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Die erfolgreiche Initiativbewerbung

Dienstag, 29. Juni 2010

Oft sind sich Studenten und Absolventen unsicher, wie man  das Anschreiben für eine Initiativbewerbung formuliert und was die Initiativbewerbung von der „normalen“ Bewerbung unterscheidet.

Die Recherche für das Anschreiben einer Initiativbewerbung ist  aufwendiger als die Bewerbung auf ein konkretes Stellenangebot. Da es kein konkretes Stellenangebot gibt, musst Du ein fiktives Jobprofil erstellen, um ein Anschreiben verfassen zu können, was die Aufmerksamkeit des Ansprechpartners erregt. Ganz schön aufwendig? Ja, aber Initiativbewerbungen lohnen sich auf jeden Fall. Viele Unternehmen kalkulieren Initiativbewerbungen in ihre Rekrutierungs-Strategie mit ein. Das heißt: Sie rechnen mit einer  bestimmte Anzahl eingehender Initiativbewerbungen.

Es gibt natürlich mehrere Gründe, sich als Bewerber für eine Initiativbewerbung zu entscheiden. Ein Grund kann darin bestehen, dass man nur Absagen als Reaktion auf Bewerbungen auf konkrete Stellenangebote bekommen hat.  Eine weitere Entscheidung für eine Initiativbewerbung kann darin bestehen, dass man unbedingt in einer bestimmten Branche arbeiten möchte, oder auf ein bestimmtes Unternehmen im Web, auf einer Hochschulmesse oder einem Karriereratgeber aufmerksam geworden ist.  In diesem Fall bringt man natürlich schon eine gute Portion Motivation für die Initiativbewerbung  mit. Man hat aus den bisher gesammelten Informationen den Eindruck gewonnen, dass es sich aus bestimmten Gründen um einen passenden Arbeitgeber handeln  könnte.

Der Mehraufwand bei einer Initiativbewerbung besteht hauptsächlich in der Informationsbeschaffung. Denn es liegt kein konkretes Stellenangebot vor, an dem man sich im Motivationsschreiben argumentativ entlang hangeln kann.  Also geht es in erster Linie darum, neben allgemeinen Infos über das Unternehmen wie Position im Branchenumfeld, Mitarbeiterzahl, Umsatz, Produkte, Filialen im Ausland etc. , herauszufinden, in welcher Abteilung und in welcher Funktion Du in das Unternehmen passt.

Wenn das erledigt ist, recherchierst du möglichst viele Informationen zu der Abteilung oder der Position, die für dich infrage kommt. Besonders viele Informationen und gute Anknüpfungspunkte erhält man natürlich im persönlichen Gespräch. Daher findest du am besten heraus, ob das betreffende Unternehmen in Kürze auf einer Recruiting- oder Firmenkontaktmesse in Deiner Umgebung  präsent ist und  sprichst persönlich mit einem Unternehmensvertreter.  Eine andere Möglichkeit ist, bei der Personalabteilung des Unternehmens anzurufen und einem Mitarbeiter zu erklären, dass Du Dich für die Position XY bewerben möchtest. Entweder fragst Du, ob er ein paar Minuten Zeit hat,  Dir ein paar Fragen zu beantworten oder ob Du ihm sie lieber per Email schicken sollst. Wichtig:  Es geht um die Sammlung allgemeiner Informationen, also keine indiskreten Fragen stellen.

Wenn das Unternehmen auf Facebook oder XING präsent ist ,  kannst du darüber Kontakt zum Unternehmen aufnehmen. Denn immer mehr Unternehmen nutzen soziale Netzwerke, um mit potentiellen Mitarbeitern ungezwungen in Kontakt zu treten.

Wenn die Recherche abgeschlossen ist erstellst Du ein imaginäres Stellenprofil für das Motivationsschreiben Deiner Initiativbewerbung. Welche fachlichen Anforderungen werden auf jeden Fall gefordert? Liste sie auf. Auch die Softskills wie Belastbarkeit, überdurchschnittliches Engagement und Teamfähigkeit etc. listest Du unter den fachlichen Qualifikationen auf.

Im letzten Schritt verfasst Du das Anschreiben so wie es hier im Blog im Artikel Copy und Paste beim Bewerbungsschreiben beschrieben ist. Alle weiteren Unterlagen wie Lebenslauf und Zeugniskopien gelten für die Initiativbewerbung genauso wie für die gezielte Bewerbung auf eine Stellenanzeige.

Absolute Donts im Vorstellungsgespräch

Mittwoch, 10. Februar 2010

Das sind Attribute, die Du
im Vorstellungsgespräch unbedingt vermeiden solltest:

Ausdruckslos

Wirf vor dem Termin zum Vorstellungsgespräch einen Blick in
den Spiegel: Würdest du dich selbst einstellen? Es gibt jede Menge Literatur
zum Thema Körpersprache und
Rhetorik. Wahrscheinlich gibt es sogar
an Deiner Hochschule Kurse zu diesem Thema.

Flegelhaft

Deine Körpersprache ist entscheidend. Achte darauf, dass Du aufrecht und entspannt sitzt. Vermeide die Arme vor der Brust zu verschränken oder deine Hände verkrampft zu halten.  Lege Deine Unterarme entspannt auf die Stuhllehnen, oder locker verschränkt in den Schoß.

Schüchtern

Schaue Deinem Gesprächspartner
immer wieder in die Augen,vor allem,
wenn Du auf Fragen  antwortest oder Aussagen triffst. Das wirkt offen, ehrlich, entschlossen.

Langatmig

Rede nicht laut, deutlich und vorallem in kurzen Sätzen. Das wirkt
sicher, verbindlich und strahlt Kompetenz aus. Außerdem kann sich Dein Gesprächspartner Deine Aussagen dann besser merken.

Unverständlich

Vermeide herum zu stammeln – überlegevorher, was Du sagen
möchtest. Dein Art zu sprechen
zeigt, wie  strukturiert du denkst.

Schlecht gelaunt

Bringe Dich vor dem Gespräch
in gute Laune Denke einfach an deine letzten Erfolge – im Studium, Beruf oder auch privat.

Teilnahmslos

Achte genau auf die ReaktionDeines Gegenübers. Es zähltnicht, was Du
sagst. Es zählt nur was bei ihm
ankommt.

Unvorbereitet

Informiere dich noch einmal gründlich über das Unternehmen, obwohl Du das schon getan hast, bevor Du Dich beworben hast. aWenn Du den Namen Deines Gesprächspartners kennst, mit versuche im Web Informationen über die Person zu finden.

■ Unaufmerksam

Beobachte genau, wie Dein Gesprächspartner spricht
(Tempo, Lautstärke) und wie seine Körpersprache dabei ist.
Versuche, Dich in einigen Punkten etwas anzupassen – das
schafft Gemeinsamkeiten und fördert ein gutes Gesprächsklima.

Weitere Tipps und Artikel zu Themen wie Business-Knigge, Vorstellungsgespräch, Bewerbung u.v.m. findest Du auf: www.campushunter.de