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Bewerbungen sind voller Fehler

Saturday, 24. September 2011

Bewerbungsunterlagen wimmeln nur so von Fehlern. Darüber beklagen sich  Personaler immer häufiger. Sie erhalten Bewerbungen mit falsch recherchierten Ansprechpartnern, voller Rechtschreibfehler und viel zu große Dateien bei Online-Bewerbungen. Das besagt das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter 300 Personalverantwortlichen des Online-Stellenportals kalaydo. Nach Angaben der teilnehmenden Personaler verbauen sich bis zu 75 Prozent aller Bewerber mit fehlerhaften Bewerbungsunterlagen ihre Chancen, im Bewerbungsprozess  einen Schritt weiterzukommen.

Die Quote fehlerhafter Bewerbungen liegt im Schnitt bei fast 40 Prozent. Das ist alarmierend, finden die Befragten. Ganz oben auf dem Fehler-Rankings stehen Rechtschreibfehler für 85 Prozent der Befragten, 57 Prozent kritisieren unzureichende Informationen der Bewerber über die ausgeschriebene Stelle und 54,4 Prozent beklagen sich über falsch recherchierte Ansprechpartner. Fast 60 Prozent der Personalentscheider ärgert sich über zu große Dateien in Online-Bewerbungen, 56 Prozent sind genervt von unseriösen E-Mail-Adressen.

Insgesamt bevorzugen mehr als 83 Prozent der HR-Manager Online-Bewerbungen. Bewerbungsunterlagen per Post will nur noch die Hälfte der Befragten. Doch verleitet der Annahme, eine Online-Bewerbung sei schneller angefertigt als die klassische die Bewerber zu vielen Fehlern. Mehr als 70 Prozent der Personaler beklagen sich über unvollständige Datei-Anlagen und 41,5 Prozent über Abkürzungen wie MfG.

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Was Personaler richtig nervt

Tuesday, 12. July 2011

Das fand eine Umfrage des Online-Portals Kalaydo heraus. Am meisten ärgern sich Personalentscheider, wenn Bewerber zu spät zum Bewerbungsgespräch kommen, ein ungepflegtes Erscheinungsbild an den Tag legen und unehrlich sind. Kandidaten, die vor allem durch Schweigen glänzen oder auswendig gelernte Floskeln präsentieren, gehen dem Recruiter ebenfalls auf den Geist.

Und so sieht das Unbeliebtheits-Ranking aus:

Platz 1:  Unpünktlichkeit (68,55 Prozent)
Unpünktlichkeit geht gar nicht und lässt sich auf jeden Fall vermeiden. Führt höhere Gewalt wie die legendäre Unpünktlichkeit der Bahn, ein Unfall o. ä. zu unverschuldeter Unpünktlichkeit, muss der Ansprechpartner im Unternehmen von unterwegs informiert werden.

Platz 2:  Unwissenheit über das Unternehmen (61,69 Prozent)
Im Zeitalter des Internets gibt es dafür keine Ausrede. Neben der Unternehmens-Website als Informationsquelle, existieren von den meisten Unternehmen Arbeitgeber-Portraits auf Karriere-Portalen. Darüber hinaus sollte man sich über diePosition, die man anstrebt und der Abteilung, in der man arbeiten will, so umfangreich wie möglich informieren.

Platz 3: Ungepflegtes oder unangebrachtes Äußeres (61,29 Prozent)
Geht gar nicht! Auch wenn man zum Bewerbungsgespräch in ein Start-up oder eine hippe Agentur eingeladen wird, gilt der Business-Dress-Code. Over-dressed zu sein ist verzeihbar, falsch gekleidet zu sein, nicht.

Platz 4: Lügen (60,8 Prozent)
Erfahrene Personaler merken innerhalb weniger Minuten, wenn Bewerber nicht bei der Wahrheit bleiben. Wenn Lügen schon im Lebenslauf auftauchen, wird der Interviewer an den Stellen im Bewerbungsgespräch besonders nachhaken und unwahre Aussagen aufdecken.

Platz 5: Wortkarge Bewerber (51,61 Prozent)
Ein Bewerbungsgespräch ist ein Verkaufsgespräch für die eigene Arbeitskraft. Da es meist maximal eine Stunde dauert und man als Bewerber idealerweise 50 Prozent Redeanteil haben bekommen sollte, ist das die Gelegenheit, seine fachlichen und persönlichen Vorzüge ins rechte Licht zu rücken und dem Gegenüber zu beweisen, warum man auf diese Stelle bestens passt.

Platz 6: Unrealistische Gehaltsforderungen (35,48 Prozent)
Es gibt genügend Informationsquellen im Web, die Absolventen kostenfrei nutzen können, um sich einen Überblick über die Einstiegsgehälter von Absolventen unterschiedlicher Fachrichtungen, aber auch verschiedener Branchen zu verschaffen. Darüber hinaus gibt es Diensleister wie personalmarkt.de, die für Berufserfahrene ein Gehaltsbenchmarking ausarbeiten – hierfür entstehen Kosten.  Mit einer völlig überzogenen Gehaltsvorstellung stellt man sich genau so ins Off wie mit mangelndem Wissen über das Unternehmen, bei dem man sich bewirbt.

Platz 7: Unauffällige, stromlinienförmige Bewerber (28,3 Prozent)
Immer mehr Unternehmen halten es für wichtig, dass der Bewerber von seiner Persönlichkeit her zum Unternehmens passt. Die Noten sind oft nur die Grundvoraussetzung, um in die engere Wahl zu kommen. Aber diese Kriterien erfüllen viele Mitbewerber. Richtig: Du befindest Dich im Wettbewerb mit Konkurrenten im Bewerbermarkt. Also gilt es, die eigene Persönlichkeit mit zu bewerben. Dazu ist sicherlich eine offene, kommunikative Gesprächsführung notwendig. Besondere persönliche Alleinstellungsmerkmale kann man gerne mit Beispielen belegen. Das müssen keineswegs nur Erfolge aus dem Berufsleben, Praktika oder der Hochschule sein. Was ein Bewerber in seiner Freizeit hobbymäßig treibt und ob er sich gesellschaftlich engagiert, interessiert Arbeitgeber oft sehr. Denn so können sich ein realistisches Bild über die Persönlichkeit machen.

Jobmobil 2011 von alma mater am Start

Thursday, 5. May 2011

Vom 10. Mai bis zum 9. Juni ist das Jobmobil der Stuttgarter Personalvermittlung alma mater wieder auf Tour an 17  Hochschulen.  Studenten und Absolventen haben dann einen Tag auf dem Campus ihrer Hochschule die Möglichkeit,  ihre Bewerbungsunterlagen checken zu lassen, mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen und an der alma mater Jobwall nach dem ersten Job nach dem Studium zu fahnden. Wer schon auf konkreter Jobsuche ist, kann sich im Vorfeld der Jobmobil Tour bei alma mater bewerben und  dann direkt im Jobmobil  ein JobmobilBewerbungsgespräch mit einem Personalverantwortlichen führen. Denn Arbeitgeber kommen mit dem Jobmobil auf den Campus. Die Teilnahme ist kostenfrei. Parallel zur Jobmobil Tour finden kostenlose Webinare zu Karrierethemen wie Gehaltsverhandlung und Bewerben auf Messen statt.

Weitere Infos und den Tourplan findet Ihr hier.

Welche Uni ist die richtige?

Sunday, 1. May 2011

Das fragen sich Jahr für Jahr Tausende von Abiturienten, aber nach der Umstellung auf Bachelor und Master auch die Absolventen, die ihren Bachelor-Abschluss in der Tasche haben und nach einer renommierten Alma Mater für ihr Master-Studium fahnden. Rankings gibt es viele. Wer nach der Bewertung von Studiengängen sucht, liegt sicherlich richtig, wenn er sich ausgiebig mit dem CHE-Ranking beschäftigt, das auf der Bewertung von Studenten basiert.

Das Uni-Ranking der WiWo beruht hingegen auf der Beurteilung von 516 Personalern deutscher Unternehmen. Bei diesem Hochschulranking geht es darum, welche Hochschulen in Deutschland aus Sicht der Personalverantwortlichen, ihre Studenten am besten auf das Berufsleben vorbereiten. Das Ranking bezieht daher auch nur die begehrtesten Studienrichtungen, nämlich die Natur- oder Ingenieurwissenschaften, die  Wirtschafts- und Rechtswissenschaften ein.  Wie alle Rankings ist auch das WiWo-Ranking subjektiv. Personaler beurteilen eine Hochschule natürlich nach den Absolventen und Praktikanten, mit denen sie im Laufe der Zeit überwiegend gute oder schlechte Erfahrungen gemacht haben. Oft richtet sich die Beurteilung auch danach, an welcher Hochschule der Personalverantwortliche selber studiert hat oder nach der Intensität des Kontaktes zu Lehrstuhlinhabern bestimmter Hochschulen

Wenn man den WiWo-Artikel und die einschlägigen Karriere-Ratgeber für Studenten und Absolventen liest, könnte man meinen, die Mehrheit der Studenten beschäftigt sich ausschließlich mit folgenden Fragen: Wie werde ich zum begehrten Objekt auf dem Arbeitsmarkt, wo sind die besten Professoren, welche Hochschule investiert am meisten in die Forschung und welche Praktika führen geradewegs in den ersten überdurchschnittlich gut bezahlten Job? Wenn das so sein sollte, wundert es nicht, dass in Deutschland wie in keinem anderen europäischen Land Bildung und der damit eng verbunden der berufliche Erfolg von der sozialen Herkunft und dem Bildungsstand des Elternhauses abhängt.

Der schönen und heilen Ranking-Welt nach zu urteilen, machen sich Abiturienten und Studenten überwiegend Sorgen über ihre Karriere nach dem Studium, nicht aber über die Finanzierung ihres Studiums und andere Hürden, die es als Otto-Normal-Student zu bewältigen gilt. Es liest sich ja ganz einfach. Für Begabte gibt es Stipendien, für finanziell minderbemittelte Bafög und für den Rest bezahlen eben die Eltern. So einfach ist das aber nicht. Ich glaube nicht, dass die meisten Studenten  ihren Studienort und die Hochschule danach aussuchen, ob sie hoch in der Gunst von  Personalern stehen. Es ist eine Tatsache, dass es bei den Lebenshaltungskosten und bei den Studiengebühren durchaus ein Nord-Süd-Ostgefälle gibt. Auch die Neigungen dürften, wenn man sich konsequent am WiWo-Ranking orientiert, keine bedeutende Rolle bei der Studienwahl spielen. Denn es gibt ja nur begrenzte Möglichkeiten: Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, BWL und Jura.

Ich frage mich ernsthaft, ob deutsche Personaler und die einschlägige Wirtschafts- und Karrierepresse den Schuss noch nicht gehört haben. Einerseits wird in Personalmarketingkreisen derzeit das Anderssein der Generation Y ausführlich beschrieben. Danach suchen die heute 20 bis 26jährigen überwiegend nach einem Sinn im Leben und im Job. Sie sind nicht in erster Linie auf Karriere und Geld  aus. Andererseits wird diese Generation nur auf ihre Karriereambitionen und Geldgier reduziert. Neigungen, Begabungen, Präferenzen spielen angeblich keine große Rolle.

Meine Überzeugung ist: Wer nach gründlicher Überlegung das Studienfach seiner Wahl ernsthaft studiert –  es darf sogar ein geisteswissenschaftliches Fach sein – und sich während seines Studiums ernsthaft bemüht, praktische, berufliche Erfahrungen zu sammeln sowie Beratungsangebote innerhalb Hochschule und auf Messen in Richtung Berufseinstieg wahrnimmt, wird seinen Berufseinstieg schon meistern. Seine beruflichen Chancen stehen für ihn oder sie nicht schlechter als für diejenigen, die sich in erster Linie an Rankings orientiert haben.

Nun aber zu den Ergebnissen des WiWo-Uni-Rankings:
Der Gewinner in den Fächern Maschinenbau und Elektrotechnik ist die RWTH Aachen. Platz zwei für Maschinenbau und Elektrotechnik belegt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), gefolgt von der TU Darmstadt. Nach Ansicht der Personaler bringt die Uni Mannheim die besten Betriebswirte und Volkswirte hervor. Die begehrtesten Juristen haben ihr Examen an der LMU München abgelegt. Den zweiten Platz für Jura belegt die Uni Münster.

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Frauen sind oft zu bescheiden in Puncto Eigenmarketing

Saturday, 22. January 2011

Jede Frau weiß, dass eine ansprechende Bewerbung der Türöffner für ein Gespräch mit dem Wunscharbeitgeber ist und somit ein wichtiger Schritt für den Berufseinstieg oder den Jobwechsel. Dennoch zeigen viele Frauen eine gewisse Scheu, wenn es darum geht, die eigenen Stärken, Talente und Qualifikationen zu bewerben. Dabei ist im Bewerbungsprozess die (Be-)Werbung in eigener Sache das Wichtigste für ein erfolgreiches Selbstmarketing.

“Unwissenheit über die Anforderungen an die ‘richtige’ Bewerbung führt häufig zu Unsicherheiten und Ängsten, die sich oftmals durch den gesamten Bewerbungsprozess ziehen”, sagt Melanie Vogel, Initiatorin der women&work, dem Messe-Kongress für Frauen, der am 14. Mai 2011 erstmalig in Bonn stattfindet. “Dabei ist die Bewerbung bei ganz sachlicher Betrachtung nicht mehr als eine nutzerfreundliche Zusammenstellung des eigenen Werdegangs (Lebenslauf) und ein freundlicher Geschäftsbrief, in dem sich die Bewerberin als Mitarbeiterin empfiehlt (Anschreiben). Zeugnisse und Qualifikationen, die mitgeschickt werden, untermauern lediglich die ‘technischen Daten’ aus dem Lebenslauf.“

Was aber gehört alles in eine Bewerbung und wie können Frauen mit ihrer Bewerbung aus der Vielzahl der Mitbewerber herausstechen?
Barbara Klunker, Fachbereichsleiterin bei der DIS AG, ist davon überzeugt, dass Frauen sich nicht grundlegend anders bewerben müssen als Männer. “Das A und O für jeden Bewerbungsprozess ist, dass Frauen, ebenso wie Männer, ihre Stärken kennen, wissen was sie wollen und dies auch authentisch vertreten.” Sie rät zu dem Bewerbungs-Motto, lieber eine Absage für die Person zu bekommen, die man sei, als eine Zusage für die Person, die man vorgegeben hat zu sein.

Das Anschreiben ist der wichtigste Teil der Bewerbungsmappe und hat zwei wichtige Funktionen: Einerseits soll es die Motivation der Bewerberin deutlich machen, für diesen Arbeitgeber arbeiten zu wollen und zum anderen sollten Bewerberinnen im Anschreiben ihre Persönlichkeit transportieren. Es ist daher wichtig, dass Frauen in ihrem Anschreiben immer auch auf Daten und Erfahrungen aus ihrem Leben zurückgreifen und diese als konkrete Beispiele präsentieren. Es ist notwendig, dass sich Frauen darüber Gedanken machen, was sie als Person für dieses Unternehmen leisten können und welche Vorteile das Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit ihnen hat.

Bei der Erstellung des Lebenslaufs ist es wichtig darauf zu achten, dass er optisch gut gestaltet, gut strukturiert und schnell zu erfassen ist. Insbesondere bei Berufserfahrung, Praktika oder Nebenjobs dürfen und sollten Bewerberinnen mit kurzen Stichpunkten die wichtigsten Aufgaben der jeweiligen Station nennen. Sie ermöglichen dem Leser eine schnelle Übersicht über die vorhandenen praktischen Erfahrungen.

„Frauen neigen dazu, in ihren Bewerbungsunterlagen die Understatement-Strategie zu verfolgen. Sie unterschätzen die Bedeutung der einzelnen Stationen im Lebenslauf und führen diese nicht auf. Oft sind es aber interessante Tätigkeiten neben dem Studium, die ein Bewerberprofil bereichern und die Kandidaten voneinander unterscheiden“, sagt Joanna Rusin-Rohrig, Regional Marketing Manager DACH bei Universum Communications.

Frauen müssen sich also, genau wie ihre männlichen Mitbewerber, bei der Erstellung der Bewerbungen bewusst sein, wer sie sind, was sie können, wo ihre Stärken liegen und – ganz wichtig – was ihre beruflichen Ziele und Wünsche sind. Melanie Vogel empfiehlt, bei der Erstellung der Bewerbungsmappe mit viel gesundem Menschenverstand vorzugehen und darauf zu verzichten, Bewerbungsbücher zu wälzen oder Musterlebensläufe und -anschreiben zu nutzen. „Bewerbungsbücher verleiten nur dazu, Sätze oder Textblöcke zu kopieren. Das eigentliche Ziel, dass Bewerberinnen sich mit sich selbst beschäftigen und ihre Karrierewünsche und Ambitionen in eigene Worte fassen, wird damit untergraben. Individualität und Authentizität gehen dabei verloren. Das führt dann zu den so unbeliebten, stromlinienförmigen Bewerbungen, die von den Personalverantwortlichen zu Recht zunehmend kritisiert werden.” Barbara Klunker gibt den generellen Rat, Freunde, ehemalige Kollegen oder Menschen, die einem kritisch aber offen gegenüberstehen, zu seinen Stärken und zu seinen Bewerbungsunterlagen zu befragen. „Der Blick von außen kann Wunder bewirken.“

Fazit:

Bewerberinnen nehmen im Vorfeld eine ehrliche Eigenanalyse vor und überlegen sich ganz genau, in welchen Bereichen sie vermutlich langfristig motiviert und mit Spaß arbeiten werden und welche Branchen und Unternehmen ihnen dieses Arbeitsumfeld am ehesten bieten können. Diese Motivation und dieser Eigenantrieb spiegeln sich im Anschreiben und werden durch einen optisch gut strukturierten und übersichtlichen Lebenslauf untermauert. Die authentische Bewerbung ist der erste Schritt zur optimalen Eigenvermarktung,  denn nur mit ihr können Frauen offensiv nach außen auftreten und erfolgreiche Eigenwerbung machen.

Deutsche Personalchefs sind optimistisch

Wednesday, 14. July 2010

Die Personalchefs deutscher Unternehmen rechnen in der zweiten Jahreshälfte 2010 mit einem wachsenden Bedarf an Mitarbeitern. Das ergab eine Umfrage der DEKRA Arbeit Gruppe unter mehr als 300 Personalentscheidern von Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit. Im Vergleich zum Vorjahr blicken die Personalchefs optimistisch in die Zukunft. 35 Prozent der Befragten gehen von einem erhöhten Einstellungsbedarf aus; im Vorjahr rechneten zum gleichen Zeitpunkt  nur 9,2 Prozent mit einem steigenden Bedarf an Mitarbeitern.

Gleichzeitig hat sich Gefahr drohender Entlassungen erheblich reduziert. Zwar sind die Auswirkungen der Finanzkrise für 41 Prozent der befragten Personalentscheider noch spürbar, doch nur jedes zehnte Unternehmen rechnet in der zweiten Jahreshälfte 2010 mit einer Reduzierung der Mitarbeiterzahl. Die Gründe hierfür werden nicht nur auf die Wirtschaftskrise zurückgeführt, sondern 19,6 Prozent der Befragten machen den Fachkräftemangel dafür verantwortlich. Das heißt, sie würden gerne Absolventen einstellen, wenn es sie dann gäbe. 15 Prozent machen die unflexiblen arbeitsrechtlichen Bedingungen in Deutschland für eine schleichende Mitarbeiterreduktion verantwortlich.

Wie im letzten Jahr setzen die Personalentscheider auch weiterhin auf größtmögliche Flexibilität und alternative Beschäftigungsmodelle. Rund 37 Prozent entscheiden sich daher für befristete Arbeitsverträge bei neuen Mitarbeitern. 53 Prozent geben an, mit Zeitarbeitnehmern sehr gute Erfahrungen gemacht zu haben. Daher setzt jeder vierte Personalchef auch zukünftig auf die Zusammenarbeit mit qualifizierten Personaldienstleistern.dekra_Umfrage

Die Lieblings-Hochschulen deutscher Personaler

Wednesday, 2. June 2010

Die Lieblings-Hochschulen deutscher Personaler

Die RWTH Aachen und die TU Darmstadt sind die beliebtesten Hochschulen deutscher Personalchefs. Zu diesem Ergebnis kommt das exklusive Uni-Ranking der WirtschaftsWoche.

Auch in diesem Jahr liegen die RWTH Aachen und die TU Darmstadt wieder an der Spitze der Beliebtheitsskala im alljährlichen Wiwo-Ranking.  Aachen belegt gleich in vier Studienfächern bzw. Fachbereichen den ersten Platz: Elektrotechnik, Maschinenbau, Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen. Nur im Bereich IT wird die RWTH vom Karlsruher Institut für Technologie überholt und belegt Platz zwei. Außerdem ist die TU Karlsruhe Sieger im Bereich Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen.

Im Bereich BWL belegt die Uni Mannheim den ersten Platz. Danach kommt lange garnichts, dann folgen die Universitäten in Münster und Köln.

Grundlage dieser Ergebnisse ist eine Umfrage der Wiwo in Zusammenarbeit mit dem Kölner Recruiting-Dienstleister access. Mehr als 500 Personalverantwortliche aller Branchen wurden  haben die ihrer Meinung nach Top-Hochschulen in Deutschland gewählt.

Mehr zum Wiwo-Hochschulranking lest Ihr hier.Wiwo_Uniranking