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Treffpunkt Facebook und Co: Soziale Netzwerke werden immer wichtiger für deutsche Unternehmen

Saturday, 8. May 2010

Fast ein Drittel der 120 größten deutschen Unternehmen ist auf Facebook präsent, um den direkten und unkomplizierten Kontakt zu hochqualifizierten Bewerbern herzustellen.

Das größte soziale Netzwerk Facebook mit mehr als 350 Millionen Nutzern weltweit und rund 6,2 Millionen Mitgliedern in Deutschland wird bei Unternehmen immer beliebter.

Eine aktuelle Umfrage von CareerBuilder.de zur Nutzung des Social Media Netzwerks Facebook unter den 120 größten deutschen Unternehmen ergab: Rund 34 Prozent der befragten Unternehmen ist auf Facebook präsent. Davon haben mehr als 30 Prozent ihre eigene Karriereseite auf Facebook, die hauptsächlich zur Rekrutierung von akademischem Nachwuchs genutzt wird.

Employer Branding per Social Media

Über Facebook erreichen Unternehmen User auf direktem Wege und erhöhen so ihren Bekanntheitsgrad. Nutzer können „Fans” der Firmenseiten werden, übernehmen automatisch einen Link auf die Seite in ihr Profil und verbreiten dies somit in der Community. Der virale Effekt ist für die Unternehmen von besonderem Nutzen:  Viele hochqualifizierte potenzielle Bewerber erfahren so von dem Unternehmen. Die Media-Saturn-Holding mit Sitz in Ingolstadt, ist mit 2.365 Fans ( zum Zeitpunkt der Erhebung) Spitzenreiter auf Facebook.

Facebook als neuer Bewerbungskanal

Auch Bayer Business Consulting, eine der fünf erfolgreichsten Inhouse Management Beratungen in Deutschland, nutzt Facebook, um Absolventen und Jobsuchende über ihr Unternehmen zu informieren. Informationsquelle zu bieten. Jobsuchende erfahren über Facebook Neuigkeiten aus dem Unternehmen, lernen die Produkte und Dienstleistungen kennen und können sich so ein umfassendes Bild von der Firma machen. Darüber hinaus können sie das Unternehmen direkt kontaktieren. „Wir treten oft in direkten Kontakt mit Absolventen, die sich für Bayer Business Consulting interessieren”, sagt Schmitz, Leiter Personalmarketing bei Bayer. „Beispielweise laden wir sie ein, während eines Mittagessens Mitarbeiter kennenzulernen und praxisnahe Informationen zu erhalten.” Vor allem aber erfahren die Fans über Facebook von offenen Stellen und es ergeben sich durch den direkten Kontakt zu Bayer-Mitarbeitern oft Alternativen zur Bewerbung über die offizielle Bayer-Stellenbörse.

Hier ist eine Auflistung der Unternehmen, die auf Facebook präsent sind. Die Ranglisten ergeben sich aus der Anzahl der Fans zum Zeitpunkt der Erhebung.

Allgemeiner Auftritt bei Facebook:

Name/ Fans
1. adidas 2.251.221
2. Porsche 564.093
3. BMW 444.171
4. Beiersdorf AG 244.001
5. Daimler AG 211.973
6. Nestlé Deutschland 82.792
7. Hewlett-Packard Deutschland 40111
8. SAP 18.330
9. Volkswagen AG 16.010
10. Lufthansa 13.809
11. Dr. August Oetker KG 9781
12. Vodafone D2 8224
13. TUI 4.380
14. Otto Group 2872
15. Shell Deutschland 2538
16. Total Deutschland 2289
17. Arcandor 1.939
18. Robert Bosch GmbH 1886
19. Deutsche Bank 1.863
20. Henkel KGaA 1.203
21. dm-drogerie markt 1193
22. Bertelsmann 1.064
23. Rewe Group 971
24. Continental AG 946
25. OMV Deutschland 687
26. Deutsche Bahn 627
27. Würth-Gruppe 584
28. Deutsche Telekom 489
29. Opel 359
30. Dachser 186
31. Axel Springer AG 164
32. Deutsche Börse 96
33. Lanxess 67
34. MAN 58
35. RWE 54
36. Celesio 38
37. Knauf Gips 21
38. Wüstenrot & Württembergische 21
39. B. Braun Melsungen 18
40. Heraeus 9
41. Globus SB-Warenhaus Holding 1

Karriereseite bei Facebook:

Name/ Fans
1. MediaSaturn 2365
2. Bayer AG 723
3. EADS 720
4. 3M 715
5. Siemens AG 577
6. BASF 409
7. Deutsche Telekom 318
8. zanox 269
9. Deutsche Post AG 231
10. Otto Group 174
11. E.ON 134
12. Page Personell 94
13. Dr. August Oetker KG 88
14. Arcandor 69
15. Bertelsmann 60
16. Deutsche Bank 54
17. Linde AG 23
18. Aareal Bank 3

Sind soziale Netzwerke Karrierebeschleuniger?

Monday, 22. March 2010

Ob Xing, Facebook oder StudiVZ – Millionen Deutsche sind in internetbasierten Netzwerken aktiv. Doch werden diese Netzwerke auch genutzt, um die eigene Karriere voranzutreiben? Dem ging die FOM in einer aktuellen Umfrage auf den Grund. Über 850 Studierende und Absolventen der Studieneinrichtungen FOM, VWA und Hessischer BA wurden per Online-Fragebogen zu ihren Netzwerkgewohnheiten interviewt. Ergebnis: Persönliche Kontakte liefern nach wie vor wichtige Impulse für die berufliche Karriere, das Internet spielt dabei noch eine untergeordnete bzw. flankierende Rolle.

Obwohl über 80 Prozent der Befragten in online-basierten sozialen Netzwerken aktiv sind, gaben fast 60 Prozent an,  bisher keinen konkreten Nutzen aus ihren Social-Network- Aktivitäten gezogen zu haben. „Stattdessen gibt über die Hälfte der Studierenden und Absolventen an, ihre heutige berufliche Position durch persönliche Kontakte erhalten zu haben“, fasst Prof. Dr. Anja Seng zusammen. „Vor allem der Kontakt zu ehemaligen Kommilitonen und Dozenten wird als wichtiger Karrierefaktor bewertet: Für fast 80 Prozent der Befragten spielt die persönliche Schiene eine große Rolle“, so die Expertin für Karriereforschung.

Die Studie zeigt aber auch: Das Internet ist weiter auf dem Vormarsch, denn Studenten und Absolventen haben hohe Erwartungen an die Internet-Netzwerke. Mehr als 50 Prozent der Befragten nutzt soziale Netzwerke à la Xing, um Informationen über offene Stellen und Projekte zu gewinnen. Auch bei der Jobsuche (23%) oder der beruflichen Neuorientierung (19%) wird gerne auf Soziale Netzwerke zurückgegriffen. „In der dynamischen Arbeitswelt wird Networking in all seinen Facetten zunehmend zu einer Schlüsselqualifikation“, resümiert Prof. Dr. Anja Seng. „Dabei gewinnt auch das Internet zunehmend an Bedeutung – nicht nur für die Karriereentwicklung.“

Prof. Dr. Anja Seng ist Dozentin für Personalmanagement an der FOM Essen

Bewerbungsstudie 2010

Wednesday, 27. January 2010

Falsch geschriebene Namen und Adressen sind absolute Dont’s bei der Bewerbung

Mehr als einen Tippfehler darf sich kein Bewerber erlauben, sonst landet seine Bewerbung bei rund einem Drittel der Personaler sofort auf dem Absage-Stapel. Ab drei Fehlern sortieren bereits 70 Prozent der Personaler die Bewerbungsunterlagen aus. Das ist eines der Ergebnisse der „Bewerbungsstudie 2010“ des Recruting-Spezialisten für den akademischen Nachwuchs, alma mater, und des erfolgreichsten deutschen Job- und Karriere-Blogs, Karrierebibel.de.

Insgesamt wurden dabei seit Anfang Januar 260 teilnehmende Personalverantwortliche befragt. Demnach lehnen bereits 18% der Personalentscheider bei nur einem Tippfehler den Kandidaten ab, für 28% der Befragten ist mit dem zweiten Verschreiber Schluss, 24% sortieren ab Fehler Nummer 3 gnadenlos aus. Lediglich 9% der Befragten waren Rechtschreibfehler in der Bewerbung egal.

Gefragt wurde auch nach den allgemeinen Todsünden einer Bewerbung. Hier landen die Schreibfehler mit 53% aller Nennungen (Mehrfachnennungen waren möglich) jedoch nur auf Platz 3. Deutlich mehr ärgert es die  Personaler, wenn ihr Name, die Firmenadresse oder gar der Name des Unternehmens falsch geschrieben ist. Mit 69% aller Stimmen landet dieser Fauxpas auf Platz 1, gefolgt von einer unangemessenen, jargonhaften Sprache im Anschreiben (64%).

Auch dazu, ab wann man sich als Bewerber nach dem Stand der Bewerbung erkundigen darf, haben die Personaler eine klare Meinung: Fast die Hälfte der Befragten (45%) empfiehlt eine Wartezeit von mindestens zwei Wochen, 29% halten gar drei bis vier Wochen für einen angemessenen Zeitraum.  51% der Personaler raten dringend davon ab, sich nach den Gründen für eine Absage zu erkundigen.

Die Bewerbungsstudie 2010 zeigt darüber hinaus, dass Soziale Netzwerke, beziehungsweise die Online-Reputation des Bewerbers beim Auswahlprozess eine immer größere Rolle spielen. Knapp (62%) der befragten Personaler bestätigen, dass sie sich  im Laufe des Bewerbungsprozesses Online-Profile von Bewerbern in Social Communities  anschauen. Dabei nutzen sie vor allem Xing (69%), Facebook (57%) und StudiVZ (28%). Aber auch die allgemeine Suche im Web, z. Bsp.  über Google und eventuell vorhandenen Blogs der Bewerber spielt mit 63% der Nennungen eine entscheidende Rolle.

Weitere Ergebnisse der Bewerbungsstudie 2010 sowie eine Top10 der schlimmsten Bewerbungssünden finden Sie auch online unter:

http://karrierebibel.de und http://www.alma-mater.de