie Business-Knigge, Vorstellungsgespräch, Bewerbung u.v.m. findest Du auf: www.campushunter.de
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Schlagworte:Arbeitgeber, Einstellung, Gestik, Mimik, Personaler, Personalverantwortlicher, Rhetorik, Vorstellungsgespräch
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Tuesday, 5. January 2010
Gerade in Krisenzeiten erweist sich insbesondere für Hochschulabsolventen der Berufseinstieg als schwieriger verglichen mit den Boomzeiten am Arbeitsmarkt. In einer solchen Situation ist es für die Bewerber doppelt wichtig, sich ein Profil zu verschaffen, mit dessen Hilfe man sich absetzen kann. Da auch Personaler immer häufiger das Internet und hier die Suchmaschinen anstrengen, um die Angaben der Bewerber aus den Bewerbungsunterlagen zu überprüfen bzw. um weitergehenden Informationen zu recherchieren. Bei solchen Suchanfragen durch den potentiellen zukünftigen Arbeitgeber heißt es zu punkten. Ein Profil bei XING, Facebook oder Twitter kann jeder Bewerber schnell einstellen.
Ein eigenes Blog zu initiieren und regelmäßig mit Inhalten zu befüllen, ist allerdings schon eine sehr viel anspruchsvollere Angelegenheit. Einen besonders guten Eindruck macht natürlich, wenn ein Bewerber ein eigenes Fachblog führt, das für die Branche relevant ist, in der sich der/die Absolvent/in bewirbt.
Aber auch für alle, die ihr Studium beendet haben, bietet ein Fach-Blog schon im Vorfeld auf die Bewerbungsphase eine tolle Möglichkeit für die Kontaktanbahnung mit potentiellen Arbeitgebern. Wer ein Fachblog zu welchem Thema auch immer betreibt, kann dieses immer auch als Türöffner nutzen. Als besonders effizient hat sich in der Blogosphäre das Medium „Interview“ erwiesen. Blogger kontaktieren gern relevante Ansprechpartner und schicken diesen Interviewfragen. Der Interviewte fühlt sich oft geschmeichelt und der Blogger erhält relevanten Content für sein Blog und er hat einen neuen, vielleicht sogar wichtigen Kontakt hergestellt.
Ein Weblog kann also zwei wichtige Funktionen erfüllen. Einerseits ist er ein Medium zur Erhöhung der Online-Reputation, die ja gerade in den Medien heftig diskutiert wird und nicht zu unterschätzen ist. Darüber hinaus vereinfacht ein Blog das Networking mit potenziellen Arbeitgebern.
Gastbeitrag von Klaus-Martin Meyer, Dipl.-Kaufmann und Leiter Onlinemarketing. Dabei betreut er Online-Shops wie telefon.de und serviette.de
Schlagworte:Absolventen, Arbeitgeber, Berufseinstieg, Bewerber, Bewerbungsunterlagen, Blog, Hochschulabsolventen, Networking, Online-Reputation, Personaler, Weblog
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