Die bundesweiten Studentenproteste haben zumindest bewirkt, dass man sich auf oberster Ebene mit dem aktuellen Studiensystem auseinandersetzt. Kaum ist die Reform vollständig umgesetzt, sind Korrekturen dringend nötig. Ob es sich dabei eher um Schönheitskorrekturen oder um lebenserhaltende Maßnahmen handelt, wird sich zeigen.
Jedenfalls setzt sich die Kultusministerkonferenz mit den Forderungen der Studentenproteste auseinander und fordert eine Reform der Bachelor-Studiengänge:
Demnach sollen die Hochschulen sollen für die „Studierbarkeit“ der Bachelor-Studiengänge sorgen und diese überwachen. Außerdem soll die Vereinheitlichung der Regelstudienzeit der Bachelor-Studiengänge von derzeit sechs Semestern aufgehoben werden und die Hochschulen sollen die Studiengänge so organisieren, dass Studenten nicht mehr als 32 – 39 Stunden mit Vorlesungen, Seminaren, Praktika und Selbststudium beschäftigt sind.
Zu der Erklärung des Präsidenten der Kultusministerkonferenz, Henry Tesch, geht es hier.
