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Weniger als fünf Minuten pro Bewerbung – schade für Bewerber und Recruiter

Sonntag, 29. Januar 2012

Eine aussagekräftige und erfolgversprechende Bewerbung zu erstellen dauert seine Zeit. Besonders, wenn man sich nach Ende des Studiums um den ersten Job als Hochschulabsolvent bewirbt, schreibt man jede Menge Bewerbungen und bekommt oft nur wenige Einladungen. Da wird das Bewerbungsmarathon zeitweise zum  Vollzeitjob.Brickwedde

Egal welchen  Bewerbungs-Ratgeber man sich zu Gemüte führt: Eins fordern alle gemeinsam: Jedes Anschreiben soll individuell erstellt werden. Copy and paste der gleichen Bewerbungsunterlagen kann nicht der Türöffner für ein Bewerbungsgespräch sein. Als Hintergrundwissen für die Erstellung des Motivationsschreibens und den Lebenslauf ist auch die Informationsbeschaffung über den potenziellen Arbeitgeber ein echter Zeitfresser. Denn: Wer viel über das Unternehmen weiß, bei dem er sich bewirbt, kann im Anschreiben Beispiele aufführen, warum er der Richtige ist. Langen Textens kurzer Sinn: Es ist arbeitsaufwändig die Bewerbungsunterlagen so zu formulieren, dass der Recruiter nicht nur gedanklich die Anforderungen des Stellenprofils  beim Lesen abhakt, sondern den Bewerber kennenlernen möchte.

Schaut man sich allerdings die Ergebnisse der permanenten Umfrage von Institute for Competitive Recruiting (ICR) an, die besagen, dass Personaler je nach Unternehmensgröße und Branche pro Bewerbung nur wenige Minuten Zeit nehmen,  führt das zu berechtigtem Frust. Wozu das ganze Theater, wenn kein Recruiter sich CV und Anschreiben gründlich anschaut? „Es ist wie beim Kochen“, sagt Wolfgang Brickwedde, Geschäftsführer vom  ICR- „ Die Zeit, die Bewerber in die Erstellung ihrer Bewerbungsunterlagen stecken, steht in keinem Verhältnis zu den von den Recruitern bei den potentiellen Arbeitgeber aufgewandten Zeit für die Durchsicht der Bewerbungsunterlagen.“

Die traurige Bilanz: Die Mehrzahl der Recruiter braucht zum Durchsehen von Bewerbungen weniger als fünf Minuten. Weniger als fünf Prozent nehmen sich mehr als 15 Minuten Zeit und ein Drittel der Personaler schaffen die Durchsicht von Bewerbungsunterlagen in weniger als drei Minuten. Dieses Verhalten steht in krassem Gegensatz zu den von Personalern genannten größten Herausforderungen in ihrem Job: Gute Bewerber zu finden und offene Stellen schnell besetzten.

Was ist die Konsequenz für Bewerber? Wer auf Jobsuche ist, muss sich wohl oder übel bewerben. Noch mehr auf Bewerbungen über Social Media Kanäle setzen ,ist eine Möglichkeit. Denn sucht der Personaler aktiv über Facebook, Twitter und XING, ist er der Aktive und vielleicht interessierter daran, sich mit Bewerbern, die auf seine Aktivitäten reagieren, Kontakt aufzunehmen. Was meint Ihr dazu? Wer hat gute Erfahrungen mit Bewerbungen der etwas anderen Art gemacht?

Suchst du noch? Oder nutzt Du schon JOBSUMA, die Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals?

Samstag, 18. Juni 2011

Mehr als 91 Prozent  der Jobsuchenden nutzen bis zu sechs Jobbörsen im Internet. Das ist ein Ergebnis der fortlaufenden Jobbörsen-Nutzer-Umfrage von CrossPro-Research.com, dem Gemeinschaftsprojekt von Crosswater Systems und PROFILO.

Für die Jobsucher ist das purer Stress. Außerdem zeigt es deutlich, dass sie glauben, Stellenangebote zu verpassen, wenn sie nur eine Jobbörse zur Suche eines Praktikums, einer Abchlussarbeit, eines Einstiegsjobs oder eines neuen Jobs, wenn sie mit ihrem aktuellen Arbeitgeber unzufrieden sind.

Die Medien zur Jobsuche werden immer mehr und demzufolge auch immer unübersichtlicher. Mehr als 1.600 Stellenbörsen sind derzeit online, hinzu kommen soziale Netzwerke wie XING, Facebook und Co. Die meisten Tageszeitungen und überregionalen Zeitungen haben einen Online-Stellenmarkt ; hinzu kommen noch Online-Portale wie kalaydo und meinestadt.de, die unter anderem auch einen Stellenmarkt haben.  Ach ja, dann gibt es noch die Spezial-Jobbörsen für Wiwis, Ingenieure, Kreative usw. Ein wahrer Dschungel, der für Bewerber immer unübersichtlicher wird.

Die  Jobbörsen-Nutzer-Umfrage trägt dazu bei, Personalentscheidenr von Unternehmen und Jobsuchende Transparenz über den Stellenmarkt zu verschaffen.

Die folgende Tabelle stellt ein Ranking dar, das die Zufriedenheit mit Jobbörsen und die Suchqualität bewertet. Insgesamt haben 536 Stellensuchende Bewertungen für 82 Jobportale abgegeben.  Auf Platz 1 in Sachen Zufriedenheit und Suchqualität steht JOBSUMA – die Jobsuchmaschine für Studenten, Absolventen und Young Professionals. In weiteren Auswertungen von crossproResearch ergeben übrigens, dass immer mehr Jobsuchende Jobsuchmaschinen nutzen, da sie die Stellenangebote vieler großer Jobportale, aber auch die Stellenanzeigen 1000er von Unternehmens-Websites darstellen und so den Jobsuchern eine Transparenz  über den Stellenmarkt in ganz Deutschland
verschaffen.

Jetzt mitmachen! Alle Teilnehmer erhalten eine Zugangsberechtigung, um die besten Jobbörsen für ihre Wunschbranche online abzufragen.
http://www.crosspro-research.com/umfrage.html

JOBSUMA_Logo mit Schrift

Name Jobbörsen Zufriedenheit
Skala 1 – 4*
Suchqualität
Skala 1 – 4*
Anzahl der Bewertungen
Jobsuma.de 1,0 1,13 8
Stellen-Online.de 1,22 1,22 9
Jobrapido.de 1,4 1,4 5
Yourcha 1,57 1,86 7
StepStone Deutschland 1,58 1,82 83
FAZjob.net 1,59 1,67 17
Kimeta 1,6 1,87 15
Weitere Ergebnisse unter http://goo.gl/gQFTV *1 = sehr gut, 4 = unzufriedenverschaffen.

Fragen zum Gehalt werden auf XING beantwortet

Donnerstag, 10. Februar 2011

MINTWelche Gehalterwartungen kann ich mit einem Bachelor-, Master-, Diplom- oder MBA-Abschuss verbinden? Wann ist für mich als Professional der richtige Zeitpunkt für Gehaltsverhandlungen? Für alle Fragen rund um das Thema Gehalt steht Heike Friedrichsen von PersonalMarkt, dem führenden Anbieter von Marktgehaltsdaten, den Mitgliedern der Jobguide-Gruppe „Wir sind MINT“ auf XING zur Verfügung. Ab sofort bis zum 22. Februar ist das Gehalts-Forum geöffnet. Die Beratung ist kostenfrei, einzige Bedingung ist die kostenlose Mitgliedschaft im Business-Netzwerk XING. Hier einloggen.XING_300dpi_claim

Alle Jahre wieder – Ein neuer Job muss her!

Freitag, 24. Dezember 2010

Weihnachten hat man oft wenig Zeit zum Nachdenken. Hat man auf den letzten Drücker alle Geschenke zusammen, fängt auch schon der Festtagsmarathon an. Eltern und Großeltern fordern ihren Tribut und Freund, Freundin oder Lebensabschnittsgefährte/in wollen auch nicht zu kurz kommen. Also zieht man brav das ganze Feiertagsprogramm durch, um dann am 27.12.  frustriert festzustellen, dass sich der mit Unmengen köstlicher Lebensmittel vollgestopfte Magen mit Dauersodbrennen bedankt und die Waage – nein, die muss kaputt sein. Ist doch immer der gleiche Mist mit den Digitalwaagen, die nicht richtig funktionieren. Jedenfalls zeigt Dein Modell definitiv zu viel an.

Wenn man Glück und bis Silvester frei hat, kommt man also am 27.12. so langsam zur Besinnung und denkt an 2011. Dann dauert es nur Sekunden bis Dein Hirn die Sache mit den guten Vorsätzen für das Neue Jahr auf  deinem Gedanken-Desktop ablegt. Stimmt, Prio eins ist ganz klar: Erst mal abnehmen, aber das klappt ja super in der Fastenzeit, wenn man einfach nur auf Süßigkeiten verzichtet und statt Fleisch einmal täglich eine Portion Sushi zu sich nimmt. Rauchen – ja ab dem 1.1. wird nicht mehr gequarzt! Außerdem wird das Rauchen schon wieder teurer und Du hast dich seit Oktober schon oft genug schwarz darüber geärgert, als Outlaw unter dem Gaswärmer vor Deiner Kneipe zu stehen, eingehüllt in eine eklige Kuscheldecke aus 100 Prozent Polyester.

Nachdem du gedanklich schon einige Vorsätze abgearbeitet hast, drängt sich ein echt unangenehmer, mit Arbeit und Konsequenzen verbundener Gedanke in Dein Bewusstsein. Ich brauche einen neuen Job. Gedanklich habe ich den Laden schon lange verlassen, woran weder die feudale Weihnachtsfeier noch das 13. Gehalt etwas ändern konnten. Und jetzt ist es soweit: Ich muss mich nach einem neuen Job umsehen.

So oder ähnlich geht es alle Jahre wieder vielen Arbeitnehmern. Jobbörsen, Karriereportale und XING erleben im Januar immer wieder das gleiche Phänomen. Der Traffic steigt drastisch an; die Leute suchen nach neuen Stellen. Dafür spricht auch der Absatz bei Wirtschafts- und Karriere-Magazinen. Laut einer Umfrage von ServiceValue unter 5.500 Arbeitnehmern will jeder dritte Arbeitnehmer 2011 eine neue Arbeitsstelle finden. Diese Unzufriedenheit ist oft auf die Frustration mit der Führungskultur beim derzeitigen Arbeitgeber zusammen. Arbeitnehmer wünschen sich von einer Führungskraft neben Zuverlässigkeit, Wertschätzung, Empathie und Authentizität, dass man ihnen genügend Spielraum für Entscheidungsfreiheit gibt. ServiceValue hat für Deutschland einen Führungskräfte-Index von 60,8 Prozent (von 100 Prozent) erhoben.

Falls der neue Job auch zu Deinen guten Vorsätzen für das Neue Jahr gehört, nicht vergessen: JOBSUMA ermöglicht Dir den Zugang zu nahezu allen Jobs in Deutschland, auch zu denen auf Unternehmenswebsites, die nicht unbedingt in Jobbörsen zu finden sind.

In diesem Sinne wünsche ich Euch frohe Feiertage!

Eure Anja

Profil zeigen bei der Jobsuche

Dienstag, 20. Juli 2010

Viele Unternehmen suchen in sozialen Netzwerken gezielt nach Profilen, um sich vorab über potenzielle Mitarbeiter zu informieren.  Wer genau weiß, worauf Personaler achten, kann sich mit einem optimierten Profil bei XING, Facebook und Co. ins rechte Licht rücken.

Das persönliche Online-Profil wird im Zusammenhang mit der Jobsuche immer wichtiger. Immer mehr Personaler bedienen sich bei der Sichtung neuer Arbeitnehmer der Internetrecherche. Langfristig gesehen werden soziale Netzwerke zu einem der wichtigsten Recruiting-Kanäle gehören. Wer seinen Jobeinstieg oder seine weitere Karriereplanung aktiv gestalten will, kommt daher an Sozialen Netzwerken nicht vorbei.

Der erste Eindruck zählt
Wie bei den Bewerbungsunterlagen und im Vorstellungsgespräch gilt auch beim Onlineprofil: Der erste Eindruck zählt.  Das Foto im Online-Profil sollte von einem professionellen Fotografen gemacht sein und den eigenen Zielen entsprechen. Wenn Du aktuell auf Jobsuche bist, ist ein Bewerbungsfoto angebracht  und kein Party-Schnappschuss in feucht-fröhlichem Ambiente.

Gib Deinem Profil eine persönliche Note! Berufserfahrung  und Fachkenntnisse sollten zu einem harmonischen Gesamtbild verschmelzen und mit den Angaben in Deinem Lebenslauf übereinstimmen. Hebe Dein Spezialwissen in bestimmten Bereichen hervor. Dabei kann es sich um Studienschwerpunkte, Praktika – oder falls vorhanden – Berufstätigkeiten handeln. Angaben in den Kategorien „Ich suche“ oder „Ich biete“ sollten präzise formuliert werden. Du suchst beispielsweise nicht nur Kontakte, sondern Kontakte zu Beratern aus der IT-Beratung.

Wie im Lebenslauf, solltest Du auch Dein Online-Profil dazu nutzen, um auf ehrenamtliches Engagement oder die Mitgliedschaft in einer sozialen Organisation hinzuweisen.  Die Erwähnung von Hobbys ist eine weitere Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erwecken. Außerdem erleichtern Themen wie Sport und Musik die Kontaktaufnahme und ermöglichen Anknüpfpunkte für ein erstes Gespräch. Auch hier so konkret wie möglich sein. Sport klingt nichtssagend, eine konkrete Sportart hingegen sagt viel über Deine sogenannten Softskills aus.

In den meisten sozialen Netzwerken gibt es eine Rubrik „Werdegang“, in den Du die wichtigsten Stationen aus Deinem Lebenslauf eintragen kannst. Diese Angaben zeigen potenziellen Arbeitgebern, welches Know-how Du mitbringst. Hierbei reichen die fünf letzten Stationen aus. Auch die Mitgliedschaft in „Gruppen“ in sozialen Netzwerken macht Sinn und beeinflusst die Attraktivität Deines Bewerberprofils. Besonders gut kommt bei potenziellen Arbeitgebern die Mitgliedschaft in Gruppen an, die etwas mit Deinem Beruf, Schwerpunkten Deines Studiums und im Profil erwähnten Hobbys zu tun haben.

Kontakte pflegen
Pflege Deine Kontakte!  Karteileichen sollte man regelmäßig aussortieren. Es kommt auf die Qualität Deiner Kontakte an und nicht auf die Quantität. Ein Business-Netzwerk lässt sich am besten mit Leuten aufbauen, die man bereits kennt. So kann man ehemalige Kollegen und Schulfreunde aktivieren oder auch das E-Mail Verzeichnis abgleichen. Hyperaktivität ist bei der Kontaktpflege nicht angebracht: Kontakte sollte man gezielt und bei konkreten Anlässen anschreiben und nicht ständig mit Nachrichten nerven, die keine Relevanz haben.

Übersicht ist wichtig
Achte bei Deinem Onlineprofil auf möglichst konkrete Angaben und die richtige Schreibweise. Deine Kontaktdaten sollten leicht auffindbar und übersichtlich angeordnet sein. Zu den Keywords Deiner beruflichen Angaben gehören Schlagworte zu Studienschwerpunkten genauso wie zu Deiner Berufserfahrung. Das erleichtert auch Headhuntern, die soziale Netzwerke routinemäßig zur Recherche geeigneter Kandidaten nutzen, auf Dein Profil aufmerksam zu werden.

Was Personalverantwortliche über Online-Profile denken, erfährst du bei der Deutschen Bildung, dem Spezialisten für  Studienförderung und Studienfinanzierung

Die erfolgreiche Initiativbewerbung

Dienstag, 29. Juni 2010

Oft sind sich Studenten und Absolventen unsicher, wie man  das Anschreiben für eine Initiativbewerbung formuliert und was die Initiativbewerbung von der „normalen“ Bewerbung unterscheidet.

Die Recherche für das Anschreiben einer Initiativbewerbung ist  aufwendiger als die Bewerbung auf ein konkretes Stellenangebot. Da es kein konkretes Stellenangebot gibt, musst Du ein fiktives Jobprofil erstellen, um ein Anschreiben verfassen zu können, was die Aufmerksamkeit des Ansprechpartners erregt. Ganz schön aufwendig? Ja, aber Initiativbewerbungen lohnen sich auf jeden Fall. Viele Unternehmen kalkulieren Initiativbewerbungen in ihre Rekrutierungs-Strategie mit ein. Das heißt: Sie rechnen mit einer  bestimmte Anzahl eingehender Initiativbewerbungen.

Es gibt natürlich mehrere Gründe, sich als Bewerber für eine Initiativbewerbung zu entscheiden. Ein Grund kann darin bestehen, dass man nur Absagen als Reaktion auf Bewerbungen auf konkrete Stellenangebote bekommen hat.  Eine weitere Entscheidung für eine Initiativbewerbung kann darin bestehen, dass man unbedingt in einer bestimmten Branche arbeiten möchte, oder auf ein bestimmtes Unternehmen im Web, auf einer Hochschulmesse oder einem Karriereratgeber aufmerksam geworden ist.  In diesem Fall bringt man natürlich schon eine gute Portion Motivation für die Initiativbewerbung  mit. Man hat aus den bisher gesammelten Informationen den Eindruck gewonnen, dass es sich aus bestimmten Gründen um einen passenden Arbeitgeber handeln  könnte.

Der Mehraufwand bei einer Initiativbewerbung besteht hauptsächlich in der Informationsbeschaffung. Denn es liegt kein konkretes Stellenangebot vor, an dem man sich im Motivationsschreiben argumentativ entlang hangeln kann.  Also geht es in erster Linie darum, neben allgemeinen Infos über das Unternehmen wie Position im Branchenumfeld, Mitarbeiterzahl, Umsatz, Produkte, Filialen im Ausland etc. , herauszufinden, in welcher Abteilung und in welcher Funktion Du in das Unternehmen passt.

Wenn das erledigt ist, recherchierst du möglichst viele Informationen zu der Abteilung oder der Position, die für dich infrage kommt. Besonders viele Informationen und gute Anknüpfungspunkte erhält man natürlich im persönlichen Gespräch. Daher findest du am besten heraus, ob das betreffende Unternehmen in Kürze auf einer Recruiting- oder Firmenkontaktmesse in Deiner Umgebung  präsent ist und  sprichst persönlich mit einem Unternehmensvertreter.  Eine andere Möglichkeit ist, bei der Personalabteilung des Unternehmens anzurufen und einem Mitarbeiter zu erklären, dass Du Dich für die Position XY bewerben möchtest. Entweder fragst Du, ob er ein paar Minuten Zeit hat,  Dir ein paar Fragen zu beantworten oder ob Du ihm sie lieber per Email schicken sollst. Wichtig:  Es geht um die Sammlung allgemeiner Informationen, also keine indiskreten Fragen stellen.

Wenn das Unternehmen auf Facebook oder XING präsent ist ,  kannst du darüber Kontakt zum Unternehmen aufnehmen. Denn immer mehr Unternehmen nutzen soziale Netzwerke, um mit potentiellen Mitarbeitern ungezwungen in Kontakt zu treten.

Wenn die Recherche abgeschlossen ist erstellst Du ein imaginäres Stellenprofil für das Motivationsschreiben Deiner Initiativbewerbung. Welche fachlichen Anforderungen werden auf jeden Fall gefordert? Liste sie auf. Auch die Softskills wie Belastbarkeit, überdurchschnittliches Engagement und Teamfähigkeit etc. listest Du unter den fachlichen Qualifikationen auf.

Im letzten Schritt verfasst Du das Anschreiben so wie es hier im Blog im Artikel Copy und Paste beim Bewerbungsschreiben beschrieben ist. Alle weiteren Unterlagen wie Lebenslauf und Zeugniskopien gelten für die Initiativbewerbung genauso wie für die gezielte Bewerbung auf eine Stellenanzeige.

Twitter, FaceBook, XING und Co. sinnvoll zur Jobsuche nutzen

Donnerstag, 13. Mai 2010

Warum sich Unternehmen immer häufiger und intensiver sozialer Netzwerke bedienen wurde bereits in mehreren Beiträgen in diesem Blog beschrieben. Der Nutzen für Unternehmen liegt auf der Hand. Aber wie kannst du als Student oder Absolvent Twitter, FaceBook, LinkedIn oder XING für deine Jobsuche oder die Kontaktanbahnung zu Unternehmen richtig einsetzen?

Normalerweise nutzt Du soziale Netzwerke für private Zwecke: mit Freunden und Bekannten netzwerken, witzige Fotos veröffentlichen oder deine Pinwand mit privaten News bestücken.

Wenn Du soziale Netzwerke allerdings zur Jobsuche nutzen willst, solltest du einige Spielregeln beachten. Das Stichwort Online-Reputation bedeutet in diesem Fall, dass Du darauf achten solltest, was Du von Dir im Internet preisgeben möchtest. Dazu gehört es zum Beispiel, bestimmte – private – Bereiche zu schützen und die Urlaubsfotos nicht jedem zugänglich zu machen. Auch wenn Unternehmen angeben, dass Sie Bewerber nicht via Google checken, kann dies im Laufe Deines Berufslebens an Bedeutung zunehmen. Auch Fotos spielen eine Rolle. Was bei StudiVZ ankommt, passt im professionellen Umfeld von XING weniger – daher ist hier ein gutes Foto ein wichtiger Teil Deines Profils. Auch wie Du Dich sich insgesamt darstellst, liegt in Deiner Hand. Dein LinkedIn oder XING-Profil sollte einem guten und professionellen Lebenslauf sehr ähnlich sein.

Wenn Du Dich in Gruppen, Foren oder Blogs äußerst, gelten bei der Netiquette ähnliche Regeln wie im „richtigen“ Leben. Nur ist der richtige Tonfall im www. schwieriger zu treffen, da hier Stimme und Mimik fehlen.

Als Berufseinsteiger kannst Du Dir die Social-Media-Aktivitäten der Unternehmen zunutze machen. Sieh sie als Chance und als Tool, viel mehr über potenzielle Arbeitgeber herausfinden zu können als noch vor zwei Jahren. Du kannst Dir beispielsweise

Unternehmensbewertungen bei kununu.com anschauen, über YouTube einen Blick in das Büro eines möglichen Arbeitgebers werfen, bei XING nach Alumni der eigenen Hochschule suchen, die eventuell etwas über den Alltag in ihrem Unternehmen berichten oder Dir über Facebook auf den Seiten Deiner Freunde interessante Jobs anzeigen lassen.

Fazit: Deine Social Media-Aktivitäten können bei der Jobsuche sehr hilfreich sein, wenn Du sie ganz bewusst und strategisch einsetzt.

Gastbeitrag von Ute Blindert, Geschäftsführerin von www.zukx.de,  dem Karriereportal mit der umfassenden Firmendatenbank zur innovativen Jobsuche mit vielen Infos zu Bewerbung und Karriere.